@DATABASE "Astra&Hotbird.Guide"
@REM NEUER NAME AB AUSGABE 3: AHG.AG

@INDEX INDEX/MAIN
@AUTHOR "Hartmut Lasch"
@(C) Hartmut Lasch 1996-1998
@$VER: Astra&Hotbird.Guide_Ausgabe_3  FEBRUAR_1998
@FONT courier.font 13
@TOC "AHG.AG/Main"
@SMARTWRAP
@MACRO bn "@{JCENTER}@{APEN 13}@{b}$1@{ub}@{APEN 1}@{LINE}@{JLEFT}"
@MACRO ge "@{JCENTER}@{APEN 11}@{b}$1@{ub}@{APEN 1}@{LINE}@{JLEFT}"
@MACRO bl "@{JCENTER}@{APEN 8}@{b}$1@{ub}@{APEN 1}@{LINE}@{JLEFT}"
@MACRO gn "@{JCENTER}@{APEN 10}@{b}$1@{ub}@{APEN 1}@{LINE}@{JLEFT}"
@MACRO f "@{b}$1@{ub}"
@MACRO k "@{i}$1@{ui}"
@MACRO h "@{APEN 8}$1@{APEN 1}"


@NODE MAIN "Astra&Hotbird.Guide  © 1996-1998 bei Hartmut Lasch"
@NEXT MAIN




@{bl "Astra & Hotbird.Guide "}

@{bl "Ausgabe 3 - Herausgegeben am 16. Februar 1998"}




@{gn "Inhalt :" }



                                   @{"   " LINK 1}   über Astra & Hotbird.Guide @{LINE}

                                   @{"   " LINK 2}   Einführung in den Satellitenempfang @{LINE}

                                   @{"   " LINK 5}   Veränderungen @{LINE}

                                   @{"   " LINK 100}   Frequenztabellen ASTRA 1 - 19,2° Ost @{LINE}

                                   @{"   " LINK 103}   Frequenztabellen Hot Bird - 13° Ost @{PAR}

@ENDNODE

@NODE 1 "Was Sie über Astra&Hotbird.Guide wissen sollten"


@{bn "Informationen über Astra & Hotbird.Guide : "}




                                   @{"   " LINK 10}   Vorwort @{LINE}

                                   @{"   " LINK 11}   Aktualität @{LINE}

                                   @{"   " LINK 12}   AmigaGuide-Version@{LINE}

                                   @{"   " LINK 13}   HTML-Version@{LINE}

                                   @{"   " LINK 14}   Installation@{LINE}

                                   @{"   " LINK 15}   Autor @{LINE}

                                   @{"   " LINK 16}   Rechtliches @{LINE}

                                   @{"   " LINK 17}   Bedienung@{LINE}

                                   @{"   " LINK 18}   Danke @{LINE}
@ENDNODE

@NODE 10 "Astra&Hotbird.Guide - Vorwort"
@PREV 18
@{LINDENT 1}


@{bn "Vorwort"}


Astra&Hotbird.Guide ist hauptsächlich als Transponderbelegungsliste für die beiden
Satellitensysteme @{f "ASTRA"} und @{f "EUTELSAT Hot Bird"} gedacht, welche für den
Direktempfang im deutschsprachigen Raum am wichtigsten sind. Berücksichtigt sind dabei alle
Hörfunk- und Fernsehprogramme die zum Erstellungsdatum, über die genannten Satellitensysteme auf
Sendung waren oder von denen mit ziemlicher Sicherheit feststand das diese bald auf Sendung gehen
würden.@{LINE}
Astra&Hotbird.Guide hatte ich zunächst für meinen eigenen Gebrauch geschrieben, weil mir die
allgemein üblichen Satellittenbelegungstabellen zu ungenau oder aber zu unübersichtlich waren.
Ergänzend hierzu habe ich noch eine allgemeine Einführung über den Satellitenempfang und einige
ergänzende Grafiken eingefügt. Gewiss, auch dieses Guide ist zunächst einmal wie die sonst
üblichen Frequenztabellen aufgebaut, jedoch stellt dabei, dank des Hypertext-Verfahrens
von AmigaGuide, jeder Sendername einen Verweis auf eine Seite mit allen wichtigen Details dar,
die in vielen anderen Frequenztabellen oft zu kurz kommen oder gar nicht erwähnt werden.
Als Alternative zum AmigaGuide-Dokument habe ich ab dieser Ausgabe das Ganze auch in einer
HTML-Version erstellt. @{LINE}
Geplant ist Astra&Hotbird.Guide zu aktuallisieren sobald die Anzahl der eingetretenen
Veränderungen das Erscheinen einer neuen Ausgabe rechtfertigt.
Sollten Sie Fehler finden oder Ihnen irgendetwas unklar erscheinen, wenden sie
sich bitte an den @{" Autor " LINK 15}.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 11 "Astra&Hotbird.Guide - Aktualität"
@{LINDENT 1}
@{PARI 3}


@{bn "Aktualität "}


@{f " I. Analoge Programme und ADR-Programme "}

Für alle aufgeführten analogen Hörfunk- und Fernsehprogramme, sowie die digitalen
ADR-Radioprogramme basiert Astra&Hotbird.Guide auf eigenen Beobachtungen und ist damit am Tag
der Fertigstellung der jeweiligen Ausgabe auf den neuesten Stand. @{LINE}

@{f " II.Digitale Fernsehprogramme"}

Für die digitalen Fernsehprogramme die in der DVB-Norm @{k "MPEG 2 "}ausgestrahlt werden, kann
ich mangels eigenen Digital-Receivers, Sie nur eingeschränkt mit aktuellen Daten versorgen. @{LINE}
Um Ihnen auch dafür Daten an die Hand zu geben, habe ich hierfür auf die offiziellen Frequenzlisten
von Astra und Eutelsat zurückgegriffen. Soweit vorhanden wurden auch angaben der Programmveranstalter
verwendet.
@{PARI -1}@{PAR}
@{b} Das Datum an dem die jeweilige Version fertiggestellt wurde befindet sich immer auf der ersten Seite von
Astra&Hotbird.Guide.@{ub}@{PAR}
@ENDNODE
@NODE 12 "Astra&Hotbird.Guide - AmigaGuide-Version"
@{LINDENT 1}

@{bn "AmigaGuide-Version"}

Mit der dritten Ausgabe liegt die AmigaGuide-Version von Astra&Hotbird.Guide nur noch in einer
Version vor. Die Version für ältere die Versionen der amigaguide.library V34 und V39 wurde
zugunsten einer HTML-Version entfernt.@{LINE}

Auf jeden Fall benötigt wird:@{LINE}

       * Einen Amiga oder einen amigakompatiblen Computer mit Amiga OS 3.1 oder höher@{LINE}
           - amigaguide.library V40 oder höher im Verzeichnis Libs: Ihrer Systempartition.@{LINE}
           - AmigaGuide im Verzeichnis devs:Datatypes@{LINE}
           - AmigaGuide.datatype im Verzeichnis SYS:Classes/Datatypes@{LINE}
       * Schrift Courier im Verzeichnis Fonts Ihrer Systempartition.@{LINE}
       * Deutscher Zeichensatz aktiviert@{LINE}
       * Multiview @{LINE}
       * Als Bildschirmauflösung Ihrer Workbench wird 800x600 mit mindestens 16 Farben benötigt.@{LINE}


Zusätzlich zu empfehlen:@{LINE}

Grafikkarte und ein Bildanzeiger der für diese geeignet ist. Zwar ist die Standardversion des
Bildanzeigers ViewTek von Thomas Krehbiel in Astra&Hotbird.Guide enthalten, jedoch ist zur
korrekten Darstellung aller Bilder ein Bildanzeiger nötig der Bilder in 24 Bit (16,7 Mio Farben)
anzeigen kann. Geeignet hierfür sind neben Grafikkarten-Versionen von ViewTek, die Programme
Cyberview, Cybershow und Cyberwindow. Zur Nutzung müssen Sie den gewählten Bildanzeiger in das
selbe Verzeichnis wie AHG.AG kopieren und ihn in @{b}VT@{ub} umbenennen.@{LINE}


Wichtig:@{LINE}

Zur Zeit nicht möglich ist das Benutzen von Astra&Hotbird.Guide unter dem Betriebssystem p.OS
(Prerelease), da der Guideviewer von p.OS nicht kompatibel mit den AmigaGuide-Versionen V39
und V40 ist. Werbeaussagen für p.OS wo behauptet wird es wäre ein AmigaGuide-Kompatibeler
Guideviewer enthalten beziehen sich auf die Uralt Version V34 von AmigaGuide. @{PAR}
@ENDNODE

@NODE 13 "Astra&Hotbird.Guide - HTML-Version"
@{LINDENT 1}

@{bn "HTML-Version"}

Mit der dritten Ausgabe liegt Astra&Hotbird.Guide nun in einer HTML-Version vor. Zum Betrachten
wird ein Browser benötigt, der die Tags von HTML 3.2 interpretieren kann. Die Bildschirmauflösung
sollte 800x600 bei mindestens 16 Bit Farbtiefe betragen.@{LINE}
Ich habe die HTML-Version von Astra&Hotbird.Guide so gestaltet das auf jeden Browser ein akzeptabeles
Ergebnis angezeigt wird. Einige Browser für den Amiga haben leider Probleme mit den deutschen Sonder-
zeichen.

@ENDNODE
@NODE 14 "Astra&Hotbird.Guide - Installation"
@{LINDENT 1}
@{SETTABS 15 25 60 70 }

@{bn " Installation"}

@{f "Bei der Installation auf Festplatte müssen Sie folgendes beachten: "}@{par}

Astra&Hotbird.Guide setzt sich aus einer Reihe von Teildokumenten zusammen
die sich alle innerhalb eines Verzeichnisses befinden müssen. In diesem
Verzeichnis müssen sich folgende weitere Schubladen mit dem Namen @{f "Bilder, Button, Back, Tabellen
und Html "} befinden.Die Namen der Bilder und Dokumente dürfen nicht verändert werden!@{par}

@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 15 "Astra&Hotbird.Guide - Autor"
@{LINDENT 1}


@{bn " Autor"}

Astra&Hotbird.Guide habe ich mit der grösstmöglichen Sorgfalt erstellt und auch auf seine
Funktion hin getestet. Natürlich können trotz aller Mühe Fehler bei einem Dokument dieser
Grössenordnung letztlich nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Sollten Sie also Fehler in diesem
Guide finden wenden Sie sich an den Autor mit einer möglichst genauen Beschreibung des
aufgetretenen Fehlers. Dies gilt für Fehler aller Art, also sowohl für funktionelle - als auch
für inhaltliche Fehler.@{PAR}


@{JCENTER}
Fehlermeldungen, Anregungen und Wünsche richten Sie bitte schriftlich an:


@{" Hartmut Lasch " SYSTEM "VT Bilder/HFL.JPG"}

Auweg 3

D-97654 Bastheim

Bundesrepublik Deutschland

@{JLEFT}
@{LINDENT 1}

Sollten Sie Fragen haben, auf die Sie eine Antwort erwarten so legen Sie bitte ausreichend
Rückporto bei. Dies sind innerhalb Deutschlands 1,10 DM in Briefmarken. Sollten Sie aus dem
Ausland schreiben legen Sie bitte einen Internationalen Antwortschein (IRC) bei. @{PAR}
@ENDNODE

@NODE 16 "Astra&Hotbird.Guide - Rechtliches"
@{LINDENT 1}

@{bn " Rechtliches "}

I. @{h "Status "}

    Astra&Hotbird.Guide ist FREEWARE@{LINE}
    Das heisst ich erwarte keine Gegenleistungen in irgendeiner Form.

II. @{h "Urheberrecht "}

Alle Rechte für Astra&Hotbird.Guide bleiben bei seinem @{" Autor " LINK 15}.
Dies bedeutet: Astra&Hotbird.Guide darf nicht ohne die ausdrückliche
schriftliche Zustimmung des Autors verändert werden. @{LINE}
Die Übersetzung in andere Sprachen ist gestattet.@{LINE}
Einige Namen, die in diesem Guide benutzt werden, sind Warenzeichen oder
eingetragene Warenzeichen. Die Nennung dieser Namen bedeutet nicht, daß sie
frei benutzt werden dürfen.@{LINE}
Auf folgende Rechte wird besonders hingewiesen:@{LINE}
    @{k " Viewtek © 1992-1994 Thomas Krehbiel, All Rights Reserved "}@{LINE}
    @{k " AmigaGuide und Amiga sind eingetragene Warenzeichen von Amiga International "}@{LINE}
    @{k " ASTRA ist eingetragenes Warenzeichen der Societe Europeenne des Satellites "}@{LINE}
    @{k " Hot Bird ist eingetragenes Warenzeichen von EUTELSAT "}@{LINE}
Die Rechte für die Grafiken bzw. Bilder die in Astra&Hotbird.Guide verwendet werden liegen, wenn
nicht anders angegeben, bei den Satellitenbetreibern SES und EUTELSAT welche in Deutschland durch
die Firmen ASTRA-Marketing GmbH in Eschborn und pr bonn, repräsentiert werden und freundlicherweise
die Nutzung ihres Bildmaterials in Astra&Hotbird.Guide gestattet haben.@{LINE}

III. @{h "Verteilung "}@{LINE}

Astra&Hotbird.Guide darf frei verteilt werden, solange folgende Bedingungen
erfüllt werden:@{LINE}
Jede Weitergabe muß das komplette Verzeichnis Astra&Hotbird.Guide umfassen.@{LINE}
Astra&Hotbird.Guide darf frei weitergegeben werden über InterNet, Mailboxen,
Software-Bibliotheken wie die von Aminet und Fred Fish, sowie über alle
anderen allgemein zugänglichen elektronischen Verbreitungswege.@{LINE}
Der kommerzielle Vertrieb von Astra&Hotbird.Guide wird hiermit ausdrücklich
untersagt!@{LINE}
Die Verteilung auf den CD-ROM Serien wie Aminet, Meating Pearls und Fred Fish
wird hiermit ausdrücklich erlaubt.@{LINE}

IV.@{h "Gewährleistungsausschluss "}@{LINE}

Der Autor übernimmt keine Verantwortung für Schäden, die durch Benutzung von
Astra&Hotbird.Guide auftreten. Insbesondere für beschädigte
Satellitenempfangsanlagen wird keine Gewährleistung übernommen.@{PAR}
@ENDNODE
@NODE 17 "Astra&Hotbird.Guide - Bedienung"
@{LINDENT 1}


@{bn " Bedienung"}

Eigentlich gibt es zu der Bedienung von Astra&Hotbird.Guide nicht sehr viel
zu sagen, denn das Sie mit der Handhabung von Multiview vertraut sind nehme
ich doch stark an, da Sie sonst dieses nicht lesen könnten. Sollten Sie sich
trotzdem unsicher sein so benutzen Sie bitte die Hilfsanleitung zu AmigaGuide
welche durch das Anklicken des Schalters @{f "Hilfe"} in der Titelleiste von
Multiview aufgerufen wird. @{LINE}
Grafiken zeigt Astra&Hotbird.Guide mit dem bekannten Anzeigeprogramm Viewtek
von Thomas Krehbiel an, welches Sie durch drücken der Escape-Taste <Esc>
verlassen können. @{LINE}@{APEN 8}
Falls Sie eine Grafikkarte in Ihrem Amiga betreiben rate ich Ihnen, die für Ihre Karte
geeignete Version von Viewtek im Verzeichnis Astra&Hotbird.Guide zu installieren,
die Sie bitte dem kompletten Archiv Viewtek entnehmen, das Sie im Aminet oder
auf diversen CD-ROM's finden. Natürlich eignen sich auch einige andere Bildanzeiger,
wie Cyberview oder Cybershow. Wichtig ist nur das Sie ihn bei der Installation
im Verzeichnis Astra&Hotbird.Guide in VT umbenennen.@{LINE}@{APEN 1}
Suchen Sie gezielt nach einem ganz bestimmten Programm so haben Sie alternativ
zu den Frequenzlisten Möglichkeit im alphabetisch geordneten Index zu suchen,
der sich über den gleichnamigen Schalter in der Titelleiste von Multiview
anzeigen lässt. @{LINE}
Sollte Sie Anregungen zur besseren Gestaltung von Astra&Hotbird.Guide haben
so senden Sie diese bitte an den @{" Autor " LINK 15}. @{PAR}
@ENDNODE

@NODE 18 "Astra&Hotbird.Guide - Danksagungen"
@NEXT 10
@TAB 2


@{bn "Danke"}@{fg text}

@{TAB}@{f "Folgenden Personen und Firmen möchte ich besonders danken: "}
@{LINDENT 6}


Mein besonderer Dank gilt meinem Freund @{f "Manfred Tiede"} für seine
graphischen Arbeiten, seine Ratschläge und seine moralische Unterstützung.  @{LINE}

Herrn @{f "Thomas Krehbiel"} dessen Anzeigeprogramm Viewtek von
Astra&Hotbird.Guide zum Anzeigen von Bildern verwendet wird.@{LINE}
Viewtek © 1992-1994 Thomas Krehbiel, All Rights Reserved @{LINE}

@{f "Jean-Michel Forgeas "}für den Texteditor AZ @{LINE}

Der deutschen@{f " EUTELSAT Agentur "}und der Firma@{f " pr bonn "}für ihr
Informationsmaterial und die freundlich erweise erteilte Genehmigung zur
Nutzung des zur Verfügung gestellten Bildmaterials. @{LINE}

Der @{f "ASTRA-Marketing GmbH"} in Eschborn für ihr Informationsmaterial und
die freundlicherweise erteilte Genehmigung zur Nutzung des zur Verfügung
gestellten Bildmaterials.@{par}
@ENDNODE

@REMARK ************************************************************************************
@REMARK ******************                                    ******************************
@REMARK ******************       Der Satellitenempfang        ******************************
@REMARK ******************                                    ******************************
@REMARK ************************************************************************************

@NODE 2 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Inhalt"
@PREV 2


@{ge "Einführung in den Satellitenempfang"}


                                   @{"   " LINK 21} Hinweis   @{LINE}
                                   @{"   " LINK 22} Die Satelliten  @{LINE}
                                   @{"   " LINK 23} Satellitenantenne @{LINE}
                                   @{"   " LINK 24} Konverter (LNB) @{LINE}
                                   @{"   " LINK 25} Kabel & Bauteile @{LINE}
                                   @{"   " LINK 251} Multifeed @{LINE}
                                   @{"   " LINK 252} DiSEqC @{LINE}
                                   @{"   " LINK 26} Analoge Programmausstrahlung @{LINE}
                                   @{"   " LINK 27} Analoge Empfänger @{LINE}
                                   @{"   " LINK 28} Digital Video Broadcasting@{LINE}
                                   @{"   " LINK 29} Digitale Empfänger @{LINE}
                                   @{"   " LINK 30} Astra Digital Radio @{LINE}
                                   @{"   " LINK 31} Empfängerprogrammierung @{LINE}
                                   @{"   " LINK 32} SES  @{LINE}
                                   @{"   " LINK 33} ASTRA Satellitensystem @{LINE}
                                   @{"   " LINK 34} EUTELSAT @{LINE}
                                   @{"   " LINK 35} Hot Bird Satellitensystem  @{PAR}
@ENDNODE

@NODE 21 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Hinweis"
@{LINDENT 1}


@{ge "Hinweis"}

Natürlich kann ich Ihnen im Rahmen dieses kleinen Dokuments nur eine sehr kurzgehaltene
Einführung in den Satellitenempfang geben, denn Astra&Hotbird.Guide soll Ihnen in erster Linie
als ein Nachschlagewerk über die aktuelle Transponderbelegung der beiden Satellitensysteme
ASTRA und Hot Bird dienen. Erwarten Sie also bitte keine Doktorarbeit und keine weitreichenden
und detailierten Abhandlungen zu diesem Thema. Wenn Sie weitergehende Fragen haben können Sie
sich an den @{" Autor " LINK 15} wenden@{LINE}

@ENDNODE

@NODE 22 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Die Satelliten"
@{LINDENT 1}

@{ge "Die Satelliten"}

Im Prinzip stellen die modernen Kommunikationssatelliten nichts anderes als Funktürme am Himmel
dar, die im Gegensatz zu denen auf der Erde, eine bedeutend grössere Fläche versorgen können.
Damit man diese Satelliten mit einfachen, festinstallierten Antennen empfangen kann, müssen sie
von der Erde aus gesehen, stets an der gleichen Stelle am Himmel stehen. Das wird erreicht,
indem die Satelliten in 36.000 Kilometer Höhe, direkt über dem Äquator positioniert, sich
synchron mit der Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde auf ihrer Umlaufbahn bewegen. Ist dies der
Fall dann stehen die künstlichen Erdtrabanten für einen Betrachter auf der Erde immer an der
gleichen Stelle, man spricht von geostationären Satelliten. Die genaue Position läßt sich durch
einen Höhenwinkel (Elevation) und Längenwinkel (Azimut) beschreiben. Dies gilt für alle
Fernsehsatelliten und die meisten Telekommunikationssatelliten, die im geostationären Orbit
positioniert sind.@{LINE}
Bevor die Satelliten überhaupt TV- und Radioprogramme ausstrahlen können, müssen sie von den
Bodenstationen (Erdfunkstellen) mit Diesen versorgt werden. Die Bodenstation, peilt mit einer
grossen Parabolantenne einen Satelliten an und sendet durch das im Brennpunkt der Schüssel
angebrachte Speisesystem die Programme exakt gebündelt ins Weltall (Uplink). Der Satellit
schickt die Signale, nach Verstärkung und Konvertierung in den vorgesehenen Frequenzbereich
wieder zur Erde zurück (Downlink), allerdings geschieht dies mit einer relativ geringeren
Sendeleistung, die sich zudem auf ein sehr großes Gebiet, die Ausleuchtzone (Footprint) verteilt.
Daher ist hochwertige Empfangstechnik auf der Erde gefragt, damit die sehr schwachen
Satellitensignale ohne Störungen zu empfangen sind. In den Footprints sind die Satelliten mit
einer bestimmten Antennenmindestgröße zu empfangen. Sie beträgt in Mitteleuropa zum Empfang
von ASTRA zirka 60 Zentimeter, für den Empfang der Hot Bird Satelliten von EUTELSAT sollte man
70 Zentimeter vorsehen. Zu den Rändern der Ausleuchtzonen werden die Signale schwächer, und es
müssen dann grössere Antennen montiert werden. Die Betreiber der Satelliten geben Prospekte
heraus in denen die @{" Ausleuchtzonen " SYSTEM "VT Bilder/AG.JPG"} für die jeweiligen
Satelliten grafisch dargestellt sind.@{LINE}
So wie die terrestrisch ausgestrahlte Radio- und Fernsehprogramme, werden auch die über Satellit
gesendeten Programme mit Hilfe elektromagnetischer Wellen transportiert, nur geschieht dies in
einem anderen, weitaus höheren Frequenzbereich. Terrestrische Programme nutzen Frequenzen von
47 bis 862 MHz, Satellitenprogramme solche von 10.700 bis 12.750 MHz, entsprechend 10,7 bis
12,75 GHz (1 GHz = 1.000 MHz).@{LINE}
In Zentraleuropa können Sie Satelliten von zirka dreizig Positionen zwischen 80° Ost und 40° West
empfangen. Interresant für den deutschsprachigen Raum sind von diesen ganzen Positionen
nur noch die zwei, um die sich auch dieses Guide dreht:@{B} ASTRA@{UB} auf 19,2° Ost und @{B}EUTELSAT Hot Bird @{UB}
auf 13° Ost, die sich dank ihrer nahe beieinanderliegenden Positionen bequem
mit einer Multifeedanlage empfangen lassen. Durch die ASTRA-Satelliten werden die meisten
deutschsprachigen Fernsehprogramme frei und unverschlüsselt ausgestrahlt. Leider ist das beim
überwiegenden Teil der fremdsprachigen Programme nicht so, diese sind bis auf wenige Ausnahmen
über ASTRA nur verschlüsselt zu empfangen. Anders ist dies bei den Satelliten des Hot
Bird-Systems auf denen uns auch sehr viele freiempfangbare fremdsprachige Programme erreichen,
welche einen recht guten Einblick in die Kultur anderer Länder gestatten. Sollten Sie nur an den
deutschsprachigen Programmen Interesse besitzen, so sind Sie bei Hot Bird ebenfalls gut bedient,
da hier einige Programme zu finden sind die nicht über ASTRA ausgestrahlt werden.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 23 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Satellitenantenne"
@{LINDENT 1}

@{ge "Satellitenantenne"}

Die runde Schüssel ist die klassische Form der @{APEN 8}Parabolantenne@{APEN 1}. Das Empfangssystem (LNBF), ist
zentrisch vor dem Spiegel angeordnet. Die vom angepeilten Satelliten ankommenden Signale werden
durch die parabole Form im Brennpunkt gebündelt, wo sich das eigentliche Empfangsteil befindet.
Der Nachteil der Parabolantenne besteht darin, daß sich das Empfangssystem genau im Strahlengang
der einfallenden Satellitensignale befindet. Bei Empfangsanlagen mit großen Spiegeln (ab 1 m)
sind diese zentrisch gespeiste Parabolantennen zu empfehlen, da die mechanische Stabilität größer
ist. Solche Antennen sind dann meist mit einem Nachführsystem (Polarmount) für den Empfang von
Satelliten auf unterschiedlichen Orbitpositionen ausgestattet. @{LINE}
Deshalb werden bei kleineren Antennendurchmessern hauptsächlich @{APEN 8}Offsetantennen@{APEN 1} eingesetzt. Die
ankommenden Satellitensignale werden auch hier gebündelt, jedoch so, daß das Empfangssystem außerhalb des
Strahlenganges angebracht werden kann. Die einfallenden Signale werden nicht zum geometrischen
Mittelpunkt des Spiegels hin reflektiert und gebündelt, sie werden stattdessen um einen
Offsetwinkel versetzt außerhalb des einfallenden Strahlenganges reflektiert und gebündelt.
Dadurch gibt es keine Abschattung der vom Satelliten ankommenden Signale und der Offsetspiegel
kann steiler ausgerichtet werden. Der Vorteil der Offsetantenne liegt in dem höheren Wirkungsgrad
bei kleineren Antennendurchmessern. Zumdem läßt sich diese Bauform leicht montieren und
ausrichten, außerdem kann Schnee und Regenwasser schneller ablaufen.@{LINE}
Natürlich gibt es bei den Satellitenantennen noch verschiedene Sonderformen, von denen nur die
@{APEN 8}Flachantenne@{APEN 1} größere Bedeutung besitzt. Eine solche Flachantenne ermöglicht
mit relativ kleinen Abmessungen den Empfang von leistungsstarken Satelliten. Eine Vielzahl von
auf der Antennenfläche verteilten Kollektoren überträgt das Satellitensignal auf einen in die
Antenne integrierten Empfangskonverter (LNB). Nachteil dieser Bauform ist der höhere
Anschaffungspreis, und das in der Antenne integrierte LNB welches bei technischen Änderungen
(z.B. einer Ausweitung des Frequenzbereichs) wenn überhaupt dann nur mit relativ hohen Kosten
auszutauschen ist. Die zur Zeit angebotenen Flachantennen eignen sich nur für den Empfang des
Unterbands von 9,75 bis 10,7 GHz.@{LINE}
Vor der@{i} Installation @{UI}einer Satellitenantenne müssen Sie zunächst klären, wo diese montiert
werden soll. Der Standort muß so gewählt werden, daß zwischen Spiegel und Satellit eine freie
Sichtverbindung besteht. Bei der Montage eines Spiegels, sei es an der Hauswand, auf dem Dach,
am Balkongeländer oder im Garten, sollten nicht nur die statischen Gegebenheiten überprüft
werden; auch die örtlichen Baubestimmungen sind hierbei zu berücksichtigen. Ab einer bestimmten
Antennengrösse ist eine Baugenehmigung einzuholen, wofür hier jedoch kein allgemein
verbindlicher Wert angegeben werden kann, da dies von Land zu Land unterschiedlich ist. Die
an den vorgesehenen Standort notwendige Antennengröße können Sie aus den Grafiken der
Satellitenbetreiber entnehmen. Auf jeden Fall muß die Satellitenantenne solide befestigt werden,
und das nicht alleine wegen der Bausicherheit, sondern vor allem damit sie sich nicht bei
starkem Wind aus ihrer Position dreht und so der Empfang beeinträchtigt wird. Auch ist für eine
geeignete Blitzschutzvorrichtung (unter Berücksichtigung der örtlichen Vorschriften) zu sorgen.
Bei Mietwohnungen wird außerdem noch die Genehmigung des Vermieters benötigt.@{LINE}
Für die genaue Ausrichtung einer Satellitenantenne auf den gewünschten Satelliten müssen die
Koordinaten des Empfangsortes und die Position des Satelliten bekannt sein. Damit ein Satellit
für einen Beobachter auf der Erde feststehend erscheint, muß er sich in einer geostationären
Umlaufbahn befinden, das heißt er muß sich synchron zu einem festen Punkt auf der Erdoberfläche
drehen. Dies ist nur in einer Höhe von zirka 36.000 km senkrecht über dem Äquator möglich.
So hat jeder Satellit seine feste Orbitposition, die in Grad angegeben wird, für ASTRA sind das
19,2° Ost und für Hot Bird 13° Ost. Wenn die genannten Angaben bekannt sind, müssen zwei Winkel
berechnet werden, die an der Satellitenantenne selbst eingestellt werden. Der eine Winkel ist
der Seitenwinkel (Azimut) der die Richtung angibt, aus der der Satellit zu empfangen ist. Der
andere Winkel ist der Höhenwinkel (Elevation), der die Erhebung des Satelliten über dem Horizont
angibt. Der Azimut wird von Norden aus nach rechts drehend gemessen, wobei Norden 0°, Osten 90°,
Süden 180° und Westen 270° sind. Die benötigten Hilfsmittel sind Kompaß und Winkelmesser.
Der Elevationswinkel wird eingestellt, indem die Antenne aus der horizontalen Ebene nach oben
bis maximal 90° ausgerichtet wird. Die Hilfsmittel hierfür sind Wasserwaage und Winkelmesser.
Bedingt durch die schmalen Antennendiagramme (kleiner Öffnungswinkel) kommt es auf die exakte
Ausrichtung der Empfangsantenne nach Azimut und Elevation an. Weil Azimut und Elevation an jedem
Empfangsort unterschiedlich sind, müssen diese Winkel je nach den geographischen Koordinaten und
der Satellitenposition berechnet werden. Beim Elevationswinkel für Offsetantennen müssen aufgrund
der besonderen Bauweise ungefähr 25° (siehe Montagebeschreibung der Antenne) von dem errechneten
Wert abgezogen werden. Ein Offsetspiegel wird also in geringerem Maße nach oben geschwenkt als
ein zentrisch gespeister.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 24 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - LNB"
@{LINDENT 1}

@{ge "Konverter (LNB)"}

Wie bereits erwähnt senden ASTRA und Hot Bird ihre Signale mit relativ hohen Frequenzen im
Ku-Band (10,7 bis 12,75 GHz) zur Erde. Jedoch lassen sich Signale, mit derart hohen Frequenzen,
nicht mehr über die normalen Antennenkabel verteilen. Wollte man diese hohen Frequenzen direkt
an den Empfänger weiterleiten, wären dafür teure Spezialkabel notwendig, die zudem auch noch
schwierig zu verlegen sind. Kostengünstiger und technisch relativ einfach ist es, die vom
Satelliten kommenden Signale, in einen niedrigeren Frequenzbereich (950 bis 2150 MHz)
umzuwandeln. Hierfür ist an jeder Satellitenantenne der Low Noise Block Converter (LNB bzw. LNC)
angebracht. Neben der Frequenzumwandlung erfolgt im LNB auch die Polarisationsumschaltung und
die Schaltung zwischen oberen und unteren @{" Frequenzbereich " SYSTEM "VT Bilder/LNB.JPG"}.
Die gängigste Bauform des LNB ist das @{" LNBF " SYSTEM "VT Bilder/LNBF.JPG"}, also das LNB mit
fest integrierten Feedhorn. Dieses Feedhorn bündelt die von der Satellitenantenne reflektierten
Signale und führt sie dem LNB zu.@{LINE}
Für den Empfang von ASTRA und Hot Bird benötigen Sie lineare LNBs, also Konverter welche mit
vertikaler und horizontaler Polarisation arbeiten. Die Umschaltung zwischen diesen beiden
Polarisationsebenen erfolgt dabei durch eine Schaltspannung, 14 Volt für die vertikale und
18 Volt für die horizontale Polarisation. Die oben erwähnte Umschaltung zwischen Ober- und
Unterband geschieht durch eine auf die Schaltspannung aufmodulierte Schaltfrequenz von 22 kHz
durch die das Oberband aktiviert wird. Ohne die Schaltfrequenz ist das Unterband aktiv, wodurch
es möglich ist an solchen LNB's auch ältere Receiver zu betreiben, die dann natürlich nur die
Programme empfangen können die im Unterband senden. Beachten Sie bitte beim Kauf eines LNB's
darauf das Sie ein@{APEN 8} Universal-LNB@{APEN 1} erwerben, da derzeit auch noch LNB's
angeboten werden, welche nur das Unterband empfangen können. Wichtig sind Universal-LNB's zum
Empfang des digitalen Fernsehens, da nur bei diesen die für MPEG 2 notwendige Frequenzstabilität
garantiert ist.@{LINE}
@{LINDENT 10}
Für Universal-LNB gibt es drei Varianten die es zu unterscheiden gilt:@{PAR}
* @{APEN 8}Single Universal LNB @{APEN 1}@{LINE}
Besitzt einen Ausgang und ist für den Anschluss eines einzigen Receivers gedacht.@{LINE}
* @{APEN 8}Twin Universal LNB @{APEN 1}@{LINE}
Besitzt zwei Ausgänge zum Betrieb von zwei Empfängern, welche voneinander unabhängig betrieben
werden können.@{LINE}
* @{APEN 8}Quatro Universal LNB @{APEN 1}@{LINE}
Dieses LNB wird nicht direkt mit der 22 kHz Schaltfrequenz angesteuert. Vielmehr werden die
Signale der verschiedenen Polarisationsebenen über vier Ausgänge getrennt zu einem
Multischalter geführt und von dort aus an die einzelnen Receiver einer Mehrteilnehmeranlage
verteilt. @{LINDENT 1}@{PAR}
Sollten Sie eine ältere Empfangsanlage mit einem Universal-LNB aufrüsten wollen, gilt es den
Durchmesser des Feedhorns zu beachten an dem das LNB befestigt wird. Allgemein üblich sind dabei
Durchmesser von 23 mm und 40 mm, seltener 60 mm. Einige Hersteller (z.B.: Kathrein, Astro) von
Satellitenanlagen haben den Haltearm für das LNB jedoch so konstruiert, das nur die LNB aus dem eigenen
Hause passen, was für den Kunden dieser Fabrikate bedeutet das er fast den doppelten Preis dafür
berappen darf.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 25 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Kabel & Bauelemente"
@{LINDENT 1}

@{ge "Kabel & Bauelemente"}

Auf keinen Fall vernachlässigt werden dürfen die Bauteile zwischen LNBF und Empfänger um
Verluste bei der Signalstärke vorzubeugen, die eine Verschlechterung der Empfangsqualität
bedeuten würden. Grundregel für alle Bauteile die Sie in Ihrer Empfangsanlage verwenden ist das
diese mindestens für den Frequenzbereich von 950 bis 2150 MHz geeignet sind.@{LINE}
@{APEN 8}* Kabel@{APEN 1}@{LINE}
In einer Satellitenempfangsanlage sollte ausschliesslich doppeltgeschirmtes Koaxialkabel (75 Ohm)
für die Verbindung der einzelnen Komponenten miteinander verwendet werden. Dabei ist darauf zu
achten, daß das Kabel auf den kürzest möglichen Weg zum jeweiligen Anschluss gelegt wird. Dies
ist wichtig da selbst die besten Kabel mit zunehmender Länge die Signalstärke kontinuierlich
abschwächen. Ab etwa zwanzig Meter Kabellänge wird ein Verstärker unerlässlich.
Sorgen Sie für saubere Verbindungen und feste Verlegung der Kabel. Bei allen Kabelverbindungen
im Freien sollten Sie auf den bestmöglichen Schutz gegen Nässe achten. Das hierfür benötigte
Material ist im Fachhandel und bei den einschlägigen Versandhäusern erhältlich. @{LINE}
@{APEN 8}* Stecker@{APEN 1}@{LINE}
Für die Verbindung der Antennenkabel mit den einzelnen Bausteinen in einer
Satellitenempfangsanlage werden meistens F-Stecker verwendet. Der F-Stecker ist eine einfache
Metallhülse mit einem Innengewinde und einer Überwurfmutter. Mit diesen F-Steckern ist eine
feste Verschraubung des Kabels mit dem jeweiligen Bauteil möglich. Seltener zu finden sind
in Sat-Anlagen Koaxialstecker- und buchsen.@{LINE}
@{APEN 8}* Multischalter@{APEN 1}@{LINE}
Voraussetzung für eine Empfangsanlage mit mehreren Teilnehmern ist die gleichzeitige
Bereitstellung beider Polarisationsebenen und beider Frequenzbänder für die einzelnen
Satellitenempfänger, so daß jeder Teilnehmer sein individuelles Wunschprogramm frei wählen kann. Zu diesem Zweck wird
ein Empfangssystem mit getrennten Ausgängen für beide Polarisationsebenen und Frequenzbänder
verwendet. Die vier Ausgänge des LNB werden mit Hilfe von Koaxialkabeln mit einem Multischalter
(Multiswitch) verbunden, an dem die einzelnen Empfänger sternförmig angeschlossen sind. Jeder
einzelne Empfänger kann durch Steuerspannung und Schaltfrequenz dem Multiswitch die für das
jeweilige Programm erforderliche Polarisationsart und Frequenzband signalisieren, die dann
individuell durchgeschaltet werden. Verschiedene Hersteller bieten auch Multischalter an die das
Einschleifen eines terrestrischen Antennensignals gestatten.@{LINE}
@{APEN 8}* Antennensteckdose@{APEN 1}@{LINE}
Antennensteckdosen ermöglichen das schnelle Abkoppeln des Receivers von der Antenneanlage. Nötig
ist das bei Arbeiten an der Antennenanlage um Kurzschlüsse zu verhindern, und bei Gewittern um
den Satelliten-Receiver und die angeschlossenen Geräte vor eventuell auftretenten Überspannungen
zu schützen. Zusätzlich dient die Antennensteckdose auch als Antennenweiche damit die am
Multischalter eingespeisten terrestrischen Signale wieder von den Satellitensignalen getrennt
werden. Für die Installation in Satellitenempfangsanlagen gibt es zwei verschiedene Varianten
von Antennensteckdosen. Die Erste besitzt neben den Buchsen für terrestrisches Radio und
Fernsehen, noch eine F-Buchse für den Satellitenempfang und wird mit einem Antennenkabel
versorgt. Wenn neben dem Satellitenempfänger ein Videorecorder mit eingebauten
Satellitenreceiver, ein Twin-Receiver, ein ADR-Tuner oder eine Multifeed-Anlage betrieben werden
soll, so bietet sich die zweite Variante an, die mit einer zweiten F-Buchse genau das ermöglicht.
Versorgt wird diese Steckdose mit zwei Antennenkabeln um zwei voneinander unabhängige
Satellitensignale zuführen zu können.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 251 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Multifeedanlagen"
@{LINDENT 1}

@{ge "Multifeedanlagen"}

Eine Multifeed-Anlage ist eine Satelliten-Anlage, die mehrere dicht nebeneinander liegende
Satelliten zugleich mit nur einer Schüssel empfängt. Zur Erweiterung des Astra-
Programmangebots eignen sich besonders die leistungsstarken Hot Bird-Satelliten auf der
Position 13° Ost.@{LINE}
Multifeed beruht auf einer physikalischen Eigenschaft von Parabolspiegeln. Der
Antennenreflektor hat eine Flächenform, bei der die parallel zur Achse einfallenden Strahlen
vollständig in einen Punkt, den sogenannten Brennpunkt des Paraboloiden, reflektiert werden.
Dabei gilt der physikalische Grundsatz: Einfallswinkel = Ausfallswinkel. Folglich treffen, nicht
achsenparallel einfallende Strahlen, sich nicht mehr in diesem Brennpunkt. Schwenkt man die
einfallenden Strahlen langsam aus der Achsenrichtung des Paraboloiden, wandert der
Brennpunkt unter Auflösungserscheinungen in die entgegengesetzte Richtung. Also verhält sich
ein Parabolspiegel ähnlich wie ein Brennglas, in dem allerdings der Brennpunkt auf der Seite
liegt, die der Einstrahlung abgewandt ist.@{LINE}
Wird an der Satellitenantenne, im Bereich außerhalb des exakten Brennpunktes, ein zweites LNB
montiert, schielt es gewissermaßen im Vergleich zum zentralen LNB. Es kann dabei nicht die
volle Fläche der Schüssel genutzt werden, deshalb empfiehlt es sich, die Schüssel eine Nummer
größer zu wählen als bei der Einzelanlage, also mindestens 85 cm (besser 100 cm). Wenn man
von einem Richtungsversatz absieht, ist die Richtcharakteristik der Antenne ähnlich derjenigen,
die mit dem exakt im Brennpunkt montierten Speisesystem erzielt wird. Das Schwenken der
Hauptkeule nutzt man also zum Ausrichten der Antenne auf zwei oder mehrere Satelliten.
Ausgerichtet wird die Anlage immer auf den schwächsten Satelliten, beim Empfang von Astra
und Hot Bird also auf 13° Ost. Die LNB's werden an einen Receiver mit zwei Antenneneingägen
angeschlossen. Bei Mehrteilnehmeranlagen wird DiSEqC zur Ansteuerung verwendet, was
natürlich vorraussetzt das Receiver und Multiswitch dafür geeignet sind.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 252 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Multifeedanlagen"
@{LINDENT 1}

@{ge "DiSEqC"}

Sowohl auf Astra als auch auf Hot Bird wird seit Mitte der neunziger Jahre zunehmend das
High Band zur Ausstrahlung von Programmen für den Direktempfang verwendet. Für
Einzelanlagen gibt es Receiver mit zwei Antenneneingängen und 22 kHz-Schaltung, mit denen
der Empfang problemlos möglich ist. Schwieriger war das bislang wenn nur ein Kabel zum
Satellitenreceiver verlegt werden sollte oder eine Mehrteilnehmeranlage zu erstellen war. Nun
ist die Verteilung sowohl des Low Bands als auch des High Bands von beiden
Satellitensystemen mittels DiSEqC (Digital Satellite Equipment Control) auf einfache Weise
möglich. DiSEqc wurde von Philips und Eutelsat gemeinsam entwickelt und steht allen
Herstellern von Empfangsgeräten als offener Standard zur Verfügung. Dieses neue Steuersystem
nutzt die 22 kHz-Technik, indem auf diesen Träger digitale Telegramme aufmoduliert werden.
Empfangen und ausgewertet werden diese digitalen Telegramme vom DiSEqC-fähigen
Multiswitch oder LNB. DiSEqC-Multischalter und -LNB können nur durch Satellitenreceiver
mit DiSEqC angesteuert werden. Unterschieden werden derzeit die nachfolgend aufgelisteten
DiSEqC-Versionen:@{LINE}


@{gn "DiSEqC 1.0"}

Durch DiSEqC 1.0 können bei, bis zu vier verschiedene Satellitenantennen, die beiden
Polarisationsebenen und die beiden Frequenzbänder angesteuert werden. Es gibt bereits
viele Satellitenreceiver und Multischalter die DiSEqC 1.0 ausgerüstet sind.@{LINE}

@{gn "DiSEqC 2.0"}

Durch DiSEqC 2.0 können bei, bis zu vier verschiedene Satellitenantennen, die beiden
Polarisationsebenen und die beiden Frequenzbänder angesteuert werden. Zusätzlich gibt es
eine Art Rückkanal, über den Informationen von der Antennenanlage, wie beispielsweise
die Oszillatorfrequenzen der verschiedenen LNB's oder deren Anzahl, an den Receiver
zurückfliessen. Auch wird es möglich drehbare Antennen nur über das Koaxialkabel
anzusteuern. Während Multischalter bereits von versciedenen Herstellern angeboten
werden, sind Receiver mit DiSEqC 2.0 noch rar.@{LINE}

@{gn "DiSEqC 2.1"}

Entspricht DiSEqC 2.0, mit dem Unterschied das bei, bis zu 64 verschiedene
Satellitenantennen, die beiden Polarisationsebenen und die beiden Frequenzbänder
angesteuert werden können. Haupteinsatzgebiet dürften daher Wohnblocks mit
verschiedenen Nationalitäten und Hotels sein.@{LINE}

@{gn "DiSEqC 3.0"}

Diese Version ist für Einkabelanlagen vorgesehen bei denen die Antennensteckdosen in
Reihe geschaltet sind. DiSEqC 3.0 ist derzeit noch nicht auf dem Markt.@{LINE}
@ENDNODE
@NODE 26 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Analoge Programmausstrahlung"
@{LINDENT 1}

@{ge "Analoge Programmausstrahlung"}

Auch wenn alle Welt vom digitalen Rundfunk und Fernsehen redet, so ist doch für die breite Masse
zur Zeit und wohl auch für die nähere Zukunft der analoge Programmempfang die Regel. Genauso wie beim
terrestrischen Fernsehempfang und dem Kabelfernsehen ist auch bei der Ausstrahlung über Satellit
in den meisten Ländern Europas, die Norm PAL und deren modifizierter Ableger PALplus zur
Übertragung im Einsatz. Allerdings wird hierbei um gegenseitige Beeinträchtigungen zu vermeiden, bei der
Ausstrahlung ein anderer Frequenzbereich eingesetzt, für den ein spezieller Empfänger benötigt
wird. Die modernen Satelliten-Receiver benutzen den Frequenzbereich von 950 bis 2150 MHz, der
auch als 1. Zwischenfrequenz bezeichnet wird, da die eigentliche Sendefrequenzen, auf denen
Fernsehsatelliten ihre Programme abstrahlen, weitaus höher liegen und vor dem Zuführen zum
Receiver vom LNB konvertiert werden.@{LINE}
Ein weiterer Unterschied zur terrestrischen Abstrahlung besteht auch bei der Art der
Audioübertragung über Satellit. Neben dem Videosignal können über einen Transponder noch eine
Reihe von Tonunterträgern genutzt werden. Tonunterträger ermöglichen neben der Ausstrahlung des
Fernsehtons auch die Verbreitung von mehreren Radioprogrammen oder das Senden des Fernsehtons in
verschiedenen Sprachversionen. In der Regel wird in einem Abstand von 6,50 MHz oder 6,60 MHz vom
Videosignal ein Haupttonunterträger in Mono ausgestrahlt. Zusätzlich ist meist auf 7,02 MHz und
7,20 MHz ein Tonunterträgerpaar für den Fernsehstereoton aufgeschaltet. Auf den
Haupttonunterträger verzichten in zunehmenden Maße viele Fernsehsender. Darüber hinaus stehen
bis zu sieben weitere Tonunterträger im Bereich 7,38 bis 8,46 MHz für analoge Radioprogramme
oder alternative Fernsehtöne bereit. Bis auf den Haupttonunterträger wird zur Audioübertragung
das Panda-Wegner-Verfahren benutzt. Beim Panda-Wegner-Verfahren wird das Tonsignal senderseitig
komprimiert und auf der Empfängerseite dekomprimiert wobei sich der Frequenzhub verringert und
dadurch weniger Platz für den Tonunterträger benötigt wird. Die Tonqualität ist vergleichbar mit
der einer UKW-Ausstrahlung. Anstatt der analogen Tonunterträger lassen sich auch eine
Reihe digitaler Tonunterträger (Astra Digital Radio) schalten.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 27 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Analoge Empfänger"
@{LINDENT 1}

@{ge " Analoge Satelliten-Receiver"}

Trotz des anbrechenden digitalen Zeitalters lohnt es sich immer noch, einen
analogen Receiver zu kaufen. Zum einen sind die Geräte technisch ausgereift
und die Auswahl an Modellen in allen Preislagen ist reichhaltig. Zum anderen ist
hier die Vielfalt an freiempfangbaren Radio- und Fernsehprogrammen am
grössten.@{LINE}
Der Satelliten-Receiver ist das Herzstück jeder Satellitenempfangsanlage, bei
dessen Ausstattung man sich auf keine Kompromisse einlassen sollte.
Schliesslich hängen von Receiver, die Bild- und Tonqualität, sowie
Bedienungsfreundlichkeit und der Bedienkomfort der gesamten Anlage ab. Damit
Ihnen bei der Anschaffung des Empfängers kein Fehlgriff unterläuft, sollten
Sie sich vorher darüber im Klaren sein, welche Ansprüche Sie an den Receiver
stellen. Um Ihnen bei der Auswahl etwas zu helfen sind nachfolgend die
wichtigsten Merkmale von Satellitenempfängern stichpunktartig aufgelistet:@{LINDENT 3}@{PAR}@{APEN 8}
* Eingangsfrequenzbereich mindestens von 950 bis 2150 MHz@{LINE}
* mindestens 200 Programmspeicherplätze@{LINE}
* Anzeige aller Einstellparameter auf dem Gerätedisplay oder dem Fernsehbildschirm@{LINE}
* Abspeichermöglichkeit aller Einstellparameter für jeden Programmplatz@{LINE}
* Schaltbare ZF-Bandbreite (27/36 MHz) bei EUTELSAT-Empfang@{LINE}
* Tonunterträger im Bereich von 5 bis 9 MHz stufenlos abstimmbar und individuell speicherbar@{LINE}
* Audiobandbreite schaltbar (280/130 kHz) und programmierbar.@{LINE}
* wählbare Tonentzerrung (Deemphasis: 50 µs, 75 µs, J 17)@{LINE}
* Panda-Wegener-Decoder@{LINE}
* Mindestens 3 Scartbuchsen@{LINE}
* Audioausgang mit Cinchbuchsen@{LINE}
* UHF-Modulator zum Anschluss älterer Fernsehgeräte@{LINE}
* Durchschleifmöglichkeit für terrestrische Fernsehsignale@{LINE}
* Bei Multifeedempfang Diseqc-Schaltung@{LINE}
* 14/18 Volt Schaltspannung@{LINE}
* 22 kHz-Schaltfrequenz@{LINE}
* Netzschalter@{LINDENT 1}@{PAR}@{APEN 1}
Des weiteren sind folgende Sonderausstattungen möglich:@{LINDENT 3}@{PAR}@{APEN 3}
* Sendersuchlauf@{LINE}
* Timer@{LINE}
* VPS@{LINE}
* ShowView@{LINE}
* Kindersicherung@{LINE}
* eingebauter ADR-Tuner@{LINE}
* eingebauter Dolby-Surround-Verstärker@{LINE}
* eingebauter Pay-TV-Decoder (Videocrypt/Eurocrypt)@{LINE}
* Zwei Eingänge für Satellitenantenne (Nur bei Multifeedanlagen für den Einzelempfang sinnvoll@{LINE}
* eingebauter Digitalreceiver (möglich ab 1998)@{LINDENT 1}@{PAR}@{APEN 1}
Falls Sie häufiger Videoaufzeichnungen von Fernsehsendungen machen, ist ein Twinreceiver
empfehlenswert. Bei dieser Bauart von Empfängern sind zwei voneinander unabhängige Tuner vorhanden,
wodurch es Ihnen möglich ist gleichzeitig fernzusehen und paralell ein weiteres Programm
aufzuzeichnen. Allerdings müssen zu dieser Art von Receivern zwei Antennenkabel hingeführt werden.
Sollten Sie einen PC mit Windows 95 und einen freien PCI-Steckplatz besitzen, bietet sich die
Möglichkeit einen kompletten Satellitenreceiver als Steckkarte zu erwerben.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 28 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - DVB - Digital Video Broadcasting"
@{LINDENT 1}

@{ge "DVB - Digital Video Broadcasting"}

Wesentliche Voraussetzung für die Übertragung von digitalen Fernsehprogrammen ist die
@{" Datenkompression " SYSTEM "VT Bilder/Komp.JPG"}. Wie Sie bestimmt wissen entstehen beim Digitalisieren von Fernsehbildern,
bedingt durch die rasche Abfolge von Einzelbildern, sehr grosse Datenmengen (bei PAL über
200 Mbit/s). Solche große Datenmengen würden eine Bandbreite von den Übertragungskanälen
erfordern, wie sie weder über Satellit und Kabel, noch terrestrisch zur Verfügung steht.@{LINE}
Als weltweiten Standard für die Datenreduktion hat man sich auf das Reduktionsverfahren MPEG-2
verständigt. Bei MPEG-2 werden nur die Daten übertragen, die sich innerhalb einer bestimmten
Zeitspanne verändern, der Rest des Bildes kommt aus dem Speicher. Etwa ein- bis zweimal in der
Sekunde wird die volle Bildinformation übertragen. Dieses Verfahren erlaubt dabei Datenraten pro
Fernsehkanal zwischen etwa 2 Mbit/s und 15 Mbit/s. Für eine dem heutigen PAL-Fernsehen
vergleichbare Bildqualität werden zirka 4 Mbit/s bis 6 Mbit/s benötigt. Die Datenrate ist von
den gesendeten Bildinhalten abhängig. Für die Übertragung von Sportereignissen werden, wegen
der schnell wechselnden Bildinhalte, höhere Datenraten benötigt als für eine Talk Show. Auf
diese Art lassen sich über einem Transponder statt einem analogen Fernsehprogramm, etwa
@{" zehn " SYSTEM "VT Bilder/MPEG.JPG"} digitale ausstrahlen. Die Zahl der Programme kann der
Betreiber noch erhöhen, indem er die Datenrate pro Programm reduziert - bis er an die (von ihm
bestimmte Grenze) der Bildqualität kommt. Sollte der Programmanbieter also Wert darauf legen
möglichst viele Fernsehprogramme über einen Transponder zu senden, kann die Bildqualität bis
auf das Niveau eines VHS-Videos sinken.@{LINE}
Mit dem MPEG-2-Verfahren können nicht nur Fernsehprogramme übertragen werden, sondern auch
Hörfunkprogramme und Datenkanäle. Die Datenreduktion der digitalisierten Hörfunkprogramme
geschieht durch das Weglassen der Töne, die das menschliche Ohr ohnehin nicht wahrnehmen könnte,
da sie von lauteren Tönen überlagert werden. MPEG-2-Audio ist übrigens nicht kompatibel mit dem
Astra Digital Radio bei dem die Datenreduktion nach der älteren Norm MPEG-1 geschieht und das
im Tonunterträgervefahren gesendet wird.@{LINE}
Natürlich können zu den Radio- und Fernsehprogrammen bei MPEG-2 auch die dazu gehörenden
Datendienste (z.B: RDS, Videotext) gesendet werden. Auch sollen sich multimediale Dienste in DVB
schnell entwickeln können. Die DVB-Übertragungstechnik bietet hierfür alle Möglichkeiten. Auf
der Empfangsseite, also im DVB-Empfänger muß jedoch eine hardwareunabhängige
Softwareschnittstelle - API (Application Programming Interface) - vorhanden sein, damit mit
allen Empfangsgeräten diese Dienste gleich dargestellt werden können. Über diese API können die
vom Betreiber angebotenen Dienste in die Empfangsgeräte geladen werden. Diese Dienste können
praktisch alle verfügbaren Module eines DVB-Empfängers (z.B. Speicher, Fernbedienung, Modem usw.)
zur Aktivierung der multimedialen Anwendungen benutzen. So ermöglicht zum Beispiel das von der
ARD angebotene Lesezeichen eine individuelle Vernetzung von Diensten. Der Teilnehmer ist damit
in der Lage, aus allen angebotenen Diensten ein seinen speziellen Bedürfnissen entsprechendes
Programm zusammenzustellen. Ähnliche Dienste bieten auch ZDF, ORF, SRG und DF 1 bei ihren
Digitalpaketen an.@{LINE}
Alle Video-, Audio- und Servicedaten werden zum sogenannten Programmdatenstrom zusammengefasst.
Durch eine weitere Zusammenfassung (Multiplexing) ist es möglich, mehrere Programmdatenströme
auf einem Transponder zu bündeln, um diese anschliessend in einem Gesamtdatenstrom zu übertragen.
Auch in diesem Gesamtdatenstrom sind wiederum Servicedaten enthalten, die dessen Inhalt
beschreiben. Allerdings ist es auch möglich ein oder mehrere DVB-Programme unabhängig voneinander
auf einzeln modulierten Trägern innerhalb eines Transponders zu senden. Genutzt wird dies von
einigen Programmen auf EUTELSAT's Hot Bird um auf einem Transponder neben dem analogen
Fernsehprogramm auch noch ein digitales auszustrahlen zu können. Leider sind einige Receiver
nicht in der Lage solche Einzelträger zu empfangen, da sie nur für den Empfang von
Digitalpaketen ausgelegt sind.@{LINE}
Die Vervielfachung des Programmangebots die durch DVB ermöglicht wird, ist durch die bisher
vorherrschenden Finanzierungsformen (Werbung, Rundfunkgebühren) nur noch zum Teil zu bezahlen.
Deshalb werden künftig neben die frei empfangbaren Programme (Free-TV), zunehmend Pay-TV-Angebote
treten. Der Startschuss zum Digitalen Fernsehen fiel in Deutschland im Juli 1996 mit dem
Pay-TV-Angebot DF 1, das von der Münchener Kirch-Gruppe vermarktet wird. Premiere Digital startete
im Februar 1997 mit der Ausstrahlung von digitalen Sendungen im Rahmen eines Pilotprojekts. Die
öffentlich-rechtlichen Sender senden seit der Funkausstellung 1997 alle ihre Fernsehprogramme
auch digital.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 29 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Digitale Empfänger"
@{LINDENT 1}

@{ge "Digitale Empfänger"}

Anders als bei den analogen Receivern ist bei den digitalen Empfängern das Angebot an Geräten
noch ziemlich dürftig. Hierzu kommt auch noch das die Receiver, weil noch in geringen Stückzahlen
produziert, im Vergleich zu analogen Empfängern recht teuer sind.@{LINE}
Bekanntestes Gerät zur Zeit ist die d-box, die zum Empfang des Pay-TV-Pakets DF1 (ab 1998
Premiere Digital) vertrieben wird. Bei der d-box, handelt es sich um einen digitalen
Satellitenempfänger mit einem eingebauten Conditional Access Modul zur Entschlüsslung des
DF1-Programmangebots. Die d-box basiert auf dem DVB-Receiver Mediamaster 9500 des finnischen
Elektronikkonzerns Nokia und unterscheidet sich von diesem lediglich durch die spezielle
DF1-Software, die übrigens automatisch über Satellit aktuallisiert wird. Letzteres ist wichtig
da derzeit ein Teil der @{" Anschlussmöglichkeiten " SYSTEM "VT Bilder/DBOX.JPG"} die das Gerät
bietet von der aktuellen Software noch nicht unterstützt werden. Zwar können Sie die d-box,
sollten Sie nur Interesse an frei zu empfangenden Programmen haben, auch betreiben ohne dafür
ein Abbonement abzuschliessen, jedoch kann dann nicht ausgeschlossen werden das Sie nach einem
Update der d-box-Software nichts mehr zu sehen bekommen. Besser ist es auf jene digitalen
Satellitenreceiver warten die nicht von einem Pay-TV-Anbieter vertrieben werden. Angekündigt
sind derartige Geräte unter anderem von den Firmen Grundig, TechniSat, Lemon, Kathrein, Thomson,
Pace und einigen anderen. Einige Empfänger werden noch 1997 erscheinen, jedoch ist damit zu
rechnen das in den Regalen der Fachhändler und Elektronikmärkte erst im Laufe des Jahres 1998
vermehrt DVB-Receiver auftauchen werden. Um Ihnen bei der Auswahl etwas zu helfen sind
nachfolgend die wichtigsten Merkmale von Satellitenempfängern stichpunktartig aufgelistet:@{LINDENT 3}@{PAR}@{APEN 8}
* Eingangsfrequenzbereich mindestens von 950 bis 2150 MHz@{LINE}
* Anzeige aller Einstellparameter auf dem Fernsehbildschirm (OSD)@{LINE}
* Einzelträgerempfang (SCPC)@{LINE}
* Abspeichermöglichkeit aller Einstellparameter für jeden Programmplatz@{LINE}
* Mindestens 3 Scartbuchsen@{LINE}
* Audioausgang mit Cinchbuchsen@{LINE}
* UHF-Modulator zum Anschluss älterer Fernsehgeräte@{LINE}
* Durchschleifmöglichkeit für 1.Zwischenfrequenz zum Analogreceiver@{LINE}
* Bei Multifeedempfang zwei Eingänge für Satellitenantenne oder Diseqc-Schaltung@{LINE}
* 14/18 Volt Schaltspannung@{LINE}
* 22 kHz-Schaltfrequenz@{LINE}
* Netzschalter@{LINE}
* Automatischer Sendersuchlauf und -speicherung@{LINDENT 1}@{PAR}@{APEN 1}
Des weiteren sind folgende Sonderausstattungen möglich:@{LINDENT 3}@{PAR}@{APEN 3}
* Timer@{LINE}
* VPS@{LINE}
* ShowView@{LINE}
* Kindersicherung@{LINE}
* eingebautes Conditional Access Modul für Pay-TV (z.B.:Irdeto)@{LINE}
* eingebauter Analogreceiver@{LINE}
* Common Interface zum Betrieb mehrerer Conditional Access Module@{LINDENT 1}@{PAR}@{APEN 1}
Sollten Sie bereits eine Satellitenempfangsanlage besitzen, achten Sie bitte darauf das ein
Universal-LNB montiert ist, da die meisten digitalen Programme im Oberband (11700 bis 12750 MHz)
ausgestrahlt werden.@{PAR}
@ENDNODE
@NODE 30 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Astra Digital Radio"
@{LINDENT 1}

@{ge "Astra Digital Radio"}

Häufig wissen die Besitzer einer Satellitenempfangsanlage nicht, das es auch
viele Radiostationen gibt die ihre Sendungen über Satellit ausstrahlen. Dabei
sind die Radioprogramme welche über Satellit ausgestrahlt werden weitaus mehr
als nur eine billige Zugabe zu den Fernsehprogrammen. Seit dem Spätsommer
1995 gibt es neben der bereits bewährten analogen Spielart des Satellitenradios auch ein digitales Verfahren auf dem Markt, das
Astra Digital Radio (ADR).@{LINE}
Bei ADR werden die Daten der digitalisiertenen Radioprogramme nach
MPEG1-Layer2(Musicam) reduziert. Diese Datenreduktion geschieht, grob gesagt
durch das Weglassen von Tönen die ohnehin nicht zu hören sind, da sie von
lauteren Klängen überdeckt werden. Durch diese Datenreduzierung ist es jetzt
möglich ein Stereoradioprogramm auf einem herkömmlichen Mono-Tonunterträger
unterzubringen, wodurch weit mehr Radioprogramme als bisher ausgestrahlt
werden können. Uns, den Hörern bietet ADR darüberhinaus einen ausgezeichneten
Klang, der sich durchaus mit dem einer Compact Disc messen kann. Allenfalls
sensibele Ohren sind in der Lage das Fehlen der oben erwähnten Klänge zu
bemerken. Neben den Radioprogrammen können über ADR, zusätzlich noch
Begleitinformationen mit ausgestrahlt werden wie Namen von Musiktiteln,
Interpreten, RDS-Daten und ähnlichem. Statt der Radioprogramme sind auch
reine Datenkanäle denkbar.
Besonders für den deutschsprachigen Raum lohnt es sich, einen ADR-Empfänger zu
kaufen, da eine Vielzahl von Programmen von öffentlich-rechtlichen und
privaten Stationen auf Sendung sind. Diese Stationen setzen ADR für die
Zuführung ihrer Programmme zu ihren terrestrischen Sendern ein.
Beim Kauf von ADR-Empfängern haben Sie die @{" Auswahl " SYSTEM "VT Bilder/ADR.JPG"} zwischen dem reinen
ADR-Tuner als Baustein für Ihre HiFi-Anlage und dem Analogen
Satellitenreceivern mit eingebautem ADR-Modul. Achten Sie bitte darauf das
das Gerät Ihrer Wahl einen Eingangsfrequenzbereich von 950 bis 2050 MHz hat.
Die Tonunterträger sollten sich von 0,36 bis 8,82 MHz abstimmen lassen um
auch für den Fall gerüstet zu sein das ADR-Programme in Zukunft auf einem
ganzen Transponder ausgestrahlt werden. Bis jetzt werden nur Tonunterträger
im Bereich von 6,12 bis 8,46 MHz genutzt. Ein automatischer Sendersuchlauf
mit automatischer Speicherung ist bei allen Geräten Standart. Um den Klang
des ADR-Receivers voll geniesen zu können sollten Sie Ihn an Ihre
HiFi-Anlage anschliessen. @{PAR}
@ENDNODE

@NODE 31 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Empfängerprogrammierung"
@{LINDENT 1}
@{SETTABS 35 65 70 71}

@{ge " Hinweis zur Empfängerprogrammierung"}

In Astra&Hotbird.Guide ist jeweils die Downlinkfrequenz des jeweiligen Transponders in MHz
angegeben. Bei den Receivern einiger Hersteller wird zum Programmmieren des Gerätes die
1. Zwischenfrequenz benötigt. Das ist jene Frequenz in die, das vom Satelliten kommende Signal
vom LNBF konvertiert wird. Falls Sie einen solchen Empfänger besitzen sollten und keine spezielle
Frequenztabelle mitgeliefert ist, können Sie die 1. Zwischenfrequenz mit folgender Formel
errechnen:@{LINDENT 10}@{PAR}
 @{APEN 8}1. Zwischenfrequenz = Downlinkfrequenz - Oszillatorfrequenz des LNB@{LINDENT 1}@{PAR}@{APEN 1}
Beispiel: Sie suchen die Einstellfrequenz für das ZDF@{LINE}
@{JLEFT}

@{TAB}Downlinkfrequenz@{TAB}:@{TAB}10964 MHz@{LINE}
@{TAB}-Oszillatorfrequenz@{TAB}:@{TAB}@{TAB}9750 MHz@{LINE}
@{TAB}--------------------------@{LINE}
@{TAB}1. Zwischenfrequenz@{TAB}:@{TAB}@{TAB}1214 MHz@{par}

Die in diesem Beispiel verwendete Oszillatorfrequenz ist die für das Unterband
(10700 - 11700 MHz). Für das Oberband wird eine Oszillatorfrequenz von 10600 MHz verwendet.
Bei älteren LNB's (vor 1993) die nur die Frequenzen des Unterbands umsetzen wurde eine
Oszillatorfrequenz von 10000 MHz verwendet.
@ENDNODE

@NODE 32 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - SES"
@{LINDENT 1}

@{ge "Societe Europeenne des Satellites (SES)"}

Societe Europeenne des Satellites(SES), im luxemburgischen @{" Betzdorf " SYSTEM "VT Bilder/Betzdorf.jpg"}
beheimatete Betreibergesellschaft des ASTRA-Satellitensystems, über das
seit 1989 Radio- und Fernsehprogramme europaweit senden. Der Betrieb erfolgt
auf Grundlage einer Konzession des Grossherzogtums Luxemburg. Diese ist
zunächst bis zum Jahr 2010 gültig und schliesst die Möglichkeit einer
Verlängerung ein. Die Konzession berechtigt die SES, auf Ihren Satelliten
Fernseh- und Radioprogramme, sowie andere audiovisuelle Dienst zu übertragen.
Das Grossherzogtum Luxemburg ist über zwei öffentlich-rechtliche
Finanzinstitute mit 20% am Aktienkapital der SES beteiligt. Das verbleibende
Eigenkapital verteilt sich auf internationale private Investoren. Schon als
SES im März 1985 als erstes privates Satellitenunternehmen gegründet wurde,
standen die Bedürfnisse der europäischen Fernsehzuschauer und
Programmveranstalter im Mittelpunkt. Aus diesem Grund entwickelte SES ein
völlig neues Konzept für das Satellitenfernsehen, bei dem eine Vielzahl
attraktiver Fernseh- und Radioprogramme für die verschiedenen europäischen
Sprachmärkte von nur einer Orbitposition abgestrahlt werden. Erreicht wurde
dies durch das Kopositionieren mehrerer Satelliten auf einer Position, was
von der SES als erstem Satellitenbetreiber praktiziert wurde und inzwischen
mehrere Nachahmer gefunden hat. Für den Endverbraucher bedeutet dies das er
mit preisgünstigen und leicht installierbaren Empfangsgerät die
ausgestrahlten Programme direkt empfangen kann. Heute beschäftigt das
Unternehmen über 180 Mitarbeiter aus vierzehn verschiedenen Nationen und
unterschiedlichen Kulturen, die ihr Talent für hochspezialisierte Aufgaben
an vorderster Front der Entwicklung der Satellitentechnologie und der
wirtschaftlichen Nutzung des Satellitenfernsehens einsetzen.@{par}

Weitere Informationen erhalten Sie bei: @{LINE}@{JCENTER}

ASTRA-Marketing GmbH@{LINE}
Mergenthalerallee 79-81@{LINE}
D-65670 Eschborn@{par}
@ENDNODE

@NODE 33 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Astra"
@{LINDENT 1}

@{ge "Astra Satellitensystem"}

Das ASTRA-Satellitensytem wird von der Societe Europeenne des Satellites,
einer privaten Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg betrieben. Derzeit wird
eine Satellitenposition auf @{" 19,2° Ost " LINK "Tech/ASTRA"} genutzt, eine zweite soll ab
1998 auf 28,5° Ost gestartet werden.@{LINE}
ASTRA ist das derzeit erfolgreichste Satellitensystem für den
Satellitendirektempfang innerhalb Europas. Der Erfolg wurde mit dem Konzept,
mehrere Satelliten auf einer Orbitposition zu kopositionieren erreicht.
Resultat dieser Strategie ist die Möglichkeit mit einer kleinen feststehenden
Antenne, eine Vielzahl von Radio- und Fernsehprogrammen zu empfangen.
Nebeneffekt des Ganzen war das der Satellitenempfang für eine breite
Masse finanziell erschwinglich wurde. Auf der Orbitposition 19,2° Ost sollen
im @{" Endausbau " SYSTEM "VT Bilder/Astra1.JPG"} acht Satelliten mit
insgesamt 120 aktiven Transpondern positioniert sein. Die vier Satelliten
ASTRA 1A bis 1D dienen zur analogen Ausstrahlung von Programmen, während die
drei Satelliten ASTRA 1E bis 1G im wesentlichen für digitale Signalverbreitung
gedacht sind. Der achte Satellit, ASTRA 1H ist nach den derzeitigen
Planung als Systemreserve gedacht. Während ASTRA 1A bis 1D noch mit
herkömmlichen LNBs zu empfangen sind, so ist für den Empfang der Satelliten
ASTRA 1E bis 1H ein @{" Universal-LNB " SYSTEM "VT Bilder/LNB.JPG"} erforderlich, das für den gesamten
Frequenzbereich von 10700 bis 12750 MHz geeignet ist. @{PAR}
@ENDNODE

@NODE 35 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - Hot Bird 13° Ost"
@{LINDENT 1}

@{ge "Hot Bird Satellitensystem"}

Das Hot Bird Satellitensytem wird von EUTELSAT, einer multinationalen
europäischen Satellitenorganisation mit Sitz in Paris betrieben. Getragen
wird EUTELSAT von inzwischen 45 Mitgliedsstaaten aus Europa, dem
Mittelmeerraum und dem westlichen Asien. EUTELSAT betreibt @{" Satelliten " SYSTEM "VT Bilder/EUSYS.JPG"} auf
den Positionen 7° Ost, 10° Ost, 13° Ost, 16° Ost, 21,5° Ost, 25,6° Ost und
48° Ost. Wichtig für den deutschsprachigen Raum ist hiervon nur die Hot Bird
Position @{" 13° Ost " LINK Tech/EUTEL} die von EUTELSAT seit Anfang der
achtziger Jahre genutzt wird. Durch den grossen Erfolg des
ASTRA-Satellitensystems ermutigt hat EUTELSAT auch auf 13° Ost begonnen
mehrere @{" Satelliten " system "VT Bilder/Hotbirds.JPG"} zu kopositionierten.
Auf dieser Position befinden sich zur Zeit drei Satelliten, EUTELSAT 2 F1,
Hot Bird 1 und Hot Bird 2. Insgesamt sollen im @{" Endausbau " SYSTEM "VT Bilder/HBFREQ.GIF"}
 fünf Satelliten auf dieser Position platziert sein. EUTELSAT 2 F1 und Hot
Bird 1 dienen überwiegend der analogen Austrahlung von Hörfunk- und Fernseh-
programmen, Hot Bird 2 bis 4 übernehmen im wesentlichen die digitale
Signalverbreitung. Im Jahr 1998 soll der Satellit EUTELSAT 2 F1 durch seinen
moderneren Nachfolger Hot Bird 5 ersetzt werden.
EUTELSAT benutzt beim Hotbird-Satellitensystem das gleiche Frequenzband wie
ASTRA, also 10700 MHz bis 12750 MHz. Für den Empfang der analogen Programme
reicht so wie bei ASTRA ein herkömmliches LNB aus, für die digitalen
Programme wird ein Universal-LNB benötigt. Um sämtliche Programme in einer
guter Qualität zu empfangen wird in Deutschland ein Antennendurchmesser von
80 cm oder grösser benötigt. Letzteres liegt daran das EUTELSAT anders als
etwa ASTRA, stark unterschiedliche Ausleuchtzonen bei seinen Satelliten benutzt.
Folge hiervon ist das die Feldstärke von Transpondern mit einer besonders
grossen Ausleuchtzone (Widebeam) in deren Kernbereich etwas niedriger ist.
Zweiter Grund für eine niedrigere Feldstärke ist das EUTELSAT 2 F1 mehrere
besonders breitbandige Transponder besitzt die bei Bedarf geteilt werden
können um zwei analoge Fernsehprogramme gleichzeitig auszustrahlen. Auch
hierbei ist die Feldstärke die auf der Erde ankommt niedriger. @{PAR}
@ENDNODE

@NODE 34 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - EUTELSAT"
@NEXT 21
@{LINDENT 1}

@{ge "EUTELSAT"}

EUTELSAT wurde bereits im Jahr 1977 gegründet, mit der Hauptaufgabe Satelliten
für stationäre und  mobile Kommunikation zu betreiben. Die ursprüngliche
Anzahl der Mitgliedsländer stieg von 17 auf inzwischen 45 Staaten an.
Besitzer von EUTELSAT sind aber nicht die Mitgliedsstaaten oder deren
Regierungen, sondern die Signatare. Dies sind in der Regel nationale
private oder staatliche Telekommunikationsunternehmen. Als oberstes
Entscheidungsgremium wurde folglich der Rat der Signatare gebildet der
zusammentritt, um über geschäftliche und finanzielle Strategien zu
diskutieren, und um Satellitenprojekte und -einsatzmöglichkeiten sowie neue
Dienstleistungsangebote zu erörtern. Sobald die im Anfang 1996 beschlossene
Änderung der EUTELSAT-Konvention von allen Mitgliedsstaaten ratifiziert ist
wird es möglich, das mehr als ein Signatar für jedes Mitgliedsland beitritt,
wodurch sich EUTELSAT auf die weiter zunehmende Liberalisierung des
Telekommunikationswesens in Europa einrichtet. Unter dem derzeitigen
Generaldirektor Jean Grenier wurde im Jahr 1995 ein Umsatz von 275 Millionen
ECU erzielt. EUTELSAT-Satelliten werden für nationale und internationale,
stationäre und mobile Kommunikationsdienste wie etwa Telefonie, Telegraphie,
Telex, Fax, Datenübermittlung, Videotext, Hörfunk- und Fernsehübertragungen
genutzt. Die Organisation bietet darüber hinaus auch weitere spezielle
Telekommunikationsdienste an wie Hörfunk- und Fernsehsatellitendienste,
Navigationsdienste, Weltraumforschungsdienste, meteorologische Dienste und
die Fernerkundung von Bodenschätzen. Für weiter Informationen wenden Sie sich
bitte direkt an @{" EUTELSAT " LINK 50}. @{PAR}

Zur Zeit werden folgende Dienste übertragen:@{LINE}

@{"   " LINK 51}   Fernsehen und Hörfunk für Kabeleinspeisung und Satellitendirektempfang (DTH)@{LINE}
@{"   " LINK 52}   Eurovisionssendungen und Euroradio der EBU@{LINE}
@{"   " LINK 53}   Satellitengestützte Nachrichtenübertragung (SNG)@{LINE}
@{"   " LINK 54}   Nationales und internationales Fernsprechen@{LINE}
@{"   " LINK 55}   Geschäftskommunikation @{LINE}
@{"   " LINK 56}   Mobile Kommunikation zu Lande und auf der See (EUTELTRACS)@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 51 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - EUTELSAT"
@PREV 56
@{LINDENT 1}

@{ge "Fernsehen und Hörfunk für Kabeleinspeisung und Satellitendirektempfang (DTH)"}

Die Übertragung von analogen und digitalen Fernseh- und Radioprogrammen via
EUTELSAT findet in der Regel auf Basis einer 24-stündigen Transponderanmietung
statt. Auf EUTELSAT-Satelliten werden zur Zeit mehr als 100 Fernseh- und
70 Hörfunkprogramme ausgestrahlt. Diese können über Direktempfangsanlagen,
Kabelanschluss und Gemeinschaftsantennen empfangen werden. Derzeit empfangen
mehr als 55 Millionen Haushalte Programme von der Hot Bird-Position 13° Ost über einen
der genannten Übertragungswege.@{LINE}
Der leistungsstarke @{" Superbeam " SYSTEM "VT Bilder/ECSS.JPG"} der
EUTELSAT II-Satellitenserie erlaubt in West- und Zentraleuropa den
Satellitenempfang mit Antennen von 60 cm Durchmesser, während für den
@{" Widebeam " SYSTEM "VT Bilder/ECSW.JPG"} noch 80cm benötigt werden.
Programme die mittels des @{" Super-Widebeam " SYSTEM "VT Bilder/HB1.JPG"} von
Hot Bird 1 ausgestrahlt werden, können von Irland bis zur
Ukraine mit Antennen von 70 cm Durchmesser empfangen werden. Gleiches gilt
auch für den @{" Widebeam " SYSTEM "VT Bilder/HB2W.JPG"} der Satelliten Hot Bird
2 bis 5, deren @{" Superbeam " SYSTEM "VT Bilder/HB2S.JPG"} soll in grossen
Teilen Europas schon mit Antennen unter 50 cm Durchmesser empfangen werden
können.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 52 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - EUTELSAT"
@{LINDENT 1}

@{ge "Eurovisionsübertragungen der EBU"}

Die European Broadcasting Union (EBU) benutzt bereits seit 1984
EUTELSAT-Satelliten für ihre täglichen Eurovisionsübertragungen, den
Euroradio-Dienst bietet die EBU seit 1989 an.
Der Programmaustausch innerhalb der EBU erfolgt über 4½ Widebeam-Transponder des Satelliten EUTELSAT
2-F4. Damit stehen der EBU für ihre Übertragungen sechs digitale Fernsehkanäle in Studioqualität und die
dazugehörenden Ton- und Radiokanäle zur Verfügung. Die vergrösserte Reichweite des Widebeam von
EUTELSAT 2-F4 ermöglicht es der EBU, mit einem einzigen Satelliten alle 62 aktiven Mitglieder aus 48 Staaten
in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten zu erreichen.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 53 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - EUTELSAT"
@{LINDENT 1}

@{ge "Satellitengestützte Nachrichtenübertragung (SNG)"}


Programmanbieter nutzen EUTELSAT-Transponder für die satellitengestützte
Nachrichtenübermittlung mittels transportabler Erdfunkstellen. EUTELSAT
betreibt eine Buchungsstelle, die Anträge für die satellitengestützte
Fernsehübertragung und die zeitlich begrenzte Transponder-Anmietung
koordiniert. @{LINE}
Auf der Hot Bird-Position 13° Ost finden solche Übertragungen seit Herbst
1995 nur noch sehr selten statt, da inzwischen alle Transponder zur
Ausstrahlung von Hörfunk- und Fernsehprogrammen benötigt werden.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 54 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - EUTELSAT"
@{LINDENT 1}

@{ge "Nationales und internationales Fernsprechen"}


Über vier Transponder und ein Netz von 19 Erdfunkstellen überträgt EUTELSAT
europaweit öffentliches digitales Fernsprechen und versorgt so insgesamt 22
Länder. Das Netzwerk wird zur Zeit in Osteuropa ausgeweitet (Russland,
Aserbeidschan, Ukraine). Im Bereich des öffentlichen Fernsprechens ist
ausserdem eine 24-stündige Transponderanmietung möglich.
So nutzen z.B. Tele Denmark einen Transponder für ihre nationale
Fernsprechverbindung zu den Färöer-Inseln in der Nordsee und Spanien einen
Transponder zur Datenübertragung. Natürlich laufen diese Telefondienste über
die anderen EUTELSAT-Satelliten, da dafür auf den Hot Birds kein Platz frei
ist.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 55 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - EUTELSAT"
@{LINDENT 1}

@{ge "Geschäftskommunikation"}


Insgesamt 17 Transponder (sechs Transponder auf EUTELSAT 2-F2, zehn
Transponder auf EUTELSAT 2-F4 und ein Transponder auf EUTELSAT 2-F3) werden
für SMS-Dienste (Satellite Multiservices System) genutzt.
Zu den Anwendungen von SMS-Diensten zählen unter anderem Ferndruck,
Videokonferenzen, Datenübermittlung, Zivilschutz, Computerverbindungen und
vieles mehr. Die Anwender erhalten einen Anschluss an das SMS-Netz entweder
über eine von mehreren Teilnehmern genutzte Antenne (z.B. an einem Teleport)
oder über eine individuelle vor Ort.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 56 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - EUTELSAT"
@NEXT 51
@{LINDENT 1}

@{ge "Mobile Kommunikation zu Lande und auf der See (EUTELTRACS)"}


EUTELTRACS ist ein satellitengestützter mobiler Kommunikationsdienst für Land-
und Wasserfahrzeuge, welcher im Zwei-Wege-Service arbeitet. @{LINE}
Dadurch, wird beispielsweise für Speditionen, Fuhr- und Schiffsunternehmen der
Nachrichtenaustausch und die Standortbestimmung in ganz Europa und Nordafrika
sowie dem Nahen Osten ermöglicht. Auf zwei EUTELSAT-Satelliten steht Kapazität
für bis zu 45000 Fahrzeuge zur Verfügung; mit einem zusätzlichen Transponder
kann diese Anzahl verdoppelt werden. Im Bereich des Strassengüterverkehrs
werden derzeit 11000 Terminals betrieben, und mehr als 100 Fischereischiffe
aus vier Ländern der Europäischen Union sind bereits mit EUTELTRACS
ausgerüstet. @{LINE}
Der Signalaustausch für EUTELTRACS zwischen Erde und Satellit wird von
EUTELSAT über das eigene Satelliten-Kontrollzentrum in Rambouillet gesteuert.
Nationale und regionale Dienstleistungsunternehmen vermarkten das System für
den Endverbraucher. Terminals und die dazugehörende Software werden von
einem Joint-Ventur-Unternehmen, der Firma Alcatel Qualcomm angeboten.@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 50 "Astra&Hotbird.Guide * Einführung in den Satellitenempfang - EUTELSAT "
@NEXT 50
@PREV 50


@{ge "Adressen"}@{PAR}
@{JCENTER}


Deutsche EUTELSAT Agentur:@{LINE}

EUTELSAT @{LINE}
Werder @{LINE}
27321 Thedinghausen@{LINE}





EUTELSAT Zentrale:@{LINE}

EUTELSAT  @{LINE}
70, rue Balard@{LINE}
F-75502 Paris Cedex 15@{par}
@ENDNODE

@NODE 5 "Veränderungen gegenüber der letzten Ausgabe"
@PREV 5
@NEXT 5
@{LINDENT 1}

@{ge "Schnellüberblick die wichtigsten  Veränderungen gegenüber der letzten Ausgabe"}


@{f " Astra&Hotbird.Guide "} @{LINE}


@{f " ASTRA 19,2° Ost "} @{LINE}

Radio Eviva stellte seine Sendungen wegen finanzieller Probleme ein.@{LINE}
Granada Talk TV wurde eingestellt.@{LINE}
Galavision stellt analoge Verbreitung ein@{LINE}
Spanische Pay-TV-Sender stellen analoge Verbreitung ein.@{LINE}
@{"   " LINK ASTRATV/TP11} Bloomberg Television analog neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK ASTRATV/TP24-1} The Christian Channel wechselt Transponder.@{LINE}
@{"   " LINK ASTRATV/TP24-3} Sky Soap wechselt Transponder.@{LINE}
@{"   " LINK ASTRATV/TP24-4} The History Channel wechselt Transponder.@{LINE}
@{"   " LINK ASTRATV/TP24-5} Sci-Fi Channel wechselt Transponder.@{LINE}
@{"   " LINK ASTRATV/TP44-2} Sky Travel wechselt Transponder.@{LINE}
@{"   " LINK ASTRATV/TP44-3} Sky Movies Gold wechselt Transponder.@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP48-10} Radio Italia Solo Musica Italiana im ADR-Verfahren aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP45-6A} DRS 1 im ADR-Verfahren aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP45-6B} La Premiere im ADR-Verfahren aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP45-7A} Rete Uno im ADR-Verfahren aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP45-7B} DRS Radio Rumantsch im ADR-Verfahren aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP45-8} Musigwaelle 531 im ADR-Verfahren aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP45-9} DRS 2 im ADR-Verfahren aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP45-11} Option Musique im ADR-Verfahren aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP45-12} Couleur 3 im ADR-Verfahren aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP55-11} Swiss Classic im ADR-Verfahren aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP55-10} Swiss Light im ADR-Verfahren aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRARF/TP18-2} Tamil Radio analog neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK ASTRARF/TP16} WRN 3 analog neu aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP33-7B} WRN 3 im ADR-Verfahren neu aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRARF/TP7-1} VOA 1 analog neu aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRARF/TP7-1} VOA 2 analog neu aufgeschaltet@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP33-6B} SRN wechselt Transponder@{LINE}
@{"   " LINK ASTRAADR/TP33-6A} GFM wechselt Transponder@{LINE}
@{"   " LINK AstraTV/TP7-2} National Geographic Channel ersetzt Sky Two@{LINE}


@{f " Hot Bird 13° Ost "}@{LINE}

Hot Bird 3 wurde Anfang Oktober 1997 in Betrieb genommen.@{LINE}
@{"   " LINK HOTBIRDTV/TP21A} Fashion TV vorläufig analog aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HOTBIRDTV/TP5} Animal Planet analog neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdRF/TP6-5} Radio Monte Carlo neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdTV/TP39-3} Eurotica neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdTV/TP38-2} BBC Prime digital neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdRF/TP22B} TRT FM sendet jetzt in Stereo.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdTV/TP53} Canal 24 Horas neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdRF/TP53-1} RNE Radio 1 neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdRF/TP53-4} RNE Radio 3 neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdRF/TP53-2} RNE Radio 5 neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdRF/TP53-3} RNE Radio Classica neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdTV/TP4-2} Best van Nederland TV neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdRF/TP4-1} Radio Nederland Europa neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdRF/TP4-2} Radio Nederland International neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdTV/TP39-2} BHT neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{"   " LINK HotbirdRF/TP39} Radio Bosnia neu aufgeschaltet.@{LINE}
@{PAR}
@ENDNODE

@NODE 100 "Astra&Hotbird.Guide - ASTRA 19,2° Ost"
@TOC "Astra&Hotbird.Guide/Main"
@PREV 104




@{bl "Astra 19,2° Ost"}




                                   @{"   " LINK ASTRATV/A1A}   Astra 1A @{LINE}

                                   @{"   " LINK ASTRATV/A1B}   Astra 1B @{LINE}

                                   @{"   " LINK ASTRATV/A1C}   Astra 1C @{LINE}

                                   @{"   " LINK ASTRATV/A1D}   Astra 1D @{LINE}

                                   @{"   " LINK ASTRATV/A1E}   Astra 1E @{LINE}

                                   @{"   " LINK ASTRATV/A1F}   Astra 1F @{LINE}

                                   @{"   " LINK ASTRATV/A1G}   Astra 1G @{PAR}
@ENDNODE

@NODE 103 "Astra&Hotbird.Guide - Hot Bird 13° Ost"


@{bl "Hot Bird 13° Ost"}


                                   @{"   " LINK HOTBIRDTV/ECS}   Eutelsat 2 F1 @{LINE}

                                   @{"   " LINK HOTBIRDTV/HB1}   Hot Bird 1 @{LINE}

                                   @{"   " LINK HOTBIRDTV/HB2}   Hot Bird 2 @{LINE}

                                   @{"   " LINK HOTBIRDTV/HB3}   Hot Bird 3 @{LINE}

                                   @{"   " LINK HOTBIRDTV/HB4}   Hot Bird 4 (Start März 1998)@{LINE}

                                   @{"   " LINK HOTBIRDTV/HB5}   Hot Bird 5 (Start Spätsommer 1998)@{PAR}
@ENDNODE





