Alles über AMIGA und Speicher

Wie sind die Anforderungen des AmigaOS an die Hardware?

Das AmigaOS ist extrem effektiv, was die Nutzung von Speicher und Rechenzeit anbelangt. Mit nur 1 oder 2 MB RAM kann man schon mit mehreren ausgewachsenen Anwendungsprogrammen im Multitasking arbeiten, ohne daß man eine Verlangsamung bemerkt. Auch auf der Festplatte brauchen das AmigaOS und typische Anwendungen nur relativ wenig Platz.

Wieviel RAM-Speicher kann der AMIGA ansprechen?

Je nach Prozessortyp kann man den RAM-Speicher auf bis zu 10 MB oder theoretisch bis 2 GB ausbauen und direkt verwenden, ohne daß zusätzliche Speichermanagement-Software nötig wäre. Das Limit von 2 GB gilt für die AMIGA-Modelle A3000 und A4000. Auf der Hauptplatine dieser Rechner lassen sich bis zu 18 MB unterbringen, und für jeden der vier Zorro-III-Bussteckplätze gibt es heute schon Speicherkarten, die je 256 MB Kapazität aufweisen. Schon heute besteht also die Möglichkeit des Speicherausbaus bis über 1 GB RAM!

Kann ein AMIGA mit Festplatten arbeiten?

Ja. Alle aktuellen Modelle haben eine Festplatte eingebaut oder sind zumindest vorbereitet für den internen Einbau von Festplatten.

Welche Festplattenkapazitäten kann der AMIGA vertragen?

Das AMIGA-Betriebssystem kann Festplatten mit Kapazitäten bis 2 GB verwalten. Von dieser Größe können durchaus auch mehrere Laufwerke vorhanden sein. 2 GB ist auch die Maximalgröße einer einzelnen Datei.

Wie schnell ist der AMIGA beim Festplattenzugriff?

So schnell, daß ein bekannter Festplattenhersteller zum Testen seiner SCSI-Festplatten AMIGA 3000er verwendet, weil diese die Platten richtig auslasten.


AMIGA Copyright 1995 by AMIGA Technologies GmbH - Autor: Dr. Peter Kittel
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