Bregenz - Allgemeines



Ein Weltereignis am See. Hier findet das Auge Weite, und der Horizont ist zahm. Festspielsommer vermählt sich mit Wasserzauber. Sport am See, Sport auf dem See: Segeln, Schwimmen, Wasserski, Tennis, Tauchen, Uferwandern, sanft radeln. In lebendiger Geschichte begegnet Vergangenheit der Zukunft. Stille Augenblicke schweifen zu verschwiegenen Plätzen in der Altstadt und an naturgeschützten Ufern. Kunst und Eleganz treffen sich in festlichen Rahmen. Einzigartig sind die Bregenzer Festspiele mit dem Spiel auf dem See und der Bregenzer Frühling. Exklusives Vergnügen und spannende Unterhaltung locken ins Spielcasino am See. Im Vierländereck pulsiert das Leben, ist die Atmosphäre international. Rundherum findet sich ländliche Idylle. Erlebnisurlaub auf allen Ebenen mit Kultur, Natur und Lebensfreude.



(398 qm 28.000 E), die Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg, ist ein internationaler Ferien- und Festspielort an der Ostbucht (Bregenzer Bucht) des Bodensees, zu Füßen des Pfänders (1064 m), auf den eine Seilschwebebahn führt. Der Hauptort der keltischen Brigantier wurde 15 v. Chr. von Tiberius erobert und als Brigantium die größte römische Stadt am See (Bregenzersee, Lacus Brigantinus). Um 455 Einwanderung der Alemannen.

Um 926 Hauptsitz der Udalrichinger, dann im Besitz der Grafen von Montfort, die um 1200 Bregenz als Stadt im Bereich der heutigen Oberstadt gründen, 1451 und 1523 von den Habsburgern erworben. Seit 1918 offiziell Landeshauptstadt Vorarlbergs. In der malerischen Altstadt (Oberstadt) der Martinsturm, das Wahrzeichen von Bregenz, 1599 / 1602 von Benedetto Prato aus Roveredo (im Untergeschoß die Martinskapelle mit Freskerlzyklus, 1363), sowie das Deuringschlößchen (um 1660/80) und das ehemalige Rathaus (Fachwerkbau von Michael Kuen, 1662).

Die Stadtpfarrkirche St. Gallus hat einen spätgotisehen Turm mit barockem Giebelabschluß (1672), Kirchenschiff 1737/38 von Franz Anton Beer, Hochaltar und Frührokoko-Stuck von Abraham Baader, Hochaltarblatt von Franz Georg Hermann (1740). Von hoher Qualität das Chorgestühl von Johann Joseph Christian (1743/45).

Im Stadtzentrum: Seekapelle (1696/ 98), angebaut an das Rathaus (1686 von Johann Georg Kuen), weiters Nepomukkapelle (1757) und Hauptpostgebäude (1895). Kloster Mehrerau (Zisterzieriser, früher Benediktinerkloster) mit neuromanischer Kirche (1855/59), deren Unterkirche die Fundamente der romanisehen Abteikirche (1097) eindrucksvoll bewahrt.

Vorarlberger Landesmuseum, hervorzuheben: Römische Funde aus Brigantium; Altarbilder von Wolf Huber (1521); Kreuzigungsgruppe aus dem Kreis Michael Erharts (gegen 1510); Gemälde von Angelika Kauffmarin.

Wechselnde Kunstaustellungen im Küristlerhaus Palais Thurn und Taxis. Ein Kunsthaus speziell für zeitgenössische Kunst ist seit 1994 im Bau.

Theater am Kornmarkt. Vorarlberger Landesbibliothek. Höhepunkte der vielfältigen Kulturszene, in der auch der Bregenzer Frühling seinen Platz hat, sind die Bregenzer Festspiele, jeweils Mitte Juli bis Ende August; Festspielhaus am See (1980) mit angebauter Zuschauertribüne für das Spiel auf dem See.

Gegenüber das Casino Bregenz der Casinos Austria - Gebhardsberg (597 m) mit beachtlichen Resten der Burganlage (1647 von den Schweden gesprengt) und Wallfahrtskirche (18 Jhdt).


Zahlreiche Freizeiteinrichtungen wie Schiffshafen, Gondelhafen, Seeanlagen, Strandbad, Seehallenbad, Badeanstalt "Mili" (auf Pfählen), km-lange Freibadestrände Richtung Lochau und am Mehrerauer Ufer. Skigebiet (sofern Schnee) auf dem Pfänder (2 Schlepplifte).