AMIGA Ankündigung


AMIGA Technologies GmbH mit ESCOM auf der CeBIT 96


Amiga Surfer, neuer AMIGA Prototyp, Informationen über das PowerPC-Projekt

Zum erstenmal seit zwei Jahren werden AMIGA-Rechner wieder offiziell auf der CeBIT vom Hersteller präsentiert. Vom 14. bis 20. März wird AMIGA Technologies GmbH auf dem ESCOM-Stand in Halle 11 die AMIGA-Produktpalette ausstellen. Auf den Ständen von Motorola und Microvitec werden ebenfalls AMIGA-Computer zu sehen sein.

Der AMIGA-Surfer, ein kompletter Internet-Rechner mit Software, Modem, Zugang und Freistunden wird zum Preis von 1199 DM angeboten. Direkt an Fernseher anschließbar, kann der Surfer auch an einem Standard-VGA-Monitor betrieben werden. Die Lösung basiert auf einem AMIGA 1200 mit 260-MB-Festplatte, 2 MB Hauptspeicher und einem 14.400-bps-Modem. Durch seinen sparsamen Umgang mit Systemressourcen ermöglicht es das hochoptimierte Betriebssystem des AMIGA, kostengünstige Lösungen wie den Surfer anzubieten. Nicht zuletzt die hervorragende Multitasking-Fähigkeit des AMIGA macht ihn zum idealen Multimedia- und Internet-Experten.

Ein Prototyp des neuen AMIGA wird auf der CeBIT Weltpremiere feiern. AMIGA Technologies GmbH wird somit seine Produktpalette für den anspruchsvollen Heimanwender und den semi-professionellen Bereich vergrößern. Modularität, anspruchsvolles Design und Erweiterbarkeit sind die wichtigsten Merkmale des neuen Produkts.

Auf der Hauptplatine befinden sich zwei Industrie-Standard-SIMM-Sockel, mit denen sich der Arbeitsspeicher bis auf 128 MB erweitern läßt. Standardmäßig ist ein Quad-Speed-CD-ROM-Laufwerk eingebaut. Als Hauptprozessor kommt der Motorola 680EC30 / 40 MHz zum Einsatz. Somit entsteht ein günstiges Produkt mit guter Rechenleistung. Durch den vorhandenen flexiblen Erweiterungsbus lassen sich sehr leicht leistungsstärkere Prozessoren, wie der 68060 oder der PowerPC, einsetzen.

Derselbe Erweiterungsbus sorgt für Ausbaumöglichkeiten mit Grafikkarten, multi-seriellen Karten, MPEG-Karten, usw. Wer mehr Erweiterungen einbauen will, kann durch das modulare Konzept zusätzliche Steckplätze nachrüsten, wodurch das Grundgerät zum Tower werden kann. Dieses Design-Konzept wird auch Grundlage für die kommende AMIGA-Generation sein.

Der neue AMIGA wird mit der überarbeiteten Version 3.2 des AMIGA-Betriebssystems ausgeliefert werden. Neue Features und zahlreiche Verbesserungen werden dem System zu mehr Leistung und Flexibilität verhelfen.

Das PowerPC-Projekt ist ebenfalls auf gutem Wege. Durch die enge Zusammenarbeit mit Motorola und Phase 5 wird die Portierung des AMIGA-Betriebssystems termingerecht durchgeführt. Erste Power-AMIGA-Modelle wird es voraussichtlich wie geplant Anfang 1997 geben. Bis dahin ist auch zu erwarten, daß Phase 5 die ersten PowerPC-Karten für vorhandene AMIGA-Computer einführen wird. Ehemalige AMIGA-Top-Ingenieure leiten die Entwicklung des PowerPC und des neuen Betriebssystems.


Motorola Stand - Die Startrampe (JPEG, 170 KB)


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