Dokumentation zum Programm

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                                                (c) 1992/93 by Frank Lömker

Copyright:
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 Das Programm ist Freeware. Es darf frei kopiert werden. Es ist aber nicht
 erlaubt, es zu kommerziellen Zwecken zu benutzen. Dazu gehört auch ein
 Diskettenpreis von über 5 DM ! Änderungen müssen dokumentiert werden. Dabei
 müssen mein Name und mein Copyright erhalten bleiben.

Libraries:
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 Die Version TRechner.ffp benötigt die Library
    - mathtrans.library (befindet sich auf der Workbench-Diskette)
 Die Version TRechner.lreal benötigt die Libraries
    - mathieeedoubbas.library   (befindet sich auf der Workbench-Diskette)
    - mathieeedoubtrans.library (befindet sich auf der Workbench-Diskette)

Programm:
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 Das Programm TRechner ist ein kleiner Rechner. Im Gegensatz zu vielen ande-
 ren Programmen dieser Art benutzt es allerdings keine Oberfläche mit dut-
 zenden von Gadgets, sondern ein Stringgadget, wo man seine Rechnung wie bei
 einem Funktionsplotter eingeben kann.
 Außerdem hat es die Besonderheit, daß sich das Fenster des Programms nach
 einer Tastenkombination ( Standart: Ctrl+lAlt+r ) auf dem aktuellen Screen
 öffnet. Dabei benutzt es den Screenfont, falls dieser nicht proportional
 oder zu groß ist. Ist der Screenfont nicht geeignet, wird zuerst versucht,
 den Font GfxBase^.defaultFont und dann den Font Topaz80 zu benutzen. Ist
 das Fenster immer noch zu groß für den aktuellen Screen (er ist dann klei-
 ner als 320*200), wird nur einmal DisplayBeep benutzt. Wird die Tastenkom-
 bination benutzt, wenn das Fenster schon offen ist, so wird der Screen, auf
 dem sich das Fenster befindet, und das Fenster in den Vordergrund gebracht.

 Dem Programm können über die Tool-Types 2 Parameter übergeben werden:
   POPUP: Wird dieser Parameter angegeben, so öffnet sich das Fenster so-
          fort, ansonsten erst nach dem Drücken einer Tastenkombination.
          Bis OS 1.3 muß hier mindestens noch ein Gleichheitszeichen mit
          angegeben werden ("POPUP=").
   POPKEY=<zahl>: Hier wird die Taste als RAW-Key-Code angegeben, die zu-
          sätzlich zu Ctrl und lAlt gedrückt werden muß, damit sich das
          Fenster vom Programm öffnet. Default ist 19 ("r").
   Wird das Programm in das WBStartup-Directory kopiert, so sollte auch noch
   DONOTWAIT bei den ToolTypes angegeben werden (Gilt nur ab OS 2.0).
 Wird das Programm gestartet, während schon eine Version des Programms
 läuft, so öffnet sich das Fenster des zuerst gestarteten Programms und die
 als zweites gestartete Version wird beendet.
 Beendet werden kann das Programm entweder durch Anwahl von Quit im
 TRechner-Fenster oder indem dem Programm das Signal Ctrl-C gesendet wird
 (Break in der Shell oder mit Tools wie XOper).
 Wird Hide im TRechner-Fenster angewählt, so schließt sich das Fenster, das
 Programm bleibt aber weiterhin im Speicher und kann durch die eingestellte
 Tastenkombination wieder aktiviert werden. Die gleiche Funktion hat auch
 das Close-Gadget des Fensters.

 Der zu berechnende Ausdruck wird im String-Gadget angegeben. Der Parser er-
 kennt dabei folgende Teile:
   + - * / ( ) : Grundrechenarten und Klammern
   ^ : potenzieren    exp() : e^
   e = 2.7182818284   p = 3.1415926536
   rtod() : Umwandlung Rad -> Deg   dtor() : Umwandlung Deg -> Rad
   abs()  : Betrag                  int()  : ganzzahliger Anteil
   sgn()  : Vorzeichen              fact() : Fakultät
   log()  : Logarithmus (Basis 10)  ln()   : Logarithmus (Basis e)
   sqrt() : Quadratwurzel
   sin() , cos() , tan()  : Winkelfunktionen (Bogenmass)
   asin(), acos(), atan() : Deren Umkehrungen (Bogenmass)
   sinh(), cosh(), tanh() : Hyperbolicus (Bogenmass)
   x : Die Variable x (siehe unten)
   Zahlen: Zahlen können im Binär-, Dezimal-, und Hexadezimalsystem einge-
     geben werden. Bei Binär- und Hexzahlen sind dabei nur ganze Zahlen er-
     laubt. Wird eine Dezimalzahl in Exponentialdarstellung eingegeben, ist
     es nicht erlaubt, dabei ein "+" oder "-" zu benutzen.
     Eine Binärzahl muß mit dem Zeichen "%" beginnen, eine Hexzahl mit dem
     Zeichen "$".
 Die Anzahl der Nachkommastellen der Dezimalzahl kann bestimmt werden, indem
 im String-Gadget "n:=<ausdruck>" eingegeben wird. <ausdruck> muß dabei im
 Bereich von 0 bis 10.9999 liegen. Die Anzahl der Nachkommastellen ergiebt
 sich dabei mit int(<ausdruck>).
 Der Variablen "x" kann auf die gleiche Weise ein Wert zugewiesen werden.
 Hier wird im String-Gadget "x:=<ausdruck>" eingegeben.

 Die Version TRechner.ffp benutzt bei der Berechnung FFP-Zahlen und hat so-
 mit nur eine relativ geringe Genauigkeit. Die Version TRechner.lreal be-
 nutzt LongReal-Zahlen und hat somit eine hohe Genauigkeit.

Neucompilierung:
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 Die Compilierungsreihenfolge lautet:
   IntuiSupport.def
   IntuiSupport.mod
   RenderInfo.def
   RenderInfo.mod
   function.def
   function.mod
   TRechner.mod

 Für die Real-Version des Programms muß dabei beim compilieren "-oFFP"
 angegeben werden.
 Für die LongReal-Version des Programms wird hier "-oFFP +oLONG" angegeben.
 Die Standarteinstellung der Variablen bezieht sich auf die FFP-Version.

 Frank
