---------------------------------------------------------------------- Dokumentation zu "RSA" Autoren: Steffen Reith, Hessenstr. 64, D-8700 Würzburg Jürgen Weinelt, Zur Kanzel 1, D-8783 Hammelburg Oliver Stock. ---------------------------------------------------------------------- Copyrightvermerk Die Autoren dieses Programms sind nicht verantwortlich für irgendwelche Schäden, die durch die Benutzung dieses Programms entstehen können. RSA ist ein PD-Programm. Das Programm darf nicht für militärische Zwecke eingesetzt werden, auch nicht zur Schulung oder Ausbildung von militärischem Personal. Das kommerzielle Kopieren dieses Programms steht gemäß §108a Urheberrechtsgesetz unter Strafe. Abweichend von der sonst üblichen Regelung verzichten die Autoren jedoch auf einen Teil der ihnen nach §106 UrhG zustehenden Rechte und erlauben folgendem Personenkreis das Kopieren und Weitergeben des Programms: Amok (im Rahmen der AMOK PD-Library) Fred Fish (im Rahmen der AmigaLibDisks) sowie allen Personen, die das Programm nichtkom- merziell weitergeben wollen. Die nichtkommerzielle Weitergabe des Programms wird von den Autoren ausdrücklich unterstützt. Achtung Dieses Programm darf nur mit dieser Dokumentation weitergegeben werden. Kommerzielle Weitergabe liegt nach Auffassung der Autoren vor, wenn neben den Versandkosten und den Kosten für den Datenträger mehr als eine Unkostenerstattung von DM 1,- pro Kopie verlangt wird. Alle Personen, die dieses Programm entsprechend obenstehender Definition (kommerziell) weitergeben wollen, bedürfen dazu der schriftlichen Ge- nehmigung der Autoren. Diese kann mit Angabe von Gründen und einem frankierten Rückumschlag bei den Autoren beantragt werden. Zuwiderhandlungen gegen diese Weitergabebestimmungen werden mit allen Mitteln verfolgt, die das Urheberrechtsgesetz zur Verfügung stellt. Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge sowie nachvollziehbare Beschrei- reibungen evtl. auftretender Fehler sind jederzeit willkommen und sollten an folgende Adresse(n) gesandt werden: Allgemein, sowie mathematische Routinen: Steffen Reith Hessenstr. 64 W-8700 Würzburg Deutschland Schlüsselverteilzentrale: Jürgen Weinelt Zur Kanzel 1 W-8783 Hammelburg Deutschland Falls Sie eine Antwort wünschen, vergessen Sie bitte nicht, einen ausreichend frankierten Rückumschlag beizulegen!!! Umfang des Programmpakets: Zum vollständigen Umfang des Pakets "RSA" gehören: (Stand 3.11.1991) ReadMe ( dieser Text ) txt - Verzeichnis: ------------------ Key.mod ( Zwei kleine Demoprg's brauchen !sehr! viel Rechenzeit!!! ) Key2.mod ( Eine Turbokarte ist schon anzuraten!! ) LONGInOut.def ( Primitive I/O-Funktionen für LONG-Zahlen ) LONGInOut.mod LONGMathLib.def ( Komplexere Rechenroutinen für LONG-Zahlen ) LONGMathLib.mod MathLONG.def ( Rechenbibliothek für beliebig lange Ganzzahlen ) MathLONG.mod MRT.def ( Miller-Rabin-Test zur Erzeugung von MRT.mod Pseudoprimzahlen ) RSA.def ( Schnittstellenmodul für das RSA-Verfahren ) RSA.mod Fibonacci.mod ( Programm, das die Fibonacci-Zahlen berechnet ) IN, ZW, OUT Ver-und entschlüsselter Testtext LaTeX-DOK - Verzeichnis ------------------------ Studienarbeit.tex ( LaTeX-Text über das RSA-Verfahren ) JOW.tex Teil1.tex Teil2.tex Teil3.tex Teil5.tex Teil6.tex Symbole.tex Studienarbeit.dvi ( Übersetztes LaTeX-File zum Ansehen&Ausdrucken ) Studienarbeit.txt ( Mit DVI2TTY bearbeitetes DVI-File.) Im Verzeichnis MSDOS findet sich eine MSDOS-Version (TopSpeed-Modula). Incl. eine "Schlüsselverteilzentralensimulation" (schönes Wort oder?) von Jürgen Weinelt. Einleitung Zuerst einmal grundsätzliche Bemerkung: In diesem Text wird der Ein- fachkeit halber die "männliche" Form verwendet. Alle weiblichen Computerfreaks sollten sich dadurch nicht gekränkt fühlen, denn wenn ein "Ihm" zu lesen ist, dann ist das gleichbedeutend mit "Ihr". Wir persönlich finden nämlich solche Konstrukte wie "Ihr(m)" unleserlich und albern. Frage: "Was ist das RSA-Verfahren?" Das RSA-Verfahren ist ein modernes Public-Key-Cryptosystem, mit dem Daten verschlüsselt werden können. Dabei kann der Schlüssel, der der Verschlüsselung dient, veröffentlicht werden, ohne daß der ver- schlüsselte Text gelesen werden kann. Zur Entschlüsselung muß ein anderer spezieller Gegenschlüssel verwendet werden. Diejenigen, die an den mathematischen Grundlagen interessiert sind, finden im LaTeX-Verzeichnis ein Dokument, in dem ein kurzer Einblick in das RSA-Verfahren gegeben wird. Dabei ist zu beachten, daß die mitgelieferten Programme nur zum Ausprobieren des RSA-Verfahren gedacht sind; sie sind weder besonders schön programmiert, noch besondert auf Laufzeit optimiert. Jeder, der sich mit diesem Gebiet beschäftigt und es besser hinbekommt, kann Steffen Reith ja seine Implementierung schicken. Unsere Dankbarkeit wäre Ihm auf immer gewiß! Sollte sich jemand finden, der sich mit Zahlentheorie beschäftigt, dann wird er die Rechenroutinen für lange Ganzzahlen bestimmt ge- brauchen können. Dabei können noch viele Optimierungen vorgenommen werden (Assembler). Vielleicht findet sich da ja ein Opfer. Sollte jemand an den Gebieten "Zahlentheorie", "Kryptographie" und "RSA- Verfahren" Spaß haben, so kann er mir (Steffen Reith) ja 'mal schreiben, um Erfahrungen auszutauschen. Die Schlüsselverteilzentrale liegt leider nur in einer MS-DOSen- Version vor, wäre aber nicht allzuschwer in andere Modula-2-Dialekte zu übersetzen. Da allerdings der Aufwand an Rechenzeit die Leistungs- fähigkeit selbst eines Turbo-Amigas wesentlich übersteigt (für den praktischen Einsatz benötigt man nunmal mindestens 200 Stellen), habe ich (Jürgen Weinelt) auf die Amiga-Umsetzung verzichtet. Verstehen wir uns richtig: Auch Turbo-PC's sind zu lahm! Es gibt zwar das RSA-Verfahren für PC's (auf kommerzieller Basis), aber der Hersteller benutzt eine speziell für diesen Zweck entwickelte Zusatz- Hardware. Wie unsportlich! Das Hauptmodul für die SVZ-Demo ist "SCHEDULE.MOD". Dieses Modul importiert alle anderen und führt einen kleinen, kommentierten Demo-Durchlauf aus. Viel Spaß Steffen Reith & Jürgen Weinelt P.S.: Man sollte schon TeX-LaTeX (z.B. PasTeX V1.3) auf der Platte haben.