Allgemeines [MINI013] Alle Landschaften Österreichs in einem Bundesland Kein anderes Bundesland ist so reich an Kunstschätzen und vielfältigen Landschaften. Donau-Urwälder und fruchtbare Hochebenen, dunkle Moore und Weinterrassen, bizarre Felsen und Heide, schneebedeckte Alpengipfel und künstliche Fjorde sind nur einige der pittoresken Schönheiten, die Ihnen hier begegnen werden. Das einzigartige Kulturerbe Niederösterreichs entspringt entbehrungsreichen Zeiten: Ein Gürtel aus Burgen und Wehranlagen befestigte einst das umkämpfte Land. Heute sind diese Schlösser und Burgen mit ihren wertvollen Museen und Sammlungen Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt. Nie weit von der Hauptstadt Wien entfernt, finden Sie hier eine einzigartige Kombination von Kultur und Natur, die Ihren Urlaub in Niederösterreich zu einem unvergeßlichen Erlebnis macht. Die Wahl wird Ihnen schwerfallen, sich für eine der sieben Regionen zu entscheiden, deren Bewohner Sie mit herzlicher Gastfreundschaft empfangen. Unberührte Natur und pulsierende Großstadt [MINI028] Bei einem Urlaub in Niederösterreich sollte unbedingt ein Besuch der Bundeshauptstadt auf Ihrem Programm stehen. Aber auch einen ausgedehnteren Wien- Besuch können Sie bequem mit der Unterbringung in preisgünstigen Hotels und Pensionen im Land um Wien kombinieren. Erleben Sie tagsüber die Kunstschätze der Hauptstadt, die immer wieder mit der Kultur und Geschichte Niederösterreichs verknüpft sind, und genießen Sie abends die beschauliche Idylle urgemütlicher Heurigenlokale oder erlesener Restaurants. Auch für Ausflüge in die Nachbarländer, einst der k.u.k.-Monarchie zugehörig, gibt es aus allen Teilen Niederösterreichs hervorragende Verbindungen und Arrangements. Besuche der ehemaligen Residenzen Prag, Budapest und die Krönungsstadt Maria Theresias - Preßburg - ergänzen die Geschichte, die Ihnen hier überall und so anschaulich begegnet. Sieben Regionen laden ein [MINI013] Das größte Bundesland Österreichs grenzt im Norden, teilweise der Thaya entlang, an Tschechien, im Osten, teilweise durch die March begrenzt, an die Slowakei, im Süden an das Burgenland und die Steiermark und im Westen an Oberösterreich. Die Donau war und ist der Lebensstrom Niederösterreichs, dessen Geschichte durch diesen einst wichtigsten Handelsweg entscheidend geprägt wurde. Nicht umsonst wird gerade dieses Bundesland als die Wiege Österreichs bezeichnet. Auch die Symbole Niederösterreichs haben hier ihren Ursprung: Die Landesfarben blau-gelb stammen von "den Lengbachern", einst eine der mächtigsten Adelsfamilien Österreichs. Die Landeshymne ist ein Werk Beethovens, der den Wienerwald als seine zweite Heimat liebte. Die Fäden der Geschichte Österreichs, die in Niederösterreich gesponnen wurden, laufen in Wien zusammen, wovon Sie sich bei einem Besuch der Hauptstadt mit ihren reichen Kunstschätzen überzeugen können. Sieben Regionen werben im größten Bundesland Österreichs um die Gunst des Besuchers - jede mit ihren speziellen Eigenheiten, jede mit Landschaften von ganz besonderem Reiz. Eines jedoch ist allen gemeinsam: Kultur und Natur sind untrennbar miteinander verbunden und die herzliche Gastfreundschaft der Bewohner läßt Sie vergessen, daß Sie hier "nur" Gast sind... Von der pannonischen Tiefebene bis zu den Alpen [MINI016] Die Regionen Niederösterreichs bieten eine atemberaubende Vielfalt an Gegensätzlichkeiten: Das March Donauland, einst Bastion gegen die Reiterscharen aus dem Osten, ist klimatisch und landschaftlich von der ungarischen Tiefebene geprägt. Der Wienerwald ist vom milden Klima der Thermenlinie beeinflußt, das u.a. den Gumpoldskirchner Wein zu höchster Qualität reifen läßt. Die Region Niederösterreich-Süd-Alpin ist bei Sommer- und Winterurlaubern gleichermaßen beliebt, bietet hier doch die bergreiche Landschaft alle Sport- und Freizeitmöglichkeiten, die man sonst nur im Westen Österreichs findet. Das Mostviertel mit seinen Alpenausläufern verzaubert durch seine verträumten Gehöfte, die inmitten von Obstpflanzungen auf sanften Hügeln trohnen. Auch hier gibt es vielfältige Wintersportmöglichkeiten. In der Region Wachau-Nibelungenau erwartet Sie eine einzigartige Wein- und Kulturlandschaft entlang des schönsten Donauabschnittes. Wen geheimnisvoll-mystische Stätte faszinieren, der wird sich im Waldviertel ganz besonders wohl fühlen. Verzauberte Wälder, die unglaubliche Statik der Wackelsteine in der Blockheide und jahrtausendealte Heide- und Moorlandschaften üben auf Besucher eine magische Anziehung aus. Das Weinviertel schließlich ist wegen seiner ländlichen Idylle ebenso beliebt wie seiner Weinkultur wegen, der die Region ihren Namen verdankt... Aller Herren Völker [MINI009] Die Entwicklung unseres Landes spiegelt sich in der Geschichte Niederösterreichs eindrucksvoll wieder. Die exponierte Lage als Vorland zum "wilden Osten" und die wichtigsten Nord-Süd- und Ost-West- Handelswege Donaustrom und Bernsteinstraße zogen seit jeher Völker aus allen Himmelsrichtungen hierher. Erste Besiedelungsspuren reichen bis zu den Neandertalern zurück. Eine der aufschlußreichsten Fundstellen Niederösterreichs ist die Gudenushöhle unterhalb der Burg Hartenstein, die man um 9000 v.Chr. datiert. Die älteste plastische Frauendarstellung der Welt, die schlanke Venus vom Galgenberg (Naturhistorisches Museum, Wien) gehört zu den Hinterlassenschaften des Homo sapiens der Aurignac-Zeit (40000 bis 10000 v.Chr.). Auch die Venus von Willendorf (Naturhistorisches Museum, Wien) fällt in diese Zeit, bezeugt jedoch als füllige Fruchtbarkeitsstatuette den Zustrom der Völker aus dem Osten um 25000 v.Chr. Erste bäuerliche Ansiedlungen mit Ackerbau und Viehhaltung finden sich ab 6000 v.Chr. Vor der Zeitwende bis in die Römerzeit herrschen illyro keltische Stämme. Niederösterreich gehört zum keltischen Königreich Noricum. 15 v.Chr. unterwirft Tiberius Noricum und verlegt Legionen nach Carnuntum, das zu einem großen, befestigten Lager ausgebaut wird. Auch Marc Aurel lebt und kämpft rd. 20 Jahre im Donauraum. Die große Völkerwanderung, die durch die heranrückenden Hunnen ausgelöst wird, beendet 433 n. Chr. in ihren Auswirkungen auch die Herrschaft der Römer in unserem Land. DIE RÖMER 450 Jahre Römerherrschaft hinterlassen uns die wertvollsten und aufschlußreichsten Funde dieser Geschichtsepoche in Mitteleuropa, die im Archäologischen Park Carnuntum zu besichtigen sind. OTTO III.: 996 n.Chr. wird der Name Österreich, damals Ostarrichi, erstmals urkundlich erwähnt: Kaiser Otto III. schenkt dem Bistum Freising in Bayern ausgedehnte Ländereien in Niederösterreich. LEOPOLD III: Der Babenberger-Herzog prägt durch die Gründung mehrerer Stifte die kulturelle Entwicklung Niederösterreichs ganz entscheidend. Er wird heiliggesprochen und als Landespatron verehrt. MAXIMILIAN I.: Der Sohn Wiener Neustadts, römischer König und Kaiser, der auch der letzte Ritter genannt wird, erweitert die habsburgische Hausmacht und ist ein großer Förderer von Kunst und Wissenschaften. DIE WIEGE ÖSTERREICHS: Es folgt die Herrschaft der Heruler und der Langobarden, letztere siedeln im Tullnerfeld und in Teilen des Weinviertels. Nach dem Einfall der Awaren gehören Teile Niederösterreichs zu deren Reich und zum slawischen Großreich. Im 8 Jhdt. beginnen die Bajuwaren sich hier niederzulassen, das erste Benediktinerkloster in St. Pölten wird ein frühes kulturelles Zentrum. Die Magyaren, die Niederösterreich im 9. Jhd. beherrschen, werden 955 von Otto I. am Lechfeld vernichtend geschlagen - Niederösterreich erlangt unter den Babenbergern seine heutige Ausdehnung. Den 1. November 996 sehen wir als die Geburtsstunde Österreichs: Kaiser Otto III schenkt dem Bistum Freising in Bayern Ländereien im niederösterreichischen Alpenvorland. Bis 1278 wird die Kultur und Geschichte von großen Babenbergern geprägt. Man denke nur an Leopold III., der mit der Gründung der Stifte Klosterneuburg und Heiligenkreuz unschätzbare Impulse für die Entwicklung Niederösterreichs setzt. König Ottokars Ende bei Dürnkrut gegen Rudolf I. ist gleichzeitig Anfang der Herrschaft der Habsburger, die 650 Jahre dauern soll. Auch das Ende der k.u.k.-Monarchie findet in Niederösterreich statt: Kaiser Karl I. verbringt die Monate nach seiner Verzichtserklärung und vor seinem Exil in Schloß Eckartsau. 1996 erinnern zahlreiche Veranstaltungen und Festlichkeiten in ganz Österreich an das 1000-jährige Bestehen unseres Landes. Nicht zur Sommerzeit [MINI022] Neben dem vielfältigen kulturellen Angebot finden Sie in Niederösterreich aber auch unzählige Möglichkeiten zur Ausübung aller erdenklichen Sportarten. Ob Sie nun von einem der romantischen Reiterhöfe aus die bezaubernde Landschaft auf dem Rücken der Pferde "bereisen" wollen oder ob Ihr Sportlerherz eher green schlägt, Niederösterreich läßt keine Wünsche offen. Viele Hotels liefern Fitness gleich inklusive, ob im Haus oder zu ermäßigten Preisen in öffentlichen Anlagen. Pauschalarrangements, Schnupper-Wochenenden und andere Inklusiv-Angebote machen es Ihnen leicht, eine neue Sportart auszuprobieren oder einmal zwischendurch zu entspannen. RAD: Neben dem großen Donau-Radweg, der in Niederösterreich entlang des schönsten Donauabschnittes verläuft, finden Sie tausende Kilometer bestens ausgebaute Radwander-Routen. Zahlreiche Kulturdenkmäler säumen Ihre Wege, die reizvollsten Landschaften bieten Erlösung für Auge und Seele - von den Aulandschaften von Donau und March bis hin zu den sanfthügeligen Panoramen des Mostviertels... GOLF & TENNIS: Mit 23 Golfanlagen kann sich Niederösterreich zu Recht das Golfland Österreichs nennen. Neben romantischen Schlössern, inmitten blühender Wiesen oder dichter Wälder gelegen, haben viele der Betriebe weit mehr zu bieten als "nur" die sportliche Betätigung am Green. Aber auch die Freunde des Tennisports kommen nicht zu kurz: in vielen Orten finden sich Sand-, Rasenplätze und Tennishallen. WASSERSPORT: Zahlreiche Erlebnisbäder begeistern jung und alt. Wasserrutschen und andere Einrichtungen speziell für Kinder sind in vielen der Bäder zu finden. Strand- und Flußbäder, Kanufahren und Flußwandern inmitten der schönsten Aulandschaften Niederösterreichs, Rafting und stille Bootsfahrten runden das Wassersport-Angebot ab. UND MEHR: Weitere Freizeitangebote umfassen Fischen, Mountainbiking, Bergsteigen, Drachenfliegen, Paragliding, Tontauben- und Sportschießen, Asphalt- und Eisstockbahnen, Squash-Anlagen, Langlaufloipen, Abfahrten und vieles mehr ... Land der Klöster, Burgen und Schlösser [MINI009] Von der heißumkämpften Vergangenheit Niederösterreichs zeugen die schönsten Burgen und Schlösser des Landes, die vielfach aus Befestigungsanlagen entstanden sind und beeindruckende Macht demonstrieren sollten. Von den Klöstern ausgehend wurden Gesetze, Bildung und Kultur ins Land getragen. Wertvolle Kunstschätze, Bibliotheken und Arbeiten bedeutender Künstler der Vergangenheit sind hier zu bestaunen... SCHLOSS NIEDERWEIDEN Anstelle der von Türken zerstörten Burg Grafenweiden ließ hier Graf von Starhemberg ein Jagdschloss durch Fischer von Erlach errichten, das 1727 von Prinz Eugen, 1755 von Maria Theresia erworben wurde. Sehenswert sind neben den prunkvollen Räumen die barocke Jagdküche und eine Wildbraterei. Alljährlich finden hier umfangreiche Sonderausstellungen statt. STIFT HEILIGENKREUZ Eines der bedeutendsten Bauwerke des Wienerwaldes ist das Zisterzienserstift Heiligenkreuz. Harmonisch verbinden sich hier Elemente von Romantik, Gotik und Barock. Beeindruckend auch der Josefsbrunnen im Stiftshof, ein Werk Giovanni Giulianis, dem Lehrer Raffael Donners. Fünfzehn Babenberger haben hier ihre letzte Ruhestätte und sind auf wertvollen Fenstergläsern verewigt. KARTAUSE "MARIENTHRON" IN GAMING Die im 14 Jhdt. durch den Habsburger Albrecht II. gegründete Kartause war eine der größten Europas. Bemerkenswert die gotische Kirche mit ihrem reich verzierten Dachreiter und dem prächtigen Marmorportal mit den Stifterfiguren. Die Kartäuser Höfe mit den restaurierten Mönchszellen betritt man durch den Torturm mit seiner thronenden Madonna. SCHLOSS ARTSTETTEN Das von vier Zwiebeltürmen umrahmte Schloß liegt majestätisch über dem Donautal. Unter der Schloßkirche St. Jakobus liegen die zwei Marmorsarkophage von Erzherzog Franz Ferdinand und seiner Gattin Sophie, deren Ermordung in Sarajewo den Ersten Weltkrieg auslöste. Das nach dem Thronfolger benannte Museum im Schloß zeigt Leben und Wirken des Habsburgers. [THUMB=hardegg] BURG HARDEGG Die mächtige, viertürmige Ritterburg liegt beherrschend auf einem Felsen über der Stadt Hardegg. Die Burg beherbergt eine sehenswerte Waffen- und Rüstungssammlung, ein Heimatmuseum und das einzigartige Kaiser Maximilian von Mexico Museum. Zu besichtigen sind weiters Ausgrabungen der ursprünglichen Wehranlage aus dem 11. und 12. Jhdt. BURG KREUZENSTEIN Eine der schönsten Schauburgen Österreichs befindet sich nördlich von Korneuburg. Die um 1100 erbaute Burg wurde unter den Schweden völlig zerstört und erst im 19. Jhdt. wiederaufgebaut. Graf Hans Wilczek trug aus ganz Europa liebevoll romantische und gotische Bauteile zusammen. Die Burg zeigt eindrucksvolle Rüstungs- und Hausratsammlungen aus mehreren Jahrhunderten. Heute sind meist stilvoll restaurierte Baujuwele zum Großteil öffentlich zugänglich und prunkvoller Rahmen für Museen, Sammlungen und für nationale und internationale Ausstellungen und Veranstaltungen. Geh in das Tal... [MINI010] Riech hin... Die Wiesen und Wälder warten auf Dich. - Es riecht nach unverbrauchter Natur. Die Moose, die Farne, die Blätter, die Blüten. Ein Parfum, das Du nur hier findest. Und nur in Deinem Herzen mitnehmen kannst. Du riechst den Duft unserer Mutter Erde. Den Duft unseres Tales. [MINI018] Horch hin... Die Bäche, die Tiere des Waldes, der Wind. Du hörst den Klang des schönsten Konzertes. Nimm ihn in Dir auf. Eine Symphonie nur für Dich. Noten, die unser Tal schreibt. [MINI019] Schau hin... Das Tal breitet sich vor Dir aus. Weiche Hügel, schroffe Felsen. In all seiner Schönheit. Es zeigt sich in seinem schönsten Kleid. Haute couture für Dich ganz allein. Farben und Formen unseres Tales. Es wartet nur darauf, bewundert zu werden. Das Tal ist für Dich da. Für Deine Seele, für Deine Sinne. Geh in das Tal und Du gehst auf Dich zu. [MINI025] Erobere das Tal Spür die Geschichte des Tales. Die Herrscher, die Siege, die Macht. Nimm wahr das Große, das hier einmal war. Wiege für Geschlechter weit über die Grenzen. Erst Bollwerk, dann Brücke. Es ist noch spürbar. Das Tal hat es nicht vergessen. Stärke, die unser Tal Dir zeigt. Freu Dich im Tal Genieße die Vielfalt. Tauch ein in den Spaß. Tu, was Dich freut. Sei ganz da - sei ganz Du. [MINI022] Träume Deinen Traum. Freiheit in der Begegnung mit dem Tal. Lebe Dein Abenteuer. In der Luft, auf dem Wasser, mit der Erde. Saug ein die Energie der Natur. Nimm mit die Kraft unseres Tales in Deine Welt. Freude, die unser Tal Dir gibt. [MINI023] Schau über das Tal Das Tal ist Verbindung. Es schmiegt sich in unser Land, Und in das Land unserer Nachbarn. Seine Schönheit strahlt aus. Macht Fremdes vertraut. Erst durch das Umland werden Formen sichtbar. Betrachte es aus der Entfernung. Mit Freude und Wonne. Räume, die unser Tal Dir eröffnet. [MINI029] Genieße das Tal Begegne den Menschen im Tal. Sie haben das Tal geformt. Sie haben das Tal geschätzt. Die Natur ist ihr Maß und ihr Ziel. Ihre Verantwortung und ihr Leben. Genieße die Früchte dieses Lebens. Die Gastlichkeit, den Wein, den Mohn, die Ernte der Landwirtschaft. Die Kraft der Natur ist das Rezept von Qualität. Unbeeinflußt und rein. Genüsse, die unser Tal Dir bietet. Geh auf die Menschen zu. Sie haben Zeit für Dich ! [BLANK] Mostviertel - An der Wiege Österreichs [THUMB=mostvie1] Das Land zwischen der Enns und dem Wienerwald hat eine große Vergangenheit. Vor mehr als 1000 Jahren wurde hier zum erstenmal der Name Ostarrichi festgeschrieben, weshalb man es als das historische Kernland Österreichs verstehen kann. Heutzutage bezaubert das Mostviertel vor allem im Frühling mit seiner einzigartigen Naturkulisse. Im Herzen des Landes erhebt sich der Sonntagsberg, von dem aus sich bezaubernde Panoramablicke über die umliegenden Obstgärten eröffnen. Die Eisenstraße im Westen bietet dem Besucher mit ihren Wäldern, Flüssen und alten Mühlen pure Romantik und Idylle. In sich ruhend liegt die Landschaft am Donaustrom im Norden. Während man im hochalpinen Süden noch den Sonnenschilauf genießt, verleiten die ersten Blüten im Donaugebiet zu ausgiebigen Radwanderungen entlang der Moststraße. Neben der Erntezeit präsentiert sich das Mostviertel am allerschönsten während der Obstbaumblüte. In den ersten Frühlingswochen erwacht das Land nur allmählich aus dem Winterschlaf, doch bald wird es im Mostviertel emsig und betriebsam. Die ersten Feste und Feiertagsprozessionen werden veranstaltet und stehen ebenso wie die Baumblüte symbolisch für das Erwachen einer ganzen Region. Gerade in dieser Aufbruchstimmung ist das Mostviertel ideal für Aktivurlauber, die hervorragende Wander- und Radfahrmöglichkeiten vorfinden. Auf über 550 Kilometern markierter Radwege kann man eine wunderbare Kulturlandschaft mit Klöstern, Stiften, Wallfahrtsstätten und Kirchen kennenlernen und bestaunen. Zu wohlverdienten Pausen laden neben den Gasthäusern und Restaurants die urigen Mostheurigen und die typischen Vierkantbauernhöfe ein. Eine kräftige Jause, ein kühles Glas Most und die herzliche Gastfreundschaft verhelfen müden Wanderern und Reisenden rasch wieder zu neuem Tatendrang. Top Tips Kartause Gaming 450 Jahre lang lebten und wirkten hier die Kartäuser. Sehenswert: gotische Kirche, Prälatensaal. Tel. 07485/98466. Mostviertler Bauernmuseum in Amstetten-Gigerreith "Aktiver" Mostviertler Vierkanthof mit mehr als 15.000 Ausstellungsgegenständen. Jederzeit nach telefonischer Voranmeldung geöffnet, Tel. 07479/334. Naturparks Ötscher-Tormäuer mit dem Trefflingfall, dem längsten Wasserfall Niederösterreichs, der Ötscher-Tropfsteinhöhle und dem Holzknechtmuseum in Trübenbach (Zugänge bei Gaming, Puchenstuben, Trübenbach-Annaberg, St. Anton an der Jeßnitz) Nixhöhle in Frankenfels Mai bis Oktober, Sonn- und Feiertag, Tel. 02725/245 Tip: Taubenbachklamm mit Waldlehrpfad und Bergbauernmuseum "Hausstein' Ostarrichi-Kulturhof in Neuhofen an der Ybbs Neuhofen an der Ybbs, die Wiege Österreichs, an der vor 1000 Jahren erstmals der Name "Ostarrichi" (Österreich) urkundlich erwähnt wurde. Jährliche Ausstellung. Tel. 07475/2321 Schallaburg Die Schallaburg südlich von Melk ist eines der schönsten Renaissanceschlösser Österreichs. Die romanische Wohnburg, der terrakottengeschmückte Arkadengang, die gotischen Kapelle und die Gartenanlage bieten einen unvergeßlichen Eindruck. Ausstellung "Zeugen der Intimität" und "Spielzeug - die Welt im Kleinen für jung und alt" von Ende April bis Ende Oktober täglich. Information: Tel. 02754/6317 Stift Lilienfeld Größtes mittelalterliches Kloster in Österreich, 1202 gegründet. Sehenswert: Stiftskirche, Kreuzgang, ständige Babenberger-Dokumentation. Musikveranst:altungen. Ganzjährig geöffnet. Information: Tel. 02762/52204. Stift Seitenstetten Das Gebäude des herrlichen Barockklosters ist Vorbild für die Vierkantbauten des Mostviertels. Sehenswert: Abteistiege, Bibliothek, Deckenfresko P. Trogers im Marmorsaal, Kirche, historischer Klostergarten. Geöffnet Ostern bis Anfang November. Tel. 07477/42300. Die Ybbstalbahn das Bahnerlebnis in den Eisenwurzen - bringt Sie von Waidhofen an der Ybbs nach Lunz am See, wo der Lunzer See zu einer romantischen Bootsfahrt einlädt. Tourismusregion Mostviertel A-3250 Wieselburg Volksfestplatz 3 Tel. 07416/52191 Fax 07416/53087 [BLANK] Waldviertel - Ein reizvoller Flecken Welt [THUMB=waldvie2] Langgezogene Hügel, verschlungene Flußläufe, tiefe Wälder, kolossale Findlinge, weite Felder, eine Unzahl von Burgen, Stiften und Schlössern, kleinen alten Städten und Marktflecken prägen das Waldviertel. In seiner Vielfalt und in der herben Luftigkeit des Hochplateaus unterscheidet es sich gänzlich von anderen Regionen Österreichs. Im Frühling präsentiert sich dieser Landstrich von einer besonders einnehmenden Seite. Blühende Wiesen und Moore, Brauchtumsfeste, die in einer uralten Tradition verwurzelt sind, aber auch vielfältige moderne Urlaubs- und Kurzurlaubsangebote laden zum Kommen ein. [THUMB=waldvie1] Die klare Luft, die tiefen Wälder fördern vorzüglich das Wohlbefinden des Besuchers, weshalb das Waldviertel als eine der gesündesten Gegenden des Landes gilt. Für den Sport und die Fit-Programme ist es wie geschaffen, wofür es auch zahlreiche spezielle Frühlingsangebote gibt. Jene, die sich mehr für das Geistige und Kulturelle interessieren, werden im frühlingshaften Waldviertel ebenfalls reichlich Entspannung und Unterhaltung finden. Es ist ein Land mit uralter, mystischer Geschichte, mit Druidenplätzen, kulturellen Opfersteinen und Orten der Kraft. Wer beispielsweise das Wünschelrutengehen lernen will, ist hier am besten Platz. Tourismusregion Waldviertel A-3901 Zwettl Hamerlingstraße 2 Tel. Fax 02822/54109 Weithin bekannt ist das Waldviertel auch für seine alten Kuturschätze. Daß man hier auch Sinn für moderne Kunstrichtungen hat, beweisen die Jazzkonzerte und eine Vielzahl avancierter Ausstellungen. Ein besonderes Element in der Einzigartigkeit des Waldviertels stellt die naturverbundene Landwirtschaft dar. Nirgendwo anders gibt es eine so große Zahl an Biobauern. Der Landfrühling bietet dem Besucher eine schöne Gelegenheit, mehr über Wein, Mohn, Erdäpfel oder guten Käse zu erfahren und diese kulinarischen Köstlichkeiten am Ort ihres Entstehens zu geniessen. Top Tips Naturparks Blockheide-Eibenstein bei Gmünd Dobersberg mit Wildwasserpark Nordwald - Bad Großpertholz mit Wildgehege Geras mit Wildgchege Kamptal-Schönberg Gemeindeau Heidenreichstein mit Moor-und Torfmuseum Schienenfahrrad Fitstrampler und Naturliebhaber können ein Schienenfahrrad mieten, und damit die 6,5 km lange Strecke Heidenreichstein-Langegg auf einzigartige Weise zu befahren. Waldviertler Schmalspurbahn Gmünd-Litschau/Heidenreichstein Planfahrten und Charterzüge mit dem Dampfbummelzug und Rahmenprogramm. Information: Tel. 02852/54712 Die Waldviertler Textilstraße Über Jahrhunderte hat sich im Waldviertel eine Textilwirtschaft entwickelt. Einkaufsmöglichkeit ab Fabrik, Museen geben Einblick in Arbeitswelt: Textilmuseum Groß-Seigharts, Erstes Waldviertler Webereimuseum in Waidhofen an der Thaya und Museum alte Textilfabrik in Weitra. Information: A-3830 Waidhofen an der Thaya, Tel. 02874/54298 Thaya [THUMB=waldvie2] Die Marktgemeinde Thaya im Waldviertel liegt in einer waldreichen Hügellandschaft mit günstigem Reizklima und sehr viel Sonnenschein. Der großbürgerliche Marktplatz mit stilvoll renovierten Bürgerhäusern, der romanischen Pfarrkirche und mit zwei Renaissancebrunnen bietet ein harmonisches Bild. Im Jahresablauf erlebt der Gast bei Festen und lebendigem Brauchtum gemütliche Geselligkeit, u. a. beim größten Waldviertler Bauernmarkt am zweiten Wochenende im Juli sowie bei zahlreichen Pfarrfeiern, Feuerwehr- und Vereinsfesten. Der kulturell Interessierte kommt im Heimatmuseum und bei den Ausgrabungen des mittelalterlichen Dorfes HARD voll auf seine Rechnung. Der jugendliche und junggebliebene Aktivurlauber findet ein reichhaltiges Angebot vor: Tennis, Fischen, Bootfahren, Flußbad, Wandern, Rad- und Reitwandern, Zelten, Camping; und nicht zu vergessen zahlreiche Discos in Nachbargemeinden. Die Gasthöfe und die privaten Zimmervermieter (auch Urlaub am Bauernhof, Jugendgästehaus) bemühen sich um eine gemütliche, preiswerte und familienfreundliche Gastlichkeit. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist Schloß Peigarten, wo Vicki Baum einen Teil ihrer Jugendzeit verbrachte. Das Jugendgästehaus Nieder-Edlitz bietet Übernachtungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in einem Matratzenlager und einen schönen Garten zum Zelten. Ein Komfort-Campingplatz mit angeschlossenem Tennis- und Sportplatz am Ufer des Thayaflusses lädt zu einem unvergeßlichen Camping- und Zelturlaub. Information: Gemeindeamt der Marktgemeinde Thaya A-3842 Thaya Hauptstraße 22 Tel. 02842/2663 Stadt Gmünd Hier an der Grenze zu Tschechien scheint es, als habe das Waldviertel dem Besucher noch einmal viele seiner verschiedenen Gesichter auf einmal zeigen wollen. Als Zentrum und Ausgangspunkt vieler Aktivitäten hat Gmünd viel zu bieten. Und beinahe noch in der Stadt beginnt die sagenumwobene Blockheide. Altstadt Reste der alten Stadtmauer umgeben den nach alten Vorbildern revitalisierten Stadtplatz. Es gibt sehr schöne Sgraffito-Häuser aus der Renaissance zu bewundern und das alte Rathaus, das in der Mitte des Stadtplatzes thront. Einkaufsbummel Einen Einkaufsbummel in den Gmünder Geschäftsstraßen kann man mit einem Spaziergang vom Schubertplatz bis in die Altstadt verbinden. Hier findet der Kauflustige neben Modeartikel auch viele Angebote, die das Leben gesund und lebensfroh erhalten, aber auch Produkte aus den traditionellen Waldviertler und Gmünder Textilbetrieben können preiswert erstanden werden. Tradition, Unterhaltung und Kultur Blasmusik beim Einkaufen ? Warum nicht. Genießen Sie den Trachtenaufmarsch der Stadtkapelle Gmünd während Sie bei einer Pause die kulinarischen Spezialitäten an Ort und Stelle kennenlernen. Wer gerne feiert, den können wir eines der vielen Feste, die in den Sommermonaten beinahe jede Woche stattfinden, empfehlen. Aber auch die gehobenere Kultur wird nicht vernachlässigt. Kammerkonzerte, Kabaretts, Lesungen sind nur einige Möglichkeiten, die man in Gmünd besuchen kann. Schloßpark Mit seinem verträumten Teich und den vielen botanischen Raritäten lädt der Schloßpark nach einem Rundgang durch die Altstadt zum Ruhen und Verweilen ein. Denkmäler Wer sucht, der findet auch viele Denkmäler, die auf das Schicksal der zweigeteilten Stadt hinweisen. Seit der Grenzöffnung bestehen wieder gute nachbarschaftliche Kontakte. Miteinander statt Gegeneinander, unter diesem Motto sieht man die Grenze langsam verschwinden. Von beiden Seiten werden die Vorteile einer EU-Außengrenze genutzt, so daß Gmünd als europäisches Beispiel der Entgrenzung hervorgehoben werden kann. Stadt-, Glas- und Steinmuseum Die Glas- und Steinbearbeitungsindustrien haben im Waldviertel große Tradition. Wie sich diese Industrien von den ersten Anfängen bis hin zur Gegenwart entwickelt und verändert haben, wird in den Museen eindrucksvoll dargestellt. Eine umfangreiche Auswahl an Schauobjekten zeigt auch den vielseitigen Einsatzbereich dieser beiden Materialien. Dampfeisenbahn, Radfahrwege Zu besonderen Zeiten entführt Sie die Schmalspurbahn über den "Waldviertler Semmering" in die reizende Waldviertler Landschaft. Wer sich lieber selbständig auf Entdeckungsreise begeben will, für den haben die Gmünder Rad- und Wanderwege markiert. Wer will, kann auch gleich einige Tage auf markierter Strecke unterwegs sein. Kautzen [THUMB=kautzen] Die Sorgen zu Hause lassen, einmal richtig ausspannen. Das ist es, was man sich zumindest einmal im Jahr gönnen sollte Nämlich im Urlaub. Bei uns erwarten Sie Ruhe und Erholung in reiner und sauerstoffreicher Luft. Der Markt Kautzen (525 m Seehöhe) ist von Wien über Waidhofen/Thaya oder über die Bundesstraße 30 in knapp zwei Autostunden zu erreichen. Kautzen ist bekannt wegen seines reichen Blumenschmuckes (mehrere erste Preise beim Thayatal- und Waldviertel-Wettbewerb). Spazieren und Wandern in unberührter Natur, durch dichte Nadelwälder, über sonnige Wiesen und vorbei an romantischen Teichen. Zahlreiche Wanderwege, die sich über ca. 50 km erstrecken, führen zu Ausflugszielen wie den Gerichtsberg (Galgenstein, herrliche Aussicht), zum Hohen Stein (interessante Polstersteine), nach Großtaxen (schöner Schloßteich) und ins Rosental. Gut geführte Gastbetriebe mit modernen Fremdenzimmern sorgen für das Wohlergehen unserer Gäste (auch Privatzimmer können gemietet werden). Immer beliebter wird der Urlaub am Bauernhof. Besonders gefragt ist diese preiswerte Ad des Aufenthaltes bei Familien mit Kindern. Hier findet "Groß" und "Klein" wieder die natürliche Beziehung zum Leben auf dem Lande, die dem Großstädter heute leider immer mehr verloren geht. Wenn Sie Sportler sind und fit bleiben wollen, dann machen Sie am besten einen Reitlehrgang mit oder spielen Sie auf unserer schönen Anlage Tennis. Sie können sich auch ein Fahrrad leihen und zu naheliegenden Ausflugszielen radeln. Zum Beispiel nach Heidenreichstein mit der schönsten Wasserburg Österreichs, oder nach Raabs, nach Waidhofen, oder - schon etwas weiter weg - in die Blockheide nach Gmünd. Sind Sie gehetzt und vom Streß geplagt ? Fühlen Sie sich müde und abgespannt ? Dann sollten Sie etwas für Ihr Wohlbefinden tun: Wandern Sie den Heilkräuterweg entlang zu unserer Kneipanlage. Eine kurze "Behandlung" beflügelt die Lebensgeister und gibt Ihrem Kreislauf neuen Schwung. Sportfischer, aber auch Menschen, die beim Fischen Ruhe und Abgeschiedenheit suchen, haben Gelegenheit, ihrem Hobby nachzugehen. Im Sommer können Sie im Pfententeich nach Herzenslust baden und im Winter stehen Ihnen Langlaufloipen am Reinberg zur Vefügung. Ökodesign aus dem Waldviertel [MINI031] Es gab eine Zeit, in der Natur und Kultur in einer archaischen Beziehung zueinander standen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Nehmen und Geben bestand. Hier, im Waldviertler Granitland, mitten im Herzen Europas, hat Natura linea diese Qualität neu entdeckt. Auf den uralten, hochschwingenden Granitböden des Waldviertels wächst der Flachs, den Natura linea neben Wolle, Baumwolle, Hanf und Seide zu ökologischer Mode verarbeitet. Die Verwendung von natürlichen, umweltfreundlich veredelten Stoffen ist jedoch nur ein Schritt auf dem langen Weg in eine gesunde Welt, in eine gesündere Welt. Ökologie steht heute für ein grundsätzlich neues Verhalten, das weg vom Einzelaspekt hin zum Gesamtprozeß führt. Die Zeit erfordert Entwicklungen, die nachhaltige und umfassende positive Impulse geben. Anbau, Verarbeitung, Produkt und was dereinst davon zurückbleiben wird, müssen als geschlossener Kreislauf gedacht und verstanden, realisiert und praktiziert werden. Zusammen mit der Textilwerkstatt, dem Zentrum für Management, Ökoforschung und Design, ist Natura linea auf der Suche nach den Möglichkeiten, Natur und Kultur wieder in Einklang zu bringen. Nicht als Einzelkämpfer, sondern gemeinsam mit immer mehr Partnern, die mitwirken an dieser großen Aufgabe. Die Textilwerkstatt bietet durch Ausstellungen, Seminare, Workshops und Fachtagungen, in denen Manager von Textilfirmen ihre Erfahrungen über Textilökologie, Design, Forschung und Produktentwicklung austauschen und erweitern können, auch ihren Besuchern, die als Gäste im Waldviertel sind, die Möglichkeit, die Praxis des textilen Entwerfens und Gestaltens und die Philosophie von Natura linea kennenzulernen. In der Natura linea Boutique im Hause der Textilwerkstatt kann man sich von den positiven Impulsen überzeugen lassen, die ökologische Kleidung ihren Trägerlnnen vermittelt: Wolle, die den Körper sanft massierend wärmt, Seide, die mit zarter Berührung die Haut besänftigt, Leinen, das sich kühl und edel an den Körper schmiegt. Tel.:02847/3194 (Textilwerkstatt) oder 3675 (Natura linea) 3812 Groß Siegharts Fabrikenstraße 4 Öffnungszeiten der Boutique: Mo bis Fr 9-12 Uhr und 15-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr [BLANK] Wachau - Kunst, Kultur und Wein im Ferienland an der Donau [THUMB=wachau1] "Zu Gast bei den Jahrhunderten, wobei diese einander überbieten, und überdies in der Gegenwart stehen, die den stets gültigen Genuß am Leben in sinnenfroher Art präsentiert - das erleben kann man nur in der Wachau." So schrieb Alexander von Humboldt, der berühmte Forscher und Privatgelehrte des 18. und 19. Jahrhunderts. Auf seinen Reisen durch Europa und bis in die tiefsten Amazonasdschungel hat er wahrlich viel von der Welt gesehen. Daß ihm die Wachau in so lebhafter Erinnerung geblieben ist, darf man als weiteres Zeugnis für die Einmaligkeit dieser Landschaft vermerken. Vermutlich hat Humboldt diesen malerischen Landstrich an der Donau im Frühling besucht, denn da ist die Wachau besonders eindrucksvoll. In Gold und frischen Farben erstrahlen die Barockbauten entlang des Donaustromes, mit Abermillionen weißen Blüten präsentieren sich die Marillengärten im Festgewand. Den Marillen folgen bald die Pfirsichbäume, Äpfel, Birnen und Kirschen, bis ein märchenhafter Blütenschleier das ganz Tal umfängt. [THUMB=wachau2] Unauffälliger blüht der Wein, der sich in Terrassen hoch auf die felsigen Hänge zieht. Die Reben haben es nicht leicht auf diesem Boden aus Urgestein, "sie plagen sich", bringen keine großen Mengen, entschädigen uns aber mit hervorragenden Qualitäten. [THUMB=wachau3] An den Säumen der Weingärten blüht recht unauffällig die Steinfeder, ein Gras mit duftig ausgreifenden, weißen Blüten von großer Eleganz. "Steinfeder", diesen Namen hat man auch als die passende Bezeichnung für eine besondere Art des Wachauer Weines befunden, für einen leichten, frischen, eleganten Weißwein, der ganz wunderbar zu gedämpften Fischen oder zu einer kultivierten Lause paßt und vor allem mit der milden Frühlingsluft an der Donau harmoniert. Tourismusregion Wachau-Nibelungengau A-3504 Krems/Stein Undstraße 6 Tel 02732/85620 Fax 02732/87471 Rad-Mountainbike Albrechtsberg, Kremstalradwanderweg, Tel.: 02876/258. Altenburg, RFC Info: im KIublokal GH Eisenhauer, Hr. Kreitler, Tel.: 02982/35434. Arbesbach, Tel.: 02813/246,7402. Bärnkopf, Rad- u. Mountainbikeverleih: Tel.: 02874/8254, Mag. Lackner. Dobersberg, Tel.: 02843/2524,2332. Drosendorf, Rad- u. Wanderwege, Gemeinde, Tel.: 02915/2213, Fax: 2900-74, Radverleih GH Schneider Tel.: 02915 / 2334. Echsenbach, Radwanderweg, Tel.: 02849 /8218. Eggenburg, Radverleih und Wanderwege, Tourismus-Information Tel.: 02984/3400, Radverleih, Tel.: 02984/4272. Eggem, Radwanderweg, Tel.: 02W/232. Gars/Kamp, Rad- u. Wanderwege, ca. 200 km, Tel.: 02985/2680,2225. Geras, Stadtgemeinde, Tel.: 02912/216. Radverleih: Hotel Alter Schüttkasten, Tel.: 02912/332. Gföhl, 1. Waldviertler Radschaukel (46 km), Kultur-Rad-Wanderweg Kremstal (58 km), Babenberger Radweg (83 km), Fahrradverleih, beschilderte Radwanderwege Tel.: 02716/6326-0. Gmünd, drei beschilderte Radwanderrouten (56 km, 52 km, 25 km), Gemeinde, Tel.: 02852/52506/18. Göpfritz/Wüd, Radwanderweg (Bandlkramerweg), Gemeinde, Tel.: 02825/310. Grafenschlag, Radverleih, Gemeinde, Tel.: 02875/325. Großreinprechts, Mountainbike-Touren, Videoprospekt, GH Preiser, Tel.: 02877/361. Groß Gerungs, GH Krammer, Tel.: 02812/373. Großschönau, Rad- u. Mountainbikewege, Citybike-Verleih, Tel.: 02815/213. Groß Siegharts, Bandlkramer-Radweg, Tel.: 02847/2371, Radverleih Fam. Leithner, Tel.: 02847/3334. Gutenbrunn, Radland-Weinsbergwald, Radverleih GH Marschall. Tel.: 02874/294, GH Fürst, Tel.:02874/242. Heidenreichstein, Radwege Gästeservice, Tel.: 02862/52506. Hoheneich, mehrere Radwege, Gemeinde, Tel.: 02852/52664, Fax: 52664-11. Kautzen, Fahrradverleih Fam. Wanko, Tel.:02864/26772 (nur in den Abendstunden). Kirchberg/Walde, Tandemverleih, GH Kaufmann, Tel.: 02854/237. Langau, Radwanderweg, Radverleih Bahnhof, Tel.: 02912/409. Langenlois, 40 km, Radwanderwege, Fahrradverleih und Radkarten Tel.: 02734/2000-0. Leiben, Radwege von Ebersdorf bis Weitenegg und Urfahr bis Leiben, Tel.: 02752/71287. Lichtenau, beschilderte Radwege (Bahenberger Radweg), Tel.: 02718/257. Litschau, Radverleih und Radwanderwege, Gästeservice, Tel.: 02865/5385. Martinsberg, Hochlandweg, Marktgemeinde, Tel.: 02874/278. Moorbad-Harbach, Radwanderwege, Tel.-. 02858/5214. Mühldorf, Spritzertalradweg, Tel.: 02713/8230. Nöchling, Gemeinde, Tel.: 07414/300. Ottenschlag, Radwege: Hochlandradweg 80 km, Gemeinde, Tel.: 02872/330, Fax: 02872/6470. Pöggstall, Rad-Mountainbike-Strecke, GH Neuhauser Tel.: 02758/2219. Pölla-Franzen, Fahrradverleih April-Oktober, Nüchrs Teichstüberl, Tel.: 02988/6460. Raabs/Thaya, fünf Radwanderstrecken, markiert von ca. 6-35 km Länge, Tel.: 02846/365,366. Rappottenstein, Radweg, Tel.: 02828/240. Rastenfeld Radwe Tel.: 02826/289. Retz, Themenbezogene Routen auf 400 km langen beschilderten Radwegen, Radverleih, Tel.: 02942/2415,2476. Sallingberg, zwei Radrundwanderwege (14,25 km), Tel.: 02877/243,506. Schrems, Rad- u. Wanderweg Stadtamt, Tel.: 02853/77454-21, Fax: 77454-44. Schwarzenau, Thayatal-Radweg, Bandlkramer - Radweg, Tel.: 02849/9947. Schweiggers, Radweg, Tel.: 02829/8234, Obm. VV 8660. Sigmundsherberg, Radwege, Fahrradverleih am Bahnhof, Tel.: 02983/2307. Spitz, Rad-Condi-Teststrecke, Tel.: 02713/2497. St. Martin, Radweg, Tel.: 02857/9962. Straß am Straßertale, Radwanderweg, Tel.: 02735/2495, Fax.: 02735/5274. Traunstein, Mountainbikestrecke, Tel.: 02878/217, Verleih: Kaufh. Habegger, Tel.: 02878/202, GH Lang, Tel.: 02878/700. Vitis, Radwege, Gemeinde, Tel.: 02841/8214, Radverleih, GH Scherzer, Tel.: 02841/8446. Waidhofen/Thaya, Thayatalradwanderweg, Radverleih, Fa. Kreil und Bahnhof, Tel.: 02842/51500. Waldenstein, Radweg, Tel.: 02855/478. Weitenegg-Leiben, Fahrradverleih, GH Hochstöger, Tel.: 02752/71252, GH Gruber, Tel.: 02752/71445. Yspertal, Mountain-Biking-Zentrum, Mai-Oktober, Hr. Höbarth, Tel.: 07415/6650. Zwettl, Radwanderwege, Tel.: 02899/52414-29. BMX-Bahnen Gutenbrunn, Gemeinde, Tel.: 02874/242. Horn, Fremdenverkehrsstelle, Tel.: 02982/2372-1. Langenlois, Bahn für Kinder kostenlos Tel.: 02734/2000-0. [BLANK] March - Von den Römern bis zu den Habsburgern [THUMB=march1] Im Osten grenzt die Millionenstadt Wien an den Urwald. Lianenumrankte Baumriesen wachsen in den Himmel, spannen hoch oben ihre Kronen auf wie ein Kathedralendach und tauchen den weichen Boden darunter in einen milden Schatten, der von allenthalben durchbrechenden Sonnenstrahlen mit Glanzlichtern reichlich gesprenkelt wird. Auf den mit Seerosen bedeckten Altwasser liegt das reine Licht. An den Ufern blühen Sumpfschwertlilien und Buschwindröschen, Reiher und Eisvögel gehen ihren Geschäften nach, der eine sehr gemessenen Schrittes, der andere pfeilgeschwind im Flug. [THUMB=march2] Der Nationalpark Donau-Aueni erwacht nach einem kargen Winter emsig zu neuem Leben. Zu Fuß, mit dem Rad oder per Boot kann man ihn erkunden und dabei für ein paar Stunden völlig in der Natur aufgehen. Die Region March-Donauland hat aber noch viel mehr zu bieten. Wer sich für Geschichte interessiert, findet im Archäologischen Park Carnuntum das passende Revier für ausgedehnte Spaziergänge. In den zahlreichen Barockschlössern im weiten Land zwischen Donau und March werden mit schöner Regelmäßigkeit faszinierende Sonderausstellungen arrangiert. Wer ganz profan der Genußkultur huldigen will, findet hier ein überreiches Angebot an Gourmandisen. Köstlich zubereitete Donaufische beispielsweise, und vor allem edles Gemüse. [THUMB=march3] Das Marchfeld ist weithin als Gemüsegarten Österreichs bekannt, Marchfelder Spargel ist berühmt. Im Frühjahr wird für den Spargel ein großes Fest gegeben. Es ist ein heiteres Fest. Das Weinbaugebiet Carnuntum liefert die passenden Kreszenzen. Spargelmarkt in Wien Im Monat Mai 1997 wird an verschiedenen Stellen in Wien ein Marchfelder Spargelmarkt errichtet, wo frisch gestochener Marchfeld Spargel zum Verkauf angeboten wird. Das Restaurant Taverne im Sachsengang präsentiert diesen Spargel in verschiedenen Zubereitungsarten, täglich ein neues Rezept, und der Spargelweinsalon präsentiert seine Spargelweine 1997. Spargelmuseum "Marchfeld" Im Schloß Orth an der Donau wird in der Zeit von Mai bis Juni 1997 vom Niederösterreichischen Landesmuseum ein Spargelmuseum errichtet mit dem Thema "Rund um den Spargel und seine Geschichte". Spargelweinsalon 1997 Wie im Vorjahr werden auch heuer zur Spargelweinauslese die Weinproduzenten Österreichs eingeladen. Es werden 20 Weine, für das Kriterium - besonders zu Spargelgerichten geeignet - prämiert. Tourismusregion March-Donauland A-2404 Petronell-Camuntum Hauptstraße 296 Tel 02163/3555 Fax 02163/3556 [BLANK] Weinviertel - Eine ländliche-idyllische Kulturlandschaft [THUMB=weinvie1] Wo sich die weiten Hänge der Weingärten mit wohlbestellten Feldern zu einem Mosaik der Fruchtbarkeit zusammenfügen, dort ist das Weinviertel. Im ausklingenden Frühjahr leuchten golden die blühenden Rapsfelder heraus, und mancher Buschen in einer Kellergasse lädt zum Verweilen ein. Gut ausgeschildert liegt ein Netz aus Rad- und Wanderwegen über diesem friedvollen Land, auf daß der Besucher ohne Irrwege zu den Kultur- und Naturdenkmäler findet - über einen Thermenradweg im Retzerland zum Beispiel, oder am Donauradweg, der bis nach Klosterneuburg führt. Im westlichen Weinviertel propagiert man jetzt immer mehr den Reitsport, ist doch das Landschaftserlebnis auf dein Rücken eines Pferde ein ganz besonders intensives. Wo immer in der Geschichte die Landwirtschaft reichen Ertrag lieferte, dort kam bald auch die Kultur dazu. Und so findet man im Weinviertel zahlreiche prachtvolle Gutshöfe und Landschlösser. Viele beherbergen heute Museen mit interessanten Sonderausstellungen. Bei Theateraufführungen, Kammermusikabenden und Schloßkonzerten lassen sich stimmungsvolle Abende erleben. Für gute Stimmung sorgt bekanntlich auch der Wein, und daß es davon im Weinviertel reichlich gibt, das sagt schon der Name dieser Region. Wein - darunter versteht man im Weinviertel in allererster Linie den Grünen Veltliner. Welch ungeahnte Qualitäten in dieser sehr verbreiteten Rebe stecken, läßt sich am besten auf einer kleinen Reise über die Veltliner Land-Wein-Erlebnisstraße erfahren. Sie schlängelt sich durch die Weinbaubezirke Laa, Poysdorf und Mistelbach, bekehrt den Suchenden zum reschen, duftigen, leichten und doch so finessenreichen Weißen und bestätigt dem Kenner, daß er ganz recht hat, wenn ihm der Veltliner schmeckt. Tourismusregion Weinviertel A-2170 Poysdorf Liechtensteinstraße 1 Tel 02552/3515 Fax 02552/3715 Raabs [THUMB=raabs1] Von der Burg Raabs, (11. Jh.), die hoch auf dem Felsen über dem Zusammenfluß der Deutschen und der Mährischen Thaya thront, bietet sich ein weiter Rundblick über die Stadt mit ihren alten Mauern und Türmen. Aus dem Tal der Thaya steigen Wiesen und Felder, am Horizont steht der dunkle Wald auf den Hügeln. Der Himmel kann nur über dieser reizvollen Waldviertler Landschaft so strahlend blau und klar sein. [THUMB=raabs3] Die Fremdenverkehrsgemeinde Raabs ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ferienziel. Hier findet der Gast ein zeitgemäßes Erholungs- und Freizeitangebot In gutausgestatteten Beherbergungsbetrieben, Privatquartieren und beim Urlaub auf dem Bauernhof. Spiel Im Freizeit- und Erholungszentrum: Schwimmen im gepflegten Hallenbäd und im Thayafluß, Sauna, Solarium, Buffet, Bootsverleih, Minigolf, Riesenschach, Liegewiese, Kinderspielplatz, Tennisplätze, Tennishalle. 80 km Wänderwege mit romantischen Ruheplätzchen; Wanderkarte, Radwanderwege, 3 geführte Wanderungen, Fischen in fünf Thayarevieren, Reiten. [THUMB=raabs2] Kultursommer in der Burg mit Konzerten und Ausstellungen. Im Juli und August jeden Samstag Pavillonkonzert Grenzlandmuseum mit Ausstellung "6000 Jahre Ackerbau an der Thaya". Märchenmuseum in der Burg. [BLANK] Wienerwald - Das goldene Wienerherz und seine grüne Lunge [THUMB=wienerw1] Von Tulln bis Klosterneuburg über das Stadtgebiet von Wien, hinaus auf der Thermenlinie bis Baden und Bad Vöslau erstreckt sich der Wienerwald als weiter Bogen hügeligen Grüns. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen brechen die Blüten aus dem Boden. Schneeglöckchen in den Auen, Schneerosen an den Ufern hurtiger Bäche, dann die blau-gelbe Schar der Himmelschlüssel, Veilchen und Leberblümchen auf den Wiesen. Der Duft von Bärlauch steigt dem Wanderer in die Nase und könnte ihn leicht auf gute Ideen bringen. Zum Beispiel, daß es Jausenzeit ist. Fürs Jausen hatte man in dieser Gegend schon immer eine große Passion, weshalb in großer Zahl passende Raststätten geschaffen wurden. Auf den Schutzhütten der zahlreichen Ausflugskogel, -wände und -berge findet der Wanderer nicht nur Schutz, sondern auch Brot, Speck- und Erfrischungen, die Heurigenorte der Südbahngegend sind legendär, und in den Meiereien gibt's Kaffee, Kuchen und Butterbrote in althergebrachter Qualität. Das Wort vom Wunderbaren Österreich könnte hier erfunden worden sein, in dieser friedvollen Idylle, die so mancher Künstler zu großen Werken inspiriert hat. Franz Schubert hat im Wienerwald unvergängliche Melodien komponiert, das Lied "Am Brunnen vor dein Tore" beispielsweise oder die Atzenbrugger Tänze. 1997 jährt sich zum zweihundertsten Mal der Geburtstag Franz Schuberts, weshalb zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen des großen Liederfürsten stehen. [THUMB=wienerw2] Ganz im Zeichen der kultivierten Regeneration stehen die Badeorte an der 'Thermenlinie. Hier kommt das Wasser mit stets gleichbleibender Temperatur tief aus dem Erdinneren, hat nicht nur heilende Wirkung, sondern ermöglicht dem Erholungssuchenden das Badevergnügen an der frischen Luft des Wienerwaldes schon früh im Jahr. Tourismusregion Wienerwald A-3002 Purkersdorf Hauptplatz 11 Tel 02231/(6)2176 Fax 02231/(6)5510 [BLANK] Süd-Alpin - Die Wunderwelt der Zauberberge [THUMB=alpin1] Schneeberg, Rax, Semmering, Wechsel, die Bucklige Welt - das sind für den Erholungssuchenden wohlklingende Namen. Sie stehen für die alpine Region im Süden Niederösterreichs, für eine intakte Umwelt und für eine große Tradition. Kaum ein anderer Landstrich Österreichs kann auf eine vergleichbar lange Geschichte als Ausflugsziel und Urlaubsdestination verweisen. Das Habsburgerhaus und der Adel der Monarchie gingen gern hierher auf Sommerfrische und hinterließen mannigfaltige Zeichen des Wohlstands. Zahlreiche prachtvolle Villen und Parks sind noch zu bewundern. [THUMB=alpin2] Man nennt die Region heute auch die "Wunderwelt der Zauberberge". Abgesehen von den Wundern der Natur gibt es hier auch technische Großleistungen zu bestaunen, die im Dienste des Tourismus vollbracht wurden. Man kann sie heute noch nutzen. Die Semmeringbahn zum Beispiel war die erste Gebirgsbahn der Welt, die Seilbahn auf die Rax war die erste Seilbahn Österreichs, und den Schneeberg - mit 2075 m der höchste Berg Niederösterreichs kann man bequem mit der Zahnradbahn erklimmen. Der Golfplatz am Semmering wurde 1926 errichtet und ist heute der älteste, noch in seiner Gründungsform bestehende Platz Österreichs. [THUMB=alpin3] Daß diese Melange aus romantischer Naturlandschaft und Kultur, aus traditionsreichen Tourismuseinrichtungen und modernen Urlaubsmöglichkeiten lebendig und aktuell bleiben wird, dafür garantiert vor allem die intakte Umwelt. Der Großteil dieser Region ist seit Jahrzehnten als Landschafts- und Wasserschutzgebiet klassifiziert und wird daher besonders behutsam in seiner ursprünglichen Form erhalten. Damit der Erholungssuchende auch künftighin in den "Hausbergen der Wiener" das findet, was er sich erwarten darf, klare Luft und reine Quellen, prachtvolle Wälder und Bergwiesen, wildromantische Wanderwege und aufregende Klettertouren. Tourismusregion Niederösterreich Süd-Alpin A-2680 Semmering Paßhöhe Tel 02664/2539 Fax 02664/2335 Semmering - Hirschenkogel Winter am Semmering - Das bedeutet für Sie eine Fülle von Betätigungsmöglichkeiten in einer Seehöhe von 750 bis 1.340. Sport- und Erholungsangebote ergänzen einander optimal, so daß jeder sein persönliches, individuelles Winterprogramm vorfindet. Für Erholungssuchende: unzählige Kilometer geräumte Wanderwege, Pferdeschlittenfahrten, Kurangebote und die gesunde 1.000 Meter-Höhenluft, deren Heilkraft besonders im Winter geschätzt wird. Alle Liftkarten gelten sowohl im Schigebiet Semmering-Hirschkogel als auch Stuhleck. Freizeiteinrichtungen Eisstockschießen, Natureislaufplatz, Tennishalle, Hallenbad und Sauna Spital am Semmering - Stuhleck Die winterliche Bergwelt (800-1783 m) von Spital und Steinhaus lädt ein zu einem unvergleichlichen Schivergnügen für Groß und Klein, Langläufer, Snowboarder, Tourenfahrer, Gipfelstürmer, Anfänger und Hobbyrennfahrer. Je eine Autostunde von Graz oder Wien entfernt wird Ihnen mit ca. 30 km Abfahrten und zahlreichen Liftanlagen ein schneereiches Eldorado präsentiert. Die Schipisten werden täglich präpariert und sind durch 18 Liftanlagen, darunter ein Vierersessellift miteinander verbunden. Freizeiteinrichtungen Langlaufloipen, Eisstockschießen, Eislaufplatz, Sauna, Solarium, Hallenbad, Tennishalle [BLANK] Waidhofen [MINI030] Waidhofen ist sicherlich einen Besuch für einen "Einkaufsbummel" wert. Doch auch kulturell hat Waidhofen einiges zu bieten. Nicht nur, daß hinter den Mauern einiger alter Bürgerhäuser kreative Menschen leben, befindet sich doch hier der Landesverband Niederösterreich für Schulspiel, Jugendspiel und Amateurtheater. Jedes Jahr zu Schulschluß findet in Waidhofen das älteste Folk-Festival Österreichs statt. Für drei Tage kommen Spitzenmusiker aus diesem Bereich und viele Besucher von auswärts in die Stadt um Waidhofen zu einem Zentrum der Folk-Musik zu machen. Hier in Waidhofen kann man auch abends ausgehen und Freunde treffen. Für die Gesundheitsbewußten gibt es den Herz-Kreislauf-Parcour und viele andere entsprechende Einrichtungen. Die Stadt Waidhofen ist aus einer planmäßigen Burgsiedlung des 12. Jhdts. hervorgegangen. Die Erstnennung Waidhofens findet sich in einer Urkunde aus 1171. Als Perneggischer Ministeriale wird »Ortolfus de Waidehouen« genannt. Die Stadtwerdung erfolgte um 1230, bald nach dem Übergang aus dem Besitz der Pernegger in jenen der Babenberger-Landesfürsten. 1337 verliehen die Herzöge Albrecht II. und Otto den Bürgern von Waidhofen ein Stadtrechtsprivileg. Albrecht III. bestätigte 1375 der Stadt die alten Rechte, da alle Urkunden bei einem Brand verlorengegangen waren. Waidhofen blieb landesfürstliche Stadt bis zum Jahre 1848. Durch seine Grenzlage zu Böhmen hatten die Bewohner infolge der Kriege und Einquartierungen viel zu leiden. Auch Seuchen und Brände machten den Bewohnern schwer zu schaffen. 1873 vernichtete ein Großfeuer, bei dem über 180 Häuser abbrannten, das mittelalterliche Stadtbild. Über die alten Mauern und Stadttore ist Waidhofen längst hinausgewachsen, Seit 1850 Bezirksstadt mit allen Ämtern und Behörden, war sie stets ein bedeutender Handels- und Marktplatz und eine anerkannte Schulstadt. Trotz der Lage Waidhofens am Rand des österreichischen Staates, ja sogar am Rand der demokratischen Staaten Europas, kann die Stadt als einer der wenigen Orte des Waldviertels auf eine stetig ansteigende Bevölkerungszahl verweisen. Heute bewohnen etwa 5500 Menschen die Gemeinde. Mit dem Bevölkerungsanstieg ging das Siedlungswachstum parallel. Seit 1950 ist das Stadtgebiet um mehr als die Hälfte der Fläche angewachsen. Der Aufschwung der Stadt beruht auf der großen zentralörtlichen Bedeutung Waidhofens für das obere Waldviertel. Zu den für eine Bezirkshauptstadt typischen Behörden kommen noch Ämter hinzu, die über die Bezirksgrenzen hinaus wirken. Auch die Einzugsbereiche der höheren Schulen (Gymnasium und Handelsakademie) sowie des Krankenhauses reichen in die Nachbarbezirke hinein. Waidhofen ist auch Einkaufsstadt für den Bezirk und die angrenzenden Gebiete, wozu die zahlreichen Geschäfte für den längerfristigen und Spezialbedarf beitragen. Darüber hinaus bietet Waidhofen genügend Arbeitsplätze in Industrie und Gewerbe an, so daß es zu einem Einpendlerort wurde. Dabei hat die früher dominierende Textilindustrie nicht mehr die überragende Bedeutung, sondern sie wurde von Betrieben verschiedener Branchen abgelöst, die heutigem Industriestandard entsprechen. Um sich in einer Gemeinde wohl zu fühlen, genügt ein entsprechendes Angebot an Arbeitsplätzen allein nicht mehr. Damit ein Lebensraum zur Heimat werden kann, sind Aktivitäten außerhalb der Arbeitswelt nötig. Seit Jahrzehnten haben verschiedene Vereine große Bedeutung für die Menschen der Stadt. Viele Vereine sportlicher, musischer und geselliger Art steigern nicht nur das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder, sondern treten oft auch als Repräsentanten Waidhofens öffentlich in Erscheinung. All diese Aktivitäten erhöhen die Lebensqualität der Waidhofener. Wahrzeichen der Stadt ist bis heute die barocke Stadtpfarrkirche, die mit dem Pfarrzentrum Mittelpunkt des regen kirchlichen Lebens ist. Für Kultur und Bildung steht seit 1985 der prächtige Stadtsaal zur Verfügung, der seither zum Mittelpunkt verschiedenster Veranstaltungen wurde. Drei sehenswerte Museen und sehr beachtliche Erwachsenenbildungseinrichtungen sorgen für ständige Weiterbildungsmöglichkeiten der Bevölkerung. Auch für Sportbegeisterte hat Waidhofen ein vielfältiges Angebot. Das Freizeitzentrum (Schwimmbecken, Minigolf-, Tennisplätze, Eislaufplatz) und die neue Sporthalle (Hallentennis, alle Ballspielarten, Kegelbahnen) bieten neben den vorhandenen Turnsälen Möglichkeiten für sportliche Freizeitbeschäftigung, wozu im Winter noch ein Schlepplift sowie gespurte Loipen kommen. Als Fremdenverkehrsort bietet Waidhofen seinen Gästen neben dem schönen Stadtbild mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten (siehe Kultur-Rundgang) eine Fülle von Freizeit-, Sport- und Erholungsmöglichkeiten an. Waidhofen Ist auch ein beliebter Ausgangsort für Ausflüge In die nähere u. weitere Umgebung. Daß Waidhofen im gesundheitsfördernden und schadstoffarmen Waldviertler Klima liegt, ist heutzutage ein zusätzlicher Vorteil, der für die Zukunft eine nicht zu unterschätzende Bedeutung haben wird. Erstes Waldviertier Webereimuseum Ein sogenannter "Bandlwebstuhl", wie er im Waldviertel seit etwa 1000 Jahren verwendet worden ist, befindet sich im Waidhofner Webereimuseum. Mit diesem Webstuhl können einfache Bänder in Leinwandbindung gewebt werden. Noch heute werden auf solchen Webstühlen die "Trachtenmascherln" hergestellt. Das "Webereimuseum" in Waidhofen a. d. Thaya ist, wie auch das "Handwerksmuseum" und das "Heimathaus" von April bis Oktober Sonn- und Feiertags von 10 - 12 Uhr geöffnet, Juli und August von Donnerstag bis Sonntag 10 - 12 Uhr. Freizeit und Kultur in Waidhofen an der Thaya Drei Museen - das "Heimathaus", das "Neue Museum" mit dem "Ersten Waldviertler Webereimuseum" sowie das "Silomuseum" vermitteln den Besuchern einen interessanten Einblick in die geschichtliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Für Abwechslung und Entspannung sorgen in einer weitläufigen, parkähnlichen Anlage das moderne Freibad, Bootsverleih, Kunsteislaufplatz, Minigolf, Leichtathletik-Anlage, Schilift, Beach-Volleyball, Herz-Kreislauf Parcours. Zwei Sandplatztennisanlagen mit Flutlicht stehen zur Verfügung. Eine modernst ausgestattete Sporthalle, ein Hallenbad, ein Modellflugplatz, eine Modellautobahn und viele andere Sportarten bereichern das Sport- und Freizeitangebot. Für den Naturliebhaber führt ein weitverzweigtes Netz an Rad- und Wanderwegen durch abwechslungsreiche, typische Waldviertler Landschaft.(Thayatalwanderweg). Gute Gasthöfe, ein neues Jugendgästehaus, "Urlaub am Bauernhof" sowie ein idyllisch gelegener Campingplatz, direkt neben dem Thayafluß, sorgen für erholsame Tage in dieser Stadt. Info-Büro: Tel 02842/51500 Sehenswürdigkeiten [THUMB=waidh1] Rathaus: Es liegt in der Mitte des Hauptplatzes, dem abfallenden Terrain angepaßt. In seiner Anlage bis ins 15. Jhd. zurückreichend. Rechteckiger, zweistöckiger Bau mit rötlicher Ortseinfassung der Kanten und Quaderumfassung der Rundbogenfenster. Die Schmalseite ist mit Stufengiebeln über Simsband abgeschlossen. Im Westen einarmige Freitreppe mit glatter steingedeckter Brüstung. Ziegelsatteldach mit aufgesetztem Dachreiter in der Mitte des Firstes. Im Inneren schöne Gewölbe und Türgewände mit Jahreszahl 1601. Beim großen Stadtbrand im Jahre 1873, dem 178 Häuser zum Opfer fielen, brannte das Rathaus nur teilweise ab. Allerdings verbrannte der größte Teil des Stadtarchives. Gerichtsgebäude: Ein an der Südseite des Hauptplatzes gelegenes einstöckiges Gebäude mit einer im 3. Viertel des 19. Jahrhunderts erneuerten Fassade. Portal mit Jahreszahl 1734. Ursprünglich Haus des Josef Freiherrn von Badenthal, der kk. priv. Ziz- und Kattunfabrik Schwechat. 1819 an die Stadtgemeinde verkauft. Darauf städtische Kanzlei und Wohnung des Syndikus; Ratssaal; 1842 erstes Lokal der neu gegründeten Sparkasse; 1850 Unterkunft für landesfürstliche Behörde; gemischtes Bezirksamt; Steueramt; Bezirkshauptmannschaft; ab 1901 Bezirksgericht. Dreifaltigkeitssäule: Auf Grund eines Gelübdes zur Abwehr von Pest, Unwetter, Feuersbrunst und Kriegsgefahr ließ die Bürgerschaft im Jahre 1709 die Dreifaltigkeitssäule erbauen. Der Steinmetzmeister Wolfgang Steinböck aus Eggenburg schuf Säulen und Statuen, welche die Hl. Maria, den Hl. Josef. den Hl. Johannes und den Hl. Johann Nepomuk darstellen. Beiderseits der Säule stehen zwei der ursprünglich vier, aus Anlaß der Silberhochzeit des Kaisers, am 24. April 1879 gepflanzten "Kaiserlinden". Stadtpfarrkirche: Die Kirche ist an Stelle eines romanischen, später gotischen Gotteshauses erbaut. Die stattliche Barockkirche steht auf dem höchsten Punkt der Stadt, ist von außen schlicht, im Innern von sehr hübscher Raumwirkung, gesteigert durch die Harmonie des architektonischen Schmukkes. Der "Dom des Waldviertels", wie die Kirche auch genannt wird, ist zu Ehren Mariä Himmelfahrt geweiht. Erbaut wurde sie vom einheimischen Maurermeister Mathias Fölser in den Jahren 1716 - 1723. Der Kirchturm war ursprünglich mit einem Zwiebelhelm ausgestattet, der 1802 durch einen Blitzschlag vernichtet wurde. Daraufhin wurde er mit einer hutähnlichen Kuppel versehen, seit 1874 mit einem spitzen Helm. Im Inneren Deckenfresken von Jos. Michael Daysinger. Altarbild von Matthias Mölk. Schöner Orgelchor mit Stukkaturen. An der Südseite Frauenkapelle mit Muttergottesstatue um 1440 und Wappengrabsteine 14. - 18. Jahrhundert. Seitenaltar mit Holzrelief Muttergottes mit Kind Lind 13 Nothelfern um 1510. Zwei Prozessionsstangen mit Holzstatuen, Hl. Rochus und Hl. Sebastian aus dem Jahre 1767. Kreuzwegstationen aus der Paul Troger-Schule. Steinkreuz: Ehemaliges Friedhofskreuz aus Sandstein für Stadtrichter Ziener um 1720. Statuen des Hl. Sebastian und Hl. Donatus, 1735 von Wilhelm Rupp. Säulenfundamente des ehemaligen Karners St. Michael. In der Parkanlage vor der Kirche. Die Kapelle stand an der Südseite der Kirche und wurde im Zuge des Kirchenbaues 1718 abgebrochen. Kriegerdenkmal an der Ostseite der Kirche. Es wurde vom Bildhauer Scholz geschaffen und 1928 enthüllt. Stadtmauer: Hinter der Kirche sind Teile der Stadtmauer sichtbar. Im Bereich des Pfarrhofes Turm mit Durchfahrt. Hinter der Stadtmauer Teile des Stadtgrabens. Am Pfarrhofplatz sind an der Stadtmauer Grabsteinplatten aus der alten Kirche und dem aufgelassenen Friedhof angebracht. Postamt: Haus im klassizistischem Stil, das im Jahre 1869 zur Unterbringung der Realschule errichtet wurde. Später beherbergte es die Forstschule und heute das Postamt. Zwiebelkapelle: In der Nähe des Krankenhauses steht die sogenannte "Zwiebelkapelle". Sie war die Friedhofskapelle, da von 1728 bis 1879 der Friedhof auf dem heutigen Gelände des Krankenhauses lag. Als Jahr der Errichtung wird 1728 bis 1730 angegeben, doch ist diese Kapelle bereits älter, da sie auf dem bekannten Vischer-Stich aus 1672 abgebildet ist. Stadtpark: Einst Garten des unter Kaiser Josef II. im Jahre 1784 aufgehobenen Kapuzinerklosters. Kaiserdenkmal: Im Jahre 1898 wurde ein von Otto König geschaffenes Kaiserstandbild (Franz Josef I.) vor dem Rathaus am Hauptplatz aufgestellt. 1938 wurde es in den Stadtpark übersiedelt. Hamerlingdenkmal: Das Waldviertler Hamerlingdenkmal, welches die Heimat ihrem größten Dichter widmete, fand 1893 seinen Standplatz im Stadtpark. Es wurde vom Grazer Bildhauer Hans Brandstätter geschaffen. Andreas Schrembser-Gedenkstein: Aus Anlaß des 750jährigen Stadtjubiläums im Jahre 1980 wurde bei der Heimatforschertagung am 10. Juni dieser Gedenkstein enthüllt. Er stammt aus der Heimat des Bauernführers Andreas Schrembsers, aus Dobersberg. Bei der Niederwerfung der Bauernaufstände 1596 wurde Andreas Schrembser, ein 75jähriger Bauer und Weber, vor den Toren der Stadt hingerichtet. Neues Museum: Das Gebäude wurde im Jahre 1891 im neuklassizistischen Stil erbaut. Es besitzt eine sehr schön gestaltete Eingangshalle und ein Eckzimmer mit Stuckdecke. Das Gebäude wurde 1975 von der Stadtgemeinde angekauft, unter Mithilfe der Bevölkerung durch Spenden usw. renoviert und zeigt seit 1978 laufend Sonderausstellungen. Schadek-Gedenkstein: Aufgestellt zur Erinnerung an den niederösterreichischen Mundartdichter Moriz Schadek, im Jahre 1978 zu seinem 50. Todestag, vom Museumsverein Waidhofen. Ignaz Jörg-Gedenkstein: Aus Anlaß seines 100. Geburtstages am 26. Oktober 1983 enthüllt. Ignaz Jörg war Mitbegründer des Museums, Heimatforscher und Heimatdichter. Hölzerner Glockenturm: Nachbildung des Glockenturmes aus Wohlfahrts. Vom Museumsverein 1982 errichtet und im Mai 1983 eingeweiht. Bildstock: Beim Parkplatz bei der Arbeiterkammer, am Rande des Waldes, steht das sogenannte "Köpfermarterl" mit der Jahreszahl 1644. Es hatte seinen ursprünglichen Standort außerhalb der Stadt beim Schultor. Später stand es an der Kreuzung beim neuen Museum und fand ca. 1895 seinen heutigen Standplatz. Nordpromenade und Pulverturm: Nach Auflassen der Verteidigungsanlagen im 18. Jahrhundert wurde der innere Stadtgraben, der entlang der Stadtmauer verlief, mit Teilen der Stadtmauer zugeschüttet und Gärten angelegt. Entlang dieser Gärten legte man eine Promenade an und pflanzte Linden, Teilweise ist hinter den Gartenplanken die Stadtmauer, besonders im Bereich des mächtigen Pulverturmes, noch zu sehen. (Pulverturm - Fleischerei Schöfbeck - Hauptplatz 24.) Kelleranlagen: Im Bereich der Stiegen zum ehemaligen Brauereiteich (heute Kinderspielplatz) ist ein heute vermauerter Ausgang aus einem unterirdischen Fluchtkeller zu sehen. Die Kelleranlagen, in Stein gehauene Gänge, liegen bis zu zwei Stockwerke tief. Sie stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert und waren in die Verteidigungsanlagen mit einbezogen. Die Gänge ziehen sich durch die ganze Innenstadt und führen teilweise bis ins Niederthal, der Vorstadt an der Thaya. (Zu besichtigen Hauptplatz 23, Cafe Wolf oder Heimathaus.) Schloß: An der Südostecke der Stadt, am Steilabhang zur Thaya, stand einst eine mächtige, zinnenbewehrte Burganlage. Sie wurde 1770 in ein Schloß umgebaut. In der Einfahrt zum Hof ist das Wappen des Grafen Ferdinand von Sprinzenstein (1649) angebracht. Das Schloß ist seit 1737 im Besitz der Grafen Gudenus. Heimathaus: Ein Bürgerhaus, das vom Stadtbrand des Jahres 1873 verschont geblieben war. Es wurde 1924 von der Stadtgemeinde angekauft und als Bezirks-Museum eingerichtet. In seinem ältesten Teil aus dem 14. Jahrhundert stammend, trägt die Fassade Malereien im Renaissancestil mit der Jahreszahl 1577. Das Haus mit einer schönen Holzdecke, einer "Schwarzen Kuchl" und verzweigten Fluchtkellern ist allein durch die Architektur sehenswert. Beim Heimathaus steht eine überlebensgroße Sandsteinstatue des heiligen Vinzentius Ferrerius mit einem Putto mit Kessel. Die Figur stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Südpromenade: Weißes Kreuz, Stadtmauer, Wehrturm hinter dem Bezirksgericht, Schadekbankerl. "Weißes Kreuz": An der Südostecke des Stadtplateaus über der Thaya (Kaivarienberg) steht ein Steinkreuz auf einem Sockel, der mit Totengebein und Sanduhr versehen ist. Die Inschrift auf der Vorderseite weist auf die Errichtung der Säule durch die Bürgerschaft am 9. August 1787 hin, In der Nähe befindet sich das "Schadek-Bankerl", ein Lieblingsplatz des Mundartdichters Moriz Schadek. Bürgerspitalkirche: Wie in jeder alten Stadt lag vor den Toren derselben ein Bürgerspital mit Kirche. Die dem Hl. Geist geweihte barocke Kirche mit kreuzrippengewölbtem gotischen Chor mit Maßwerkfenstern zeigt heute keine wertvollen Kunstschätze. Das Relief "Maria mit den 13 Nothelfern" und die Prozessionsvortragstangen wurden in die Stadtpfarrkirche übertragen, eine schöne Kastenkrippe ist im Heimathaus (Museum) aufgestellt. Kriegerdenkmal: Im Heldenfriedhof sind hunderte deutsche Soldaten, die 1945 aus tschechischen Lazaretten vertrieben, wurden und in russischer Gefangenschaft gestorben sind, begraben. Hier steht eine vom Bildhauer C. Hermann geschaffene Steinplastik, den Hl. Georg darstellend. Fliegergedenketein: Aus Anlaß des Luftflottentages im Jahre 1911 wurde dieser Fliegergedenkstein gesetzt. Er soll an die Pionierzeit der Fliegerei und an die Helden der Lüfte, Illner und Bier, erinnern. (Stadtauswärts nach der Molkerei, über dem Bahnübergang links). Alte Hammerschmlede: Die idyllisch gelegene Hammerschmiede des Herrn Leopold Lebersorger in Alt Waidhofen 31 ist durch vier Generationen eine Schmiedewerkstatt. Als Huf- u. Wagenschmiede war das Hauptgeschäft früher das Beschlagen der Pferde (ca. 90 Pferde waren regelmäßig zu betreuen) und das Aufziehen der Reifen bei den verschiedenen Holzwägen. In der Hammerschmiede wurden landwirtschaftliche Arbeitsgeräte erzeugt. Die Werkstatt ist jedoch noch weitgehend im Originalzustand, d. h. Wasserrad, Eisenhammer, Esse, Amboß usw. sind erhalten. Derzeit erzeugt Herr Lebersorger hauptsächlich Kunstschmiedearbeiten. Thayabrücke: Das gußeiserne Kreuz am Beginn der Thayabrücke ließ der Magistrat der Stadt im Jahre 1833 zum Dank für Abwendung der Cholera setzen. Es befand sich ursprünglich in der Mitte der alten hölzernen Thayabrücke, die im Jahre 1911 durch die eiserne "Robert-Hamerling-Brücke" ersetzt wurde. Die auf der östlichen Brückenseite stehende Sandsteinstatue des Heiligen Nepomuk, aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts, stand früher in der Mitte der Brücke. Nach der Volksüberlieferung war im Jahre 1646 im Haus Nr. 17 in Ulrichschlag ein schwedischer Militärarzt einquartiert, der seinen Hauswirt in der Heilung von Beinbrüchen und Bereitung von dazu verwendbaren Salben und Pflastern unterrichtete. diese Kenntnisse vererbten sich später in der Süß'schen Familie immer vom Vater auf den Sohn. Erholungszentrum Freibad mit Vorwärmeanlage, Gegenstromanlage, Massagedüsen, Springtürme, Nichtschwimmerbecken, Kinderplanschbecken, Kinderspielplatz, Tennisplätze, Tischtennis, Minigolf, Bootsverleih, Duschanlage, Liegewiese, Sportplatz, Restauration, Großfeldschach, Pit-Pat, Kreislaufparcours Telefon 02842/52952 Thayatal-Sporthalle Franz Leisser Straße 4 Tel. 02842/54101 Infobüro: Tel. 02842/51500 Ausflüge 5 km: Thaya, Campingplatz, Tennis, Wüstung Hard, Museum, 3 Marterlrundwanderwege 8 km: Groß-Siegharts, Textilmuseum, Schloß 13 km: Dobersberg, Naturpark, Zivilflugplatz, Tel. 02843/2440 14 km: Wasserburg Heidenreichstein, Moorlehrpfad 15 km: Klein-Zwettl, Wehrkirche (Erdstelle) ca. 16 km: Karlstein Heilkräuterverein, Schloß, Uhrenfachschule ca. 20 km: Rudolz Puppenmuseum 20 km: Kautzen Museum, Kneippweg, Steinrundwanderweg 25 km: Burgruine Kollmitz (an Wochenenden Führungen) 27 km: Blockheide Gmünd 30 km: Stausee Ottenstein Wandern NUMERIERTE RUNDWANDERWEGE Insgesamt 78 km markierte Wanderwege. Thayatalwanderkarte um S 20,- bei der Stadtgemeinde und in verschiedenen Gasthäusern erhältlich, Wanderabzeichen. Geführte Wanderungen: Auskunft Herr Günther Antony, Böhmgasse 26, Tel. 02842/52192 WEITWANDERWEGE E8 - Nordsee - Rhein - Main - Donau - Karpaten, Predigtstuhl (höchster Berg des Bezirkes) 07 Ost-Österr. Weitwanderweg Nebelstein - Bad Radkarsburg, Stmk. LRW (Landesrundwanderweg) 630 Thayatalwanderweg Nebelstein - Retz 650 ÖAMTC-Christophorusweg RADWANDERN Fahrrad am Bahnhof, 5 Räder, Tel. 02842/52130 Fahrradverleih Fa. Kreil, Heidenreichsteinerstr. 12 Tel. 02842/52684; Mo, Di, Do, Fr von 8 - 12 u. 14 - 18 Uhr, Mi u. Sa 8 - 12 Uhr; 4 Damen-, 3 Herren-, 3 Kinderräder; Preis pro Rad: Halbtag S 30,-, Ganztag S 50,-, Woche S 250,- In der Wanderkarte "Thayatal" sind 4 Radwanderwege, 7,5 bis 18 km, eingezeichnet und als Routenvorschläge zu verstehen. (Radwanderabzeichen) Thayatalradwanderweg. Reiten Reithof Renate Aupor 3830 Waidhofen/Th. Mühlen u. Höfe 3 Tel. 02842/51695 Tennis TENNISPLÄTZE Auskunft bei: Intersport Ruby Böhmgasse 30 Tel. 02842/52136 Jugendkurse, Gästekurse, Active + Relax Center-Auskunft Fischen Auskunft bei Oskar Buschek, Bahnhofstraße 28, Tel. 02842/52534 Langlauf LANGLAUFSCHIVERLEIH Intersport Ruby Böhmgasse 30 Tel. 02842/52136 Sport-Traxler Sackgasse 1 Tel. 02842/52937 Schießen Schießzeiten: Jänner- Dezember jeden Freitag von 19.00- 22.00 Uhr Auskunft: Ing. Herbert Rosenstingl Vestenötting 10 Tel. 02842/54314 Bäder HALLENBAD Juli u. August geschlossen Telefon 02842/52689 Dienstag 17 - 21 Uhr, Mittwoch 17 - 21 Uhr, Samstag 14 - 19 Uhr ACTIVE+RELAXCENTER Moriz-Schadek-Gasse (beim Erholungszentrum) Tel. 02842/51661 Fitneßcenter mit großem Cardio-Bereich, Fit-Checks, Trainingsbetreuung, Squash, Sauna, Dampfbad, Saunarium, Solarien, Massage, Aerobic, Sportshop, Kinderbetreuung Öffnungszeiten: 9.30 - 22.00 Uhr Bibliothek Niederleuthnerstraße 10 Tel. 02842/27504 geöffnet Montag und Donnerstag von 16-19 Uhr Freitag 12.30 -14.30 Uhr 1. Sonntag im Monat 9.00 -11.30 Uhr [BLANK] Tourismusinformationen [MINI013] Folgende Tourismusregionen und -verbände freuen sich, Ihnen weiteres Infomaterial zuschicken und Sie vielleicht schon bald als Gäste begrüßen zu dürfen. Mehr darüber das Urlaubsland Niederösterreich, sämtliche Prospekte und diverse Sonderinformationen (Rad-und Wanderkarten, Kultur- und Veranstaltungs-, Regions- und Spezialprospekte) erhalten Sie auch kostenlos bei folgenden Informationsstellen. Schreiben Sie an: NIEDERÖSTERREICH INFORMATION: A-1010 Wien Postfach 10.000 Tel.: +43-(1)/53610-6200 Fax: +43-(1)/53610-6060 A-3385 Völlendorf im Autobahnrasthaus St. Pölten URLAUBSBERATUNG: Tel.: +43-(1)/53333114, PROSPEKTBESTELLUNG: Tel.: +43-(1)/53110-6200* (24 Stunden Service) FAX: +43-(1)/53110-6060 Telefonvorwahl nach Wien aus Deutschland und der Schweiz 00431 (anstatt 0222) ÖSTERREICH INFORMATION IN DEUTSCHLAND: D-82019 Taufkirchen bei München Postfach 1231 URLAUBSBERATUNG: Tel.: 089/66670100 PROSPEKTBESTELLUNG: Tel.: 089/66670151, FAX: 089/66670200 ÖSTERREICH WERBUNG IN DER SCHWEIZ: CH-8036 Zürich Zweierstr. 146 "Wiedikerhof" Tel.: 01/4511551 Fax: 01/4511180 Vorwahl aus Deutschland und der Schweiz 0043 + Ortsvorwahl ohne Null Wachau-Nibelungen: Tel. (0)2732-85620 Fax: (0)2732-87471 A-3504 Krems-Stein Undstraße 6 Ybser-Weitental: Tel. (0)7415-224 A-3683 Altenmarkt im Ybsertal Gemeindeamt WALDVIERTEL Tel. (0)2822-54109 Fax: (0)2822-54144,54109 A-3910 Zwettl Gartenstraße 32 Oberes Waldviertel Tel. (0)2852-53212 Fax: (0)2852-54713 A-3950 Gmünd Informationsstelle Stadtplatz 19 Waldviertel-Mitte Tel. (0)2852-52233 Fax: (0)2852-52233 A-3910 Zwettl Dreifaltigkeitsplatz 1 Kamptal Tel. (0)2985-2225,2100 A-3571 Gars/Kamp Gemeindeamt Hauptplatz 82 Thayatal Tel. (0)2846-365,366 Fax: (0)2846-36521 A-3820 Raabs an der Thaya Hauptstraße 25 WEINVIERTEL Tel. (0)2552-3515 Fax: (0)2552-3715 A-2170 Poysdorf Liechtensteinstraße 1 Östliches Weinviertel Tel. (0)2572-2515248 Fax: (0)2572-2515217 A-2130 Mistelbach Stadtgemeinde Hauptplatz 6 Westliches Weinviertel Tel. (0)2942-2223 A-2070 Retz Stadtamt Hauptplatz 30 Kreuzenstein Tel. (0)2262-2566 A-2100 Korneuburg Bezirkshauptmannschaft Bankmannring March-Donauland Tel. (0)2165-64820 Fax: (0)2165-65322 A-2405 Bad Deutsch Altenburg Hauptplatz 4 WIENERWALD Tel. (0)2231-2176 Fax: (0)2231-5510 A-3002 Purkersdorf Hauptplatz 11 Tullner Donauraum Tel. (0)2272-5836,5837 Fax: (0)2272-5838 A-3430 Tulln Minoritenplatz 2 Thermenregion Wienerwald Tel. (0)2252-41206 A-2500 Baden Kurdirektion NÖ-Süd-Alpin Tel. (0)2664-2539 Fax: (0)2664-2335 A-2680 Semmering Paßhöhe Semmering-Rax-Schneeberg Tel. (0)2666-2865 Fax: (0)2666-4266 A-2651 Reichenau an der Rax Gemeindeamt Hauptstraße 63 Bucklige Welt Tel. (0)2646-2213 A-2860 Kirchschlag Kirchenplatz 1 Wr. Neustadt-Hohe-Wand-Piestingtal Tel. (0)2622-29551 Fax: (0)2622-82065 A-2700 Wr. Neustadt Hauptplatz 3 Pittental-Hochwechsel Tel. (0)2642-2470 A-2870 Aspang Markt Hauptplatz 12 MOSTVIERTEL Tel. (0)7416-521910 Fax: (0)7416-53087 A-3250 Wieselburg Volksfestplatz 3 Melktal Tel. (0)2756-2269 Fax: (0)2756-8607 A-3243 St. Leonhard am Forst Kaltenbrunnerhöhe Ötscherland Tel. (0)7416-52692 Fax: (0)7416-53087 A-3250 Wieselburg Volksfestplatz 3 Alpenvorland Tel. (0)2755-2383 Fax: (0)2755-2082 A-3240 Mank Gemeindeamt Schulstraße 1 Pielachtal Tel. (0)2722-753312 Fax: (0)2722-753320 A-3204 Kirchberg an der Pielach Schloßstraße 1 Traisen-Gölsental Tel. (0)7416-521910 Fax: (0)7416-53087 A-3180 Lilienfeld Handelskammer Babenbergerstraße 10 Mostarrichi Tel. (0)7479-6517 Fax: (0)7479-64004 A-3300 Stift Ardagger 3 Niederösterreich-Zentral Tel. (0)2742-53354 Fax: (0)2742-52531-492 A-3100 St. Pölten Rathaus THAYATAL Tourismusverband Thayatal Frau Waltraud Neunteufl Hauptstraße 25 A-3820 Raabs Telefon: 02846-365 Fax: 02846-36521 Waidhofen Tourismusverband Waidhofen A-3830 Waidhofen Telefon: 02842-503-15 Fax: 02842-503-99