Programname: IBeM Quelle: Programmart: PC-Emulator Quelltext: Autor: Mark Tomlinson, 30 Kirner St, Christchurch 9, New Zealand Betriebssystem: Kickstart 1.3, OS 2.0 und OS 3.0 Vertrieb: Shareware bitte an den Autor schicken! Anleitung/Info: © 12.9.1993 by Henry König, Bornheide 71, 22549 Hamburg. Der Vertrieb dieser Anleitung ist nur erlaubt, wenn - alle Dateien dieses Verzeichnisses kopiert werden - der Diskettenpreis 6,50 DM nicht übersteigt - bei unverändertem Disketteninhalt darf der Diskettenname PDK_#xxx umbenannt werden Verweis: PC-Task IBeM benötigt 2 MB Speicher und das MS-DOS-Betriebssystem auf 720 KB- Disketten. Ältere MS-DOS- oder DR-DOS-Versionen kann man schon für 10,- bis 20,- DM bekommen. IBeM befindet sich in zwei Versionen auf der Diskette. IBeM_68000 ist die Standardversion und IBeM_68030 benötigt einen 68030-Prozessor. IBeM m u ß installiert werden! Der Installationsaufwand ist abhängig von Ihrer Systemkonfiguration, deshalb beschreibe ich zuerst nur die notwendigsten Schritte für zwei Laufwerke. Fertigen Sie eine Kopie Ihrer Workbenchdiskette. Löschen Sie auf der Kopie die Verzeichnisse (falls vorhanden) "Empty", "Expansion", "Trashcan" und "PC". Bei WB 1.3 noch "Prefs". Im c-Verzeichnis die Programme "ed" und "Edit". Vergessen Sie nicht die dazugehörigen ".info"-Dateien zu löschen. Kopieren Sie aus dem Dateiverzeichnis MSH/Devs die Datei "messydisk.device" in das Devs-Verzeichnis Ihrer Workbench. Die Datei "messyfilesystem" aus dem Dateiverzeicnis MSH/l kopieren Sie in das L-Verzeichnis Ihrer Workbench. Weiterhin muß noch die Datei "fmsdisk.device" aus dem Verzeichnis FmsDisk in das Devs-Verzeichnis Ihrer Workbench kopiert werden. Ergänzen Sie nun die Mountlist Ihrer Workbench mit den nachfolgen Einträgen. Kopieren oder schreiben Sie alles was z w i s c h e n den Strichen steht. --------------------------------------------------------------------------- /* Beispiel eines Mountlisteintrages für den IBeM-Emulator */ /* Anmeldung der PC-Laufwerk A und B */ IBMA: Device = devs:messydisk.device Unit = 0 /* 0 = 1. internes Laufwerk */ LowCyl = 0 HighCyl = 79 Surfaces = 2 /* 2 Schreib/Leseköpfe */ BlocksPerTrack = 9 DosType = 3 # IBMB: Device = devs:messydisk.device Unit = 2 LowCyl = 0 ; HighCyl = 79 Surfaces = 2 BlocksPerTrack = 9 DosType = 1 /* 1 = 5.25" 360KB, 2 = 5.25" 1.2MB 3 = 3.5" 720KB, 4 = 3.5" 1.44MB */ # --------------------------------------------------------------------------- Kopieren Sie bei einem 68000-Prozessor die Dateien "IBeM000", "IBeM_68000" und "IBeM_68000.info" auf die Workbench-Kopie. Für einen 68030-Prozessor kopieren Sie die Dateien "IBeM", "IBeM_68030" und "IBeM_68030.info" auf die Workbench-Kopie. Nach diesen Einträgen können Sie IBeM bereits starten und im Disketten- betrieb benutzen. Starten Sie den Amiga mit der neuen Bootdiskette. Nach dem Start legen Sie diese Diskette in ein anderes Laufwerk und die MS-DOS-Bootdiskette vor dem Start von IBeM in DF0:. Wird keine MS-DOS- Bootdiskette in DF0: erkannt bricht IBeM sofort ab. Starten Sie IBeM mit einem Doppelklick auf dem entsprechendem Icon. So, nun befinden Sie sich auf (in) einem MS-DOS-PC und müssen sich mit dem MS-DOS-Handbuch auseinandersetzen. Sie können jederzeit auf den Workbenchbildschirm umschalten und Amiga- programme starten u. s. w. Wie Sie umschalten ist abhängig von Ihrer Systemkonfiguration. Festplatteninstallation ======================= Kopieren Sie aus dem Dateiverzeichnis MSH/Devs die Datei "messydisk.device" in das Devs-Verzeichnis Ihrer Workbench. Die Datei "messyfilesystem" aus dem Dateiverzeicnis MSH/l kopieren Sie in das L-Verzeichnis Ihrer Workbench. Weiterhin muß noch die Datei "fmsdisk.device" aus dem Verzeichnis FmsDisk in das Devs-Verzeichnis Ihrer Workbench kopiert werden. Ergänzen Sie nun die Mountlist Ihrer Workbench mit den nachfolgen Einträgen. Kopieren oder schreiben Sie alles was z w i s c h e n den Strichen steht. --------------------------------------------------------------------------- /* Beispiel eines Mountlisteintrages für den IBeM-Emulator */ /* Anmeldung der PC-Laufwerk A und B */ IBMA: Device = devs:messydisk.device Unit = 0 /* 0 = 1. internes Laufwerk */ LowCyl = 0 HighCyl = 79 Surfaces = 2 /* 2 Schreib/Leseköpfe */ BlocksPerTrack = 9 DosType = 3 # IBMB: Device = devs:messydisk.device Unit = 2 LowCyl = 0 ; HighCyl = 79 Surfaces = 2 BlocksPerTrack = 9 DosType = 1 /* 1 = 5.25" 360KB, 2 = 5.25" 1.2MB 3 = 3.5" 720KB, 4 = 3.5" 1.44MB */ # /* Beispiel Mountlisteintrag für eine Festplatte. Achten Sie auf richtige Einträgen. Bei überlappungen müssen Sie mit Datenverlust rechnen */ IBMC: Device = fmsdisk.device Unit = 1 Flags = 1 Surfaces = 4 BlocksPerTrack = 17 LowCyl = 0 HighCyl = 149 DosType = 0 # --------------------------------------------------------------------------- Mit den Angaben Surfaces = 4 und HighCyl = 149 wird eine Pseudofestplatte von ca. 5 MB angelegt. Nun müssen noch die Batch-Dateien "IBeM_68000" oder "IBeM_68030" ergänzt werden. Einträge in der Datei IBeM_68000 und/oder IBeM_68030 ---------------------------------------------------- failat 11 Assign FMS: PDK:FMS ; Dateisystem (Festplatte) zuweisen mount IBMA: ; Diskettenlaufwerk A anmelden mount IBMB: ; Diskettenlaufwerk B anmelden mount IBMC: ; Pseudofestplatte C anmelden run :IBeM/IBeM000 ; und den Emulator starten Für "PDK" in der Zeile "Assign FMS: PDK:FMS" müssen Sie das Verzeichnis (Pfad) eintragen wo Sie die Pseudeofestplatte (Datei) für MS-DOS anlegen wollen. Für ":IBeM/" in der Zeile "run :IBeM/IBeM000" müssen Sie das Verzeichnis (Pfad) eintragen wo Sie die den Emulator hinkopieren wollen. Nun müssen Sie über die Shell oder CLI die Pseudofestplatte einrichten. Öffnen Sie ein CLI-Fenster. Die nachfolgenden Anweisungen müssen Sie Ihre abgeänderten Parameter angeben. Assign FMS: PDK:FMS mount IBMC: format drive ibmc: name beliebig ffs endcli Beim Formatbefehl muß ein Dateiname angegeben werden, damit der Formatbefehl arbeitet. Der Parameter "ffs" ist erst ab Kickstart 1.3 anzugeben. Die Fehlermeldung "Not a dosdisk" nach dem Formatieren hat keine Bedeutung! Starten Sie IBeM wie bereits beschrieben mit der MS-DOS-Bootdiskette. Jetzt müssen Sie die Pseudofestplatte von MS-DOS aus einrichten. Starten Sie von IBeM das Programm fdisk. Die Beschreibung ist im MS-DOS- Handbuch oder bestätigen Sie nur alle Vorgaben. Nach einer Kaffeepause muß die Pseudofestplatte noch formatiert werden. Es kann sein, daß Sie IBeM erneut starten müssen. Zum Formatieren geben Die format c: /s ein. Die Leerstellen sind wichtig. Nehmen Sie die Bootdiskette aus dem Laufwerk und starten IBeM neu. Wenn die Eingabeaufforderung erscheint geben Sie a: ein um das Laufwerk zu wechseln. Danach kopieren Sie alle Dateien von der MS-DOS-Bootdiskette auf die Festplatte mit: xcopy a: c: /s Die Leerstellen und Parameter sind wichtig, damit Sie von der Festplatte booten können. Jetzt ist MS-DOS vollständig auf der Festplatte.