Update: 01.09.1989 The Amiga Tool ============== Ab der Version 1.4 ist das Amiga Tool Shareware. Das heißt, daß jeder, dem das Tool mindestens DM 10,- an : Michael Hoffmann Postgiroamt Hamburg Konto-Nr.4122-01-204 BLZ 200 100 20 >>> West Germany <<< überweisen, oder das Prg. wieder löschen muß. Wer einmal bezahlt hat, hat das Recht, immer die neueste Version des ATools zu besitzen. Funktionsbeschreibung: ********************** 0. Amiga Tool Generator ======================= Allen aktiven Usern wird jetzt die Möglichkeit gegeben, sich sein eigenes Amiga Tool zu generieren (eigene Voreinstellungen, eigener Bootblock). Startet man den Generator, so kann man: a) durch Eingabe einer 0 das ATool aktivieren, b) durch Eingabe von Zahlen 1-9 die Voreinstellungen ändern, will man z.B. Autoboot beim Aufruf an und das Fastmemory ausgeschaltet haben, so muß man die Zahlen 46 eingeben (ohne Space). c) durch Eingabe von RETURN das normale ATool generieren. (keine Änderung der Voreinstellung oder des Bootblocks) d) durch Eingabe von Space und Return, die Voreinstellungen lassen, und weitermachen (siehe unten). Anschliessend kann man durch Drücken der linken Maustaste den Bootblock einer eingelegten Disk in`s ATool integrieren oder durch Drücken der re. Maustaste den Generator verlassen. Drückt man jetzt die linke Maustaste, so wird auf der Disk in DF0: das AToolFile angelegt. 1. Fastmemory abschalten (F4-Taste) ========================= Durch "Fastmemory: OFF" wird jede evt. vorhandene Speichererw. abge- schaltet. Ein angeschlossenens 2. Laufwerk kann dabei eingeschaltetbleiben, ohne daß dafür wertvolles ChipMem abgezogen wird. Läuft ein Prg. mit dieser Routine nicht, kann man durch Drücken der linken Maustaste während des Resets eine weitere NoFastMem-Routine aktivieren, bei der jedoch ChipMem für das 2. Laufwerk abgezogen wird. Diese Routine ist nicht resetfest (nach einmaliger Benutzung wird an- schliessend auf Routine 1 zurückgeschaltet). 2. Bootblock-Anzeige (F1-Taste) ==================== Bei "ShowBoot: ON" wird dem User vor dem Booten JEDER Bootblock in ASCIIFormat angezeigt. Falls man meint, daß auf der Disk ein Virus ist, kannman nun: a) mit der linken Maustaste den Bootblock neu installieren b) mit der rechten Maustaste den Bootblock übergehen c) mit CTRL + rechter Maustaste in den Bootblock springen 3. Autoboot-Routine (F6-Taste) =================== Eine Bootroutine, mit der es möglich ist von jedem angeschlossenen Floppy-Laufwerk zu booten. Ist das Bootlaufwerk nicht gleich dem Internen, dann wird das Externe nun intern als DF0: und DF0: wie das eigentliche Externe verwaltet. Wenn ein Prg. dadurch nicht laufen sollte, so muss man die Diskette von DF0: booten. 4. Standard-Bootblöcke (F2-Taste) ====================== Durch "Standard: ON" wird der User JEDESMAL, wenn der Bootblock nicht die STANDARD-ROUTINEN enthält, vor einem evt. vorhandenen Virus gewarnt. Darunter fallen fast alle ORIGINAL-DISKETTEN - also nicht gleich die Disk neu installieren, denn manche Programme benötigen den Bootblock ! 5. Copy-Routine (nur für 2 Laufwerke) =============== Mit der Taste "C" kommt man in die Copy-Routine, mit der man in ca. 90 Sekunden alle DOS-Disketten bei voller Datensicherheit kopieren kann. Das Tool kopiert von DF0: auf DF1:. bzw., wenn man die Source-Disk als erstes in DF1: schiebt, wird von DF1: nach DF0: kopiert. Der erste Kopiervorgang startet automatisch, wenn man die Zieldisk eingelegt hat. Nocheinmal starten kann man mit der rechten Maustaste, mit der linken Maustaste beendet, bzw. verläßt man die Copy-Routine. Mit der ESC-Taste kann man den Kopier-Vorgang abbrechen. 6. Install (F3-Taste) ========== Bei "Install:ON" wird jede Disk, auf der mein Tool einen VIRUS im Bootblock vermutet, neu installiert. Hat man den DiskChange-Interrupt nicht aus- geschaltet, so wird bei jedem Einlegen einer Disk, die Bootblock-Kontrolle gestartet, und ggf. der Bootblock neu installiert (vollautomatisch). 7. "Virus is possible on Bootblock" ================================== Kommt beim Booten einer Disk diese Warnung, so sollte man die Disk mit linker Maustaste neu installieren, es sei denn, man hat die Funktion STANDARD auf "ON" gestellt (s.o.). Drückt man die rechte Maustaste, so übergeht man den Bootblock, ohne ihn zu starten. Hält man vorher die CTRL-Taste gedrückt, so wird der Bootblock gestartet (VORSICHT !!!). Bootblöcke, bei denen diese Meldung kommt, sind in der Regel KEINE INTROS !!! 8. "Virus is possible in System" ================================ Kommt beim Booten einer Disk diese Warnung, so konnte ein Virus nicht an- hand seiner Routinen als solcher erkannt werden (wahrscheinlich war er dann codiert) und hat sich im System festgesetzt, jetzt hat man die Möglichkeit: a) mit der linken Maustaste den Virus im Speicher zu killen b) mit der rechten Maustaste die Disk neu zu installieren (zusätzlich zur Vernichtung im Speicher) Leider kann es vorkommen, daß mein Tool bestimmte Viren, die bereits im System sind, nicht mehr aus dem Speicher entfernen kann. Dann hilft nur noch die F10-Taste im Einstell-Menü. 9. Tool aus dem System entfernen ================================ Es gibt einige Prg. bzw. Anwendungen, bei denen das Amiga Tool nicht im Speicher stehen darf (z.B. die Bootram und Turbo Print), da diese Prg. sonst nicht mehr resetfest sind. Falls das Tool mit einem Endlosreset abstuerzen sollte, kann man durch Drücken des Feuerknopfes (Port2) mit einem Warmstart entkommen. Durch Drücken der F10-Taste im Einstell-Menü wird es entfernt. (Löscht ALLE Daten im Speicher - auch alle Viren !!!) 10. Parameter übergeben ======================= Natürlich ist es möglich die Voreinstellungen des Tools bereits beim Aufruf zu beeinflussen, dazu muß man lediglich die Numer der Funktionstaste nach dem Programmnamen mit übergeben (z.B. um "Fastmemory: OFF" und "Autoboot: ON" zu schalten, muß man beim Aufruf "ATool 46" eingeben). Weitere Parameter: ? - Kurze Funktionsbeschreibung des Tools im CLI-Fenster 0 - Hardreset, d.h. der gesammte Speicher wird ausgenullt 8 - Power-LED eingeschaltet lassen 9 - Diskchange-Kontrolle ausschalten R - RAD: im Speicher lassen (unter Kickstart 1.3) A - Für autobootfähige Festplatten (Funktion noch in der Testphase - bitte auf Fehler achten !!!) LX - Für X=DF0:, DF1:, DH0: usw., testet den Datenträger des angegebenen Laufwerks auf Linkviren (nicht BSG-9) C - Tool wird ins ChipMemory geladen F - Gibt Fastmemory, welches vorher mit der linken Maus- taste belegt wurde, wieder frei (ca. 508 KB!!!) S - Screenblanker aus Der Linkvirus-Parameter darf nur als letzte Option aufgeführt werden. Beim Aufruf des Tools ohne Parameter, bekommt man den Copyright-Vermerk. 11. Viruserkennung beim Diskchange (F9-Taste) ================================== Das Tool kontrolliert bei jeder Disk, die eingelegt wird (DF0-DF3), ob sich ein Virus im Bootblock befindet. Wird ein Virus erkannt, so wird dies durch einen ALERT angezeigt ("Virus is possible on Bootblock"). Hat man "STANDARD: ON" so erscheint JEDESMAL ein ALERT, wenn eine Disk keinen Standard-Bootlock hat (fast jedes ORIGINAL).Hat man "INSTALL: ON", so wird beim Einlegen einer verseuchten Disk, diese sofort neu installiert (Wow!!!). Leider kann mein Tool beim DiskChange nicht alle Viren erkennen, da es den Bootblock nicht abarbeitet. (Anmerkung: Der LAMER-EXTERMINATOR wird aber trotzdem noch erkannt !) 12. Linkviren ============= Welcher Festplatten-Besitzer hat keine Angst davor, daß einmal ein Linkvirus auf seiner Platte sein Unwesen treibt?- Aber nur keine Panik, solange es das Amiga Tool gibt. Bisher hat mein Tool nur verhindern können, daß sich ein Linkvirus resetfest macht. Dies ist nun vorbei. Ab sofort kann man das Tool mit der Option L aufrufen (gefolgt von einer 3stelligen. Laufwerksangabe)z.B. ATool Ldf0:, ATool Ldf1:, ATool Ldf2: oder ATool Ldh0: Das Tool prüft nun alle Files des angegebenen Laufwerks auf evt. Linkvirus- befall. Vor einem verseuchten File wird per Alert gewarnt. Nun hat man die Möglichkeit mit der rechten Maustaste das Programm zu entseuchen bzw. mit der Linken mit dem nächsten File fortzufahren. Für alle, die Schwierigkeiten mit dem BSG9-Virus haben/hatten möchte ich nochanmerken, daß dies kein LINKVIRUS ist, da er sich nicht vor Programme linkt, sondern sich lediglich anstelle von diesen einsetzt. Das heißt das OriginalPrg. ist auf jedenfall noch intakt auf der Disk (meist im Devs- Verzeichnis) vorhanden !!! - Auch dieser Virus kann nichts anrichten, solange mein Toolaktiv ist - also brauchen Amiga Tool User keine Angst vor diesen Virus zuhaben. 13. Bootblöcke überspringen =========================== Jetzt ist es wieder mal möglich durch Drücken der Escape-Taste im Einstell Menü (oder während eines Resets) den Bootblock einer Disk zu überspringen, d.h. man kann jetzt auch von einer nicht installierten Disk booten. 14. Nicht installierte Disketten ================================ Wer kennt das nicht: Man will von einer Disk booten und muß leider fest- stellen, daß diese nicht installiert ist, damit ist jetzt schluß. Man kann jetzt : a) durch drücken der ESC-Taste trotzdem von der Disk booten, ohne sie zu installieren b) durch drücken der I-Taste, die Disk installieren 15. Screenblanker (F7) ================= Diese Funktion soll verhindern, daß sich Konturen in die Bildröhre einbrennen.Dazu wird, wenn man 2 min. weder eine Taste, noch die Maus oder einen Joystick benutzt hat, der Bildschirm abgeschaltet (Bitmap-DMA aus) Dies hat neben dem Verhindern des Einbrennens, den angenehmen Effekt, daß der Prozessor ca. 30% schneller wird. 16. BAD-Option ================= Wozu braucht man denn eine BAD-Option ??? Ist doch klar ! Um z.B. mit Crunchern (Powerpacker) längere Files bearbeiten zu können, benötigt man sehr viel zusammenhängenden Speicher. Diesen kann man bekommen, indem man das Amiga Tool mit der Option C aufruft. Dadurch wird das Tool ins ChipMemory geladen. Hält man jetzt während eines Resets die linke Maus- taste gedrückt, so wird das gesammte Fastmemory belegt. Jetzt hat man die Möglichkeit die speicherfressenden Programme mit RUN zu starten (z.B.B.A.D., Powerpacker etc.). Ruft man danach das Amiga Tool mit der OptionF auf, so wird das vorher belegte Fastmemory wieder freigegeben. Das ist ca. 508 KB zusammenhängender Speicher (bei einem A500 mit 1MB). 17. Kompatibilität zu anderen Prg. ================================== Mein Tool läuft garantiert mit jeder Anwender-Software, die keinen softwaremäßigen Kopierschutz hat.Durch drücken der rechten Maustaste während des Resets kann man auf volle Kompatibilität schalten, jedoch ist das Tool dann vorübergehendabgeschaltet, deshalb unbedingt umsichtig damit umgehen !!! Ins Einstell-Menu gelangt man, indem man einen Reset durchführt, ohne daß sich eine bootfähige Diskette in einem Laufwerk befindet (DF0-DF3), bzw. durch Drücken der HELP-Taste während eines Resets. Falls ihr einen neuen Virus entdeckt, dann schickt ihn mir doch in die Amiga-Network, Tel. 040/7019502,Username: MEIKEL (1200/2400 Baud - 8N1).