Hinweise zum Mini-Compiler
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1. Installieren des Compilers
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	Der Mini-Compiler benötigt keine Festplatte. Er
	kann von Diskette oder Festplatte benutzt werden.
	
	Auf Diskette:
		Formatieren Sie eine Diskette mit dem Namen »PAS«
		und starten Sie dann das Programm »Install-Floppy«
		aus dem Mini-Compiler-Verzeichnis.
		
	Auf Festplatte:
		Ziehen Sie lediglich das Verzeichnis »Mini-Compiler«
		auf Ihre Arbeits-Partition.
		

2. Starten des Compilers
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	Der Compiler liegt in zwei Varianten vor. Einmal in
	Form einer integrierten Oberfläche, in der sich Programme
	eintippen und übersetzen lassen (das ist das Programm
	»Ober«), zum anderen als CLI-Version. Diese Variante ist dann
	einzusetzen, wenn mit einem eigenen Editor Programme
	verfaßt werden (z.B. »TDS«, der im Unterverzeichnis
	»TDS« als AMPK-Archiv vorliegt und auf eine separate
	Diskette oder ein beliebiges Festplattenverzeichnis
	zu entpacken ist) und die Übersetzung aus dem Editor
	oder durch CLI-Befehle stattfindet. Beachten Sie,
	daß der Compiler eine Stack-Größe von 40 000 Byte
	benötigt (einzustellen via Shell-Kommando »stack 40000«).

	Um einen reibungslosen Ablauf zu erzielen, muß das Verzeichnis,
	in dem sich der Compiler befindet, mit »PAS:« anzusprechen
	sein. Existiert der Compiler auf einer Diskette mit dem
	Namen »PAS«, ist das der Fall. Festplattenbesitzer müssen
	allerdings diese Anweisung in die Startup-Sequence (bis OS 1.3)
	bzw. die User-Startup einfügen (ab OS 2.0). 
	
	Im Verzeichnis des Mini-Compilers finden Sie zu diesem Zweck
	die Datei »Install-HD«. Festplattenbesitzer müssen
	diese lediglich starten, und alle Voraussetzungen sind
	fürs erfolgreiche Programmieren gegeben. Dieses Programm
	fügt die entsprechenden Zeilen in die entsprechende
	Startup-Sequence ein.
	
	Der Compiler erwartet im Verzeichnis »T:« die Datei
	»Fehlerp.cod«, die alle Fehlermeldungen des Compilers
	beinhaltet. Das Festplatteninstallationsskript »Install-HD«
	nimmt die entsprechenden Änderungen in der
	Startup-Sequence bzw. User-Startup automatisch vor. 
	
	Startet man den Compiler hingegen von der Diskette, 
	ist zuvor einmal diese Datei ins T-Verzeichnis zu kopieren. 
	Starten Sie hierfür das Programm »Floppy-Start« (vom CLI/Shell
	müssen Sie »execute Floppy-Start« angeben.
	

3. Arbeiten mit dem Mini-Compiler
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	Bitte suchen Sie keine ausführliche Beschreibung des Compilers --
	sie existiert nicht in der gewohnten Form. Statt dessen ist
	eine umfangreiche Online-Hilfe integriert, die über die Funktionen,
	das Sprachkonzept und die Arbeitsweise des Compilers Auskunft
	gibt. Die Online-Hilfe ist entweder aus der Oberfläche per
	<Help> aufrufbar, oder vom CLI/Shell durch Eintippen des
	Kommandos »Help«.

	Doppelklicken Sie aufs »Ober«-Symbol, und der Compiler wird
	gestartet. Bevor Sie nun Programme eintippen können, muß
	zuvor ein Projekt angelegt werden. Das erreichen Sie durch
	Anwahl des Menüpunkts »Projekt öffnen«, indem Sie einen
	beliebigen Namen mit dem Kürzel ».prj« angeben (z.B.
	»First.prj«. Die weitere Vorgehensweise entnehmen Sie bitte
	der Online-Hilfe.
	
	
	
Viel Spaß mit dem Compiler wünscht der Autor 
und das AMIGA-Magazin!

(rz)


PS:	Die Anschrift des Autors finden Sie in der entsprechenden
	Datei auf der AMIGA-Magazin-PD-Diskette. Er steht jederzeit
	für Hilfestellungen zur Verfügung, sofern die Fragen
	schriftlich und mit ausreichend frankiertem Rückumschlag
	erfolgen.
	