THE ANSWER - Eine neue Point-Generation Deutsche Dokumentation zu THE ANSWER Version 1.10 vom 1. Juni 1991 THE ANSWER ist copyright 1990,1991 by Toni Günzel-Peltner Dieses Programm ist ein Point-Programm für das Zerberusnetz (tm). Das Programm selbst ist komplett neu, hält sich bei der Verwaltung der Daten jedoch überwiegend an das Format, wie es auch Zapf(tm) benutzt. Die "kleinen" Unterschiede können von THE ANSWER konvertiert werden. Dieses Programm ist FREEWARE. Es kann von jedermann genutz werden, solange dies nicht in komerziellen oder gewerblichen Rahmen geschieht. Das Copyright und Urherberrecht bleibt jedoch allein dem Autor vorbehalten. Diesbezüglich gelten die einschlägigen deutschen Gesetze und Rechts- vorschriften. THE ANSWER ist übrigens zur zeit das EINZIGE FreeWare-Programm, daß einen Zerberus-Point auf dem Amiga realisiert. Alles andere ist Share-Ware oder komerziell. Das Programm darf von jedermann verbreitet werden, solange dies kostenlos (maximal fünf DM Selbstkosten) und vollständing geschieht. (Mind. Programm und Doku- mentationen). A. WICHTIG """""""""" Damit das Programm 100% läuft muss sich die Req.library, die im Paket enthalten ist im LIBS: Verzeichnis befinden. THE ANSWER läßt sich NICHT von der Workbench aus betreiben. Für einen 100%igen normalen betrieb sollte man THE ANSWER nur vom SHELL/CLI aus starten. Einen Workbenchstart sollte man über XIcon/ IconX realisieren. Man solte es auch nicht probieren, das Programm selbst läuft zwar, der Auffruf der Externen Programmen führt aber zu einer wahren GURU-Orgie (3 Stuck nacheinander hatte ich schon :-) Man sollte die Stack-Size auf 10000 Byte seztzen. Xoper sagt zwar, THE ANSWER braucht nie mehr als 3000 byte, aber bei STACK 4000 sind auch schon Probleme aufgetreten. Am Ende der Dokumentation befinden sich einige bekannte Probleme von The Answer und wie man sie verhindern kann. Seit der Version 1.10 gibt es folgende Versionen für TheAnswer: TheAnswer - Standardversion für alle Prozessoren SecureAnswer - Alle Sicherungen des Compilers eingebaut Bei SecureAnswer sind alle möglichen Sicherungen, die der Compiler zur Verfügung stellt eingebaut. Dies bewirkt bei einem Absturz, daß kein GURU auftaucht, sondern das Programm kontrolliert abbricht. Dadurch ist SecureAnswer aber langsamer und länger. Ferner kann man, wenn man andere Prozessoren besitzt bei mir Spezialversion dafür bestellen: Der von mir verwendete Oberoncompiler kann optimierten Code für folgende Prozessoren erzeugen: MC 68010 MC 68881 MC 68020 MC 68882 MC 68030 Bitte jweils die genaue Konfiguration angeben. I. Einleitung: """""""""""""" Wer weiss, was ein POINT ist kann diesen Teil überspringen. Bis dato hatte ich leider noch keine Zeit, auch noch einen Point als solchen zu beschreiben. Wer überhaupt keine Ahnung hat, was ein POINT ist, sollte sich die entsprechende Informationen aus dem Zerberusnetz holen. Er kann aber auch warten, bis sich dieser Abschnitt mal drüber ausläßt, wenn ich die nötige Zeit dazu finde. Für "ehemalige" ZapfBenutzer exestiert ein extra Dok-File, daß die wichtigsten unterschiede zwischen Zapf und THE ANSWER aufzeigt. BEVOR MAN IRGENDWAS ALS ZAPFBENUTZER TUT, SOLLTE MAN SICH MAL DEN ABSCHNITT "A - ALTE ZAPFBRETTER KONVERTIEREN" ANSEHEN!!!! Diejenigen, die bereits mit eine älterne Version von THE ANSWER bessen haben, brauche nicht die ganze Dokumentaion nach Neuem zu durchsuchen. Die sind im File CHANGES.TXT extra erklärt. Neulinge können bei der Dokumentaion bleiben, da sind alle Neuerungen ebenfalls drin. Standardbretter: """""""""""""""" 1. Öffentliche Bretter Öffentliche Bretter enthalten die Nachrichten die man von Server enthält. Dort sind alle Funktionen uneingeschränkt möglich. 2. Privates Brett. Dieses Brett wird automatisch erzeugt heißt wie der in der Konfiguration angegebener Username. Dort werden alle Nachrichten gespeichert, die man privat erhält. Logischerweise ist hier eine öffentliche Antwort nicht möglich, sondern nur eine private. 3. Archivbretter: Werden bei bedarf erzeugt. Aus diesen Brettern ist eine öffentliche Antwort ebenfalls nicht mehr möglich und ebenso das weiterleiten aus einem Archiv in ein anderes Brettarchiv. Ein Brettarchiv bekommt den Namen /ARCHIV/Brettname. Des weiteren gibt es noch ein Hauptarchiv, das nur /ARCHIV heißt. Zu guter letzt exestiert noch das Archiv /Username/ANTWORTEN, in der alle privaten Mails, die nach draußen gehe archiviert werden. Dieses wird ebenfalls beim ersten Erstellen der Konfiguration automatisch erzeugt. User, die eine jüngere Version als 1.10 haben müssen es aber auch nicht von Hand erzeugen. Es wird beim ersten Schreibzugriff darauf automatisch erzeugt wie die anderenn Archive. Ändert man den Usernamen in einer bestehenden Konfiguration wird das private Brett nicht neu erzeugt. (nur bei der Erstinstalation). Sobald aber eine Mail an Dich ankommt, wird es, falls unbekannt, beim Einsortieren erzeugt. Ebenso das ANTWORTEN-Brett bei der ersten Antwort. II. Die Menupunkte/Befehle und ihre Bedeutung: """""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""" 1. Allgemeines: """"""""""""""" Vor jedem Befehl steht ein Buchstabe, der die alternative Taste zu diesem Gadget anzeigt. Wenn ein Gadget nicht durch eine Taste ersetzt ist (kommt selten vor), steht ein >G< vor dem Befehl, was bedeutet, dass dafür nur ein Gadget steht. Hat ein Befehl KEIN Gadget sondern nur eine Taste zur Auswahl, wird dies erwähnt. Tastaturkürzel: RETURN - Die Returntaste oder ENTER-Taste DEL - Die Del-Tate zwischen Haupttastatur und Zahlenblock HLP oder HELP - Die Help-Taste neben der Del-Taste Die Requester: THE ANSWER benutzt die Requester der req.library, die im Paket mitgeliefert wird und ins LIBS: Verzeichnis kopiert werden muss. Die normalen Requester können ein bis drei Gadgets haben, dabei gilt: Das linke Gadget kann mit "y" bestätigt werden Das mittlere Gadget kann mit "m" bestätigt werden Das rechte Gadget kann mit "r" oder "n" bestätigt werden Formatangaben: NAME: Eine Zeichenkette die den Namen eines Users oder eines Brettes angiebt. BOX: Name einer Mailbox .ZER: Die Endung .ZER eben. Beispiele: NAME@BOX.ZER wäre bei mir: WEGAR@ATLANTIS.ZER 2. HauptMenu """""""""""" E - Eingeben einer persönlichen Nachricht. ------------------------------------------ Will man eine private Nachricht an einen anderen Benutzer senden, ohne Bezug auf eine Nachricht zu nehmen (private Anwort siehe InhaltMenu) wählt man diesen Punkt. Man wird zuerst nach dem Empfänger gefragt. Entweder wählt man per Maus oder Tastatur 1. Die acht Gadgets, die in jedem Listenmenu zu finden sind. Damit wählt man einen Listeneintrag, an, auf den sich die Befehle dann beziehen: ^^^ ^^^ <<< ^^^ RET HLP vvv vvv vvv Von Links nach rechts: ^^^ - Anfang der Liste Home-Taste im Zahlenblock der Tastatur/Cursor links <<< - Menu verlassen ESC/Q/Z/(* im Zahlenblock) HLP - Hilfe zum Menu HELP-Taste vvv - Ende der Liste End-Taste im Zahlenblock der Tastatur/Cursor rechts ^^^ - 10 Einträge höher PgUp-Taste im Zahlenblock der Tastatur RET - Eintrag anwählen RETURN/ENTER/5 im Zahlenblock vvv - 10 Einträge tiefer PdDn-Taste im Zahlenblock der Tastatur ^^^ - 1 Eintrag tiefer Die Pfeil oben Taste im Zahlenblock/Cursor hoch vvv - 1 Eintrag tiefer Die Pfeil unten Taste im Zahlenblock/Cursor runter Mit der RETURN/ENTER - Taste kann man den gewünschten User eingeben. Ist der gesuchte nicht in der Adressenliste, so wählt man den obersten Eintrag: "*** F R E I T E X T ***. Die dargestellte Liste ist eine kleine Datenbank mit vordefinierten Usernamen. Dort steht die komplette Anschrift (Name@Box.ZER) eines Users und ein Kommentar zu dieser Adresse. Wenn man einem User schreiben will, der die gleiche Serverbox wie man slebst benutzt, muss bei der Eingabe der Adresse das @Box.Zer weggelassen werden. Das hat nichts mit THE ANSWER zu tun, sondern das ist Z-Netz-Regel. Da einige User Probleme hatten, wenn sie Mails an User schickten, die in der gleichen Serverbox waren, (da muss man nämlich das @BOX.ZER weglassen) wurde eine Routine eingebaut, die bei pivaten Nachrichten dieses @BOX.ZER aus dem Empängerstring löscht, wenn BOX mit dem eigenen Servernamen identisch ist. Am Programmanfang befindet sich nur ein Eintrag in der Datenbank, nämlich meine Netz-Adresse, falls beim Installieren das Datenbankfile (ADRESSEN.DAT) eingebaut wurde. War man Zapf-Benutzer, kann man die alten Adressen verwenden, sie haben das gleiche Format wie in THE ANSWER. Die Datenbank kann man unter dem Menuepunkt Netmail-Adressenverwaltung editieren. Will man den Vorgang abbrechen, selektiert man keine Nachricht, sondern verläßt die Liste mit ESC bzw. dem "<<<"-Gadget. Danach kommt man in ein kleines Menu, dass beim Senden einer Nachricht immer gleich ist. Daher wird es hier nur einmal erklärt: Im ersten Gadget (Stringgadget) steht der Empfänger der Nachricht, als (wie jetzt) ein Username oder aber bei einer öffentlichen Nachricht der Brettname. Hat man oben Freitext gewählt steht hier natürlich noch nichts. Im zweiten Stringgadget steht der Betreff der Nachricht Nimmt man auf eine anderen Nachricht Bezug (Antwort), so steht der Betreff dieser Nachricht bereits da. Ferner wird ein "RE:" eingefügt. Steht am Anfang bereits ein "RE:" macht THE ANSWER ein RE^2: daraus, bzw. aus einem RE:^2: ein RE^3: usw. Steht ein "A:" am Anfang des Srings, wird das gleiche nur mit A: vollzogen (A^2: A^3: usw.). Ist noch kein Empfänger eingegeben worden, so ist das erste Stringgadget bereits aktiviert und man kann drauf lostippen. Nach dem RETURN zum Abschluß des Requesters ist automatisch das"Betreff-Gadget" aktiviert. Ist bereits ein Empfänger vorhanden, wird das Betreff-Gadget als erstes aktiviert sein, der Empfänger ist aber selbstverständlich nach anklicken des ersten StringGadgets noch zu ändern. Dann kommen drei bzw. vier Menupunkte: T - Text eingeben: Es wird der in der Konfiguration eingestellte Texteditor aufgerufen. Man kann nun seine Nachricht eingeben, abspeichern und den Editor verlassen. R - Quoten und Text eingeben (reply) Dieser Menupunkt ist nur aktiv, wenn auf eine andere Nachricht geantwortet wird. Wählt man diesen Punkt an, so wird ebenfalls der Editor aufgerufen, allerdings wird die Nachricht, auf die man Bezug nimmt beim Editorauffruf in den Editor geladen und mit Quote-Zeichen versehen. (Jede Zeile beginnt mit einem ">"). THE ANSWER achtet nicht darauf, ob die zu quotenden Nachricht Text oder Binaer ist. Aber das merkt man ja spätestens im Editor, wenns falsch war, denn dann hat man ne Menge Müll drin. Seit man das Quote-Zeichen frei definieren kann (siehe Konfiguration) steht natürlich statt dem ">" das drin, was man vorgibt. F - Fertiges Textfile senden: Es wird ein Filerequester aufgerufen, mit dem man ein File auswählen kann. Dabei wird das Verzeichnis voreingestellt, dass man in der Konfiguration unter "Pfad für Texte auslagern" angegeben hat. THE ANSWER prüft NICHT, ob diese Datei wirklich ein Text ist, sondern sendet es auch als Textdatei, wenn es keine ist und konvertiert in dieser Datei natürlich Umlaute und hängt die Unterschrift an. B - Binärdatei senden: Es wird ein Filerequester aufgerufen, mit dem man ein File auswählen kann. Dabei wird das Verzeichnis voreingestellt, dass man in der Konfiguration unter "Pfad für Binärs auslagern" angegeben hat. THE ANSWER nimmt an, da es sich um eine Binärdatei handelt und läßt die Nachricht so wie sie ist. (Keine Umlautkonvertierung, Unterschrift etc.) . - Inhalt des Notepad senden. Enstpricht der Funktion F (Fertiges Textfile senden), nur daß nicht der Fielrequester zur Textauswahl aufgerufen wird, sondern der TEXT, der sich im internen Notepad (Siehe weiter unten) befindet gesendet wird. Damit sind ohne große Probleme auch "schnelle Massenmails" zu realisieren. ESC - Abrechen (Q/Z/ESC/Zahlenblock-*) Das erstellen einer Nachricht wird abgebrochen. Für das Abbrechen bzw. Beenden-Gadget gibt es drei Tastaturalternativen: ESC (Die Escape-Taste) Die "Q"-Taste und die "Z"-Taste. Hat man keine deutsche Tastaturbelegung, so ist es "Y" statt "Z". RETURN Drückt man RETURN so wird das Stringgadget für den Betreff nochmals aktiviert. Wurde eine Nachricht mit dem Editor geschrieben, so erfolgt nun noch eine Sicherheitsabfrage, ob man die Nachricht wirklich abschicken möchte. Wurde die Punkte "F","B" oder "." angewählt, bleibt diese Sicherheitsabfrage aus. Bei "F" und "B" kann man den Vorgang abbrechen, indem man im Filerequester CANCEL anwählt. Danach springt das Programm wieder ins vorherige Menu zurück. X - Verwaltung der zu sendenen Nachrichten (SPOOL). --------------------------------------------------- Wenn man eine Nachricht schreibt, so wird sie bis zum nächsten Anruf in einer Spool-Datei gespeichert, die sich aus "SPOOL." und dem Servernamen zusammensetzt. Will man nachträglich eine bereits in der Spooldatei befindliche Nachricht wieder löschen oder nochmal editieren, kann man das von hier aus. Es erscheint eine Liste aller Nachrichten und ein Auswahlmenu bzw. eine Meldung, wenn die Spooldatei leer war. Textnachrichten können gelöscht oder editiert werden, Binärdateien können nur gelöscht werden. Folgende Menupunkte stehen zur Verfügung: 1. Die acht Gadgets, die in jedem Listenmenu zu finden sind und bei "Eingeben einer persönlichen Nachricht erklärt sind. 2. Befehle speziell hier: RETURN - Nachricht lesen Die angewählte Nachricht kann, sofern es eine Textnachricht ist, nochmal gelesen werden. E - Nachricht editieren Die gerade angewählte Nachricht kann neu editiert (nur Texte) DEL - Nachricht löschen Die angewählte Nachricht als gelöscht markieren O - Nachricht als ALT markieren Die Löschungsmarkierung der angewählten Nachricht zurücknehmen. HLP - Hilfe ein kurzer Hilfstext, der mit ESC oder über das Gadget verlassen wird. . NotePad - Notizbuch aufrufen Ruft den Editor mit einem festen Filenamen aufruft, um sich kurz Notizen zu machen, ohne aus THE ANSWER raus zu müssen. Wenn man eine Textnachricht noch einmal editiert hat, wird das NUR in der Spool-Datei berücksichtigt. Die "Kopie" der Nachricht in den eigenen Brettern (bei öffentlichen Nachrichten) wird nicht geändert. Wenn man das Menu mit ESC/Gadget verlaesst, werden alle als geloescht markierten Nachrichten aus der Spool-Datei entfernt. L - Brettermenu (Lesen/schreiben/bearbeiten) -------------------------------------------- Mit diesem Befehl kommt man in eine Liste, die alle Bretter anzeigt, die angelegt sind. Neben den acht Gadgets zum wandern in der Liste (siehe unter "E - Eingeben einer persönlichen Nachricht") gibt es hier folgende Befehle: RETURN Das angewählte Brett wird geöffnet und man gelangt ins Inhaltmenu (siehe weiter unten). U - Brett umbenennen. Es erscheint ein Requester, in dem man den Namen des Brettes ändern kann. C - Neues Brett Es erscheint ein Requester, in dem man ein neues Brett erzeugen kann. Ist der Name schon vergeben, wird das Brett nicht erzeugt. Wurde ein Brett erzeugt, so wird die Liste neu generiert und daher auch wieder neu dargestellt. Hier sei noch anzumerken, dass THE ANSWER auch in der Lage ist, beim Einsortieren eines neuen Netcalls Bretter automatisch zu erzeugen, wenn diese noch nicht vorhanden sind DEL - Brett löschen Das angewählte Brett wird mit allen seinen Nachrichten gelöscht. Es erfolgt eine Sicherheitsabfrage, bevor das Brett wirklich gelöscht wirtd L - Alle ALTEN Nachrichten löschen. Dieser Befehl löscht alle als ALT markierten Nachrichten in allen Brettern, ab dem angewählten Brett abwärts. Bretter über dem angewählten werden nicht gecheckt. Das Programm simuliert dabei den "Handbetrieb". Es wählt jedes Brett an, löst die Funktion "Alte nachrichten Löschen" innerhalb des Brettes an und verläßt das Brett wieder, worauf die nachrichten gelöscht werden. Das wird bis zum letzten Brett wiederholt. Die Funktion beginnt absichtlich erst ab dem angewählten Brett, um die Archivbretter zu verschonen. K - ALLE Nachrichten löschen Das enstpricht der obigen Funktion, nur daß innerhalb des Brettes eben "Alle Nachrichten löschen" angewählt wird. Es werden alle alten und neuen Nachrichten gelöscht, nicht jedoch als "archiviert" (A) gekennzeichnete Nachrichten. Nicht zu verwechseln mit Archiv-Brettern. Nachrichten in solchen Brettern sind nicht automatisch als archiviert gekennzeichnet. TABULATOR - Nächste neue Nachricht lesen (NNN) Mit dieser Funktion wird ins nächste Brett mit neuen Nachrichten gesprungen und die erste neue Nachricht gelesen. Innerhalb des Brettes (siehe Inhaltsmenu) gibt es eine identische Funktion. NNN sucht nur vorwärts und kann alternativ auch im Zahlenblock mit der "+"-Tate ausgelöst werden. HELP - Hilfe Ein kurze Übersicht der Tastaturbefehle dieses Menues. . NotePad - Notizbuch aufrufen Ruft den Editor mit einem festen Filenamen aufruft, um sich kurz Notizen zu machen, ohne aus THE ANSWER raus zu müssen. S - Serverbox anrufen (Menu) ---------------------------- Hier kommt man in weiteres Menu mit folgenden Punkten: A - Anwahl der Serverbox Die voreingestellte Serverbox wird angerufen, die Spool-Datei gesendet und neue Nachrichten abgeholt. Was dabei zu beachten ist, wird unten erklärt ("Konfiguration"). Es wird solange versucht anzurufen, bis alles geklappt hat, abgebrochen wurde, oder ein schwerer Fehler aufgetreten ist (Passwort ungültig o.ae.) N - Serverbox zu bestimmter Uhrzeit anrufen Es erscheint ein String-Gadget in dem man eine Uhrzeit eingeben kann, wann das Programm die Serverbox anrufen soll. Der Screen von THE ANSWER wird geschlossen und ein kleines Fenster auf der Workbench geöffnet. Dort wird angezeigt um wieviel Uhr der Netcall gestartet wird und wieviel Sekunden es bis dahin noch sind. Mit ESC oder mit anklickewn des Close-Gadgets des Windows kann man diese Funktion wieder abbrechen. Wird sie nicht abgebrochen, so wird nach Ablauf der Wartezeit die Box angerufen, genauso als hätte man den Punkt "A - Anwahl der Serverbox" gewählt. E - Einsortieren des Netcalls. Normalerweise werden nach einem Anruf die empfangenen Daten automatisch einsortiert. Will man aber eine Netcalldatei nocheinmal einsortieren oder man kriegt seine Netcalls nicht per Modem sondern per Disk, dann kann man sie hier in die Bretter einsortieren. ESC/Q/Z/Zahlenblock * - Zurück zum Hautpmenu I - Programminfos ----------------- Ein kurzer Text zur aktuellen Version Mit ESC/Gadget gehts zurück zum Hauptmenu Am Ende des Info-Bildschirms werden die Anzahl der Bretter und Nachrichten angezeigt, die momentan verwaltet werden. Ganz unten steht dann noch die NORMALE Programmlänge von TheAnswer. Diese Info dient nur zum Virenschutz, denn falls mal ein LinkVirus TheAnswer befällt, dürfte die Länge nicht mehr mit der in Info angezeigten übereinstimmen. K - Konfiguration ändern ------------------------ EIN SEHR WICHTIGER ABSCHNITT! Fehler die hier gemacht werden können das Programm ganz schön durcheinander bringen! Die erste Konfiguration, oder wo ist sie ??? Eine Konfigurationsdatei wird nicht mitgeliefert. Beim allerersten Aufruf des Programms, wenn noch keine Konfigurationsdatei vorhanden ist wird dieser Menupunkt automatisch aufgerufen und die Default-Werte vorgegeben. Diese enthalten entweder ein Beispiel oder eine ganz kurze Erklärung. Die Konfiguration selbst wird im "S:"-Verzeichnis unter dem Namen "ANSWER.cfg" gespeichert (S:ANSWER.cfg). 1. Externe Programme. THE ANSWER benötigt 6 externe Programme: Ein Programm, dass den Netcall packt und eines, daß ihn entpackt. Ein Programm zum Empfangen einer Datei mit Z-Modem und einer zum senden einer Datei mit Z-Modem. Des weiteren ein Programm, mit dem man sich Texte anzeigen läßt und eines, mit dem man Texte editiert. Das Prinzip der externen Programme wurde aus zwei Gründen beibehalten: 1. Speziell bei Editor und Leseprogramm hat jedermann sein Lieblingsprogramm, daß er dann auch in THE ANSWER benutzen kann und sich nicht an noch mehr neue Befehle gewöhnen muss. 2. Programme zum Packen und zum Z-Modemtransfer gibt es wie Sand am mehr, sie nochmal ins Programm einzubinden hieße das Rad zwei mal erfinden, oder verschwendete Zeit. Was man wissen sollte: Alle externen Programme dürfen sich nicht von ihrem Task abkoppeln. Beispielsweise Editoren wie der CED (CygnusED) haben die Möglichkeit aufgerufen zu werden, der Task der sie aufgerufen hat, ist aber sofort wieder frei, so ähnlich als hätte man das Programm mir RUN aufgerufen. Wenn sich ein Programm abkoppelt, ist THE ANSWER der Meinung es ist fertig und arbeitet weiter, was zu FATALEN FEHLERN führen kann. Der Workbenchscreen und die externen Programme. Externe Programme haben grundsätzlich zwei Eigenschaften: Etweder sie machen sich einen eigenen Screen auf oder sie laufen auf dem Workbenchscreen. Programme, die eigene Screens aufmachen, bringen diese auch selbst in den Vordergrund und sind sichtbar. Programme, die ihre Ausgaben auf dem Workbenchscreen machen, bringen den Workbenchscreen aber in der Regel nicht nach vorne, man sieht also nicht, was das Programm ausgibt (recht fatal, zB beim Programm zum lesen einer Nachricht). Daher findet sich zwischen den Stringgadgets des Namens des externen Programms und dessen Paramter ein Boolean-Gadget, mit dem man schalten kann, ob beim Aufruf des Programmes die Workbench nach vorne gebracht werden soll oder nicht. ("WB nach vorn:") Ist das Gadget "eingedrückt", wird die Workbench in den Vordergrund gebracht, solange das Programm läuft. Danach wird wieder auf den TheAnswer Screen geschalten. Bei Programmen, die einen eigenen Screen aufmachen, ist es natürlich störend, wenn zuerst der WB-Screen nach vorne geholt wird, dann der Screen des externen Programmes und umgekehrt, beim Beenden des externen Programms. Dort sollte man diese Option ausschalten (Gadget nicht eingedrückt) Voreingestellt ist, daß jedes externe Programm die Workbench nach vorne bringt. Wenn ein Anruf beim Netcall erfolgreich war (Verbindung zur Box hergestellt) wird normalerweise ebenfalls die Workbench nach vorne gebracht, um bei der Login-Sequenz zusehen zu können. Wenn man das nicht will, kann man das ebenfalls per Gadget ausschalten. ("WB nach vorn bei CONNECT") Folgenden Externen Programme werden benötigt: ARC-Programm mit Parametern. Als ARC-Programm kann man das klassische ARC wählen, Programme wie LHArc (LhArc, LZ, etc.), PK-Arcer (wie PKAZip) usw. Wichtig ist dabei nur, daß das Format, wie gearct wird vorher mit der Serverbox (SYSOP) ausgemacht wurde. Des weiteren sollte das Programm wie ein CLI-Befehl arbeiten, PKAZip und LHArcA fallen daher aus. Der Parameter muss so konzipiert werden, daß er a) ein Archiv erzeugt (bei ARC wäre das ein "A") b) Einen fixen Archivnamen vergibt (zB OUT.IMG) c) Die Datei die ins Archiv gelegt MUSS "Puffer" heißen. Beispiel: Programm: ARC Parameter: A OUT.IMG PUFFER Dem Paket liegt ARC bei. Punkt c) ist zwingend, die Zerberus-Konventionen verlangen eine Datei namens Puffer im Archiv existiert. Auch THE ANSWER sucht nicht nach irgend einem Puffer-File beim Einsortieren etc. sondern nach "PUFFER". Bei Punkt b) ist das anders, der Name des Archivs, indem sich Puffer befindet, ist egal. Ent-ARC Programm mit Parametern Auch hier muss man sich mit dem Sysop seiner Serverbox einigen, welches Format man benutzt. Es ist durchaus gänging, dass man Puffer sendet die mit ARC gepackt wurden und Dateien empfängt, die mit LHARC gepackt sind. Als Parameter muss man beim Entpacken nur den Befehl übergeben, bei ARC zB. wäre das X, bei PKXARC (schnelleres ARC, kann nur entpacken) wäre gar kein Parameter nötig. Der Name des Archivs muss nicht bei den Parametern stehen, da THE ANSWER automatisch die zuletzt empfangene Datei findet. Im Archiv befindet sich wieder eine Datei, die "Puffer" heissen MUSS, aber die Serverboxen, die ich kenne, halten sich daran. Beispiel: Programm: PKXARC Parameter: (keine) Dem Paket liegt PKXARC bei. Sendeprogramm mit Parametern Dies muss ein Programm sein, daß in der Lage ist, eine Datei per festgelegtem Übertragunsprotokoll (normalerweise Z-MODEM) zu senden. Dem Paket liegt XSZ bei. Eines der ältesten Programme dieser Art, aber es funktioniert. Als Parameter kann man die benutzen, die in den Defaults eingestellt sind. Dort ist ein Parameter -I vorgegeben. Dieser bewirkt, dass die Übertraungsparameter aus einer Datei Namens S:ZMODEM.INIT gelesen werden. In dieser Datei steht die Baudrate, die Anzahl der Datenbits, die Parität und die Anzahl der Stop-Bits als Text. Je nach Voreinstellung der Baudrate (weiter unten) sollte dort die entsprechende stehen. Bei mir zB 1200. Die normalen Boxen arbeiten mit 8 Datenbits, keiner Parität (none) und 1 Stopbit, also 8N1. in S:ZMODEM.INIT müsste als ZB 1200 8N1 oder 2400 8N1 stehen und sonst nix. Um alle Parameter von XSZ und XRZ (das Gegenstück zum Empfangen) aufzulisten muss man einfach mal im Shell XSZ ohne Parameter aufrufen. Es gibt noch eine Reihe anderer Programme, mit denen man das Senden und Empfangen der NetCalls bewerkstelligen kann. Genannt sei da zB XPRgate. Benutzt man diese Programme, so sollte man sich die Dokumentation dazu durchlesen, damit die Angabe der Parameter auch funktioniert. Dem Paket liegt XSZ bei. Empfangsprogramm mit Parametern. Hier gilt das zum Sendeprogramm gesagte. Nur heisst das voreingestellte und mitgelieferte Programm XRZ. Eine kurze Anleitung zu XRZ bzw. XSZ erhält man, wenn man im CLI xSz mit der Option ? aufruft ("xsz ?"). Grundsätzlich kann man alle gänigen Transferprogramme wie XPRD oder XPRTransmit benutzen. Welche Paramter diese Programme benutzen ist deren Dokumentation zu entnehmen, wenn sie benutzt werden. Texte lesen mit: (ohne Parameter) Hier sollte jeder das Programm seiner Wahl benutzen. Der Autor empfiehlt "MUCHMORE", das auf FISH-Disks und auf AMOK zu finden ist. Das MORE der Extras-Diskette von Commodore tuts aber auch. Texte editieren mit Parameter Hier sollte der hauseigene Editor stehen. Der Parameter für den Editor ist für Editoren gedacht, denen man außer dem Filenamen (den THE ANSWER vergibt!!!) noch weitere Parameter verstehen. Beispielsweise beim CygnusED sollte dort "-keepio" stehen, was verhindert, daß sich der CED vom aufrufenden Taks abkoppelt. Wird der CED mit keepio gestartet kommt er aber erst zurück, wenn entweder HOT-STart ausgeschalten war oder man ihn mit "Quit & Die" verlassen hat. 2. Parameter für den Netcall Serielles Device Hier muss der Name des Treibers der seriellen Schnittstelle stehen. Normalerweise ist das "serial.device". Wer aber serielle Karten mit mehreren Ports benutzt, wird froh sein, hier einen anderen Namen vergeben zu können Unit Hier wird das Unit der seriellen Schnittstelle angegeben. Unit "0" waehlt die im Preferences eingestellte Default Unit aus. Hat man mehrere serielle Schnittstelle (MultiIO-Karte) kann man hier ein beliebiges Unit vergeben. ACHTUNG: Die mitgelieferten Übertragunsprogramme XSZ und XRZ öffnen IMMER das serial.device Unit 0. Benutzt man ein anderes Device, braucht man ein Übertragungsprogramm, dem man bei dessen Parametern einen anderen Devicenamen mitgeben kann. Anwahlstring Modem: Hier muss eine Anwahlzeile rein, die einige Parameter beim Modem einstellt und die Nummer der ServerBox wählt. Damit der Netcall ohne grosse Probleme klappt werden folgenden Parameter empfohlen: Die angebenen Beispiele gelten für ein LightSpeed 1200-Modem. Bei anderen Modems sollte man in sein Modem-Handbuch gucken, welcher Parameter welche Wirkung hat. 1. AT - Dem Modem sagen, daß ein Befehl kommt 2. E1 - Das Modem sollte die Befehle die ihm gesendet wer- den wiederzurück senden. 3. Q0 - Das Ergebnis eines Modembefehls wird angezeigt 4. V1 - 3. erfolgt Wortweise 5. X4 - BUSY und NO DIALTONE werden erkannt 5. DP - Befehl zum wählen 6. 1234 - Die Telefonnummer. 7. Das DTR-Bit (DataTerminaReady) muss IMMER aktiv bleiben. Bei vielen Modems kann man das mit dem Befehl &D0 erreichen. Bei meinem Modem gibts da nur nen DIP-Schalter. Dies ist ein MUSS, da TheAnswer das angewählte serielle Device schließt, bevor das externe Programm aufgerufen wird (die ausnahmslos das serielle Device selbst öffnen) und beim Device schließen normalerweise der DTR abfällt, was normalerweise ein Auflegen des Modems zur Folge hat. Dies tritt nicht ein, wenn man den DTR immer auf EIN setzt. Baudrate Hier wird die Baudrate eingegeben mit der man die Box erreichen will. Das hängt natürlich von der Box ab. Wieviel Baud THE ANSWER schafft bedarf noch eines Tests. Bis jetzt sind es 1200 und 2400 sicher, höher ist noch keiner gegangen. :-) DatenBits: Hier können acht oder sieben gewält werden. Beim erstellen dieser Dokumentation liefen ALLE ZerberusBoxen mit 8 Datenbit. Parität: Hier kann zwischen N (None) E (Even) und O (Odd) gewählt werden. Beim erstellen dieser Dokumentation liefen ALLE Zerberusboxen mit NONE (N) Parity. StopBits: Hier kann zwischen 1 und 2 wählen. Beim erstellen dieser Dokumentation liefen ALLE ZerberusBoxen mit 1 Stopbit. 8N1 ist zudem der Standard, der sich in Deutschland eigentlich in jeder Mailbox durchgesetzt hat. Passwort: Hier muss dass von der Serverbox vergebene Passwort rein. ServerBox: Hier muss in Großschreibung der Name der Serverbox hinein. Das .ZER am Schluss muss weggelassen werden. Der Name der Serverbox muss der sein, der im ganzen Zerberus-Netz gültig ist, im Zweifelsfall den Sysop fragen Username: Hier muss der Name rein, mit dem Du in deiner Serverbox bekannt bist. Pointname: Dieser wird mit dem Sysop ausgemacht. Falls er die Endung .ZER hat, so muss dies in der Konfiguration weggelassen werden. Zeit einer Einheit in Sekunden NormalTarif/Billigtarif. Hier muss die Zeit in Sekunden rein, wie lange man für seine 23-25 PF telefonieren kann. Jeweils zum Normaltarif und zum Billigtarif. Voreingestellt sind die Werte des Ortstarifs. Pause zwischen zwei Anwahlversuchen in Sekunden: Hier kommt eine Anzahl von Sekunden rein die THE ANSWER wartet, wenn beim Anruf vorher besetzt war, bzw. keine Verbindung zu Stande kam. 3. Interne Parameter: Maximale Anzahl von Nachrichten in einem Brett. Dieser Wert ist unbenutzt. Es wird im Programm der konstante Wert von 999 Nachrichten pro Brett verwendet. Mehr gehen nicht, da die Nummer einer Nachricht nur mit drei Stellen gespeichert wird (dezimal). 999 Nachrichten in einem Brett zu speichern bremst das Programm zudem extrem. Für die Zukunft ist geplant, daß man hier einen kleineren Wert als 999 eingeben kann und dieser vom Programm berücksichtigt wird. Grundsaetzlich kosten 999 Nachrichten in einem Brett natuerlich ne Menge Speicher. Das Einlesen einer neuen Nachricht in so ein volles Brett kostet viel Zeit. Ebenfalls das löschen. Im güenstigsten Fall (RAM DISK) dauert das Löschen aller 999 Nachrichten bei normalen Betrieb (Workbench geladen, Qmouse, zwei Shells,Clock, MyMenu und Arexx laufen auch noch) 2:43 Minuten. Das heisst zwar auch, dass immer noch vier Nachrichten pro Sekunde gelöscht werden, aber wer wartet schon gerne ueber 2 Minuten. (A2000 MC68000) HauptVerzeichnis: Hier muss ein Verzeichnis angegeben werden daß existiert. In diesem Hauptverzeichnis werden temporäre Dateien gespeichert und die Unterverzeichnisse MSG DOWNLOAD und UPLOAD erzeugt. (Diese drei werden von THE ANSWER allerdings erzeugt, wenn sie im angegebenen Hauptverzeichnis nicht exestieren), sowie die aktuelle Spooldatei, die Adressendatei und die TextUnterschrifts-Datei. In diesen drei Unterverzeichnissen sollte man nicht rumpfuschen und auch nichts außerhalb des Programms speichern. Im Verzeichnis MSG befinden sich für jedes Brett ein weiteres Unterverzeichnis in dem die Nachrichten gespeichert sind, sowie die Datei mit dem Index der Bretter (Name etc.). Die Verzeichnisse Download und Upload werden vor jedem Netcall geleert. Files, die sich darin befinden werden alle gelöscht. Daher sollten auf diese Verzeichnisse NUR THE ANSWER zugreifen, denn THE ANSWER weiss dann schon was es tut (Vertrauen Sie mir). Es nimmt keine Rücksicht, auf Dateien, die etwas/jemand anderes als THE ANSWER dort abgelegt hat. Pfad für Log-Dateien THE ANSWER besitzt zwei Log-Dateien die in dem Verzeichnis gelesen beschreiben werden, daß hier angegeben ist. In dieser Version ist ein Eintrag sinnlos, da die Logdateinen NICHT aktivierbar sind. Pfad für Texte auslagern Es gibt im Programm die Möglichkeit eine Textnachricht auszulagern und außerhalb von THE ANSWER zu speichern und andersherum. Man kann also auch eine externe Textdatei als Nachricht versenden. Dazu wird der Filerequester aufgerufen. Der Pfad der hier angegeben wird, wird dem Filerequester als Voreinstellung übergeben, es kann ein beliebiger sein. Pfad für Binärs auslagern Hier gilt das gleiche wie für Texte auslagern, nur daß man für Binärdateien einen eigenen Pfad vorgeben kann. Pfad für temporäre Dateien Dort kann man einen beliebigen Pfad eingeben (vorzugsweise T: oder RAM:), wo Dateien, die nur intern zum Zwischenspeichern benötigt werden gespeichert werden. Zeigt dieser Pfad auf die RAM-Disk (assign T: RAM:T) bringt das beim arbeiten hohe Geschwindigkeitsvorteile. Wer nicht genug Speicher frei hat, kann dafür einen Pfad auf der Festplatte eingeben. Format des Quoteheaders Öffentliche Antwort / Private Antwort. Wenn man auf eine Nachricht antwortet (Inhaltsmenu die Punkte R (reply) für öffentliche bzw. a für private Antwort), hat man die Möglichkeit den Text der Originalnachricht zu "quoten", was heißt, daß man den Originaltext der Nachricht in der Antwort mit einbaut und durch ein Zeichen daraufhinweist, daß es "alter" Text ist. Normalerweise sieht das so aus: > Alter Text Neue Antwort. Am Anfang einer Nachricht, die gequotet wird befindet sich eine Kopfzeile, die in etwa lauten könnte: Am 12.04.91 un 20:22 Uhr schrieb User@Box.Zer: Diese Kopfzeile ist nun hier frei definierbar. Man kann einen beliebigen Text reinschreiben. Um nachrichtenabhänige Daten benutzen zu können, wie eben Datum und Uhrzeit der Originalnachricht und deren Absender kann man nun Platzhalter einbauen, die folgende Bedeutung haben: %d Absendedatum der Originalnachricht %t und die Uhrzeit %a Absender der Originalnachricht %b Betreff der Originalnachricht Die Kleinschreibung der Buchstaben ist Pflicht! Um also obiges Beispiel hinzukriegen schreibt man in der Konfiguration: Am %d um %t Uhr schrieb %a: Man kann zwei Kopfzeilen definieren. eine die bei öffentlichen Antworten erzeugt wird und eine die bei privaten Antworten erzeugt wird. Quotezeichen bei Antworten: Den oben erwähnten ">", um gequoteten Text zu markieren kann man in THE ANSWER ebenfalls frei definieren. Dazu hat man drei Zeichen zur Verfügung. Voreingestellt sind LEERTASTE ">" LEERTASTE. RegNr. Vier beliebige Zeichen. Die RegNr wird zur Zeit von Programm nicht benutzt. 4. Schalter: 1. Reihe - AnsendeString: Hier wird festgelegt wie der Absender im Kopf einer Nachricht aussieht. 100%-Netz-Konform ist nur der Schalter User@Server. User@Point geht bei den meisten Servern, und nur User allein sollte man nur verwenden, wenn die gesendeten Nachrichten die Serverbox nie verlassen (Interne Bretter der Serverbox) oder man sicher ist, daß die ServerBox das @Server.ZER noch anhängt. 2. Reihe Umlautwandlung: Dies betrifft nur die Umlautwandlung für Nachrichten die gesendet werden. Empfangene Nachrichten werden sowieso immer nach Amiga konvertiert. keine Wandlung behält die Amigaumlaute bei, was aber nur für private Nachrichten an AmigaUser verwendet werden sollte. Viele Pointprogramme und Mail- boxen kommen mit Amigaumlauten nicht klar und /oder wandeln sie sogar falsch, was dann IBM- Grafikzeichen ergibt IBM-Umlaute macht aus äöü die entsprechenden ASCII-Codes des IBM-Zeichensatzes. Dies ist im Netz er- laubt und solche Umlaute muessten IMMER ge- lesen werden können. ae oe ue Wandelt die Umlaute äöü usw. in ae oe ue usw. Das ist dann Idiotensicher lesbar :-) 3. Reihe - Log-File-Verwaltung Hier kann man drei Arten von Log-Files ein bzw. ausschalten. Es können beliebig viele Logfiles eingeschalten sein. Im Extremfall also alle drei oder keines. Standard-Logfile: Dieses LogFile erzeugt die genauesten Infos über den Netcall, allerding ist hier keine automatische Statistik (zur Zeit) möglich Jr-Scann: Dieses LogFile ist kompatibel zum Logfile von JR-Scann und kann deshalb mit dem Statisktikprogramm JR-Scann (PD) ausgwertet wertet werden. CallInfo: Dieses Logfile ist kompatibel zum Logfile von NComm und kann deshalb mit dem Statistikprogramm CallInfo (ShareWare) ausgewertet werden. Weitere Infos stehen im Abschnitt "Die Log-Files" 4. Reihe - Sonstiges Textunterschrift ein/aus In THE ANSWER kann man eine kleine Textdatei Erzeugen, die dann an jede gesendete Textnachricht angehängt wird. Mit diesem Schalter kann man dieses Feature ein und ausschalten. Menu im Brett ein/aus Im InhaltsMenu (siehe weiter unten) kann man die Gadgets ausblenden, da es so viele sind, daß das Feld für die Nachrichten selbst recht klein ist. Wer mehr auf Tastaturkürzel steht (jedes Gadget hat eines), kann das Menu ausblenden. Hier in der Konfiguration ist das eine Voreinstellung, die ebenfalls innerhalb des Inhaltsmenues mit einem Menu ein/aus Gadget geändert werden kann. Die unterste Reihe: Die Konfiguration zieht sich zur Zeit über zwei Seiten hin. Am unteren Ende befinden sich 5 Gadgets auf jeder Seite mit folgender Bedeutungen: DefaultWerte - Hier werden die Werte eingestellt, die innerhalb des Programms gespeichert sind. Alte Laden - Wenn man sich verschrieben hat oder einen anderen Fehler gemacht hat kann man die zuletzt gespeicherte Konfiguration wieder einladen. Sobald man aber die Konfiguration verläßt, ist die vorherige für immer verloren. Speichern + ENDE - Hat man etwas geändert und will es gespeichet haben, verläßt man das Konfigurationmenu auf diesem Wege. ABBRUCH - Verläßt das Konfigurationsmenu und vergißt alle änderungen. Die vor dem Aufruf gültigen werden wieder gesetzt. Seite 1/2 - Damit schaltet man zwischen den beiden Seiten der Konfiguration hin und her ALLE GADGETS des Konfigurationsmenus sind OHNE Tastaturkürzel U - Unterschrift bei Nachrichten ändern --------------------------------------- Wie in der Konfiguration bereits erwähnt kann man an alle TextNachrichten, auch an die, die man fertig von woanders einliest eine Textuinterschrift anhängen, die eine beliebige Textdatei ist. Um sich von vorne herein Ärger mit anderen Usern im Netz zu sparen, sollte diese unterschrift aber nicht mehr als 3 Zeilen lang sein. Mit diesem Befehl wird einfach der voreingestellte Editor aufgerufen, um diese Unterschriftsdatei zu ändern oder ggf. erstmals zu erstellen. In der Konfiguration kann man zudem per Schalter einstellen, ob diese Unterschrift an Text angehängt wird oder nicht. Binärdateinen erhalten logischerweise NIE eine Textunterschrift. N - NetMailAdressenverwaltung ----------------------------- Die NetMailadressenverwaltung liest eine Datei Namens ADRESSEN.DAT ein, in der eine Liste von Usernamen und ein kurzer Kommentar zum Namen gespeichert ist. Folgende Befehle stehen zur Verfügung: - Neue Adresse (N) Eine neue Adresse einfügen. Man wird per Stringgadgets nach dem Namen des users gefragt und nach einem Kommentar dazu. Eine normale Netmailadresse innerhalb des Zerberusnetzes hat das Format User@Box.ZER, normalerweise alles in Großschreibung, ist aber seit Zerberus 2.0 nicht mehr Pflicht. User in der eigenen Mailbox (gleiches "Box.Zer") müssen OHNE @Box.Zer eingegeben werden, da sonst die Mail nicht ankommt. Allerdings erkennt THE_ANSWER normalerweise daß es sich um den gleichen Server handelt und löscht das Anhängsel, falls vorhanden, beim erstellen einer Nachricht an einen solchen User. - Adresse löschen (DEL) Die selektierte Adresse wird nach Sicherheitsabrage gelöscht - Adresse ändern (RETURN/ENTER) Über Stringrequester kann man die Adresse und den Kommentar ändern - Liste nach Namen sortieren (S) Die Adressenliste wird alphabetisch sortiert, wobei nach dem Usernamen sortiert wird. - Liste nach Kommentar sortieren (K) Die Adressliste wird alphabetisch sortiert, wobei nach dem Kommentartext sortiert wird. Diese Adressen kann man mit den Menübefehlen "Adresse eingeben", "Adresse ändern" und "Adresse löschen" verwalten. Benötigt wird diese Datei, wenn man über das Hauptmenu eine persönliche Nachricht an einen anderen User schreibt (siehe dort). Diese Routine ist das Stiefkind des Programms. Allein Dort gibt es nur Tastaturkürzel und keine Gadgets dazu. Auch das schreiben von Texten geht nicht über Stringgadgets sondern über eine eigene Input-Routine. Das ganze soll, wenn die Zeit reicht, ähnlich aufgebaut werden wie die übrigen Listen im Programm und einem entsprechenden Menu. Wem dieser Menupunkt zu doof ist kann aber auch die Datei Adressen.Dat mit dem Editor editieren, sie ist reines ASCII und Zapf-Kompatibel A - Alte ZapfBretter konvertieren --------------------------------- Diese Routine wurde eingebaut, da das Format, wie der Index der Bretterverzeichnisse aufgebaut ist sich gegenüber Zapf geändert hat. Damit kann man die Bretterliste von Zapf (EMPF.DAT) einlesen und mit allen darin befindlichen Nachrichten konvertieren. Da sich sonst nichts geändert hat, können ZapfBenutezr beim ersten Aufruf des Programmes als Haupt- und Log-Verzeichnis hier die Namen eingeben, wo sich ihre Zapf-Daten befinden und damit weiterarbeiten, nachdem die Bretterliste konvertiert ist. THE ANSWER erzeugt beim ersten Aufruf, automatisch drei Bretter. Falls sich diese drei mit alten Zapf-Brettern überschneiden, so werden die Zapf-Bretter gerettet. Sie werden in "UNBEKANNT" umbenannt und erhalten die Nummern 997-999. Werden vor Konvertierung jedoch Bretter per Hand oder durch einsortieren eines Netcalls etc. erzeugt, so überschreiben diese neuen Bretter die alten!!!!!! Darum sollte die Konvertierung als ERSTER SCHRITT nach dem erstellen der Konfiguration sein. Die drei geretteten Bretter kann man später umbenennen. Falls in Zapf die Bretter "/UNZUSTELLBAR" und das private Brett (username laut Konfiguration) exestieren, erhalten sie beim Konvertieren das Anhängesel ".O", damit keine doppelten Namen entstehen. Für "ehemalige" ZapfBenutzer exestiert ein extra Dok-File, daß die wichtigsten Unterschiede zwischen Zapf und THE ANSWER aufzeigt HELP - Kurze Hilfe ------------------ Mit ESC/Gadget zurueck zum Hauptmenu. . NotePad - Notizbuch aufrufen ------------------------------ Ruft den Editor mit einem festen Filenamen aufruft, um sich kurz Notizen zu machen, ohne aus THE ANSWER raus zu müssen. ESC/Q/Z/Zahlenblock-* - Programm verlassen ------------------------------------------ Bitte Das Programm immer so verlassennund nicht durch einen Reset o.ä, da sonst Daten verloren gehen könnten. (Brettliste etc.) Und zum Schluss: Das InhaltsMenu (InhaltMenu) """""""""""""""""""""""""""" Folgende Menupunkte stehen zur Verfügung: 1. Die acht Gadgets, die in jedem Listenmenu zu finden sind. Damit wählt man einen Listeneintrag an, auf den sich die Befehle dann beziehen: ^^^ ^^^ <<< ^^^ RET HLP vvv vvv vvv Von Links nach rechts: ^^^ - Anfang der Liste Home-Taste im Zahlenblock der Tastatur/Cursor links <<< - Menu verlassen ESC/Q/Z/(* im Zahlenblock) HLP - Hilfe zum Menu HELP-Taste vvv - Ende der Liste End-Taste im Zahlenblock der Tastatur/Cursor rechts ^^^ - 10 Einträge höher PgUp-Taste im Zahlenblock der Tastatur RET - Eintrag anwählen RETURN/ENTER/5 im Zahlenblock vvv - 10 Einträge tiefer PdDn-Taste im Zahlenblock der Tastatur ^^^ - 1 Eintrag tiefer Die Pfeil oben Taste im Zahlenblock/Cursor hoch vvv - 1 Eintrag tiefer Die Pfeil unten Taste im Zahlenblock/Cursor runter Als einziger weiterer Unterschied zu normalen Listenmenus steht noch der Name des angewählten Brettes als Fußzeile unter dem Menu oder allein, bei ausgeschaltenen Menu. TABULATOR - Nächste neue Nachricht (NNN) Die nächste Nachricht, die mit * als neu gekennzeichnet ist wird angewählt und gelesen. Wenn sie eine Binärnachricht ist, wird sie nur angewählt. Dieser Befehl ist mit der NNN-Funktion des Brettmenus identisch. Wenn im aktuellen Brett keine neue Nachricht mehr ist, wird automatisch ins nächste Brett mit einer neuen Nachricht gesprungen und diese angewählt. NNN sucht nur vorwärts und kann alternativ auch im Zahlenblock mit der "+"-Tate ausgelöst werden. RETURN / ENTER / 5 im Zahlenblock Die angewählte Nachricht wird gelesen. Dazu wird das in der Konfiguration festgelegte "Texte lesen mit: (ohne Parameter)" Programm benutzt. Ist die Nachricht eine vom Typ Binär wird automatisch "Auslagern" aufgerufen. A - Private Antwort Bezugnehmend auf die angewählte Nachricht wird eine private Antwort an den Absender dieser Mail geschickt. Wie man eine Nachricht erstellt ist unter "E - Eingeben einer persönlichen Nachricht." beschrieben. R - Öffnetliche Antwort (reply) Bezugnehmend auf die angewählte Nachricht wird eine Antwort an den Absender dieser Mail geschickt. Die Nachricht wird aber nicht privat zugestellt, sondern ins das Brett geschickt, in dem man sich gerade befindet. Wie man eine Nachricht erstellt ist unter "E - Eingeben einer persönlichen Nachricht." beschrieben. X - Nachricht auslagern. Eine Textnachricht wird so konvertiert, als wenn man sie lesen würde, jedoch nicht angezeigt. Es wird der Filerequester aufgerufen und man kann die Nachricht irgendwo hin abspeichern. Dabei ist der voreingestellte Pfad für den Filerequester der Pfad, der in der Konfiguration angegeben wurde. Bei Binaerdateien wird die reine Nachricht ohne Nachrichtenkopf ausgelagert. Auch dabei wird dem Filerequester ein in der Konfiguration einstellbarer Pfad zugewiesen. Hat man einen Filenamen ausgewählt, der bereits exestiert, so wird man per Requester gefragt (Tastenkürzel siehe DOK-Anfang), ob man die exestierende Datei üebrschreiben, die neue Nachricht daran anhängen (JOIN) oder ob man abbrechen will. O - Als alt markieren (old) "/" im Zahlenblock Die angewählte Nachricht wird als alt markiert. Sie gilt dann als gelesen. Eine als gelöscht markierte Nachricht kann auf diese Weise wieder zurückgeholt werden. N - Als neu markieren (new) "]" im Zahlenblock Die angewählte Nachricht gilt daraufhin als ungelesen. Eine als gelöscht markierte Nachricht kann auf diese Weise zurückgeholt werden. C - Als archiviert markieren/Nachricht im Brett archivieren. Die angewälte Nachricht wird mit einem "A" markiert und gilt hiermit als archiviert. Die Befehle "O- Alte Nachrichten löschen" und "K- ALLE Nachrichten löschen" haben keine Wirkung auf solche Nachrichten. Wenn sie gelöscht werden wollen, so muss man sie mit "DEL- Nachricht löschen" einzeln löschen. DEL - Nachricht löschen Die angewählte Nachricht wird als gelöscht markiert und beim Verlassen des Brettes gelöscht. L - Alte Nachrichten löschen "[" im Zahlenblock ALLE bisher als alt markierten Nachrichten werden als gelöscht markiert und beim Verlassen des Brettes endgültig gelöscht S - Nachricht senden Es wird eine neue öffentliche Nachricht ohne Bezug erstellt. Wie man eine Nachricht erstellt ist unter "E - Eingeben einer persönlichen Nachricht." zu entnehmen. W - Weiterleiten (Menu) Mit dieser Funktion kann man die angewählte Nachricht innerhalb von THE ANSWER kopieren oder eine Kopie erzeugen und an einen anderen user im Netz oder ein anderes Brett im Netz senden. Folgende Menupunkte stehen zur Auswahl: A - (Haupt)Archiv Die Nachricht wird ins Brett /ARCHIV kopiert. B - Brettarchiv Die Nachricht wird ins Brett /ARCHIV/[Brettname] kopiert. P - eigenes Postfach - Die Nachricht wird ins eigene private Postfach kopiert. U - an User/Brett im Netz. Es wird eine Kopie der Nachricht in die Spool-Datei gelegt. Man kann einen Empfänger eingeben. Dies kann ein einzelner Username sein oder auch ein Brettname. Bitte dabei auf genaue Schreibweise achten (auch Gross-Kleinschreibung), da nicht geprüft wird, ob der Empfänger exestiert... Beim Menupunkt U wird bei Textnachrichten der Original Betreff/Absender/Empfänger vor die eigentliche Nachricht im Text eingefügt. Um den Empfänger auszuwählen erscheint die Liste aller Netmailadressen wie es bei "Eingeben einer persönlichen Nachricht" beschrieben ist. Neben diesen Adressen werden jedoch hier zusätzlich ALLE dem Point bekannten Bretter angezeigt, um auch ein in Brett per Auswahl weiterleiten zu können. Nach der Auswahl erscheint der Empfänger in einen Stringgadget. Dort kann man ihn abändern oder erstmalig eingeben, wenn man in der Adressliste "Freitext" gewählt hat, oder mit OK/RETURN bestätigen, bzw. mit CANCEL das ganze abbrechen. Selbst wenn man in ein anderes Brett weiterleitet wird die Kopie NUR in die Spool-Datei geschreiben und nicht INTERN! Existiert ein ArchivBrett noch nicht, so wird es erzeugt. Dadurch wird die alte Liste der Bretter ungültig. Wenn man das Brett später verläßt wird sie neu aufgebaut und das angewählte Brett ist das erste der Liste. D - Drucken Die angewählte Nachricht wird auf dem Drucker (PRT:) ausgegeben. Das sollte man NUR mit Textdateien machen. K - Kill - Alles löschen Alle Nachrichten egal ob neu oder alt, werden als gelöscht markiert und beim Verlassen des Brettes gelöscht. Nachrichten die als archiviert makriert sind, werden jedoch nicht gelöscht. M Menu ein/aus Damit kann man die Menugadgets ausschalten, um mehr Platz zum Darstellen der Liste zu haben. Man kann die Befehle dann nur noch mit ihren Tastaturkürzeln erreichen. . NotePad - Notizbuch aufrufen Ruft den Editor mit einem festen Filenamen aufruft, um sich kurz Notizen zu machen, ohne aus THE ANSWER raus zu müssen. HELP - Hilfe Ein kurze Übersicht der Tastaturbefehle dieses Menues Die Log-Files """"""""""""" In The Answer exestieren zwei Log-Files: a) TheAnswer.log TheAnswer.log enthält genaue Angaben über den Netcall in deutscher Sprache. Dieses Textfile kann man sich per Editor oder More ansehen. (Nicht von TheAnswer aus) b) jrcomm.log jrcomm.log ist ähnlich von TheAnswer.log enthält jedoch nur die vier Daten pro Anruf: Start des Logins, Begin des Uploads und die Größe der Uploaddatei, Begfin des Downloads und die Größe der Downloaddatei sowie das Ende des Logins. tt.log ist im Format von JRComm (Terminalprogramm-Shareware) aufgebaut. Daten die TheAnswer nicht zur Verfügung stellt werden simuliert (Transferrate, Namen der Up/Downloadadteien). Mit dem PD-Programm JrScann kann man nun tt.log auswerten. Man bekommt eine Statitik aller Anrufe mit Gebührenverbrauch. Jrscann funktioniert nur, wenn jrcomm.log im logischen verzeichnis JRCOMM: liegt und in JRCOMM: ein File Namens Zones exestiert. Nähere Infos siehe im Dok-File zu JRScann. Ich hab den Autor gebeten, eine Version rauzubringen, in der man den Filenamen auswählen kann, um den Assign auf JRCOMM: nicht erforderlich zu machen. Das Ergebnis ist bei der Erstellung dieser DOK noch nicht raus. Solange wird dem paket auch kein JR-Scann mitgeliefert, sobald aber eine solche Version draussen ist, kommt sie zum Paket dazu. im Moment kann man sich (privat) eine Kopie von JR-Scann erzeugen und über einen Disk/File-monitor, die Namen "jrcomm:jrcomm.log" ja seinen Wünschen anpassen: "DH3:Answer/tt.log" oder so :-) c) NComm.log NComm.log entspricht jrcomm.log nur, daß hier das Aufzeichnungsformat des PD-Terminalprogramms NComm benutzt wird. Zu NComm gibt es ein Share-Ware-Programm Namens CallInfo. Damit kann man mit NComm.log ein umfangreiche Statistik erstellen, die die Anrufe auswertet. CallInfo kann im Gegensatz zu JR-Scann auch ein LogFile mit beliebigen Filenamen auswerten. CallInfo benötigt eine Datei Namens "CallInfo.rate" in der die zu berechnenden Grundwerte stehen. Hier ein Beispiel für eine Box im Nahtarif: Unitprice: 0.23 (* Preis einer Einheit *) Telephone_rental: 24.60 (* Fixkosten des Telefons pro Monats. *) Unit: DM (* Währungseinheit (beliebig) *) Cheapzone_start: 18.00 (* Uhrzeit, wenn Billigtarif beginnt *) Cheapzone_end: 06.00 (* und wann er endet. *) Cheapday: Sat (* Die Tagen, an denen IMMER Billigtarif ist*) Cheapday: Sun (* Für jeden Tag eine neue Zeile verwenden *) Phone_prefix: (* Vorwahl oder nix (Ortsgespräch) *) Cheapzone_unittime: 12.0 (* Zeit einer Einheit bei Billigtarif *) Expensivezone_unittime: 6.0 (* Zeit einer Einheit bei Normaltarif *) (*Die Zeit ist in Minuten anzugeben und zwar Dezimal. Das *) (*heißt, 1.0 sind 60 Sekunden. und 0.5 sind 30 Sekunden *) CallInfo liegt dem Paket aus Platzmangel nicht bei, ist aber u.a. auf den Fred-Fish Disk 356 zu finden (im NComm-Paket) C. Support: """"""""""" Es dürfte wohl klar sein, daß der Support eines Freewareprogrammes sich in Grenzen hält, da ich keine Sharewaregebühren ö.ä. kassiere, die einen großzügigen Support finanzieren könnten. Wer mir aber eine Mail schreibt, in dem er mir schlicht mitteilt, daß er THE ANSWER benutzt bekommt bei Änderungen, neuen Versionen oder Updates zumindest Bescheid und kann sich ferner jederzeit meiner Hilfe sicher sein. Von Telefonanrufen oder ähnlichem bitte ich abzusehen, bei mir kommt jetzt schon keiner mehr durch :-) Dazu bitte auch die Textdatei "REGISTIERUNG.TXT" beachten. Besondere externe Programme: Zur Zeit werden neben den Programmen, die man zu TheAnswer braucht noch folgenden Programme mitgeliefiert: RECOVER - Recover rettet eine defekte Pufferdatei. Es ist von MANGAR@CAFE.ZER, nähere copyrights sie in Recover.dok D. Die Zukunft: """"""""""""""" Features der nächsten Version, wenn mir bis dahin Zeit und Lust nicht ausgehen: 1. Das Format, wie die Daten intern gespeichert werden ist Zeit- und Speicherplatzaufwendig. Ich habe zumindest vor, daß zu ändern, aber das würde eine Neufassung großer Teile des Programms bedeuten, die neben einer gewissen Entwicklungszeit auch eine entsprechende Testphase benötigen. Vorschläge hierzu sind willkommen. 2. Da bis dahin vermutlich das neuen Netcall-Format für das Zerberus-Netz gilt, wird sich TheAnswer daran anpassen. Falls das vorher geschieht, wird so schnell wie möglich ein Mini-Update erstellt, der wenigestens das neue Format kann. 3. Bei Gelegenheit werd ich mich mit der seriellen Schnittstelle neu befassen. Das Ergebnis wird hoffentlich dergestallt sein, daß ALLE Modems mit TheAnswer arbeiten können. Die grafische Anzeige des Netcalls wird auch verbessert. Diesbezüglich wird es, bei Erfolg, ebenfalls einen V1.11 Mini-Update geben. 4. Einige User wünschen sich ein verbesserte Maus- untertütztung. Derartige Routinen verlangen aber einen relativ komplexen Umbau fast aller internen Routinen. Ich versuche aber das zu realisieren, sobald ich Zeit für einen komplette Rewrite habe. Ein solcher Rewrite wird dann auch neue interne Formate und Speichermethoden beinhalten, praktisch also ein neues Programm :-) Wann aber ein solches TheAnswer 2.0 rauskommt steht noch nicht fest. E. Tips & Tricks """""""""""""""" 1. Beim Lesen einer Nachricht stimmen die Daten, die im Menu angezeigt werden nicht mehr mit dem Kopf der nachricht überein. Ursache: Nach dem Einlesen eines Netcalls wurde logischerweise die Anzahl der Nachrichten eines Brettes geändert. stürzt der Rechner nun ab, so wurde die geänderte Nachrichtenanzahl evtl. nicht auf Disk gespeichert. Liest man nun wieder einen Netcall ein, bevor man im betroffenen Brett etwas gemacht hat, was das Programm veranlaßt, die Liste upzudaten, so wird beim Einlesen des zweiten Netcalls die Nachrichtenanzahl angenommen, die beim einlesen VOR dem ersten aktuell war. Ergo sind die Nachrichten "verschoben". Abhilfe: Ab der ersten fehlerhaften Mail sollte alles gelöscht werden, nachdem die Nachrichten gelesen wurden. Dann kommt die Liste wieder ins reine. Vorbeugen: Wenn der Rechner (muss ja nicht an TheAnswer liegen) mal abgestürzt ist, während TheAnswer lief, alle Bretter anwählen und falls dort neue Nachrichten drin sind, die erste dieser neuen Nachrichten anwäheln und den menupunkt "N" als NEU markieren anwählen. Äußerlich ändert sich nichts, aber die Liste der Nachricten dieses brettes wird upgedatet und die Nachrichtenanzahl des Brettes neu gesetzt. 2. Das Programm DMouse hat ein paar Probleme, wie sie auch bei anderen Programmen auftreten. Bei TheAnswer hat das zur Folge, daß die Autoaktivierung bei Stringgadgets zwar funktioniert, aber die Maus genau auf den Stringgadget liegen muss, solange man eine Eingabe macht. Wie gesagt, daß Problem liegt nicht an TheAnswer, da wird nicht systemunkonform rumgetrickts. Abhilfe: Man verwende einen alternatives Programm wie MachII/III oder QMouse (wie ich). 3. TheAnswer in einem unabhänigen Task starten. TheAnswer kann nur vom CLI/SHELL aus gestartet werden. Aufrufe mit Runback, Verweisungen nach >NIL: oder >NULL: und ein Workbenchaufruf (der eh geblockt wird) führen zum Programmabsturz, i.d.R. zum Guru. Dennoch kann es ja sein, daß man TheAnswer unabhängig von aktiven Cli-Task starten möchte. Ablife: Ein starten des Programms mit dem Standard-RUN funktioniert, allerdings ist The Answer dann abhängig von Start-Task. (endcli geht nicht, Textausgaben diverser externer Programme sind hier) Als alternative Möglichkeit bieten sich jedoch Batchdateien an: Man benötigt zwei kleine Batchdateien, die wie folgt aussehen: ;1. Batch StartAnswer NewShell from AnswerBatch ;2. AnswerBartch stack 20000 TheAnswer endcli Beim NewShell-Befehl kann man noch den Titel un die Größe des gewünschten Windows angeben, wenn einem die Standardmaße von NEwShell nicht passen, z.B.: NewShell "NEWCON:10/10/630/200/TheAnswer" from AnswerBatch NewCli oder "CON:" geht natürlich auch. Beide Batchdateien sollten das s-Bit gesetzt haben ('protect "Batchdatei" +s' bzw. 's add' bei ARP) und sollten in einem Verzeichnis liegen, daß mit Path angekoppelt wurde bzw. in S:. Dadruch spart man sich das Tippen von EXECUTE und das tippen eines Pfadnames und kann TheAnswer einfach durch eintippen von "StartAnswer" unabhänging vom aufrufenden Task starten. F. COPYRIGHTS: """""""""""""" reqlibrary V1.2 (c) 1988/1989 reserved by Colin Fox and Bruce Dawson TimerSupport ist (c) 1991 by Nephthys Software, P.Fröhlich. (Routinen dieses Programmes werden in THE ANSWER benutzt) Zerberus ist ein eingetragenes Warenzeichen (tm) THE ANSWER ist (c) 1990,1991 by Toni Günzel-Peltner. Autor: Toni Günzel-Peltner Mettinghstr. 1 D-8000 München 19 EMail: WEGAR@ATLANTIS.ZER