Funktion - Demoversion 0.9 -------------------------- Hier ist sie also, die Demoversion vom Programm 'Funktion'. Die endgültige Fassung wird etwa im Herbst dieses Jahres zum Preis von DM 98,- auf den Markt kommen. Mit dabei ist ein ausführliches deutsches Handbuch. Der Exklusiv-Vertrieb erfolgt durch: DTM Werbung und EDV GmbH Poststraße 25 6200 Wiesbaden Tel. 06121 - 560084 Nun noch einige Bemerkungen zum Programm: Was kann das Programm? Das Programm stellt Funktionsgraphen von mathematischen Funktionen dar, und zwar bis zu 50 Funktionen auf einmal. Dabei stehen dem Benutzer alle Standardfunktionen zur Verfügung als auch etwas speziellere Funktionen wie zum Beispiel die Hyperbolicus-Funktionen oder die Signum-Funktion. Das Umfeld der Funktionen, das heißt die Koordinaten-Achsen, die Beschriftungen der Achsen, die Farben, die Bildschirmgröße und vieles mehr kann auf vielfältige Art eingegeben und verändert werden. Diese Eingaben erfolgen alle komfortabel über Menüs und Gadgets, wobei auf einen logischen und übersichtlichen Bildschirmaufbau besonderer Wert gelegt wurde. Bevor nun eine kurze Bedienungsanleitung für 'Funktion' gegeben wird, soll zuerst noch eine Frage beantwortet werden: Wer braucht das Programm und mit welchen anderen Pro- grammen kann es verwendet werden? Nun, brauchen kann das Programm jeder, der sich mit Mathematik beschäftigen will oder muß. Das heißt, das Programm ist unentberlich für alle Schüler der Klassen 8 bis 13, deren Lehrer, Studenten und für alle, die einfach Freude haben an Bildern mathematischer Funktionen. Ich hoffe natürlich nicht, daß dieses Programm von der Bundesprüfstelle in Bonn indiziert wird, weil auf einmal alle Schüler Ihre Mathematik-Hausaufgaben richtig lösen...... Die 'Bilder', die das Programm berechnet, sind auf Diskette speicherbar (im IFF-Format) und können so von vielen anderen Programmen benutzt werden. Zum Beispiel ist es nun möglich, in wissenschaftliche Texte, die mit einem grafikfähigen Text- verarbeitungsprogramm erstellt werden, vernünftige Bilder über Funktionen einzubinden. Da diese Grafiken auch von den verschiedensten Malprogrammen gelesen werden können, ist eine Nacharbeitung der Bilder oder ein Einfügen in bereits bestehene Bilder kein Problem. Ebenso sind Anwendungen im Desktop-Publishing denkbar. Für Besitzer eines Druckers sei erwähnt, daß im Programm die Möglichkeit besteht, Ausdrücke in einer sehr guten Qualität zu erstellen. Unterstützt werden dabei alle grafikfähigen Drucker aus 'Preferences'. Auf Wunsch ist der Ausdruck übrigens maßstabsgerecht. Nun wie versprochen eine kurze Bedienungsanleitung: 1. Unterschiede zwischen der Demo-Version und dem Original-Programm: a) In der Deno-Version fehlen die Routinen zum Drucken und zum Speichern von Daten und Bildern. Die entsprechenden Menü- Punkte sind deswegen nicht anwählbar. b) In den Fenstern zur Parameter- und Funktioneneingabe sind die OK-Gadgets unwirksam. Das heißt, Sie können wohl die viel- fältigen Möglichkeiten zur Eingabe ausprobieren, die Ände- rungen werden aber nicht ins Programm übernommen. 2. Wie kann man mit der Demo-Version Funktionen zeichnen? Die Funktionsdaten, die Sie zum Zeichnen benötigen, erhalten Sie in dieser Demo-Version nur über den Aufruf 'Daten laden' aus dem Projekt-Menü. Danach können die Funktionen mit dem Zeichnen-Menü gezeichnet werden. 3. Der Menübalken: Die Hauptfunktionen des Programms werden durch ein Menü aufgerufen, dessen einzelnene Punkte nun kurz erklärt werden. PROJEKT-MENÜ: 1. NEU: Dieser Aufruf löscht alle Eingaben und setzt die Standardwerte. Diese Funktion ist allerdings in der Demo-Version unterdrückt. 2. DATEN LADEN: Hier können Sie verschiedene Datensätze laden und diese an- schließend zeichnen oder verändern. IN DER DEMO-VERSION IST DIES DIE EINZIGE MöGLICHKEIT, AN DATEN HERANZUKOMMEN, DIE SIE ZEICHNEN KÖNNEN! 3. DATEN SICHERN: Hier können Daten gespeichert werden. Der Aufruf ist in der Demo- Version unterdrückt. 4. BILD SICHERN: Hier wird eine gezeichnete Grafik im IFF-Format gespeichert. In der Demo-Version ist dies nicht möglich. 5. DRUCKEN: Diese Funktion ermöglicht es, ein entworfenes Bild zu drucken. Dabei wird der in 'Prefernces' ausgewählte Drucker unterstützt. Eine noch bessere Druckqualität erreicht man übrigens, wenn man vom Interlace-Modus aus druckt. Die Druckfunktion ist in der Demo-Version nicht implementiert. 6. und 7. INFO und ENDE: Diese Punkte dürften klar sein. ZEICHNEN-MENÜ: 1. PLOT: Hier werden die eingegebenen Funktionen gezeichnet, und zwar in der Standardauflösung, also 640 x 256 Punkte. Wie Sie sehen, unterstützt das Programm selbstverständlich die deutsche PAL-Norm. 2. SCHNELL-PLOT: Wie 1., allerdings ist die Zeichen-Schrittweite größer. Das bedeutet, daß die Zeichnung grober ist, aber dafür schneller gezeichnet wird. Die Schrittweite kann im SPEZIAL-MENÜ festgelegt werden. 3. HIRES-PLOT: Wie 1., allerdings im Interlace-Modus, also mit einer Auflösung von 640 x 512 Punkten. Hier erscheint dann ein neuer Menü-Balken, der wohl selbsterklärend ist. Hinweisen möchte ich nur auf die Funktionen 'Bild sichern' und 'Drucken'. Bei 'Bild sichern' wird das Bild mit der hohen Auflösung gesichert und bei 'Drucken' wird ebenfalls die höhere Auflösung benutzt. Und das bedeutet: Die Qualtät des Ausdrucks ist hier noch besser als die mit der Standardauflösung. 4. ACHSEN: Hier werden die Koordinatenachsen, die Beschriftungen usw. ge- zeichnet, kurz: alles außer den eigentlichen Funktionen. EINGABE-MENÜ 1. FUNKTIONEN: Hier haben Sie die Möglichkeit, Funktionen einzugeben, deren Definitionsbereich zu ändern, die Zeichenfarbe zu wählen, eine Funktion abzuleiten und vieles mehr. Die Funktionsweise im einzelnen zu erklären wäre hier zu lang, aber durch Probieren dürfte sich das meiste auch von selbst erklären. Allerdings werden die Eingaben, die Sie hier machen, in der Demo- Version nicht verwertet. Achten Sie bitte besondersauf die nützlichen Fehlermeldungen in der rechten unteren Ecke. Hier noch kurz ein Überblick über die möglichen Funktionen und Operationen: + - * / ^ exp( ln( log( sqrt( sin( cos( tan( arcsin( arccos( arctan( sinh( cosh( tanh( abs( sign( 2. PARAMETER: Hier haben Sie alle nur erdenklichen Möglichkeiten, das Drumherum zu ändern. Sie können hier also eingeben, ob und welche Achse ge- zeichnet wird, ob sie im logarithmischen Maßstab gezeichnet wird oder linear. Sie bestimmen, welchen Abstand die Teilstriche voneinander haben und jeder wievielte (Rang) beschriftet wird. Die Einzelheiten sehen Sie wohl am besten durch Ausprobieren. Zum Bildschirmaufbau: Die linke Bildschirmhälfte ist für die x-Achse zuständig, die rechte für die y-Achse. Im unteren Teil geben Sie ein, ob und wo der Ursprung beschriftet wird, ob ein Gitter gezeichnet werden soll und ob x- und y-Achse den gleichen Maßstab haben sollen. Bemerkung zum 'Antwort'-Gadget: Bei den Eingaben zu den Teilstrichen fällt auf, daß die Anzahl und der Abstand voneinender abhängen. Darum genügt es, wenn Sie nur einen Wert eingeben und das andere Gadget leer lassen. Drük- ken Sie nun auf das 'Antwort'-Gadget, so ermittelt der Rechner die fehlenden Werte. Entsprechendes gilt für das Paar 'Rang und Anzahl der Beschriftungen'. Beachten Sie bitte, daß auch hier Ihre Änderungen nicht übernommen werden. 3. FUNKTIONS-AUSWAHL: Hier können Sie einfach bestimmen, welche der eingegebenen Funk- tionen gezeichnet wird und welche nicht. Diese Eingabe wäre auch in Punkt 1. möglich, hier ist sie allerdings einfacher und über- sichtlicher. 4. FARBEN: Mit diesem Aufruf können Sie alle Farben ändern. Die gleiche Prozedur können Sie auch aufrufen von der Parameter- oder Funktioneneingabe aus. 5. - 7. GITTER, GLEICHER MASS-STAB und BESCHRIFTUNG: Hier können Sie auf einfache und schnelle Art bestimmen, ob ein Gitter gezeichnet wird, ob die Achsen den gleichen Maßstab haben sollen und ob sie beschriftet werden sollen. Um die Änderungen auch auf dem Bildschirm zu sehen, müssen Sie natürlich zuerst eine Zeichen-Routine aufrufen. SPEZIAL-MENÜ 1. und 2. TITEL ZEIGEN/VERBERGEN: Bestimmen Sie, ob der obere Bildschirmbalken sichtbar sein soll, oder nicht. 3. WORKBENCH EIN/AUS: Hiermit können Sie die Workbench ein- und ausschalten. Das Ausschalten ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Sie Speicherplatz sparen wollen. 4. MASS-STAB ÄNDERN: Dies ist eine Bildschirm bzw. Druckeranpassung. Sie gibt den Faktor an, um den sich Pixelhöhe und -weite unterscheiden. Eine Änderung hier wirkt sich natürlich nur dann aus, wenn die Achsen im gleichen Maßstab gezeichnet werden sollen. 5. BILDSCHIRMFORMAT: Hier geben Sie ein, welcher Bildschirmbereich zum Zeichnen benutzt werden soll. Auf diese Art können Sie das Bild künstlich kleiner machen, wenn Sie es zum Beispiel drucken oder speichern wollen. 6. REKURSION: Die Erklärung dieses speziellen Wertes wäre hier zu lang. Eine Änderung dieses Wertes ist auch nur bei besonderen Funktionen notwendig. 7. SCHRITTWEITE: Die Schrittweite, mit der bei SCHNELL-PLOT gezeichnet wird, kann hier verändert werden. Ob bei einer großen Schrittweite noch ein akzeptabler Graph entsteht, hängt natürlich von den eingegebenen Funktionen ab. Ich hoffe, daß diese kleine Einleitung Ihr Interesse geweckt hat, und daß Sie mit dieser Demo-Version einen Einblick in die vielen Möglichkeiten des Programmes gewinnen werden. Wiesbaden, 9. August 1987 Michael Schreiner