
       THORSTEN KUTHE
       SONDERBURGERSTR. 2A
       5090 LEVERKUSEN 1


       Dies ist eine von mir abgefaßte Beschreibung der ARP Befehle,
       die ich in Ermangelung einer bisher von den ARP Autoren erschienenen
       Beschreibung geschrieben habe; daher ich habe sicher einige
       Dinge, die mir nicht bekannt ware, nicht erwähnt. Sobald eine
       Originalanleitung erscheint, werde ich diese übersetzen.
       Diese Anleitung ersetzt nicht das AmigaDOS Handbuch, man sollte
       mindestens das zur WB1.2 gelesen haben, da sonst
       Verständnisprobleme auftreten könnten.

       Für eventuell auftretende Probleme aller Art übernehme ich keine
       Haftung, allerdings können alle, die Fragen haben, sich gerne an
       mich wenden.

       Die komplette Übersetzung besteht aus folgenden Dateien:

         - ArpInstall.Dok      Eine von mir abgefaßte deutsche Beschreibung
                               des Installationsprogrammes ArpInstall von
                               der TBAG 31. Eine Englische besteht meines
                               Wissens nach nicht.

         - Arp1.3.Dok          Eine Übersetzung der Datei Arp.doc von der
                               TBAG 31, einer allgemeinen Beschreibung
                               der ARP Version 1.3, die dem versiertem Benutzer
                               bis auf die Shell den Einsatz der neuen ARP
                               Version ermöglicht.

         - AshMan1.3.Dok       Eine Übersetzung der Datei AshMan.doc von der
                               TBAG 31, einer ausführlichen Beschreibung
                               der ARP Shell ASH, der ARP Version 1.3.

         - Arp_Erg.Dok         Einige Ergänzungen von mir mit Wisenswertem
                               aus den Erfahrungen meiner Arbeit mit ARP,
                               sowie einige Statistiken.

         - Arp_Befehle1.3.Dok  Ein von mir abgefaßte Beschreibung der ARP
                               Befehle


       Stand:  31.10.89


       Sollte irgendjemand englische Anleitungen zu ARP - egal ob zum
       Programmieren oder für die Anwendung - entdecken, so wäre ich für
       eine Benachrichtigung sehr dankbar, da ich die Übersetzung gerne
       vollständig haben würde, was nur im interesse aller liegen kann.

       Ich habe Standard-Escape Zeichen zum unterstreichen verwendet,
       die alle gängigen Textanzeigeprogramme wie More, Muchmore, etc,
       sowie Epson kompatible Drucker unterstützen.
       Sie können diese aber, wenn sie sie stören sollten, löschen.
       Ansonsten dürfen die Dateien nur mit meiner ausdrücklichen
       Genehmigung verändert weitergegeben werden.


                                 - i -

                                 INHALT

        1.  Addbuffers..........................................   1
        2.  ARes................................................   2
        3.  ARun................................................   4
        4.  AShell..............................................   5
        5.  Ask.................................................   7
        6.  Assign..............................................   8
        7.  Avail...............................................   9
        8.  BaseName............................................  10
        9.  Break...............................................  11
       10.  CD..................................................  12
       11.  ChangeTaskPri.......................................  13
       12.  CMP.................................................  14
       13.  Copy................................................  15
       14.  Date................................................  17
       15.  Delete..............................................  18
       16.  Dir.................................................  19
       17.  DiskChange..........................................  20
       18.  Echo................................................  21
       19.  Else................................................  22
       20.  EndCLI..............................................  22
       21.  EndIf...............................................  22
       22.  EndSkip.............................................  23
       23.  Eval................................................  24
       24.  Execute.............................................  25
       25.  FailAt..............................................  25
       26.  Fault...............................................  26
       27.  FileNote............................................  26
       28.  GetEnv..............................................  27
       29.  If..................................................  28
       30.  Info................................................  29
       31.  Install.............................................  30
       32.  Join................................................  31
       33.  Lab.................................................  32
       34.  List................................................  33
       35.  LoadLib.............................................  34
       36.  MakeDir.............................................  35
       37.  Mount...............................................  36
       38.  Move................................................  37
       39.  NewCLI..............................................  38
       40.  NewShell............................................  39
       41.  Path................................................  40
       42.  Prompt..............................................  41
       43.  Protect.............................................  42
       44.  Quit................................................  43
       45.  Read................................................  44
       46.  Relabel.............................................  45
       47.  Rename..............................................  46
       48.  Run.................................................  47
       49.  Search..............................................  48
       50.  Set.................................................  49
       51.  SetDate.............................................  51
       52.  SetEnv..............................................  52
       53.  Skip................................................  53
       54.  Sort................................................  54
       55.  Stack...............................................  55
       56.  Status..............................................  56
       57.  TackOn..............................................  57
       58.  Type................................................  58
       59.  Version.............................................  59
       60.  Which...............................................  60
       61.  Why.................................................  61

                                 - i -







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               1. November 1989



       1.  
[4mADDBUFFERS
[0m

       Syntax:

          Addbuffers Drive/a,Buffers/a,D2,B2,D3,B3,D4,B4

       Hilfe:

          Addubffers <diskdevice:> <numbuffers> [up to 4 pairs]

       Parameter:

          Drive/a : Ein Diskettenlaufwerk, dessen Buffer erhöht werden soll
          Buffer/a: Größe des Buffers, um den erhöht werden soll
          Dx,Bx   : Ein x-tes Laufwerk, ein x-ter Buffer

       Erklärung:

          Addbuffers kann jetzt für bis zu 4 Laufwerke gleichzeitig
          die Buffer erhöhen.

       Beispiele:

          Addbuffers DF0: 10 DH0: 20 DF2: 5 DH1: 15

          Erhöht den Buffer von DF0 um 10, den von DH0 um 20, den von DF2 um
          5 und den von DH1 um 15.



























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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               1. November 1989



       2.  
[4mARES
[0m

       Syntax:

          Filename/..., AS/k,REMOVE/s,FULL/s,FORCE/s,NOCHECK/s

       Hilfe:

          Ares <filename> [...] [AS commandname] [REMOVE] [FULL] [FORCE]

       Parameter:

          Filename/... : Der Name des Programme, das resident werden soll

       Erklärung:

          ARes ist der Ersatz für den AmigaDOS resident Befehl.
          Er funktioniert nur in Verbindung mit der AShell.
          ARes lädt, anders als Resident von Commodore, bei einem Aufruf
          die Programm noch nicht in den Speicher, sondern merkt sie
          sich nur vor und lädt sie beim erstem Aufruf.
          Diese "Laden-auf-Verlangen" spart viel Speicherplatz und
          beschleunigt eine Startup-Sequence, in der viele Programm
          resident gemacht werden enorm.
          Des weiteren hat ARes eine Prüftfunktion. Sobald der Befehl
          das erste Mal resident aufgerufen werden soll, prüft ARes, ob
          er die Anforderungen eines residenten Programmes erfüllt.
          Ist dies nicht der Fall, meldet ARes dies und lädt das Programm
          von der Diskette. Der Resident Befehl von Commodore erzeugt,
          wenn ein Programm nicht den Anforderungen entspricht, einen
          Absturz des Systems.
          Rufen sie ARes ohne Argument auf, erhalten sie eine Liste
          der residenten Befehle. Für weitere Informationen siehe
          Arp1.3.Dok und AshMan1.3.Dok.

       Optionen:

          AS    :  Wenn sie ein Programm unter einem anderem anderem,
                   als dem normalem Namen resident machen wollen, können
                   sie dies erreichen, indem hinter dem  ürspünglichem
                   Namen das Schlüsselwort AS mit dem neuem Namen schreiben.

          REMOVE:  Möchten sie einen Befehl wieder aus der Residentliste
                   entfernen, müssen sie hinter dem (den) Namen das
                   Schlüsselwort REMOVE angeben.

          FULL  :  Geben sie nur das Schlüsselwort FULL als Argument an,
                   erhalten sie ausführlichere Informationen über die
                   residenten Befehle, als wenn sie nur ARes eingeben.





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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               1. November 1989



          FORCE :  Geben sie hinter dem (den) Dateinamen das Schlüsselwort
                   FORCE an, wird die "Laden-auf-Verlangen" Funktion
                   aufgehoben, d.h. das (die) Programm(e) wird (werden)
                   sofort geladen und nicht erst beim nächstem Aufruf.

          NOCHECK: Hiermit wird die Prüffunktion von ARes, ob ein Programm
                   geeignet ist. Dies ist bei einigen Programmen, wie
                   zum Beispiel "more" sinnvoll, da diese trotzdem laufen,
                   die meisten Programme aber, die diese Prüfung nicht
                   bestehen, verursachen bald einen Absturz des Systems.

       Beispiele:

          ARes List AS ls           ; lädt List unter dem Namen ls
          ARes C:Echo C:Join FORCE  ; lädt Echo und Join sofort in den
                                      Speicher
          ARes Copy Dir REMOVE      ; enfernt Copy und Dir aus der Liste
          Ares                      ; gibt Informationen über die Liste
                                      der residenten Programme
          ARes FULL                 ; gibt ausführliche Informationen über
                                      die Liste der residenten Programme
          ARes C:More FORCE NOCHECK ; Lädt das Programm "More" sofort,
                                      obwohl es nicht nach den ARP Normen
                                      programmiert ist.






























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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               1. November 1989



       3.  
[4mARUN
[0m

       Syntax:

          Programm_CommandLine/..,</k,>/k,NOIO/s,STACK/k,PRI/k

       Hilfe:

          Arun Programm commands <insfile >outfile [NOIO STACKSIZE PRI]

       Parameter:

          Programm_CommandLine: Ein ganz normaler Aufruf irgendeines
                                Programmes

       Erklärung:

          ARun ist der ARP Ersatz für den Commodore Run Befehl.
          Er hat allerdings einige weitere Optionen, um die Größe des
          Stacks und die Priorität des Programmes zu setzen.
          Des weiteren kann man meistens nach ARun, aber immer, wenn
          man die Option NOIO benutzt das CLI Fenster, aus dem gestartet
          wurde schließen, obwohl das Programm noch läuft (ähnlich wie
          mit RunBack).

       Optionen:

          <        : Eingabeumleitung (siehe AshMan1.3.Dok)
          >        : Ausgabeumleitung (siehe AshMan1.3.Dok)
          NOIO     : Wird diese Option angegeben, kann das CLI Fenster
                     geschlossen werden, während das Programm noch
                     läuft, allerdings dürfen keine Ein-/Ausgaben über
                     STDIN/STDOUT (das CLI-Fenster) erfolgen.

          STACK    : Hinter diesem Schlüsselwort kann man eine Größe
          STACKSIZE  für den Stack angeben. Wird das Schlüsselwort nicht
                     gebraucht, wird die Größe des CLIs, aus dem man
                     startet, übernommen.

          PRI      : Hinter diesem Schlüsselwort wird die Priorität des
                     neuen Tasks angegeben. Erfolgt keine Angabe dieses
                     Schlüsselwortes, so wird die des CLIs, aus dem
                     gestartet wird, übernommen.

       Beispiele:

          ARun VirusX                   ; startete VirusX mit dem Stack und
                                          der Priorität des Ausgangs-CLIs.

          ARun ViruxX  Stack 1000 PRI 2 ; startet ViruxX mit einem Stack
                                          von 1000 Bytes und einer
                                          Priorität von 2


                                 Seite 4







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               1. November 1989



       4.  
[4mASHELL
[0m

       Syntax:

          Window,From,CLI/s,STACK/k

       Hilfe:

          AShell [Window con:xxx] [From File] [CLI] [STACK nn]

       Erklärung:

          AShell ist ein Ersatz für NewCLI und NewShell und ruft die neue
          ARP Shell auf.
          Es startet ein CLI, und zwar immer das Beste:
          - Ist der ARP Handler ASH im L-Verzeichnis vorhanden, startet
            es eine ARP Shell.
          - Ist nur NewCon: gemountet und Shell-Seg verfügbar, startet es
            eine Commodore Shell.
          - Als letzte Möglichkeit startet es ein ganz normales CLI
          Nähere Informationen über AShell und die ASH erhalten sie aus
          der Datei AshMan1.3.Dok.

       Optionen:

          Window : Hier können sie genauso wie bei NewCLI das Device,
                   die Koorinaten und den Titel des zu öffnenden Fensters
                   nach folgendem Format eingeben:
                   Device:x1/y1/x2/y2/Titel

          From   : Hier können sie eine Batchdatei angeben, die beim
                   Start der neuen Shell ausgeführt werden
                   soll

          CLI    : Geben sie dieses Schlüsselwort an, so wird ein ganz
                   normales CLI geöffnet, egal welches Device oder welcher
                   Handler vorhanden ist.

          STACK  : Mittels STACK geben sie wieder die Stackgröße an,
                   die die neue Shell haben soll.














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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               1. November 1989



       Beispiele:

           AShell                              ; startet eine Shell
           AShell CON:0/10/640/245/Neue-Shell  ; startet eine Shell mit dem
                                                 CON: Handler und einem
                                                 Fenster mit den angegebenen
                                                 Koordinaten

           AShell STACK 1000                   ; startet eine Shell mit
                                                 einem Stack von 1000 Bytes

           AShell                              ; startet immer ein
                                                 normales CLI









































                                 Seite 6







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               1. November 1989



       5.  
[4mASK
[0m

       Syntax:

          Prompt,WARN,OK,TIMEOUT

       Hilfe:

          Ask [Prompt] [WARN string] [OK string] [TIMEOUT value]

       Erklärung:

          Bei "Ask" kann man als Ausgabestring auch gar nichts angeben,
          es wird dann ein Fragezeichen geschrieben.
          Des weiteren kann man bestimmen, womit anstelle von "Y" "N"
          geantwortete werden soll.
          Als dritte Option kann man eine Wartezeit bestimmen.
          Hat man in dieser Zeit nichts eingegeben, wird so
          weitergearbeitet, als sei negativ geantwortet worden.

       Optionen:

          Prompt  : Zeichenkette, die als Frage ausgegeben wird
          WARN    : die positive Antwort
          OK      : die negative Antwort
          TIMEOUT : die Zeit, die auf eine Antwort gewartet werden soll,
                    in Sekunden

       Beispiele:

          ASK

          ; ein Fragezeichen erscheint und sie können mit "Y" und "N"
            antworten

          ASK "Wollen sie mit dem CLI arbeiten?" Ja Nein TIMEOUT 10

          ; wartet 10 Sekunden lang auf eine der Antworten "Ja" oder
            "Nein" auf die in Anführungszeichen stehende Frage















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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               1. November 1989



       6.  
[4mASSIGN
[0m


       Syntax:

          Name,Dir,Etc/...,LIST/s,EXISTS/s,REMOVE/s

       Hilfe:

          Assign <logical_name:> [path_name | - ] [... ...]
                 [LIST] [EXISTS | REMOVE]

       Parameter:

          Name : Laufwerksname, der einem Verzeichnis "zuassigned"
                 werden soll

          Dir  : Verzeichnis, das als ein Laufwerk assigned werden soll

       Erklärung:

          Assign erlaubt nun eine beliebige Anzahl von Assignments
          in einer Zeile, d.h. man benötigt in einer Startup-Sequence
          meist nur einen Programmaufruf, was Zeit spart.
          Des weiterem muß man einem Laufwerksnamen nur ein "-"
          hintenanstellen, damit er aus der Liste entfernt wird, so daß
          es einem möglich ist, in einer Zeile ein Laufwerk zu
          "assignen" und gleichzeitig ein anderes zu "reassignen"
          Die Eingabe von Assign listet alle Assignments

       Optionen:

          LIST   : Listet alle Assignment, equivalent zu Assign ohne
                   Paramenter

          EXISTS : Prüft, ob ein Assignment vorhanden ist und gibt bei
                   Erfolg den Namen aus

          REMOVE : Entfernt ein Laufwerk aus der Liste

          -      : Entfernt das vorausgehende Laufwerk aus der Liste

       Beispiele:

          Assign ARP: DF0:ARP_C T: -

          ; ordnet dem Laufwerk ARP: das Verzeichnis DF0:ARP_C zu und
            entfernt die Definition von T: aus der Liste






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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               1. November 1989



       7.  
[4mAVAIL
[0m

       Syntax:

          CHIP/s,FAST/s,TOTAL/s,FLUSH/s

       Hilfe:

          Avail [CHIP|FAST] [TOTAL] [FLUSH]

       Erklärung:

          Avail wurde um die Option FLUSH ergänzt, die alle nicht
          benutzten Devices, Libraries, Fonts, etc aus dem Speicher
          entfernt.

       Optionen:

          Keine : Gibt den freien Chip-,Fast- und Totalspeicher mit
                  weiteren Informationen aus
          CHIP  : Gibt nur den freien Chipspeicher aus
          FAST  : Gibt nur das freien Fastmemory aus
          TOTAL : Gibt den gesamtfreien Speicher aus
          FLUSH : Entfernt Unbenutztes aus dem Speicher

       Beispiele:

          Avail FLUSH  ; entfernt Unbenutztes aus dem Speicher und gibt
                         Informationen über ihn aus

          Avail CHIP   ; gibt den freien Chipspeicher aus























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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               1. November 1989



       8.  
[4mBASENAMEN[0m


       Syntax:

         Path/a,Suffix

       Hilfe:

         Pathname to extract filename from, suffix to delete

       Parameter:

         Path   :  Ausgangspfadname
         Suffix :  Endung, die gelöscht werden soll
       Erklärung:

          BaseName extrahiert aus einem Pfadnamen den eigentlichen
          Dateinamen, wobei es bei Bedarf eine Endung löschten kann.
          Für Anwendungsbeispiele siehe AshMan1.3.Dok.

       Beispiele:

          BaseName df0:system/setmap     ; Ausgabe: setmap
          BaseName df0:sources/main.c .c ; Ausgabe: main (Endung .c wurde
                                                    entfernt)




























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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               1. November 1989



       9.  
[4mBREAK
[0m

       Syntax:

          Process=T=Task/a,A=ALL/s,C/s,D/s,E/s,F/s

       Hilfe:

          Break <process number> [singnals C D E F or ALL]

       Parameter:

          Process : Tasknummer

       Erklärung:

          Break funktioniert genausso wie sein AmigaDOS Equivalten,
          d.h. es schickt ein Abbruch Signal (Crtl-C,D,E,F oder alle)
          an einen Task mit einer bstimmten Nummer. Die einzige Änderung
          ist, daß man nun ALL auch mit A abkürzen kann.

       Optionen:

          signals : das (die) zu sendende(n) Signal(e)

       Beispiele:

          BREAK 2 C      ; sendet Crtl-C an den Task Nummer 2
          BREAK 2 A      ; sendet Crtl-C,D,E,F an den Task Nummer 2

























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      10.  
[4mCD
[0m

       Syntax:

          Dir,ROOT/s

       Hilfe:

          CD [New current directory name] [ROOT]

       Parameter:

          Dir  : der Name des Verzeichnisses, in das gewechselt werden soll

       Erklärung:

          CD akzeptiert jetzt auch Wildcards. Möchten sie z.B. in ein
          Verzeichnis namens DF0:ARP_Programmier_Utilities wechseln,
          so reicht es einzugeben CD DF0:A*, was eine Menge Tipparbeit
          spart.
          Außerem kann man mittels der neuen Option ROOT in das
          Hauptverzeichnis der aktuellen Diskette wechseln.

       Optionen:

          ROOT : wechslet in das Hauptverzeichniss der Diskette

       Beispiele:

          CD A*        ; wechselt in das erste Verzeichniss, dessen Name
                         mit "A" beginnt

          CD ROOT      ; wechselt in das Haupverzeichnis der aktuellen
                         Diskette




















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      11.  
[4mCHANGETASKPRI
[0m

       Syntax:

          P=PRI,T=TASK=PROCESS/k

       Hilfe:

          ChangeTaskPri [PRI #] [PROCESS #]

       Parameter:

          PRI     : die neue Priorität
          PROCESS : der Prozess, dessen Priorität geändert werden soll

       Erklärung:

          Das Schlüsselwort PROCESS kann auch mittels T oder Task
          abgekürzt werden, das Wort Pri durch P.
          Ruft man das Programm ganz ohne Paramter auf, gibt es die
          Priorität des aktuellen Tasks aus.

       Beispiele:

          ChangeTaskPri 3 T 3    ; ändert die Priorität des Tasks Nummer 3
                                   auf 3

          ChangeTaskPri          ; gibt die Priorität des aktuellen CLIs aus


























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      12.  
[4mCMP
[0m

       Syntax:

          Form/a,With/a,FULL/s,QUICK/s,ALL/s

       Hilfe:

          CMP <file|dir|wildcards> <file2|dir2> [FULL|QUICK] [ALL]

       Parameter:

           From   :  Eine Datei oder ein Verzeichnis (es sind auch Wildcards
                     möglich), das mit einer anderen verglichen werden soll

           With   :  Die Datei oder das Verzeichnis für den Vergleich

       Erklärung:

          CMP vergleicht Dateien miteinander. Als Eingabe sind eine Datei
          oder mehrere Dateien oder ein ganzes Verzeichnis möglich.
          Als With-Eingabe ist, falls eine From eine Datei ist, ebenfalls
          eine Datei oder ein Verzeichnis, das dann nach einer Datei, die
          genauso wie die From-Datei heißt durchsucht wird, möglich;
          ar From ein Verzeichniss, muß hier ebenfalls eines angegeben
          werden. In diesem Fall werden die gleichnamigen Dateien der beiden
          Verzeichnisse verglichen.
          Mittels CTRL-E kann man den Vergleich einer Datei, mittels CTRL-C
          die gesamte Operation abbrechen.

       Optionen:

          FULL   : Im Normalfall wird der erste Unterschied zweier Dateien
                   angegeben und anschließend die nächste bearbeitet,
                   gibt man diese Option an, werden die beiden Dateien
                   komplett verglichen und die Unterschiede mit
                   Addressangabe ausgegeben.

          QUICK  : Wenn diese Option gewählt wird, ist der Vergleich
                   schneller, dafür aber nur oberflächlich, d.h. es werden
                   die Größen verglichen.

          ALL    : Wenn man ein Verzeichniss als Quelle angibt, werden
                   beim setzen dieser Option auch die Unterverzeichnisse
                   mit ausgewertet.

       Beispiele:

          CMP DF0:Source.C DF1:  ; vergleicht die Dateien Source.C von den
                                   Laufwerken DF0: und DF1:
          CMP DF0: DF1:          ; vergleicht alle Dateien der beiden
                                   Verzeichnisse DF0: und DF1:


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      13.  
[4mCOPY
[0m

       Syntax:

          From,To/a,ALL/s,QUIET/s,BUF=BUFFER/k,CLONE/s,DATES/s,NOPRO/s,
          COM/s,FLAGS/k,QUICK/s

       Hilfe:

          Copy <wildcardes> [TO] <wildcards or dir> [ALL] [QUIET] [BUFF nn]
               [CLONE | DATES | NOPRO | COM | FLAGS string] [QUICK]

       Parameter:

          From : Quelldatei(en)
          To   : Zieldatei(en)

       Erklärung:

          Sowohl für Quelldatei, als auch für die Zeildatei können Wildcards
          verwandt werden (siehe Arp1.3.Dok).
          Wenn das Zielverzeichnis das ist, auf dem man sich befindet
          und der Name nicht geändert werden soll, so kann man statt
          eines Zieles eine Punkt "." eingeben.
          Man kann viele der Optionen mittels einer Environment Variable
          schon vorher setzen, die dann anschließend für alle Kopien gelten.
          Diese Variable heißt "CopyFlags". Die Flags sind die gleichen wie
          die für das Schlüsselwort FLAG (s.u.). Für nähere Informationen
          über Variablen siehe AshMan1.3.Dok.
          Des weiteren gibt es zahlreiche neue Optionen, die unten erläutert
          werden.

       Optionen:

          ALL   : Sagt noch einmal expliziert, daß alle Dateien kopiert
                  werden sollen. Der nähere Sinn diese von Commodore
                  eingeführten Flags leuchtet mir nicht ein.


          QUIET : Kopiert ohne Textanzeige, was die Geschwindigkeit etwas
                  hebt.

          BUF   : Hinter diesem Schlüsselwort wird die Länge des Buffers
                  bestimmt. Diese Option wurde nur aus Kompatibilitäts-
                  gründen zur WB1.3 übernommen, da der ARP Copy-Befehl
                  automatisch von alleine die angemessen Größe wählt.








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          CLONE :  Wie bei dem normalen Copy-Befehl

          DATES : Kopiert das Erstellungsdatum mit

          NOPRO : Kopiert die Schutzbits nicht mit

          COM   : Kopiert den Kommentar mit

          FLAGS : Mittels diesem Schlüsselwort kann man die Flags der
                  Variablen Copyflags für diese Kopie aufheben und
                  eigene setzen. Die Flags sind:
                  C - Option DATES ist gesetzt
                  N - Option COM ist gesetzt
                  O - Kopiert eine Datei nur, wenn sie schon auf dem
                      Zielverzeichnis schon existierte
                  P - Option NOPRO ist gesetzt
                  Q - Option Quick ist gesetzt

          QUICK : Ist diese Option gesetzt, prüft ARP vor jeder Kopie,
                  ob Länge und Datum von Quelle und Ziel übereinstimmen.
                  Ist dem so, so wird die Datei nicht kopiert.

       Beispiele:

          Set CopyFlags=CQ   ; Copyflags auf DATES und QUICK setzen
          Copy df0:*.c .     ; kopiert alle Dateien von Laufwerke DF0: mit
                               der Endung ".c" in das aktuelle Verzeichnis,
                               wobei es das Datum übernimmt und und die
                               Quick-Prüfung durchführt.

          Copy df0: . FLAGS P; Kopiert alle Dateien von DF0: in das aktuelle
                               Verzeichnis, wobei es die Schutzbits nicht
                               mit übernimmt. Die Copyflags Variable wird
                               ignoriert.




















                                 Seite 16







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               1. November 1989



      14.  
[4mDATE
[0m

       Syntax:

          Date,Time,TO=VER/K

       Hilfe:

          Date [date] [time] [TO|VER file]

       Parameter:

          Date   . Das neue Datum
          Time   : Die neue Uhrzeit

       Erklärung:

          Date hat die selben Optionen, wie unter AmigaDOS 1.3, d.h.,
          es ist möglich Datum und Zeit neu zu setzen (allerdings nur
          bis zum Reset) und man kann die Ausgabe mittels TO in eine Datei
          umleiten.
          Des weiteren unterstützt auch Date eine Umgebungsvariable.
          Mittels der Variablen Dateformat kann man das Ausgabeformat des
          Datums bestimmen. Es gibt drei Möglichkeiten der Einstellung:
          Dateformat=1 : das internationale Format JJ-MM-TT
          Dateformat=2 : das amerikanische  Format MM-TT-JJ
          Dateformat=2 : das europäische    Format TT-MM-JJ
          Hat Dateformat einen anderen Wert, wird die Voraustellung
          TT - Monat in Buchstaben - JJ gewählt.

       Optionen:

          TO : Leitet die ausgabe in eine nach TO angegebene Datei um

       Beispiele:

          Dateformat=1
          Date           ; Ausgabe z.B. Thursday 89-11-02 15:11:25
















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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               2. November 1989



      15.  
[4mDELETE
[0m


       Syntax:

          Files/...,ALL/s.Q=QUIET/s,A=ASK/s

       Hilfe:

          Delete <wildcards> [...] [ALL] [QUIET] [ASK]

       Parameter:

          Files  : die zu löschenden Dateien

       Erklärung:

          Abgesehen von den ARP Wildcards hat Delete noch eine neue Option
          bekommen (s.u.).

       Optionen:

          ALL   : Stößt Delete bei den Dateien auf ein Unterverzeichnis,
                  fragt es, wenn diese Option gesetzt ist, ob es dieses
                  betreten soll, um auch dort die Dateien zu löschen.

          QUIET : Unterdrückt die Ausgabe der gelöschten Dateien, was die
                  Geschwindigkeit etwas het.

          ASK   : Ist dies Option gesetzt, so fragt Delete bei jeder Datei
                  nach, ob sie gelöscht werden soll. Wird nicht mittels
                  "Y" oder "y" <RETURN> geantwortet, so wird die Datei
                  nicht gelöscht.

       Beispiele:

          Delete vd0:* ASK  ; fragt für jede Datei des Laufwerkes VD0:,
                              ob sie gelöscht werden soll
















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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               2. November 1989



      16.  
[4mDIR
[0m

       Syntax:

          Dir,OPT/k,SIZE/s,INTER/s,HLITE/s,FILES/s,DIRS/s,ALL/s


       Hilfe:

          Dir [directory] [OPT ADFHIS] [ALL] [DIRS] [INTER] [FILES
              [HLITE] [SIZE]

       Parameter:

          Dir   : Verzeichnisname

       Erklärung:

          Wurde um zwei neue Optionen erweitert, ansonsten hat sich nichts
          geändert, außer, daß natüürlich die ARP Wildcards unterstützt
          werden.

       Optionen:

          ALL    : Zeigt alle Dateien und Verzeichnisse einer Diskette an

          DIRS   : Zeigt nur die Verzeichnisse an

          INTER  : Erlaubt das Interaktive Anzeigen des Verzeichnisses

          FILES  : Zeigt nur Dateien an

          HLITE  : Gibt alle gefunden Unterverzeichinsse in inverser
                   Schrift aus, um sie hervorzuheben.

          SIZE   : Bei Angabe dieser Option werden die Größen der Dateien
                   mit ausgegeben.

          OPT    : Hinter OPT kann man alle Optionen, abgekürzt durch
                   ihren Anfangsbuchstaben, angeben.

       Beispiele:

          DIR *.c OPT S     ; Zeigt alle Dateien mit der Endung ".c",
                              sowie deren Größe an

          DIR OPT H         ; Zeigt das aktuelle Verzeichnis an, wobei die
                              Unterverzeichnisse invers dargestellt werden









                                 Seite 19







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               2. November 1989



      17.  
[4mDISKCHANGE
[0m

       Syntax:

          Dev/a
       Hilfe:

          Diskchange <Drive:>

       Parameter:

          Dev : Laufwerk, dessen Diskette gewechselt wurde

       Erläuterung:

          Bei Diskchange hat sich außer der Größe und der Geschwindigkeit
          gegenüber dem AmigaDOS Befehl nicht geändert.

       Beispiele:

          Diskchange DF3: ; gibt dem DOS an, daß in Laufwerk DF3: eine
                            Diskette gewechselt wurde





























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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               2. November 1989



      18.  
[4mECHO
[0m

       Syntax:

          NOLINE/s,FIRST/k,LEN/k

       Hilfe:

          Echo [string] [NOLINE] [FIRST n] [LEN n]

       Parameter:

          String : Der Text, der augegeben werden soll

       Erklärung:

          Bei Echo gibt es ebenfall, bis auf die Tatsache, daß der Befehl
          noch nicht einmal halb so groß ist, wie der von AmigaDOS, dafür
          aber ca. doppelt so schnell, keine Änderungen.
          Für Anwendungsbeispiele der Optionen LEN und FIRST siehe
          AshMan1.3.Dok.

       Optionen:

          NOLINE : Bei Angabe dieser Option erzeugt der Echo-Befehl
                   keinen Wagenrücklauf, d.h. der Cursor bleib hinter dem
                   Text stehen und rückt nicht in die nächste Zeile.

          FIRST  : Die Zahl hinter dieser Option gibt das Zeichen an,
                   ab dem der Text ausgegeben werden soll.

          LEN    : Gibt an, ab dem wievielem Zeichen von hinten der Text
                   ausgegeben werden soll.

       Beispiele:

          Echo "Hallo AMIGA" NOLINE LEN 5 ; schreibt AMIGA und direkt
                                            dahinter wieder das Prompt
















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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               2. November 1989



      19.  
[4mELSE
[0m

       Syntax:

         Else

       Erklärung:

          Es gibt auch hier der obligatorischen Verkleinerung von
          Dateilänge und Ausführungszeit keine Änderungen.
          Außerderm ist ELSE einer der internen ASH Befehle
          (siehe AshMan1.3.Dok).






      20.  
[4mENDCLI
[0m

       Syntax:

          EndCLI

       Erklärung:

          Hier gilt dasselbe wie für Else, d.h. keine Änderungen und
          EndCLI ist einer der internen Befehle (s. AshMan1.3.Dok)
       Optionen:






      21.  
[4mENDIF
[0m

       Syntax:

         EndIf

       Erklärung:

         Bei EndIf gibt es keine Änderungen. Auch EndIf ist einer der
         internen Befehle (s. AshMan1.3.Dok).









                                 Seite 22







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               2. November 1989



      22.  
[4mENDSKIP
[0m

       Syntax:

         EndSkip

       Erklärung:

         Auch bei EndSkip gibt es keine Änderungen. EndSkip ist ebenfalls
         einer der internen Befehle (s. AshMan1.3.Dok)












































                                 Seite 23







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      23.  
[4mEVAL
[0m

       Syntax:

          Value1/a,Op,Value2,TO/k,L=LFORMAT/k

       Hilfe:

          Eval <Value1 #> [OP] [Value2 #] [TO file] [LFORMAT string]

       Parameter:

          Value1 : erste Zahl
          Value2 : zweite Zahl

       Erklärung:

          Eval ist um die Verarbeitung von Binären Zahlen ergänzt worden.
          Wollen sie eine verwenden, müssen sie ihr "#B" voranstellen.
          Des weiteren wurde das Format von LFORMAT geändert, es geht
          jetzt nicht mehr nach den BCPL Konventionen, sondern nach den
          C Konventionen.

       Optionen:

          OP      : Die mathematischen Operationen: + - * / & | ~ MOD
                                                    << >> XOR EQV

          TO      : Nach TO muß eine Datei angegeben werden, in die die
                    Ausgabe geschrieben wird.

          LFORMAT : LFORMAT benutzt jetzt das C und nicht mehr ds
                    BCPL Format.

       Beispiele:

          Eval 12 * #B11   ; Ausgabe: 36 (12*3)

















                                 Seite 24







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      24.  
[4mEXECUTE
[0m

       Syntax:

          Execute Kommandozeile

       Erklärung:

          Es gibt keine Änderungen gegenüber dem AmigaDOS Befehl, außer
          der Verminderung der Größe um ca. 50%.







      25.  
[4mFAILAT
[0m

       Syntax:

          FailAt RClim

       Hilfe:

          FailAt <numeric>

       Parameter:

          RClim  : Das neue Limit für Rückgabewerte, bei denen eine
                   Batchdatei abgebrochen werden soll

       Erklärung:

          Wenn man FailAt ohne Parameter eingibt, so erfolg eine
          Ausgabe des aktuellen Rückgabewertlimits.

       Beispiele:

          FailAt       ; Ausgabe z.B. :  "Fail limit: 10"
          FailAt 20    ; setzt die neue Höchstgrenze auf 20













                                 Seite 25







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      26.  
[4mFAULT
[0m

       Syntax:

          Fault/...

       Hilfe:

          Fault <AmigaDOS error code to display text for> [...]

       Parameter:

          Fault  : Die Fehlernummer von AmigaDOS, deren Erklärung sie
                   haben möchten.

       Erklärung:

          Es gabe keine Änderungen gegenüber dem AmigaDOS Equivalent.









      27.  
[4mFILENOTE
[0m

       Syntax:

         File/a,Comment/a

       Hilfe:

         Filenote <filenote> <"Your Comment Here!">

       Parameter:

         File   : Die Datei, die kommentiert werden soll
         Coment : Der Kommentar

       Erklärung:

         Es gab auch bei FileNote keine Änderungen/Erweiterungen









                                 Seite 26







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      28.  
[4mGETENV
[0m

       Syntax:

          Name/a

       Hilfe:

          Getenv [Environment variable name]

       Parameter:

          Name : Der Name der Variablen, deren Wert ausgegeben werden
                 soll.

       Erklärung:

          Der GetEnv Befehl durchsucht nicht nur das ENV: Verzeichnis,
          sondern überprüft auch, ob eine Variable des alten Manx/Rokicki
          Standarts, den die alten ARP Versionen unterstützen, und in
          dem die neuen Variablen gespeichert werden, vorhanden ist.
          Mehr Informationen über Variablen erhalten sie in AshMan1.3.Dok

       Beispiele:

          GetEnv Include  ; gibt den Wert der vorher gespeicherten
                            Variablen Include aus.



























                                 Seite 27







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      29.  
[4mIF
[0m

       Syntax:

         NOT/s,WARN/s,ERROR/s,FAIL/s,,EQ/k,GT/k,GE/k,VAL/s,EXISTS/k

       Hilfe:

         Enter a condition to test

       Erklärung:

         If verhält sich genauso wie die Commodore Version.

       Optionen:

         Die Optionen sind dieselben wie bei dem AmigaDOS Befehl

       Beispiele:

         IF WARN   ; Erfolgt z.B. nach ASK, womit die Frage beantwortet
                     wurde
































                                 Seite 28







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               2. November 1989



      30.  
[4mInfo
[0m

       Syntax:

          Device,DATES/s

       Hilfe:

          Info [Device] [DATES]

       Parameter:

          Device : Hier kann man bei Bedarf ein einzelnes Device angeben,
                   woraufhin man nur die Informationen über dieses erhält.

       Erklärung:

          Info wurde um die Option DATES ergänzt.

       Optionen:

          DATES  : Gibt das Erstellungsdatum des Devices aus.

       Beispiele:

          Info DATES         ; Gibt Informationen über alle Disketten:
                               und deren Erstellungsdatum aus.
                               (Es kann unter Umständen beim Datum der
                               RAM-Disk zu einer Verzögerung von mehreren
                               Minuten kommen, sie brauchen aber keinen
                               Reset zu machen).























                                 Seite 29







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               3. November 1989



      31.  
[4mINSTALL
[0m

       Syntax:

          Drive/a,NOBOOT/s,CHECK/s

       Hilfe:

          Install [DRIVE] <DF0:|DF1:|DF2:|DF3:> [NOBOOT|CHECK]

       Parameter:

          Drive : Das Laufwerk, dessen Diskette bootfähig gemacht werden
                  soll.

       Erklärung:

          Bei Install gab es keine Veränderungen gegenüber dem AmigaDOS
          Install Befehl.

       Optionen:

          NOBOOT : Diese Option löscht nur den aktuellen Bootblock einer
                   Diskette, macht ihn sie nicht bootfähig.

          CHECK  : Gibt man diese Option an, prüft Install, ob es sich
                   bei dem Bootblock um einen normalen DOS Bootblock
                   handelt (Schutz gegen Viren).


       Beispiele:

          Install DF0: CHECK  ; Prüft, ob es sich bei der Diskette im
                                Laufwerk DF0: um eine normale DOS Diskette
                                handelt.



















                                 Seite 30







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      32.  
[4mJOIN
[0m

       Syntax:

          Files/...,TO=AS/a

       Hilfe:

          Join <wildcards> [...] <AS Outfile>

       Parameter:

          Files   : Die Dateien, die verknüpft werden sollen.
          Outfile : Die Datei, zu der die anderen Dateien vernüpft werden
                    sollen.

       Erklärung:

          Der Join Befehl akzeptiert als Eingabe jetzt auch Wildcards.
          Er sucht die Dateien alphabetisch heraus und verbindet sie in
          dieser Reihenfolge.

       Beispiele:

          Join S:* AS RAM:S_Verzeichnis  ; Verbindet alle Dateien des
                                           S: Verzeichnisse alphabetisch
                                           sortiert in einer Datei
                                           S_Verzeichnis, die im
                                           RAM abgelegt werden.

























                                 Seite 31







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               3. November 1989



      33.  
[4mLAB
[0m

       Syntax:

          Lab

       Erklärung:

          Der Lab Befehl darf bei ARP nicht eingerückt werden, da
          ihn Skip sonst nachher nicht findet.
          Außerdem ist Lab auch einer er internen ARP Befehle.

       Beispiele:

          Lab Hallo         ; Erstellt ein Lab(el) - eine Sprungmarke -
                              namens "Hallo", zu der man nachher mittels
                              Skip springen kann.





































                                 Seite 32







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               3. November 1989



      34.  
[4mLIST
[0m

       Syntax:

          Dir,P=PAT/k,KEYS/s,DATES/s,NODATES/s,SUB/k,SINCE/k,SORT/s,TO/k,
          UPTO/k,QUICK/s,BLOCK=BLOCKS/s,NOHEAD/s,FILES/s,DIRS/s,LFORMAT/k

       Hilfe:

          List [directory] [PAT pattern] [KEYS] [DATES] [NODATES] [SUB str]
               [SINCE date] [SORT] [TO file] [UPTO date] [QUICK] [BLOCK]
               [NOHEAD] [FILES] [DIRS] [LFORMAT string]

       Parameter:

          Dir : Das Verzeichnis, das durchsucht werden soll

       Erklärung:

          Der List Befehl akzeptiert als Suchkriterium auch die ARP
          Wildcards. Des weiteren kann man die Option BLOCK auch
          als BLOCKS ansprechen. Außerdem ist die SORT Option
          hinzugekommen.

       Optionen:

          SORT : Ist die SORT Option angegeben, werden alle
                 Dateien/Verzeichnisse alphabetisch sortiert ausgegeben.

          Alle weiteren Optionen verhalten sich genauso wie bei dem List
          Befehl von Commodore.

       Beispiele:

          List d* SORT  ; gibt alle Dateien/Verzeichnisse des aktuellen
                          Verzeichnisses alphabetisch sortiert aus


















                                 Seite 33







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      35.  
[4mLOADLIB
[0m

       Syntax:

          dev:dir/library-name

       Parameter:

          Dev:Dir/Library-Name : Genaue Pfad- und Namesangabe der zu
                                 ladenden Library

       Erklärung:

          Dieser neue ARP Befehl erlaubt es, eine Library direkt in den
          Speicher zu laden. Man kann sowohl Pad, als auch Name der
          Library angeben, so daß sie sich nicht im aktuellem LIBS:
          Verzeichnis befinden muß. Dadurch kann man Libraries, die einem
          z.Z. auf der Bootdiskette nicht zur Verfügung stehen, nachladen.
          Dies geschieht z.B. bei der Installation von ConMan auf der
          Fish 164.

       Beispiele:

          LoadLib AmigaLibDisk228:Jazzbench/Libs/ppic.library
          ; lädt die ppic.library der Jazzbench von Fish 228 aus dem
            Verzeichnis Jazzbench/Libs in den Speicher, so daß die Library
            jetzt ohne weitere Diskettenzugriffe benutzt werden kann,
            obwohl sie gar nicht im aktuellem LIBS: Verzeichnis steht.


























                                 Seite 34







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      36.  
[4mMAKEDIR
[0m

       Syntax:

          Dir/...

       Hilfe:

          Makedir <DirName> [...]

       Parameter:

          Dir  :  Das zu erstellende Verzeichniss

       Erklärung:

          Bei Makedir ist es jetzt auch möglich, mehrere Verzeichnisse
          in einem Programmaufruf zu erstellen.
          Dies geschieht, indem man die Verzeichnissnamen einfach
          hintereinander schreibt. Die Verzeichnisse werden in der
          angegebenen Reihenfolge erstellt, so daß es möglich ist,
          im selbem Makedir-Aufruf ein Verzeichniss und ein
          Unterverzeichniss dafür zur erstellen.
          Man kann auch gleichzeitig mehrere Verzeichnisse in mehrere
          Laufwerken anlegen.

       Beispiele:

          Makedir DF0:DEVS RAM:S DF0:DEVS/KEYMAPS  ; erstell im Laufwerk
                                                     df0: ein Verzeichniss
                                                     devs mit einem
                                                     Unterverzeichniss
                                                     Keymaps und im RAM:
                                                     ein Verzeichniss S




















                                 Seite 35







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      37.  
[4mMOUNT
[0m

       Syntax:

          Dev/...,FROM/k,STARTPROC/s

       Hilfe:

          Mount <device name> [...] [FROM Mountlist] [STARTPROC]

       Parameter:

          Dev : Das Device, das angemeldet werden soll.

       Erklärung:

          Bei Mount ist es nun ebenfalls möglich, mehrere Mount Befehle
          in einem Programmaufruf zu erledigen.
          Möchte man die Resetfeste RAM-Disk RAD: benutzen, muß man den
          MountList Eintrag um die Zeile " BootPri=0 " ergänzen.
          Des weiteren müssen die Einträge von MASK immer gerade Zahlen
          sein.
          Außderdem gibt es nun auch die Option STARTPROC

       Optionen:

          STARTPROC : Lädt den Gerätetreibe sofort und nicht erst beim
                      erstem Ansprechen des Gerätes in den Speicher.

       Beispiele:

          Mount VD0: RAD: STARTPROC  ; meldet die beiden RAM Disks
                                       VD0 und RAD an und lädt sie sofort
                                       in den Speicher, obwohl sie noch
                                       nicht angesprochen wurden



















                                 Seite 36







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      38.  
[4mMOVE
[0m

       Syntax:

          From/a,To=As/a,CASE/s,QUIET/s

       Hilfe:

          Move <wildcards> [TO] <wildcards or dir> [QUIET] [CASE]

       Parameter:

          From : Eine Datei oder eine Gruppe von Dateien, die verschoben
                 werden sollen. Es können Wildcards benutzt werden können.

          To   : Die Zieldatei(en) oder das Zielverzeichniss. Auch hier sind
                 Wildcards erlaubt.

       Erklärung:

          Der Move Befehl ist ein Ersatz für Rename. Mit ihm ist es auch
          möglich, Dateien über Laufwerke hinweg zu verschieben, was
          Rename nicht kann. Man kann alle Wildcards einsetzen und
          als Ziel sowohl einen Dateinamen, als auch ein Verzeichniss, in
          das die Datei(en) verschoben werden soll(en), angeben.

       Optionen:

          CASE  : gibt man diese Option an, wird die Datei unter dem selbem
                  Namen, wie vorher, gespeichert, allerdings wird der
                  erste Buchstabe groß geschrieben

          QUIET : unterdrückt, wenn man Wildcards angibt, die Ausgabe
                  der einzelnen verschobenen Dateien, was die
                  Geschwindigkeit etwas steigert (wie bei Copy)

       Beispiele:

          Move VD0:*.c DF0:source CASE QUIET  ; Verschiebt alle Dateien aus
                                                dem Laufwerk VD0: mit der
                                                Endung ".c" in das
                                                Verzeichnis Source des
                                                Laufwerkes DF0:, wobei alle
                                                mit großem Anfangsbuchstabem
                                                gesichert werden und
                                                nicht jede einzelne
                                                Verschiebung angegeben wird.







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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      39.  
[4mNEWCLI
[0m

       Syntax:

          Window,From,CLI/s,STACK/k

       Hilfe:

          [Window con:xxx] [From file] [CLI] [STACK nn]

       Erklärung:

         NewCLI ist der Befehl AShell, der einfach in NewCLI umbenannt
         wurde. Dieser Befehl ist so intelligent, daß er dies erkennt
         und ein normales CLI und keine AShell startet.
         Sie können diesen Befehl auch löschen. Brauchen sie nun ein
         normales CLI, so rufen sie AShell mit der Option CLI auf.
         Näheres siehe AShell.

       Optionen:

          Window : Hier können sie genauso wie bei dem Commodore NewCLI
                   Befehl das Device, die Koorinaten und den Titel des zu
                   öffnenden Fensters nach folgendem Format eingeben:
                   Device:x1/y1/x2/y2/Titel

          From   : Hier können sie eine Batchdatei angeben, die beim
                   Start des neuen CLIs ausgeführt werden soll

          CLI    : Geben sie dieses Schlüsselwort an, so wird ein ganz
                   normales CLI geöffnet, egal welches Device oder welcher
                   Handler vorhanden ist. Dies macht in diesem Fall keinen
                   Unterschied, da ja sowieso ein normales CLI geöffnet
                   wird.

          STACK  : Mittels STACK geben sie wieder die Stackgröße an,
                   die das neue CLI haben soll.



       Beispiele:

          NewCLI Con:0/0/640/256/CLI_Fenster ; Öffnet ein CLI Fenster mit
                                               den angegebenen Koordinaten
                                               und dem Titel "CLI_Fenster".









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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      40.  
[4mNEWSHELL
[0m

       Syntax:

          Window,From,CLI/s,STACK/k

       Hilfe:

          [Window con:xxx] [From file] [CLI] [STACK nn]

       Erklärung:

         NewShell ist ebenfalls der Befehl AShell, der in NewShell umbenannt
         wurde. Dieser Befehl ist so intelligent, daß er dies erkennt
         und, falls die Commodore Shell ladbar ist, diese lädt. Ist sie dies
         nicht, so lädt der Befehl die ARP Shell.
         Näheres siehe AShell.

       Optionen:

          Window : Hier können sie genauso wie bei dem Commodore NewCLI
                   Befehl das Device, die Koorinaten und den Titel des zu
                   öffnenden Fensters nach folgendem Format eingeben:
                   Device:x1/y1/x2/y2/Titel

          From   : Hier können sie eine Batchdatei angeben, die beim
                   Start der neuen Shell ausgeführt werden soll

          CLI    : Geben sie dieses Schlüsselwort an, so wird ein ganz
                   normales CLI geöffnet, egal welches Device oder welcher
                   Handler vorhanden ist.

          STACK  : Mittels STACK geben sie wieder die Stackgröße an,
                   die die neue Shell haben soll.



       Beispiele:

          NewShell Con:0/0/640/256/Shell_Fenster ; Öffnet ein Shell Fenster
                                                   mit den angegebenen
                                                   Koordinaten und dem Titel
                                                   "CLI_Fenster".











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      41.  
[4mPATH
[0m

       Syntax:

          Dir/...,ADD/s.SHOW/s,RESET/s,QUIET/s

       Hilfe:

          Path [Dir] [...] [ADD] [SHOW] [RESET] [QUIET]

       Parameter:

          Dir  : Die Verzeichnisse, die als Pfad angegeben werden

       Erklärung:

          Es gibt außer einer Größenverringerung um 63% keine Änderungen.

       Optionen:

          ADD   : Addiert einen Pfad zu der aktuellen Liste

          SHOW  : Zeigt alle aktuellen Verzeichnisse an
                  (wie Path ohne Parameter)

          RESET : Löscht bis auf C: und das aktuelle Verzeichniss alle
                  Pfad Angaben aus der Liste.

          QUIET : Unterdrückt einige Ausgaben, um die Geschwindikeit zu
                  erhöhen.

       Beispiele:

          Path ADD SYS:SYSTEM  ; hängt SYS:SYSTEM an die aktuelle Suchliste
                                 an



















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      42.  
[4mPROMPT
[0m

       Syntax:

          Prompt:

       Hilfe:

          Prompt [Prompt string]

       Parameter:

          Prompt  :  Die Zeichenkette, die als Promptzeichen erscheinen
                     soll.

       Erklärung:

          Bei Prompt sind eine Reihe von Dingen möglich, die aber davon
          abhängig sind, mit welcher Shell sie arbeiten. Für Prompt unter
          einem normalem CLI sehen sie bitte im AmigaDOS 1.2 oder 1.3
          Handbuch, für eine Commodore Shell im AmigaDOS 1.3 Handbuch und
          für den Prompt Befehl in der Datei AshMan.Dok von der TBAG 31
          oder in der von mir abgefaßten Übersetzung dieser Datei
          AshMan1.3.Dok, die sich auch auf dieser Diskette befindet, nach
          (dort finden sie in vielen Kapiteln Beispiele für Prompts, am
           besten ist es, sie suchen mittels der Suchfunktion ihres
           Textanzeigers (z.B. more, Muchmore, Less) danach).

       Beispiele:

           Prompt "Hallo"   ; setzt in allen Fällen Hallo als Prompt























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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      43.  
[4mPROTECT
[0m

       Syntax:

          File/a,Flags,ADD,SUB,ALL/s,FILES/s,DIRS/s,Q=QUIET/s

       Hilfe:

          Protect <wildcards> [+/-r|w|e|d|a|s|p|h] [FILES | DIRS] [QUIET]

       Parameter:

          File  :  Die Datei(en), deren Schutzbits verändert werden sollen

          Flags :  Die Schutzbits, die geändert werden sollen

       Erklärung:

          Bei Protect ist ebenfalls die Benutzung von Wildcards erlaubt.
          Des weiteren gibt es einige neue Optionen.

       Optionen:

          ADD   : Diese Option entspricht der des Commodore Befehles

          SUB   : Diese Option entspricht der des Commodore Befehles

          ALL   : Gibt man diese Option an, werden all Dateien in dem
                  angegebenem Verzeichnis sowie in dessen
                  Unterverzeichnissen auf die die Suchmaske zutrifft
                  beeinflußt.

          FILES : Es werden nur Dateien bearbeitet.

          DIRS  : Es werden nur Verzeichnisse behandelt.

          QUIET : Es werden einige Textausgaben unterdrückt, so daß der
                  Befehl etwas schneller ausgeführt wird.

       Beispiele:

          Protect s:* +e QUIET DIRS ALL ; Setzt bei allen Dateien im
                                          Verzeichniss S: und in allen
                                          dessen Unterverzeichnissen das
                                          Schutzbit "e", wobei nicht
                                          ausgegeben wird, bei welchen
                                          Dateien dies geschieht.







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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      44.  
[4mQUIT
[0m

       Syntax:

          RC:

       Hilfe:

          Quit <command file exit code>

       Parameter:

          RC  :  Der Programm Exit-Code, mit dem die Batchdatei verlassen
                 werden soll.

       Erklärung:

          Bei Quit hat sich nichts abgesehen von einer Verringerung der
          Größe um ca. 61% keine Änderung ergeben. Quit ist ebenfalls
          einer der internen AShell Befehle.

       Beispiele:

          Quit 5    ; verläßt eine Batchdatei mit dem Exit-Code 5






























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      45.  
[4mREAD
[0m

       Syntax:

          Variables/...

       Hilfe:

          Read <varnames>

       Parameter:

          Variables : Die Variablen, deren Wert eingelesen werden soll

       Erklärung:

          Dieser neue ARP Befehl liest den Wert von Umgebungs Variablen
          direkt von der Tastatur ein und stellt darmit den einzigen
          Weg der Kommunikation mit dem Benutzer aus Batch-Dateien dar.
          Jeder Wert wird entweder durch eine Leertaste getrennt oder
          in Anführungzeichen eingeklammert. Näheres zu Read und
          Beispiele finden sie in der Datei AshMan.Doc von der TBAG 31
          oder in der von mir angefertigten Übersetzung dieser Datei
          AshMan1.3.Dok, die sich auch auf dieser Diskette befindet.

       Beispiele:

          Read Name Adresse   ; Liest den Wert zweier Variablen ein. Eingabe:
          Kuthe Leverkusen    ; die Variable Name bekommen den Wert Kuthe
                                zugewiesen, die Variable Adresse den
                                Wert Leverkusen. Sie können den Wert der
                                Variablen einsehen, indem sie einfach
                                "SET" eingeben.





















                                 Seite 44







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      46.  
[4mRELABEL
[0m

       Syntax:

          Drive/a,Name/a

       Hilfe:

          Relabel <DiskDevice:> <NewLabel>

       Parameter:

          Drive : Das Laufwerk, das umbenannt werden soll

          Name  : Der neue Name

       Erklärung:

          Bei Relabel gab es außer einer Halbierung der Größe keine
          Änderungen.

       Beispiele:

          Relabel DF0: Daten-Diskette  ; Benennt die Diskette im Laufwerk
                                         DF0: in "Daten-Diskette" um.





























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     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      47.  
[4mRENAME
[0m

       Syntax:

          From/a,TO=AS/a,QUIET/s

       Hilfe:

          Rename <wildcards> [AS] <wildcards or dir> [QUIET]

       Parameter:

          From  : Die Datei(en), die umbenannt werden soll(en)

          AS    : Der neue Name der Datei(en) oder ein Verzeichnis, in
                  das die Dateien verschoben werden sollen.

       Erklärung:

          Der Rename Befehl von ARP akzeptiert auch Wildcards, sowohl für
          die Ausgangsdatei, als auch für das Ziel.
          Eigentlich ist der Rename Befehl durch den neuen Move Befehl,
          der alle Eigenschaften von Rename hat und außerdem über Laufwerke
          hinweg verschieben kann, überflüssig geworden, er wurde aber
          aus Kompatibilitätsgründen behalten.



          QUIET : Diese Option verhindert bei der Angabe von Wildcards,
                  daß jeder Dateiname ausgegeben wird, was die
                  Geschwindigkeit etwas steigert.

       Beispiele:

          Rename Sources:*.SAV Sources:*.C ; Ändert die Endung alle Dateien
                                             auf der Diskette Sources mit
                                             der Endung ".SAV" in ".C" um.

















                                 Seite 46







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      48.  
[4mRUN
[0m

       Syntax:

          Run Kommandozeile

       Parameter:

          Kommandozeile : Eine ganz normale Kommandozeile, die mittels
                          Run gestartet werden soll.

       Erklärung:

          Der Run Befehl von ARP unterscheidet sich nicht von dem
          von Commodore. Er ist ebenfalls einer der internen Befehle.
          Übrigens kann man mittels RUN die Shell austricksen:
          Hat man mittels NewCLI oder AShell CLI ein normales CLI
          Fenster gestartet, so kann man mittels Run ? den internen "?"
          Befehl der AShell ausführen, obwohl es diesen im normalem CLI
          eigentlich gar nicht gibt.

       Beispiele:

          Run MuchMore s:startup-Sequence ; startet Muchmore






























                                 Seite 47







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      49.  
[4mSEARCH
[0m

       Syntax:

          From/a,Search,ALL/s,NONUM/s,QUIET/s,QUICK/s,FILE/s,CASE/s

       Hilfe:

          Serach <wildcards | STDIN> [Searchstring] [ALL] [QUIET | QUICK]
                 [FILE] [CASE]

       Parameter:

          From   : Die Datei(en), die durchsucht werden soll(en)
          Search : Die Zeichenkette nach der gesucht werden soll

       Erklärung:

          Der Searchbefehl erlaubt sowohl für die Dateien, als auch für
          den Suchstring die Benutzung von Wildcards.
          Es wurde die Case Option ergänzt.
          Die Durchsuchung einer Datei kann mittels CTRL-E oder CTRL-F,
          die ganze Suche mittels CTRL-C abgebrochen werden.
          Hat man Search schon einmal aufgerufen und gibt beim nächstem
          Aufruf keinen Suchstring an, so wird der letzte verwandt.
          Dieser wurde in der Variablen Search gespeichert.
          Nähere Informationen über Search, auch in Verbindung mit Pipes,
          sowie einige Beispiele für die Verwendung des Befehles erhalten
          sie in der Datei AshMan.Doc von der TBAG 31 oder in der von mir
          angefertigten Übersetzung dieser Datei, AshMan1.3.Dok, die sich
          auch auf dieser Diskette befindet.

       Optionen:

          CASE  : Bei Angabe dieser Option unterscheidet Search zwischen
                  Groß- und Kleinbuchstaben.

          Alle anderen Optionen sind die selben wie bei dem AmigaDOS
          Search Befehl.

       Beispiele:

          Search S:* load:* CASE  ; durchsucht alle Dateiem im Verzeichniss
                                    S: nach der Zeichenkette "load", wobei
                                    zwischen Groß- und Kleinbuchstaben
                                    unterschieden wird (Load wird z.B. nicht
                                    gefunden)











                                 Seite 48







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      50.  
[4mSET
[0m

       Syntax:

          Variable=Value/...,ESCAPE/k,BCPL/k,LISTALL/s

       Hilfe:

          Set [var=name] [...] [ESCAPE char] [BCPL False|True] [LISTALL]

       Parameter:

          Variable : Die Umgebungsvariable, die gesetzt werden soll.
          Value    : Der Wert, den die Variable erhalten soll.

       Erklärung:

          Der neue Set Befehl von ARP setzt eine Umgebungs Variable
          nach dem Manx/Rokicki/ARP Standard.
          Möchten sie einer Variablen einen Wert zuweisen, geben sie
          einfach ein SET Variable=Wert. Man kann mehreren Variablen
          aufeinmal Werte zuweisen.
          Möchten sie eine Variable löschen, geben sie ein SET Variable.
          Wollen sie die Werte aller Variablen sehen, geben sie SET ein.
          Nähere Informationen über Variablen erhalten sie in der Datei
          AshMan.Dok von der TBAG 31 oder aus der von mir angefertigten
          übersetzung dieser Datei, AshMan1.3.Dok, die sich auch auf
          dieser Diskette befindet.

       Optionen:

          ESCAPE  : Damit kann man den Wert der Variablen ESCAPE neu
                    bestimmen. Diese Variable enthält das Zeichen, das
                    von Befehlen, wie z.B. Echo als das sogenannte
                    Escape-Zeichen verwendet wird. Die Voreinstellung
                    ist ein Stern (*).

          BCPL    : Hiermit setzt man der Wert der Variablen BCPL auf
                    True oder False (wahr oder falsch). Diese Variable
                    bestimmt, ob ein Stern (*) bei den Befehlen Type
                    und Copy wie bei ARP als Wildcard (False) oder
                    wie bei Commodore als Refernz zur Tastatur verwendet
                    wird (True).






                                 Seite 49







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



          LISTALL : Gibt man nur Set ein, erhält man den den Wert aller
                    normalen Variablen, nicht aber den von ESCAPE
                    und BCPL. Mittels dieser Option kann man auch deren
                    Werte einsehen.

       Beispiele:

          Set INCLUDE=SYS1:INCLUDE  ; setzt den Wert der Variablen INCLUDE
                                      auf SYS1:INCLUDE

          Set Pattern               ; löscht den Wert der Variablen Pattern

          Set ESCAPE \ BCPL True    ; setzt einen Backslash (\) als ESCAPE
                                      Zeichen und BCPL auf True

          Set LISTALL               ; gibt den Wert aller Variablen,
                                      einschließlich die von ESCAPE und
                                      BCPL aus

          Set INCLUDE=SYS1:INCLUDE Pattern ESCAPE \ BCLP True LISTALL

          ;  Führt alle Operationen der obigen Befehle aufeinmal aus, und
             zwar in der angegebenen Reihenfolge, d.h. die Variablen werden
             erst neu gesetzt und am Schluß ausgegeben.






























                                 Seite 50







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      51.  
[4mSETDATE
[0m

       Syntax:

          File/a,DATE,TIME,Q=QUIET/s

       Hilfe:

          Setdate <wildcards> [DATE] [TIME] [QUIET]

       Parameter:

          File : Die Datei(en), deren Bearbeitungsdatum geändert werden
                 soll(en)

          Date : Das neue Datum

          Time : Die neue Zeit

       Erklärung:

          Auch bei SetDate kann man nun für die Dateinamen Wildcards
          einsetzen. Fehlen die Angabe für Datum un Zeit (DATE u. TIME),
          so wird das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit vom Programm
          benutzt.
          Das Format des Datums richtet sich nach dem in der Variablen
          Dateformat festgelegtem (siehe Date).

       Optionen:

          QUIET  : Quiet unterdrückt wieder die Ausgabe jeder einzelnen
                   Datei, die bearbeitet wird, um den Befehl zu
                   beschleunigen.

       Beispiele:

          SetDate C:* QUIET     ; Setzt das aktuelle Datum und die
                                  aktuelle Zeit für alle Dateien im
                                  C: Verzeichniss, wobei es nicht
                                  angezeigt wird, welche Dateien bearbeitet
                                  wurden.













                                 Seite 51







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      52.  
[4mSETENV
[0m

       Syntax:

          Name/a,String

       Hilfe:

          Setenv <ENV: variable name> [String]

       Parameter:

          Name   : Die Variable, die einen Wert zugewiesen bekommen soll

          String : Der neue Wert der Variablen

       Erklärung:

          Bei SetEnv haben sich keine Änderungen gegeüber dem AmigaDOS
          SetEnv Befehl ergeben, d.h. hiermit werden immer noch
          ENV: Variablen und nicht Manx/Rokicki Variablen gesetzt.

       Beispiele:

          SetEnv Begr=Hallo     ; Setzt die Variable Begr auf den Wert Hallo,
                                  wodurch eine 5 Bytes große Datei im ENV:
                                  Verzeichnis erzeugt wird.



























                                 Seite 52







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      53.  
[4mSKIP
[0m

       Syntax:

          LABEL,BACK/s

       Hilfe:

          LABEL name to stop at, BACK to skip back

       Parameter:

          LABEL : das Label, an dem gehalten werden soll
          BACK  : das Label, zu dem zurückgesprungen werden soll

       Erklärung:

          Bei Skip haben sich keine Änderungen ergeben.
          Skip ist ebenfalls einer der internen AShell Befehle
          (näheres siehe AshMan.Doc von der TBAG 31 oder der Übersetzung
           dieser Datei AshMan1.3.Dok, die sich ebenfalls auf dieser
           Diskette befindet)

       Beispiele:

           Skip BACK Start  ; springt zum Label Start




























                                 Seite 53







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      54.  
[4mSORT
[0m

       Syntax:

          From,to,COLSTART/k,WIDTH/k,CASE/s

       Hilfe:

          Sort <infile> [TO outfile] [starting at column] [CASE-sensitive]

       Parameter:

          From : Die Datei, von der die Eingaben kommen (erfolgt hier keine
                 Angabe, ließt Sort die Zeilen von der Standarteingabe,
                 entweder die Tastatur oder über ein Pipe).

          To   : Die Datei, in die das Erhgebnis geschrieben werden soll
                 (erfolgt keine Angabe, wird alle zur Standartausgabe,
                 normalerweise dem Bildschirm, ausgegeben).

       Erklärung:

          Sort stürzt nicht wie der AmigaDOS Befehl gleichen Namens bei
          langen ab. Des weiteren ist es wesentlich schneller und um
          einige Optionen ergänzt worde. Anwendungsbeispiele für die
          Verbindung mit Pipes finden sie in der Datei AshMan.Doc von der
          TBAG 31 oder in der Übersetzung AshMan1.3.Dok, die sich auf
          dieser Diskette befindet.

       Optionen:

          COLSTART : Hier kann man angeben, ab dem wievieltem Zeichen von
                     links der Sortiervorgang begint.

          WIDTH    : Bestimmt wieviele Zeichen beim Sortieren
                     berücksichtigt werden.

          CASE     : Wird diese Option angegeben, unterscheidet Sort
                     zwischen großen und kleinen Buchstaben.

       Beispiele:

          Sort VD0:Text TO RAM:Ausgabe COLSTART 5 WIDTH 5 CASE
          ; Sortiert die Zeilen der Datei VD0:Text alphabetisch, wobei
            als Sortierkriterium die 5 Zeichen ab dem 2. Zeichen
            herangezogen werden. Es wird hierbei zwischen Groß- und
            Kleinschreibung unterschieden.








                                 Seite 54







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      55.  
[4mSTACK
[0m

       Syntax:

          Size

       Hilfe:

          Stack [stacksize]

       Parameter:

          Size : Die neue Größe des Stapelspeichers

       Erklärung:

          Der Stack Befehl ist abgesehen von einer Größenverminderung 57%
          nicht verändert worden.

       Beispiele:

          Stack 3000    ; setzt die Stackgröße auf 3000 Bytes
































                                 Seite 55







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      56.  
[4mSTATUS
[0m

       Syntax:

          Process,F=FULL/s,TCB/s,CLI=ALL/s,COMMAND/k

       Hilfe:

          Status [Process #] [FULL|TCB|ALL] [COMMAND Name]

       Erklärung:

          Bei Status gab es ebenfalls keine sichtbaren änderungen.

       Optionen:

          Alle Optionen sind dieselben, wie bei dem AmigaDOS Status
          Befehl.

       Beispiele:

          Status    ; gibt den Status aller laufenden CLIs aus
































                                 Seite 56







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      57.  
[4mTACKON
[0m

       Syntax:

          Path/a,File/a

       Hilfe:

          Pathname and Filename to combine

       Parameter:

          Path  : Der Pfadname

          File  : Der Dateiname

       Erklärung:

          Der neue Befehl TackOn verbindet einen Pfadnamen und einen
          Dateinamen zu einem Pfadnamen und gibt ihn über die
          Standartausgabe aus.
          Dieser Befehl ist besonders in Batchdateien und in Verbindung
          mit Pipes nützlich. Beispiele für die Verwendung finden sie
          in der Datei AshMan.Doc von der TBAG 31 oder in der Übersetzung
          dieser Datei, AshMan1.3.Dok, die sich ebenfalls auf dieser
          Diskette befindet.

       Beispiele:

          TackOn DF0:C Dir  ; Verbindet den Pfadnamen df0:c und den
                              Dateinamen Dir zu DF0:C/DIR.

          TackOn DF0: DME   ; Verbindet den Pfadnamen DF0: und den
                              Dateinamen DME zu DF0:DME




















                                 Seite 57







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      58.  
[4mTYPE
[0m

       Syntax:

          From/...,TO/k,OPT/k,HEX/s,NUMBER/s

       Hilfe:

          Type <wildcards or [*]> [...] [TO Outfile] [OPT H|N|B|F]
               [HEX | NUMBER] (CTRL-\ terminates * input)

       Parameter:

          From : Die Datei(en), die ausgegeben werden soll(en)

       Erklärung:

          Der Type Befehl akzeptiert mehrere Dateinamen und Wildcards.
          Des weiteren gibt es einige neue Optionen.
          Wenn man wie bei dem Commodore Type von der Tastatur mittels
          des Sternes (*) lesen möchte, muß man vorher mittels Set
          BCPL auf True setzen (siehe Set).

       Optionen:

          TO      : Mittles dieser Option gibtman eine Datei an, in die
                    die Ausgabe geleitet werden soll.

          OPT     : H=HEX, N=NUMBER
                    B steht für Banner. Durch diese Option wird eine
                    Zeile mit dem Namen der Datei vor jede Datei
                    geschrieben.

                    F steht für FormFeed. Es erzeugt am Ende jeder Datei
                    einen Seitenvorschub, was besonders praktisch ist,
                    wenn man mehrer Dateien mittels Type ausdruckt.

          HEX     : Gibt den Hex-Code der Datei mit nebenstehendem
                    ASCII-Code aus.

          NUMBER  : Gibt die Zeilen nummeriert aus.

       Beispiele:

          Type S:* T:* OPT BF   ; Gibt alle Dateien der Verzeichnisse
                                  S: und T: aus, wobei vor jeder Datei
                                  der Dateiname in der Form
                                  *** File Name *** ausgegeben, sowie
                                  nach jeder Datei ein Seitenvorschub
                                  erzeugt wird.




                                 Seite 58







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      59.  
[4mVERSION
[0m

       Syntax:

          Name,VERSION,REVISION,UNIT,LIB/s

       Hilfe:

          Version [lib or device name] [VERSION REVISION UNIT] [LIB]

       Parameter:

          Name  : Der Name der Library oder des Devices, dessen Version
                  man erhalten möchte.

       Erklärung:

          Wird kein Parameter übergeben, so wird außer der Workbench
          und der Kickstart Version noch die ARP Version angezeigt
          (z.Z. 39.1).

       Optionen:

          LIB  : Mittels dieser Option kann man die Version einer Library,
                 deren Namen nicht auf .library erfahren, indem man
                 dem Befehl dadurch angibt, daß es sich um eine Library
                 handelt.

          Alle anderen Optionen entsprechen denen des AmigaDOS Version
          Befehles.

       Beispiele:

          Version                   ; gibt die aktuelle Workbench, Kickstart und
                                      ARP Version aus

          Version diskfont.library  ; gibt die Version der aktuellen
                                      Diskfont Library aus
















                                 Seite 59







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      59.  
[4mWAIT
[0m

       Syntax:

          SEC=SECS/s,MIN=MINS/s,UNTIL/k

       Hilfe:

          Wait [n SEC|SECS|MIN|MINS] [UNTIL time]

       Parameter:

          SEC : Die Anzahl der Sekunden, die gewartet werden sollen

       Erklärung:

          Bei diesem Befehl sind außer einer Verringerung der Größe um
          ca 56% keine weiteren Änderungen erfolgt.

       Optionen:

          MIN   : Gibt man diese Option an, wird nicht die angegeben Zahl
                  in Sekunden, sondern Minuten gewartet.

          UNTIL : Mittels dieser Option kann man eine Uhrzeit angeben,
                  bis zu der gewartet werden soll.

       Beispiele:

          WAIT 5 SEC    ; warte 5 Sekunden, bevor weitergearbeitet wird
























                                 Seite 60







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      60.  
[4mWHICH
[0m

       Syntax:

          File/A,NOTRES/S,RES/S,BCPL/S,QUIET/S

       Hilfe:

          Which <ProgramName> [RES | NOTRES] [BCPL] [QUIET]

       Parameter:

          File  : Die Datei, nach der gesucht werden soll

       Erklärung:

          Bei dem ARP Which Befehl ist einiges schief gelaufen (das ist
          aber auch der einzige Befehl, bei dem dies so ist).
          Die Option NORES heißt hiert NOTRES.
          Die Bedeutungen der Optionen RES und NOTRES sind vertauscht
          worden.

       Optionen:

          NOTRES : Bei Angabe dieser Option wird nur die Resident Liste
                   durchsucht.

          RES    : Bei Angabe dieser Option wird die Resident Liste nicht
                   durchsucht.

          BCPL   : Bei Angabe dieser Option wird die Liste des Commodore
                   Resident Befehles auch mit durchsucht.

          QUIET  : Bei Angabe dieser Option wird nicht mittels eines
                   Requesters zum Diskettenwechsel aufgefordert, wenn man
                   z.B. die Diskette mit dem C: Verzeichnis nicht
                   im Laufwerk hat, sondern es werden nur die vorhandenen
                   Disketten abgesucht.

       Beispiele:

          Which dir BCPL QUIET  ; Sucht auf den eingelegten Diskette und in
                                  der Commodore Resident Liste nach dem Dir
                                  Befehl.










                                 Seite 61







     Arp Befehlsbeschreibung     V1.3.0               4. November 1989



      61.  
[4mWHY
[0m

       Syntax:

          Why

       Erklärung:

          Bei Why gab es keine Änderungen gegenüber dem AmigaDOS Why
          Befehl. Näheres zu den Returncode Variablen siehe AshMan.Dok
          von der TBAG 31 oder die übersetzung dieser Datei AshMan1.3.Dok,
          die sich auch auf dieser Diskette befindet.

       Beispiele:

          Why   ; gibt den Returncode des letzten Programmes aus






































                                 Seite 62
