

Bevor wir nun zur Installation von X Window kommen, müssen wir noch die bisher brachliegende Partition /local initialisieren, natürlich nur wenn Sie diesen Platz benötigen. Das ist ganz einfach, schwingen Sie sich aber erst zum Superuser auf.
Dann schauen wir uns an wie die Partition eigentlich heißt, das geschieht auch hier mit 'disklabel'. Angenommen es ist die Partition 'd' au der Festplatte 'sd0', dann sprechen wir diese Partition mit '/dev/rsd0d' an:
Das formatiert diese Partition und löscht - wie üblich - alle dort vorhandenen Daten. Gleichzeitig wird eine Dateistruktur geschrieben. Am Ende kommt der uns schon bekannte 'Fehler', der nichts weiter aussagt als das NetBSD-Amiga keine Disklabel schreiben kann.
Danach nun mounten wir diese Partition.
Prüfen Sie das Ergebnis mit 'df' - es sollte eine Liste aller Ihrer zur Zeit gemounteten Massenspeicher anzeigen, inklusive Größe und Benutzungsgrad, etwa ähnlich der Ausgabe von 'Info' unter AmigaDOS.
Der Befehl 'mount' ohne Option gibt auch näheres aus über die aktuellen Mount-Punkte.
Um diesen Vorgang zu automatisieren tragen wir diese Partition in die Datei /etc/fstab ein, die ja alle zu mountende Dateisysteme beim Booten in den Multi-User Modus enthält.
Starten Sie den Editor: 'vi /etc/fstab' - Hilfe über diesen Editor finden Sie im Textkasten 'vi' - und begeben Sie sich in die letzte Zeile und geben ein:
Ersetzen sie dabei 'sd0d' durch Ihre Partition. Der Parameter 'ufs' gibt an, das diese Partition mit dem Dateisystem 'ufs' beschrieben ist. 'rw' mountet die Partition als Read und Write, also les- und schreibbar. Die beiden Zahlen am Ende sind vorerst nicht wichtig, übernehmen Sie diese einfach.
Speichern Sie ab und verlassen den Editor, nach jedem Bootvorgang wird nun die /usr/local-partition mit eingebunden, genau wie es jetzt auch schon der Fall ist.