THE ANSWER - Eine neue Point-Generation Unterschiede zwischen Zapf und THE ANSWER Version 1.00 vom 15.April 1991 THE ANSWER ist copyright 1990,1991 by Toni Günzel-Peltner ACHTUNG dieser Text ersetzt NICHT die Dokumenation, sondern ist vielmehr zum aufzeigen der Unterschiede zu ZAPF gedacht. Wer allerdings mit ZAPF fit ist, kommt mit diesem File aus. The Answer wurde geschrieben um das Zerberus-Pointprogramm "ZAPF" zu ersetzen. Dabei war ich darauf bedacht, daß ein Umsteiger so gut wie nichts neues lernen muß. Praktisch alle Tastaturbefehle wurden beibehalten, ebeson wie der Bretter- und Nachrichtenaufbau im Programm. Ferner werden ALLE "Diskformate" von Zapf beibehalten. Ein Umsteiger muss also NUR das Zapfprg durch dieses ersetzen. Das Message-Verzeichnis und alle alten vorhandenen Bretter und Nachrichten können weiterhin benutzt werden. Eigentlich muss ein Umsteiger nicht mal die Dokumentation lesen, es blieb alles beim alten.... Bis auf folgendes: Intuitionunterstütztung: """""""""""""""""""""""" Die Maus wird in (fast) allen Menus unterstützt. Die Bretterlisten bzw. das Inhaltsverzeichnis eines Brettes werden sauber gescrollt. Bei vielen Menus werden Gadgets benutzt. Dort, wo überwiegend Tastatureingaben verlangt werden entfiel die Mausunterstützung. Listen von Brettern oder Nachrichten werden in dieser Version nicht mit Maus unterstützt. Schneller und Systemfreundlicher: """"""""""""""""""""""""""""""""" THE ANSWER wurde komplett neu in Oberon geschrieben und ist nicht etwa ein Rewrite des GFA-Sources, den ich zum Glueck nie zu Gesicht bekommen habe. Somit sind auch alle Nachteile, die sich auch wegen des GFA-Basci-Compilers ergaben nicht mehr vorhanden. Speziell ist natuerlich der Anteil an CPU-Zeit, der bei Zapf bei fast 100% liegt, stark gesunken und NUR noch davon abhaenging, was das Programm gerade macht. FileRequester: """""""""""""" Da ich logischer Weise den GFA-Basic-File-Requester nicht benutzen konnte musste ich andere nehmen: Das Programm unterstützt nun den FileRequester der Requester-Library (req.library). Die req.library sollte sich daher im LIBS:- Verzeichnis befinden, damit man einen Filerequester benutzen kann. Im Originalpaket wird die Req.library mitgeliefert. Falls nicht: man benötigt eine req.library ab Version 1.2. Besitzt man diese Lib nicht, läuft THE ANSWER nicht. Der Einfachheit halber werden natürlich auch alle anderen Requester im Programm mit Hilfe der Requester-Library erzeugt. Hier ein kleiner Tip für Tastaturfreaks, die die Requester-Library noch nicht kennen: Bein normalen Requestern erscheinen ein bis drei Gadgets. Das linke Gadgets kann über die Tastatur mit "y", das mittlere mit "m" und das rechte mit "n" oder "r" (resume) bestätigt werden. (rechts,links,mitte vom Requester) Bretter: """""""" Es wurde generell darauf geachtet, dass insbeosndere Zapfbesitzer kein komplett neues Messagesystem, sprich Verzeichnisse etc. anlegen. Das konnte auch realisiert werden. Allerdings wurde die Liste, in der alle Bretter und die Namen ihrer Verzeichnisse aufgeführt sind geändert. Im Hauptmenu findet sich ein Punkt, um eine Zapf-Bretterliste (Filename in Zapf: EMPF.DAT) ins Format von THE ANSWER (BRETTER.DAT) zu konvertieren. Das Konvertierungsprogramm funktioniert nur 100% wenn in den einzelnen Verzeichnissen fuer ein Brett NUR die Files mit den Nachrichten und die Datei mit dem Inhaltsverzeichnis liegt. Andere Files, die aus welchen Gründen auch immer dorthingekommen sind sollten vor dem Aufruf gelöscht werden. Das Konvertierungsprogramm klinkt die neuen Bretter in eine evtl. schon vorhandene Bretterliste von THE ANSWER ein. Kommt ein Brettname doppelt vor, erhält dasd Zapf-Brett das Anhängesl ".O" Bevor das Konvertierungprogramm aufgerufen werden kann muss die Konfigurationsdatei schon gültig sein, da dort auch der Pfad fuer die Bretter steht. Konfiguration: """""""""""""" Die Konfiguartionsdatei hat sich in Inhalt und Formar geändert. Daher ist es notwendig (Leicht uebers Programm) eine neue Konfiguration zu erstellen. folgenden Eintragungen sind neu: (Aus Sicht der alten conf) #Pfad für das auslagern von Textfiles #Pfad für das Auslagern von Binärfiles Damit können zwei verschiedene Pfade festgelegt werden, die im Filerequester vorgewählt sind wenn man eine Textdatei oder eine Binaerdatei auslagert. #Paramter für Editor Dem Editorauffruf kann ein Paramter angehängt werden, der nach dem Filenamen eingebaut wird. Einzig sinvolle Nutzung dieses Wertes: Wenn man den CygnusEd benutzt, sollte ihn mit dem Editoraufruf CED (nicht das ED-Programm zum Hot-Start-Auffruf) und dem Paramter "-keepio" aufrufen, damit der CED nicht sofort wieder zurückkommt. Sobald der Editor nämlich zurückkommt wird der Programmscreen in den Vordergrund geholt (siehe weiter unten) und der Requester mit der Anfrage abschicken ja/nein erscheint. Beim CygnusED ohne Keepio ist die nachricht aber noch gar nicht gespeichert. #Hangup-Zeichen Damit kann man einen String definieren, mit dem ein Modem aufhängt. Der passende HayesBefehl ist +++ ATH #QuoteHeader öffentlich #QuoteHeader privat Man keine mit Variablen bestückte Zeile definieren, die beim Quoten von Texten als Kopfzeile steht. Hierzu bitte die Anleitung lesen, falls was unklar ist. #Quotezeichen Das Zapf ">"-Quotezeichen kann in THE ANSWER frei defineirt werden. Daz hat man drei Zeichen platz, wobei aber nicht vergessen werden sollte, daß, wenn man ein SPACE vor dem Text haben will, das im Quotezeichen auch drin sein sollte. Folgenden Eintraege wurden wegen Nutzlosigkeit gestrichen: #Anzahl der zu durchsuchenden Nachrichten zum Rekursionsschreck. Die Aufgabe, dass keine doppelten Nachrichten ins Netz kommen bzw. beim Point ankommen uebernehmen die Serverboxen. Eine nochmalige Ueberprüfung einer Rekursion (eben dopplete Nachrichten) kostet Speicherplatz und Rechnzeit und entfällt daher. #Disk-Mode (HD=Harddisk FD=Floppy-Disk) Bei THE ANSWER wird kein Unterschied gemacht #Eigener Screen öffnen (0=Nein, 1=Ja) THE ANSWER macht immer einen eigenen Screen auf. Wenn externe Programm aufgerufen werden, wird der Workbenchscreen automatisch nach vorne gebracht und anschliessend in den THE ANSWER-Screen zurueckgesprungen #Bretter mit neuen Nachrichten markieren (1 = An / 0=aus (viel schneller)) Dieser Punkt entfällt, Bretter, die neue Nachrichten enthalten werden IMMER markiert, da es in THE ANSWER keinen Zeitverlust beim Bretteraufbau bedeutet im Gegensatz zu Zapf. (Mit Markierung ist THE ANSWER immer noch schneller als Zapf ohne Markierung) Bretter mit neuen Nachrichten werden wie neue Nachrichten selbst mit einem '*' markiert. Wenn man von Zapf auf THE ANSWER umsteigt funktioniert dieser Modi zunächst nicht. Alle übernommenen Bretter sind als ALT markiert. Nach dem ersten Netcall werden die Bretter neu markiert, in denen eine Nachricht neu angekommen ist. Das liegt daran, dass die beiden Bytes, die ein Brett als NEU markieren in Zapf für etwas anderes benutzt wurden. (Prioritaet eines Brettes/Users bei Terminalmodus in Zapf). Wer vor einem Netcall die Neumarkierung korrekt habe will muss jedes Brett von Hand anwählen und eine "neue" Nachricht nochmal mit "N" als neu markieren. Und wirklich nur EINE, egal wie viel neue im Brett sind. Das heisst auch, dass man THE ANSWER Bretter in Zapf nicht benutzen kann, da der Eintrag viel kuerzer ist. (Zapf speichert 60 Byte Kommentar pro Brett, die nur im Terminalmodus sichtbar sind. Diesen Kommentar gibts in THE ANSWER nicht mehr. Folgende Eintragungen haben sich geändert: #Maximale Anzahl Bretter/Nachrichten Pro Brett: Dafür gibt es in der Konfiguration zwar eine Variable, sie wird aber zur Zeit nicht benutzt. Die Anzahl der möglichen Bretter ist FIX auf 999 gesetzt. Die Anzahl der Nachrichten in einem Brett beträgt ebenfalls 999. Das liegt allerdings nicht am Programm, sonder an der tatsache, daß das ganze ja Zapfkompatibel ist und in Zapf nur 3 ASCII-Zeichen fuer die Nummer einer Nachricht vorhanden sind. Befinden sich tatsächlich mal 999 Nachrichten in einem Brett, wird der Benutzer beim Versuch die 1000. Nachricht zu speichern darauf hingewiesen. Beim Einsortieren eines Netcalls wird die Nachricht in /UNZUSTELLBAR abgelegt, bei senden einer Nachricht wird sie auf jedenfall angeschickt, jedoch nicht innerhalb des Points gespeichert. Sind auch in /UNZUSTELLBAR schon 999 Nachrichten bricht das Programm kontrolliert ab. Man sollte es erneut aufrufen, alte Nachrichten löschen und den Netcall nochmal einsortieren Grundsaetzlich kosten 999 Nachrichten in einem Brett natuerlich ne Menge Speicher. Das Einlesen einer neuen Nachricht in so ein volles Brett kostet viel Zeit. Ebenfalls das löschen. Im güenstigsten Fall (RAM DISK) dauert das Löschen aller 999 Nachrichten bei normalen Betrieb (Workbench geladen, Qmouse, zwei Shells,Clock, MyMenu und Arexx laufen auch noch) 2:43 Minuten. Das heisst zwar auch, dass immer noch vier Nachrichten pro Sekunde gelöscht werden, aber wer wartet schon gerne ueber 2 Minuten. #Umlautewandlung (0=Aus / 1=IBM-ASCII / 2=An(Ae Ue Oe) ) Die Umlautwandlung geht davon aus, dass sich reiner Text in einem als Text (T) markierten File befindet. Ergo werden insbesondere IBM-Grafikzeichen bei der Konvertierung Probleme machen, da sich deren ASCII-Codes teilweise mit den Amiga-Umlauten ueberschneiden. Konvertiert wird bei eingegangenen Nachrichten IMMER nach Amiga. Konvertiert werden ATARI und IBM-Umlaute. Der DIN-Standard wird nicht unterstüzt, da dann eckige Klammern etc. zu Umlauten wuerden. MACINTOSH-Umlaute werden auch nicht unterstützt, da sie sich mit den ATARI/IBM-Umlauten ueberschneiden (ö und ü). Bei Nachrichten die THE ANSWER in die Zerberuswelt hinaus verlassen werden Umlaute je nach Einstellung in Ae Ue Oe oder in IBM-Umlaute gewandelt bzw. so belassen wie sie sind. Die Umlautwandlung AUS entspricht NICHT den Vorschriften im ZerberusNetz, dort dürfen nur IBM-Umlaute benutzt werden und sollte nur für private Nachrichten verwendet werden. Betreffs, die Umlaute enthalten, werden IMMER nach IBM konvertiert. Terminalmodus und Automodus: """""""""""""""""""""""""""" Der Terminalmodus ist komplett abgeschafft. Wer auf den steht soll MyBBS benutzen. Auch das annehmen von ankommenden Anrufen gibts bei THE ANSWER nicht. Dazu sollte man auch besser den Phoneline-Watcher der FISH-PD-Serie nehmen, der ist um einiges besser. Und das ganze hier ist ja ein POINT und keine Mailbox. Selbstverständlich kann man allerdings den Netcall noch automatisch zu bestimmten Zeiten usw. machen. Nachricht auslagern """"""""""""""""""" Neben der Festlegung eines Pfades (siehe Kofigurations- änderungen) wurde das lästige Problem gelöst, dass Sonderzeichen im Betreff einer Nachricht das DOS etwas durcheinander bringen. Kritische Zeichen wie ":", "/", "*" und "?" werden in ".", "-", "." und "!" geändert. Vorhandene Leerzeichen im Betreff werden gelöscht. Dadurch kann man diesen geänderten Betreff eigentlich immer gleich als Filenamen benutzen. (Der Betreff der Nachricht selbst wirnd natuerlich nicht geändert. Msg-ID.DAT """""""""" In dieser Datei wurde in Zapf eine Zahl gespeichert, die sich bei jeden Netcall um eins hochzählte und zum berechnen einer MessageID benutzt wurde. Diese Datei exestiert nicht mehr, THE Answer berechnet die ID anhand des Datums. (was beduetend sicherer ist) nebenbei bemerkt legen viele Serverboxen die MSGid sowieso neu fest. Viel Spass mit THE ANSWER, wenn noch Unklarheiten bestehen, sollte man doch mal die eigentliche Dokumentation durchlesen. Toni Günzel-Peltner ZER-Netz: WEGAR@Atlantis.Zer PS: Wenn in diesem Text das Wort Zapf verwendet wird so ist damit Zapf Version 1.62b und höher gemeint, das wie THE ANSWER fuer Festplattenbetrieb ausgelegt ist. Ein Betrieb mit Disketten geht zwar auch, geht aber wohl sehr stark auf die Zeitnerven. Das liegt daran, dass, um Speicher zu sparen immer nur das im Speicher liegt, was wirklich gebraucht wird. COPYRIGHTS: reqlibrary V1.2 (c) 1988/1989 reserved by Colin Fox and Bruce Dawson Zerberus ist ein eingetragenes Warenzeichen (tm)