Twilight Development System Alle Programme und Dateien sind Copyright 1993 by Twilight Software Claudio Zani Via Liuzzi 1 42020 Cadelbosco Sotto (RE) Italien Tel. 0522/911710 InterNet: zani@cs.unibo.it 1. Vorwort Twilight Development System (TDS) ist eine Umgebung für die Entwicklung von Software wie Turbo Pascal oder Borland C++. Es besitzt keinen eigenen Compiler oder Assembler, sondern kann sich an verschiedene Programme (SAS C, Aztec C, DICE C, DevPac, usw.) anpassen. TDS ist enstanden, um die Entwicklung von Programmen, die aus mehreren Quelltexten bestehen, zu vereinfachen und zu beschleunigen. Mit TDS ist es möglich, mit einem einzigen Befehl die Quelltexte zu kompilieren und zu linken, und falls der Compiler Fehler findet, werden diese direkt vom Editor dargestellt. TDS ist für alle jene gedacht, die bisher "makefiles" verwendeten oder die den Compiler direkt aus der CLI aufriefen. TDS besteht aus 3 Programmen: Twilight Editor (TED) Twilight Make (TMAKE) Twilight Reference Generator (TREFS) 1.1 Twilight Editor (TED) TED ist ein Texteditor mit vielen Funktionen, um das Erstellen von Programmen zu erleichtern. Die Anzahl der Texte, die gleichzeitig dargestellt werden können, und die Länge einer Textzeile sind nur vom freien Speicher abhängig. Für jeden Text erinnert sich TED an alle Änderungen, und mit UNDO und REDO ist es jederzeit möglich, diese rückgängig zu machen. Dem Editor stehen auch viele Funktionen zur Bearbeitung von Blöcken und zum Suchen und Ersetzen von Strings im Text zur Verfügung. Aber der Hauptbestandteil des Editors ist der Projekt-Manager, der sich um die Umsetzung der Quelltexte in ein lauffähiges Programm kümmert. Das Projekt ermöglicht dem Programmierer die automatische Zusammenstellung von Programmen, die aus mehreren Quelltexten bestehen. Im Projekt werden eingegeben: die Namen der Quelltexte, die Optionen für Compiler, Assembler und Linker, sowie die Verzeichnisse, in denen sich die Quelltexte, die Objektdateien und die Includedateien befinden. Mit dem Befehl KOMPILIEREN ist es möglich, einen Quelltext zu kompilieren, mit ERSTELLEN kann man das ganze Programm erstellen. Diese Befehle werden nicht direkt von TED ausgeführt, sondern an das Programm Twilight Make (TMAKE) weitergeleitet. TMAKE läuft parallel zum Editor und bietet so die Möglichkeit, weiter mit TED zu arbeiten, ohne auf den Compiler warten zu müssen. Aufruf: - auf der Workbench auf dem Icon "TED" doppelklicken - auf der CLI "run ted Quelltext(e)" schreiben 1.2 Twilight Make (TMAKE) TMAKE funktioniert ähnlich wie das Programm "make", das in der Regel für die Entwicklung von großen Programmen benutzt wird. Es prüft jeden Quelltext, ob er verändert worden ist. Wenn ja kompiliert es ihn. Je nachdem welche Endung der Quelltext hat (z.B. '.c' oder '.asm'), werden der Compiler oder der Assembler aufgerufen. Anschließend linkt er alle Quelltexte zum ausführbaren Programm zusammen. TMAKE benutzt aber nicht "makefiles", sondern unterstützt Projekte, wie sie von TED erstellt werden. Es ist möglich, ihn an verschiedene Compiler anzupassen, wie der SAS C, Aztec C, DICE C und Assembler wie DevPac. Oder falls man einen anderen Compiler benutzen will, braucht man nur ein kleines Interface-Programm zu schreiben, das die Fehlermeldungen konvertiert. TMAKE kann auch als eigenständiges Programm ausgeführt werden. Aufruf: - tmake -a -fQuelltext -l(d|e) Datei.prj mit -a werden alle Quelltexte neu kompiliert mit -f wird nur ein bestimmter Quelltext kompiliert. mit -l gibt man die Sprache an -ld für die deutsche Version -le für die englische Version 1.3 Twilight Reference Generator (TREFS) TREFS wird zum Erstellen von Referenzdateien gebraucht. Diese Dateien werden benötigt, um den Befehl SUCHE REFERENZ des Menus SUCHEN benutzen zu können. Dieser Befehl ermöglicht, Auskunft über ein bestimmtes Wort zu bekommen: z.B. kann man sich mit dem Cursor auf das Wort "Window" positionieren und dann die Taste HELP drücken. Danach wird die Datei "intuition.h" geladen und der Editor positioniert den Cursor an den Start der Struktur Window. Aufruf: - trefs -l(d|e) Referenzdatei Quelltext(e) mit -l gibt man die Sprache an -ld für die deutsche Version -le für die englische Version 1.4 Installation Für die Installation von TDS alle Dateien in ein Verzeichnis kopieren. Dann ein logisches Verzeichnis TDS: mit "ASSIGN TDS: Verzeichnis" erstellen. Wer vom CLI arbeitet, noch "PATH TDS: ADD" eingeben. Unter Kickstart 1.3 benutzt TDS die arp.library, die in das Verzeichnis LIBS: kopiert werden muß. 2. Beschreibung der Menu-Funktionen 2.1. Menu DATEI Dieses Menu enthält die Funktionen, um Texte zu öffnen, einzufügen, zu speichern und zu schließen. Außerdem ist es möglich, einen Text zeitweilig zu verbergen und ihn dann wieder hervorzuholen. Für jeden Text wird ein eigenes Fenster geöffnet. Die Anzahl der Fenster, die gleichzeitig geöffnet werden können, hängt allein von der Größe des freien Chip-Rams ab. NEUE Öffnet ein neues Fenster und erzeugt einen leeren Text. ÖFFNEN... Öffnet ein neues Fenster und lädt einen Text von der Diskette. LADEN... Lädt einen Text von der Diskette in das aktive Fenster. EINFÜGEN.. Fügt einen Text von der Diskette an der Position des Cursors ein. SICHERN Speichert einen Text mit dem altem Namen auf die Diskette. SICHERN ALS... Speichert einen Text mit einem neuen Namen auf die Diskette. ALLES SICHERN Speichert alle Texte, die verändert worden sind. VERBERGEN (Taste CTRL-H) schließt zeitweilig das aktive Fenster. Der Text bleibt aber im Speicher vorhanden und mit REVEAL kann er wieder hervorgebracht werden. HERVORBRINGEN... (Taste CTRL-R) öffnet ein Dialogfenster, in dem alle Texte dargestellt werden, die sich im Speicher befinden (auch jene zeitweilig geschlossenen) und ermöglicht, den Text, den man bearbeiten will, auszuwählen. INFO... Stellt einige Daten des Programmes dar und zeigt den freien Speicher an. SCHLAFEN (Taste F10) Versetzt TED in den Schlaf-Modus. Es werden alle Fenster und der Bildschirm geschlossen, aber die Texte bleiben im Speicher erhalten. Die Texte, die verändert worden sind, werden gespeichert. Um den Editor wieder aufzuwecken, linke CTRL-SHIFT-ALT-F10 drücken. BEENDEN Verläßt das Programm. 2.2. Menu EDITIEREN Dieses Menu besitzt alle Funktionen zum Arbeiten mit Textabschnitten (Blöcke). Um einen Block zu markieren, braucht man nur die Maus an den Blockanfang zu setzen und die linke Maustaste drücken. Die Maus mit gedrückter Maustaste an das Blockende zu bewegen und die Maustaste loslassen. Um ein einzelnes Wort zu markieren, zweimal die linke Maustaste drücken. Um eine ganze Zeile zu markieren, dieselbe Aktion mit gedrückter SHIFT-Taste ausführen. Nach der Auswahl eines Blockes können folgende Befehle angewandt werden: SCHNEIDEN Entfernt den Block aus dem Text und kopiert ihn in das Clipboard. KOPIEREN Kopiert den Block in das Clipboard, ohne ihn aus dem Text zu entfernen. EINFÜGEN Falls ein Block ausgewählt worden ist, wird dieser mit dem Inhalt des Clipboards ersetzt. Andernfalls wird der Inhalt des Clipboards im Text eingefügt. LÖSCHEN Entfernt einen Block aus dem Text, ohne ihn in das Clipboard zu kopieren. SICHERN... Speichert den Block auf die Diskette. EINRÜCKEN >> VORWÄRTS Versetzt den Block um eine Stelle nach rechts. RÜCKWÄRTS Versetzt den Block um eine Stelle nach links. Mit diesen Funktionen ist es möglich, Änderungen am Text rückgängig zu machen. TED speichert für jeden Text eine maximale Anzahl von Änderungen. Sie wird mit der Funktion EDITOR... des Menus EINSTELLUNGEN eingestellt. UNDO Geht um eine Änderung zurück. REDO Geht um eine Änderung vorwärts. 2.3. Menu SUCHEN Dieses Menu besitzt folgende Befehle: Suchen und Ersetzen von Strings, Positionierung an einer bestimmten Zeile, Suche der Klammer, die der Klammer am Cursor entspricht, Auskunft über ein bestimmtes Wort. SUCHEN... Öffnet ein Dialogfenster, in dem der gesuchte String eingegeben wird, und die folgenden Optionen ausgewählt werden können: GROSS <> KLEIN Unterscheidet zwischen Groß- und Kleinschreibung. GANZE WÖRTER Sucht nur nach ganzen Worten. SUCHE GLOBAL Sucht in allen geöffneten Texten. WILDCARDS '?' entspricht einem beliebigen Buchstaben. ERSETZEN... Öffnet ein Dialogfenster, in dem der gesuchte String, der Ersatzstring und die gleichen Optionen wie SUCHEN... eingegeben werden. WIEDERHOLEN Wiederholt den zuletzt ausgeführten Befehl (SUCHEN oder ERSETZEN). SUCHE REFERENZ (Taste HELP) Sucht in den Referenzdateien das Wort am Cursor. Wenn es gefunden worden ist, lädt es die Datei und positioniert den Cursor auf die entsprechende Zeile. SUCHE KLAMMER (Taste CTRL-M) Sucht die Klammer, die der Klammer am Cursor entspricht. z.B.: '(' entspricht ')' SPRINGE ZEILE... Öffnet ein Dialogfenster, in dem die Zeile, auf der man sich positionieren will, eingegeben wird. 2.4. Menu KOMPILIEREN Dieses Menu besitzt die Befehle für Kompilieren eines Quelltextes, Erstellung eines ganzes Programmes oder Ausführung des fertigen Programms. Alle Funktionen benutzen das Projekt, das mit den Befehlen des Menus PROJEKT erstellt wird. KOMPILIEREN Kompiliert den Quelltext, der sich im aktiven Fenster befindet. ERSTELLEN Kompiliert alle Quelltexte, die verändert worden sind und linkt diese zum ausführbaren Programm zusammen. ALLES ERSTELLEN Kompiliert alle Quelltexte, unabhängig davon, ob sie verändert worden sind oder nicht. Linkt diese zum ausführbaren Programm zusammen. AUSFÜHREN Startet das Programm. DEBUGGER Startet den Debugger. NÄCHSTER FEHLER VORHERIGER FEHLER Mit diesen Funktionen werden die Fehler angezeigt, die von einer der Funktionen KOMPILIEREN, ERSTELLEN, ALLES ERSTELLEN zurückgegeben worden sind. Der Cursor wird an jener Zeile positioniert, an der der Fehler gefunden worden ist. Die Fehlermeldung wird angezeigt. LADEN FEHLER Öffnet ein Fenster und lädt die Fehlermeldungen, wie sie vom Compiler oder Linker zurückgegeben worden sind. Die Befehle KOMPILIEREN, ERSTELLEN, und ALLES ERSTELLEN werden nicht direkt von TED ausgeführt, sondern an das Programm TMAKE weitergeleitet, das parallel zum Editor läuft. Eventuelle Fehler werden dann an TED zurückgeleitet und mit den Befehlen NÄCHSTER FEHLER und VORHERIGER FEHLER angezeigt. Während TMAKE läuft, ist es nicht möglich, den Editor zu verlassen, aber man kann ihn weiter benutzen. TMAKE öffnet ein Konsolenfenster, in dem man die Ausführung verfolgen und mit CTRL-C unterbrechen kann. 2.5. Menu PROJEKT In diesem Menu befinden sich alle Befehle für das Erstellen von Projekten. Im Projekt werden die Namen der Quelltexte sowie die Optionen für Compiler, Assembler und Linker eingeben. NEUES Erzeugt ein leeres Projekt. ÖFFNEN... Lädt ein Projekt von der Diskette. SICHERN Speichert ein Projekt mit dem alten Namen auf die Diskette. SICHERN ALS... Speichert ein Projekt mit einem neuen Namen auf die Diskette. MODULEN... Öffnet ein Dialogfenster, in dem die Namen der Quelltexte eingegeben werden: ERGÄNZEN Fügt einen Quelltext hinzu. ENTFERNEN Entfernt einen Quelltext. EDITIEREN Lädt den Quelltext in den Editor. HINAUF Bewegt einen Quelltext um eine Position nach oben. HINUNTER Bewegt einen Quelltext um eine Position nach unten. ENDE Verläßt das Dialogfenster. OPTIONEN... Öffnet ein Dialogfenster mit den Optionen für Compiler, Assembler und Linker: PROGRAMM Name des ausführbaren Programmes. ARGUMENTE Argumentzeile, die mit AUSFÜHREN oder DEBUGGER weitergegeben wird. OBJEKTVERZEICHNIS Verzeichnis der Objektdateien. QUELLVERZEICHNISSE Liste der Verzeichnisse, in denen sich die Quelltexte und Includedateien befinden. ERGÄNZEN Fügt ein Verzeichnis hinzu. ENTFERNEN Entfernt ein Verzeichnis. COMPILER... Öffnet das Dialogfenster mit den Compileroptionen. ASSEMBLER... Öffnet das Dialogfenster mit den Assembleroptionen. LINKER... Öffnet das Dialogfenster mit den Linkeroptionen. DEBUGGER... Öffnet das Dialogfenster mit den Debuggeroptionen. BEFEHL... Öffnet das Dialogfenster mit den Befehloptionen. ENDE Verläßt das Dialogfenster. 2.5.1. Dialogfenster COMPILER... Mit diesem Dialogfenster kann man die Einstellungen des Compilers verändern: NAME Name des Compiler, mit dem man ihn aus der CLI aufruft: z.B. "lc" (für SAS C). OPTIONEN Optionen für den Compiler, wie man sie auf der CLI weitergibt: "%src","%obj","%err" haben eine besondere Bedeutung: "%src" steht für den Quelltext "%obj" steht für die Objektdatei "%err" steht für die Fehlerdatei (wenn nicht vorhanden, wird der Standard-Output verwendet) z.B. "-d -o%obj %src" und Quelltext "test.c" wird in "-d -otest.o test.c" umgewandelt. ZUSATZ Gibt die Endung des Dateinamens der Quelltexte für den Compiler an. MELDUNG Wählt die Art der Fehlermeldungen aus, die vom Compiler zurückgegeben werden (SAS C, Aztec C, DICE C, Custom). Mit Custom hat man die Möglichkeit, ein eigenes Programm für die Umwandlung der Fehlermeldungen zu schreiben. Dieses Programm wird von TMAKE nach dem Compiler aufgerufen und erhält die Fehlermeldungen aus den Standard-Input. Nach der Umwandlung müssen diese mit dem folgenden Format auf den Standard-Output ausgegeben werden. " 10 E " für einen Fehler " 21 W " für eine Warnung : Quelltext 10 : Zeile E oder W : Art der Meldung : Fehlertext Den Namen des Programmes muß man in CONVERTER eingeben. KEINE WARNUNGEN Ignoriert die Warnungen. INCLUDE PRÜFEN Option nur für Quelltexte in C: kontrolliert auch für jeden Quelltext, ob eine Includedatei verändert worden ist. In diesem Fall kompiliert sie ihn. Es werden aber nur die Includedatei in diesem Format kontrolliert: #include "defs.h" aber nicht: #include ENDE Verläßt das Dialogfenster. 2.5.2. Dialogfenster ASSEMBLER... Mit diesem Dialogfenster kann man die Einstellungen des Assemblers verändern: NAME Name des Assemblers, mit dem man ihn aus der CLI aufruft: z.B. "genim2" (für DevPac). OPTIONEN Optionen für den Assembler, wie man sie auf der CLI weitergibt: "%src","%obj","%err" haben eine besondere Bedeutung: "%src" steht für den Quelltext "%obj" steht für die Objektdatei "%err" steht für die Fehlerdatei (wenn nicht vorhanden, wird der Standard-Output verwendet) z.B. "-d -o%obj %src" und Quelltext "test.asm" wird in "-d -l -otest.o test.asm" umgewandelt. ZUSATZ Gibt die Endung des Dateinamens der Quelltexte für den Assembler an. MELDUNG Wählt die Art der Fehlermeldungen aus, die vom Assembler zurückgegeben werden (DevPac, SAS C, Aztec C, DICE C, Custom). Mit Custom hat man die Möglichkeit, ein eigenes Programm für die Umwandlung der Fehlermeldungen zu schreiben. Dieses Programm wird von TMAKE nach dem Assembler aufgerufen und erhält die Fehlermeldungen aus den Standard-Input. Nach der Umwandlung müssen diese mit dem folgendem Format auf den Standard-Output ausgegeben werden. " 10 E " für einen Fehler " 21 W " für eine Warnung : Quelltext 10 : Zeile E oder W : Art der Meldung : Fehlertext Den Namen des Programmes muß man in CONVERTER eingeben. KEINE WARNUNGEN Ignoriert die Warnungen. ENDE Verläßt das Dialogfenster. 2.5.3. Dialogfenster LINKER... Mit diesem Dialogfenster kann man die Einstellungen des Linkers verändern: NAME Name des Linkers, mit dem man ihn aus der CLI aufruft: z.B. "blink" (für SAS C). OPTIONEN Optionen für den Linker wie man sie auf der CLI weitergibt: "%lnk","%exe","%err" haben eine besondere Bedeutung: "%lnk" steht für die Datei, in der die Namen der Objektdateien übergeben werden "%exe" steht für die ausführbare Datei "%err" steht für die Fehlerdatei (wenn nicht vorhanden, wird der Standard-Output verwendet) z.B. "lib:c.o WITH %lnk TO %exe LIB lib:lc.lib lib:amiga.lib" wird in "lib:c.o WITH test.lnk TO test LIB lib:lc.lib lib:amiga.lib" umgewandelt. ZUSATZ Gibt die Endung des Dateinamens der Objektdateien an. 2.5.4. Dialogfenster DEBUGGER... Mit diesem Dialogfenster kann man die Einstellungen des Debuggers verändern: NAME Name des Debuggers, mit dem man ihn aus der CLI aufruft: z.B. "monam2" (für DevPac). OPTIONEN Optionen für den Debugger wie man sie auf der CLI weitergibt: "%exe","%arg" haben eine besondere Bedeutung: "%exe" steht für die ausführbare Datei "%arg" steht für die Argumente z.B. "%exe %arg" wird in "test picture.iff" umgewandelt. 2.5.5 Dialogfenster BEFEHL... In diesem Dialogfenster werden die Optionen für die Ausführung der Befehle eingegeben: BEFEHL PFADE Enthält die Verzeichnisse, in denen sich die Befehle befinden. ERGÄNZEN Fügt ein Verzeichnis hinzu. ENTFERNEN Entfernt ein Verzeichnis. STACKGRÖSSE Gibt die Größe des Stacks an. KONSOLE Gibt den Namen des Konsolenfensters an. 2.6. Menu EXTRAS NUR GROSSBUCHSTABEN (Taste CTRL-K) Konvertiert das Wort am Cursor in Großbuchstaben. NUR KLEINBUCHSTABEN (Taste CTRL-L) Konvertiert das Wort am Cursor in Kleinbuchstaben. SETZE SPRUNGMARKE (Taste CTRL-B) Setzt eine von 10 Sprungmarken, die mittels den Tasten 0-9 angegeben wird. GEHE SPRUNGMARKE (Taste CTRL-X) Geht zu einer von 10 Sprungmarken, die mittels den Tasten 0-9 angegeben wird. ABSATZ FORMATIEREN (Taste CTRL-F) Mit diesem Befehl ist es möglich, einen Absatz zu formatieren. Der Absatz beginnt mit der Zeile, in der sich der Cursor befindet, und endet mit der ersten leeren Zeile. Die Randabstände für den Absatz werden im Menu EINSTELLUNGEN EDITOR... in LINKER RAND und RECHTER RAND eingegeben. AREXX BEFEHL... Dieser Befehl öffnet ein Fenster auf der Workbench, in der man Befehle für den ARexx Interpreter eingeben kann. 2.7. Menu EINSTELLUNGEN Mit diesem Menu gibt man die Voreinstellungen des Editors ein: EINRüCKUNG Aktiviert die automatische Einrückung am Anfang der Zeile. WORTUMBRUCH Aktiviert den automatischen Umbruch am Ende der Zeile. ÜBERSCHREIBEN Aktiviert den Überschreibmodus. ICONS ERZEUGEN? Mit dieser Option speichert TED für jede Datei auch ein Icon ab. EDITOR... Öffnet ein Dialogfenster mit den Optionen für den Editor: SPRACHE Auswahl der Sprache des Editors (in dieser Version nur Englisch). EINRüCKUNG Aktiviert die automatische Einrückung am Anfang der Zeile. WORTUMBRUCH Aktiviert den automatischen Umbruch am Ende der Zeile. ÜBERSCHREIBEN Aktiviert den Überschreibmodus. ENTF. LEERZ. Entfernt die Leerzeichen am Ende jeder Zeile, die verändert wird. AUTO. SICHERN Aktiviert das automatische Speichern der Texte, die verändert worden sind. AUTO. VERZÖG. Gibt die Zeit nach der die Texte automatisch gespeichert werden sollen, in Minuten an. BACKUP Falls ein Text gespeichert wird, der schon vorhanden ist, wird dieser in *.bak umgenannt. TAB. BREITE Gibt die Länge des Tabulators an. LINKER RAND Gibt den linken Rand an (wird von WORTUMBRUCH und ABSATZ FORMATIEREN verwendet). RECHTER RAND Gibt den rechten Rand an (wird von WORTUMBRUCH und ABSATZ FORMATIEREN verwendet). MAX. ÄNDERUNG. Gibt die maximale Anzahl von Änderungen an, die in einem Text rückgängig gemacht werden können. PRIORITÄT Gibt die Priorität des Prozesses an, mit dem der Editor ausgeführt wird. TOOLNAME Name des Editors, der in den Iconen gespeichert wird (für das automatische Starten des Editors nach Doppelklicken des Icons). BILDSCHIRM... öffnet ein Dialogfenster mit den Optionen für den Bildschirm: BILDSCH. MODUS Gibt den Typ des Bildschirms an. BILDSCH. BREITE Gibt die Breite des Bildschirms an. BILDSCH. HÖHE Gibt die Höhe des Bildschirms an. FENSTER BREITE Gibt die Breite des Fenster an (0 für die Breite des Bildschirms). (gilt nur für das erste Fenster, oder falls AUTOGRÖSSE gesetzt ist) FENSTER HÖHE Gibt die Höhe des Fenster an (0 für die Höhe des Bildschirms). (gilt nur für das erste Fenster, oder falls AUTOGRÖSSE gesetzt ist) CLONE WORKBENCH Kopiert die Größe des Workbench-Bildschirms. AUTOGRÖSSE Aktiviert die automatische Anpassung der Größe des Fensters an den Bildschirm. FONTNAME Name des Fonts, der verwendet werden soll (der Editor kann nur Fonts mit einheitlicher Breite verwenden). FONTGRÖSSE Gibt die Größe des Fonts an. REQUESTER Mit dieser Option wird angegeben, welcher Filerequester verwendet wird. STANDARD Standard Requester ASL ASL Requester (ab OS 2.0) REQTOOLS Requester der reqtools.library (falls installiert) REFERENZEN... Öffnet ein Dialogfenster mit der Liste der Referenzdateien: ERGÄNZEN Fügt eine Datei hinzu. ENTFERNEN Entfernt eine Datei. LADEN... Lädt die Einstellungen von der Diskette. SICHERN Speichert die Einstellungen in eine Datei mit dem alten Namen ab. SICHERN ALS... Speichert die Einstellungen in eine Datei mit einem neuen Namen ab. 3. Beschreibung der Tastaturbelegung Die Pfeiltasten bewegen den Cursor um eine Position nach links, rechts, oben und unten. Mit SHIFT horizontal wortweise und vertikal seitenweise. Mit CTRL an den Anfang bzw. an das Ende der Zeile oder des Textes. Ctrl-y Löscht die aktuelle Zeile Ctrl-u Fügt die zuletzt gelöschte Zeile ein Ctrl-q Löscht bis zum Ende der aktuellen Zeile Ctrl-m Siehe Menupunkt SUCHE KLAMMER Ctrl-h Siehe Menupunkt VERBERGEN Ctrl-r Siehe Menupunkt HERVORBRINGEN Ctrl-f Siehe Menupunkt ABSATZ FORMATIEREN Ctrl-l Siehe Menupunkt NUR GROSSBUCHSTABEN Ctrl-k Siehe Menupunkt NUR KLEINBUCHSTABEN Ctrl-s Blockanfang Ctrl-e Blockende Ctrl-n oder F1 Nächstes Fenster Ctrl-p oder F2 Vorhergehendes Fenster Ctrl-b Siehe Menupunkt SETZE SPRUNGMARKE Ctrl-x Siehe Menupunkt GEHE SPRUNGMARKE F10 Siehe Menupunkt SCHLAFEN HELP Siehe Menupunkt SUCHE REFERENZ 4. ARexx Interface Das ARexx Interface besitzt viele Befehle des Editors, wie z.B. Cursor bewegen, Text einfügen oder löschen, Laden und Speichern von Texten usw. All diese dienen zum Schreiben von ARexx Macros. Man kann außerdem jede Taste mit einem ARexx Programm belegen, um so den Editor mit eigenen Funktionen zu erweitern. Wenn TED gestartet wird, sucht das Programm ein ARexx-Script mit dem Namen "ted.startup" und führt es aus. Hier folgt eine kurze Beschreibung der Befehle: BACKINDENT wie Menupunkt EINRüCKEN RÜCKWÄRTS BACKSPACE löscht den Buchstaben, der sich links vom Cursor befindet BUILD wie Menupunkt ERSTELLEN BUILDALL wie Menupunkt ALLES ERSTELLEN CLOSEFILE schließt das aktuelle Fenster COMPILE wie Menupunkt KOMPILIEREN COPYBLOCK wie Menupunkt KOPIEREN CUTBLOCK wie Menupunkt SCHNEIDEN DELETECHAR löscht den Buchstaben, der sich rechts vom Cursor befindet DELETEEOL löscht den Rest der Zeile, auf der sich der Cursor befindet DELETELINE löscht die Zeile, auf der sich der Cursor befindet ENDBLOCK wählt das Ende eines Blockes aus ERASEBLOCK wie Menupunkt LÖSCHEN FIND wie Menupunkt SUCHEN FINDREFS wie Menupunkt SUCHE REFERENZ FORMAT wie Menupunkt ABSATZ FORMATIEREN GETATTR mit diesem Befehl ist es möglich die folgenden Attribute abzufragen: ROW die aktuelle Zeile COLUMN die aktuelle Spalte LINES die Länge des Textes CURSOR die Position des Cursors im Format "Zeile,Spalte" HIDEFILE wie Menupunkt VERBERGEN INDENT wie Menupunkt EINRüCKEN FORWÄRTS INSERTFILE wie Menupunkt DATEI EINFÜGEN JOINLINE verbindet zwei Zeilen LOADFILE wie Menupunkt DATEI LADEN LOADSETTINGS wie Menupunkt EINSTELLUNGEN LADEN MAPKEY mit diesem Befehl ist es möglich, jede Taste mit einem ARexx Macro zu belegen, z.B. mapkey Delete DeleteChar mapkey Ctrl-y DeleteLine mapkey Left MoveLeft mapkey Shift-Left MoveWordLeft mapkey Ctrl-Left MoveSOL mapkey F10 Sleep mapkey Help FindRefs Das Format für eine Taste ist: [Ctrl-][Alt-][Shift-] wo Zeichen auch einen dieser Werte haben kann: LEFT,RIGHT,DOWN,UP,BACK,DELETE,ENTER,ESC,F1-F10,HELP,TAB MATCHBRACKET wie Menupunkt SUCHE KLAMMER MOVEBOTTOM bewegt den Cursor an das Textende MOVEDOWN bewegt den Cursor um eine Zeile nach unten MOVEEOL bewegt den Cursor an das Zeilenende MOVELEFT bewegt den Cursor um eine Stelle nach links MOVEPAGEDOWN bewegt den Cursor um eine Seite nach unten MOVEPAGEUP bewegt den Cursor um eine Seite nach oben MOVERIGHT bewegt den Cursor um eine Stelle nach rechts MOVESOL bewegt den Cursor an den Zeilenanfang MOVETOP bewegt den Cursor an den Textanfang MOVEUP bewegt den Cursor um eine Zeile nach oben MOVEWORDLEFT bewegt den Cursor um ein Wort nach links MOVEWORDRIGHT bewegt den Cursor um ein Wort nach rechts NEWFILE wie Menupunkt DATEI NEUE NEWPROJECT wie Menupunkt PROJEKT NEUES NEXTERROR wie Menupunkt NÄCHSTER FEHLER NEXTFILE bringt die nächste Datei hervor OPENFILE wie Menupunkt DATEI ÖFFNEN OPENPROJECT wie Menupunkt PROJEKT ÖFFNEN PASTEBLOCK wie Menupunkt EDITIEREN EINFüGEN PREVERROR wie Menupunkt VORHERIGER FEHLER PREVFILE bringt die vorherige Datei hervor PROJECTMODULES wie Menupunkt MODULEN PROJECTOPTIONS wie Menupunkt OPTIONEN QUIT wie Menupunkt BEENDEN REDO wie Menupunkt REDO REPLACE wie Menupunkt ERSETZEN REVEALFILE wie Menupunkt HERVORBRINGEN RUN wie Menupunkt AUSFüHREN SAVEBLOCK wie Menupunkt EDITIEREN SICHERN SAVECHANGED wie Menupunkt ALLES SICHERN SAVEFILE wie Menupunkt DATEI SICHERN SAVEPROJECT wie Menupunkt PROJEKT SICHERN SAVESETTINGS wie Menupunkt EINSTELLUNGEN SICHERN SLEEP wie Menupunkt SCHLAFEN SPLITLINE trennt die aktuelle Zeile an der Position des Cursors in zwei Zeilen STARTBLOCK wählt den Anfang eines Blockes aus TEXT fügt den angegeben Text in die aktuelle Datei ein UNDO wie Menupunkt UNDO UNDOLINE fügt die Zeile, die mit DELETELINE gelöscht worden ist, ein WORDLOWER wie Menupunkt NUR KLEINBUCHSTABEN WORDUPPER wie Menupunkt NUR GROSSBUCHSTABEN