Beschreibung von Pasch von Stefan Knappe 1. Copyright + Garantie Dieses Programm ist frei kopierbar, wobei mit diesem Programm keinen kommerziellen Nutzen erzielt werden darf. Public Domain Vertrieben ist es nicht gestattet, dieses Programm für mehr als den Preis einer Disketten anzupreisen. Ich (der Autor) übernehme keinerlei Garantie für das perfekte Arbeiten des Programms Pasch. Das Programm wurde getestet (siehe letzten Abschnitt) und wird häufig benutzt, trotzdem hafte ich für keine Schäden. 2.Spielregeln Das Programm Pasch ist ein Würfelspiel mit 6 Würfeln für 1-4 Spieler. Jeder Spieler hat 3 Würfe, wobei nach dem 1. und 2. Wurf die neu zu werfendenWürfel durch das Anklicken des Checkbox-Gadgets bestimmt werden können (Würfel mit aktivierten Checkbox-Gadget werden neu geworfen). Nach jedem Wurf werden alle noch möglichen Einträge angezeigt. Der linke Teil des Spielfeld sieht so aus: Eintrag möglich ------- Einer | | Zweier | | Dreier | | Vierer | | Fünfer | | Sechser | | ------- Summe Bonus ------- 1 Paar | | 2 Paar | | 3 Paar | | 3 Gleiche | | 4 Gleiche | | 5 Gleiche | | kl. Strasse | | gr. Strasse | | Kuchen | | Chance | | Pasch | | ------- Summe Die einzelnen möglichen Einträge setzen sich so zusammen: Einer - Sechser : Summe der Würfel mit dem entsprechenden Augenwert z.B. 5 Würfel mit 6 Augen -> Sechser: 30 Summe: Summe der Eintragungen bei Einer bis Sechser Bonus: erreicht die Summe 73 oder mehr, so gibt das einen Bonus von 50 Punkten 1 Paar: sind mind. zwei Würfel mit dem selben Augenwert vorhanden, so wird der doppelte Augenwert eingetragen (bei mehreren Paaren der höchste Augenwert) 2 Paar: sind mind. 2 Würfelpaare mit unterschiedlichen Werten vorhanden , so wird die die Summe der Augenwerte hier eingetragen z.B. 2 Fünfen + 2 Sechsen -> 2 Paar: 22 3 Paar: analog wie bei 2 Paar, nur hier mit 3 Würfelpaaren z.B. 2 Vieren, 2 Fünfen, 2 Sechsen -> 3 Paar: 30 3 Gleiche: sind mind. 3 Würfel mit dem selben Augenwert vorhanden, so wird der dreifache Augenwert eingetragen 4 Gleiche: sind mind. 4 Würfel mit dem selben Augenwert vorhanden, so wird der vierfache Augenwert eingetragen 5 Gleiche: sind mind. 5 Würfel mit dem selben Augenwert vorhanden, so wird der fünffache Augenwert eingetragen kl. Strasse : sind die Augenwerte 1-5 oder 2-6 je einmal vorhanden, so wird die Summe dieser Augenwerte eingetragen, bei 1-5 15 und bei 2-6 20 gr. Strasse : sind die Augenwerte 1-6 vorhanden, so wird die Summe der Augenwerte eingetragen (21) Kuchen : sind mind. 3 Würfel mit gleichen Augenwert und ein Würfel- paar mit einem anderen Augenwert vorhanden, so wird die Summe der Augenwerte eingetragen z.B. 3 Sechsen, 2 Fünfen -> 28 Chance : falls ein anderen möglicher Eintrag ihnen nicht gefällt, so kann hier die Summe aller Würfel hier eingetragen werden Pasch : sollte alle Würfel den selben Augenwert besitzen, so werden hier 50 Punkten eingetragen. Um einen möglichen Eintrag in einen ständigen Eintrag umzuwandeln, klicken sie diesen einfach mit der Maus an. Das bestmöglichste Spiel endet mit folgenden Einträgen: Eintrag ------- Einer | 6 | Zweier | 12 | Dreier | 18 | Vierer | 24 | Fünfer | 30 | Sechser | 36 | ------- Summe 126 Bonus 50 ------- 1 Paar | 12 | 2 Paar | 22 | 3 Paar | 30 | 3 Gleiche | 18 | 4 Gleiche | 24 | 5 Gleiche | 30 | kl. Strasse | 20 | gr. Strasse | 21 | Kuchen | 28 | Chance | 36 | Pasch | 50 | ------- Summe 467 3. Entstehung Von Zeit zu Zeit spiele ich dieses Spielchen sehr gern, aber mir war es zu umständlich, die Würfel zu suchen, einen Zettel zu suchen, einen Stift zu suchen, und dann zu spielen. Also fing ich an Frühling 1992 das Spiel in AMIGA-BASIC (noch unter 1.3) zu programmieren. Bedauerlicherweise war unter dieser Umgebung das Spiel einerseits zu langsam, andereseits zu umständlich zu spielen. August 1993 keimte in mir der Gedanke, das Spiel im ,einem halben Jahr zuvor gekauften, C++-Compiler zu programmieren. Innerhalb des Monats entstand das Spiel (jetzt unter OS 2.0). Durch hilfsbereite Amiga-Besitzer wurde das Programm unter verchiedenen Bedingungen getestet. Durch eine paar Anregungen wurde eine Zoomfunktion und das Positionieren der per ToolTypes hinzugefügt. 4. Die ToolTypes Bisher (Stand Version 1.31) existieren 5 ToolTypes: Angaben für das Spiel-Fenster "Spiel_LeftEdge=..." Abstandes des Fensters vom linken Screen-Rand "Spiel_TopEdge=..." Abstandes des Fensters vom oberen Screen-Rand Angaben für das Fenster im Iconifizierten Zustand "Icony_LeftEdge=..." Abstandes des Fensters vom linken Screen-Rand "Icony_TopEdge=..." Abstandes des Fensters vom oberen Screen-Rand Angabe für die Punkte im Würfel "Punkt_Design=..." Wie soll der Punkt aussehen ? z. Zt. gibt es 4 Möglichkeiten - tragt einfach die Zahlen 1, 2, 3 oder 4 ein !! 4. Das Programm selber Vorrausetzungen: mindestend OS2.0, da die gadtools-Library benutzt wird Das Programm versucht dreimal das Fenster zu öffnen, nachdem alle Gadgets erzeugt wurden: 1. Versuch: Das Programm holt sich den Font der Workbench, rechnet die Ausmasse des Fensters durch, falls das Fenster (rechnerisch) in die Worbench passt -> in Ordnung , wir öffnen 2. Versuch: Das Programm holt sich den Font aus der GfxBase, rechnet nochmal die Ausmasse des Fensters durch, falls das Fenster diesmal in die Worbench passt -> in Ordnung , wir öffnen 3. Versuch: Das Programm setzt den topaz-Font (Grösse 8) rechnet wieder die Ausmasse des Fensters durch, falls das Fenster diesmal in die Worbench passt -> in Ordnung , wir öffnen Falls keiner dieser Versuche erfolgreich ist, gibt das Programm ohne Fehlermeldung auf. Nach einem erfolgreichen Versuch und noch vor dem Öffnen des Fensters wird versucht, die ToolTypes zu lesen. Falls das nicht klappt, keine Sorge, die Voreinstellungen werden benutzt. 5. Der Rest ( wie Danksagungen,....) Das Programm wurde unter folgenden Bedingungen geschrieben: - A 500, 5 MB Ram davon 500 kB Chip, - CPU 68000 - OS + WB 2.04 Die Entwicklungsumgebung war der MaxonC++-Compiler (Version 1.10.3). Ich suche noch nach einer englischen übersetzung der Ausgaben des Spiels sowie dieser Anleitung. Dank an folgende Leute : meine Mutter - der ideale Tester , da sehr häufig gespielt Matthias Scheler - brachte mir einen Effekt, der bei mir nicht auftrat Dagobert Duck (richtiger Name ???) - seine Idee war gut , leider weiss ich nicht warum es bei mir nicht funktioniert Mario Kemper - seine Anregung brachte das Zoom-Gadget und die ToolTypes Falls Fehler oder Fragen auftreten oder Anregungen (jeder Art) vorhanden sind, wendet euch an folgende Adresse. bevorzugt INTERNET: mkn@pluto.rz.uni-jena.de oder im IRC: schnief oder per Brief: Stefan Knappe Roßplatz 4 99628 Buttstädt