ABLANK - Anleitung 1. Allgemeines Autor: Achim Siebert; Sprache: Oberon; Version: keine Ahnung. ABlank ist ein einfacher Screen-Blanker, der zudem noch hübsche Fraktale auf den Monitor zaubert. Manch einer wird es schon gemerkt haben: es handelt sich um ein Plagiat (schöner: eine unvollständige Umsetzung nach Oberon) des Programms "FracBlank" von Olaf Barthel. Warum? Zum einen, weil "FracBlank" im Mehrfarben-Modus keinen Interlace-Screen öffnet (jedenfalls nicht auf meinem Rechner), zum anderen, da es nicht unter 1.x-Kickstart (Version < 37) läuft. Und überhaupt. Zusätzlich eingebaut habe ich noch die Möglichkeit, mittels der Tastenkombination linke Amiga+m den Screen zu wechseln, wobei gleich das erste Fenster des Screens aktiviert wird. Find ich ganz praktisch. 2. Für Benutzer von Kickstart 1.x: Ihr müßt euch leider mit festen Voreinstellungen (s.u.) zufriedengeben. D.h., ihr startet ABlank durch Anklicken oder im CLI mit: run >NIL: ABlank und damit hat sich's. 3. Voreinstellungen Zeit bis zum Verdunkeln: 3 Minuten. Zeit bis zum Wechsel des Musters: 1,5 Minuten. Zeit bis zum Verschwinden des Mauszeigers: 5 Sekunden. Bildschirmtiefe: 4, d.h. 16 Farben (bei Speichermangel niedriger). Interlace: Kickstart 1.x: aus- ; 2.x: eingeschaltet. Tastenkombination zum Verdunkeln und um das Muster zu wechseln: rechte Amiga + Esc. 4. Für Benutzer von Kickstart 2.x: Die Voreinstellungen können sowohl im CLI durch Argumente als auch auf der Workbench durch Setzen der ToolTypes verändert werden. - CLI-Argumente: TIMEOUT/N: Zeit bis zum Verdunkeln in Sekunden. CHANGETIME/N: Zeit bis zum Wechsel des Musters in Sekunden. DEPTH/N: Bildschirmtiefe (1-4). HOTKEY/K: Taste, die den Blanker aufruft. Möglich sind: F1-F10,ESC,TAB,DEL,HELP,SPACE,RETURN,ENTER,UP,DOWN,RIGHT,LEFT und, um gar keine Taste gelten zu lassen: NONE. QUALIFIER/K: Taste, die in Kombination mit dem HOTKEY gedrückt werden muß. Hier stehen zur Wahl: LSHIFT,RSHIFT,CONTROL,LALT,RALT,LCOMMAND,RCOMMAND | | linke Umschalttaste linke Amiga-Taste und wiederum NONE (dieses muß ausdrücklich angegeben werden, um die Voreinstellung (RCOMMAND) auszuschalten, falls nur der HOTKEY gewünscht wird). LACE/K: Interlace ein-/ausschalten (LACE=ON bzw. OFF). SHUFFLE/K: nächsten Screen nach vorne und Fenster aktivieren (linke Amiga+m) ein/aus; (SHUFFLE ON bzw. OFF). BLANKMOUSE/K: Mauszeiger ausschalten ein/aus (BLANKMOUSE ON bzw. OFF). MOUSETIME/N: Zeit bis zum ausschalten des Mauszeigers in Sekunden. Q=QUIT/S: ABlank ausschalten. Beispiele: run >NIL: ABlank time 240 changetime 120 depth 3 hotkey none mousetime 4 run >NIL: ABlank nolace hotkey=F1 qualifier=rShift time=60 Shuffle=Off Die Reihenfolge und Angabe von '=' sind beliebig. - Workbench-Argumente: Die Tooltypes, die im Information-Fenster angegeben werden können, entsprechen den CLI-Argumenten (nur 'QUIT' ist natürlich nicht möglich). Hier muß jedoch das Format ARGUMENT=XXX eingehalten werden. Beispiele: HOTKEY=SPACE, TIME=120. Um Interlace auszuschalten genügt die einfache Angabe von NOLACE als Tooltype. Wird das Programm in die WBStartup-Schublade gelegt, um automatisch gestartet zu werden, sollte zusätzlich das Tooltype DONOTWAIT angegeben werden. 5. Sonstiges Um das Programm zu beenden, muß entweder im CLI ABlank q(uit) aufgerufen werden oder dem Programm ein CtrlC geschickt werden (mit 'Status' die Prozessnummer herausfinden und dann 'Break Prozessnummer' aufrufen). Wird das Programm zweimal gestartet, so wird das schon laufende Programm beendet. D.h., um Einstellungen zu ändern muß das schon laufende ABlank nicht erst beendet werden. Falls ein Programm rechnet, während ABlank den Bildschirm abschaltet, werden keine Graphiken gezeichnet, um jenem Programm keine Rechenzeit zu stehlen. Also nicht wundern, falls der Bildschirm einmal einfach nur schwarz wird! Viel Spaß Achim