@database 78448a80-0
@master Sonstiges:DTP/ablage/NotenDruck.guide
@$VER: 1.0
@remark Created with Heddley v1.1 (c) Edd Dumbill 1994

@node "Main" "No title"

                Willkommen zu dem ProPage Notengenie
                ------------------------------------


                @{"Vorwort" link "VORWORT" 0}

                @{"Rechtliches" link "RECHTLICHES" 0}

                @{"Was ist Voraussetzung für das Genie ?" link "Voraussetzungen" 0}

                @{"Installation" link "INSTALLATION" 0}

                @{"Gebrauch" link "GEBRAUCH" 0}

                @{"Autor" link "AUTOR" 0}

                @{"Eingabebefehle" link "Eingabebefehle" 0}
@endnode

@node "VORWORT" "Vorwort"

    Vor einiger Zeit habe @{"ich" link "AUTOR" 0} begonnen @{"mit ProPage4 Noten zu setzen." link "NB" 0}
    Das war natürlich eine imense Arbeit, weil jede Note eine eigene
    Box hat.
    Da dachte ich mir, du hast doch einen Computer, warum kann der dir
    diese ganze Fummelarbeit und Ausrichtungsarbeit nicht übernehmen?
    ProPage hat ja diese tolle ARexx-Schnittstelle für Genies, also müßte
    es doch möglich sein, ein Genie für Notensatz zu schreiben.

    Gesagt - getan ... Hier ist das Ergebnis.

    Wieso sind das mehrere Files ?

    1. Die maximale Größe der Files, die ARexx zuläßt, ist nicht
       unendlich, so mußte ich das Ganze in verschiedene Files splitten.
    2. Durch die Aufteilung ist alles übersichtlicher - und somit in
       gewisser Weise modular geworden.
       Sollte jemand vorhaben, das Ganze zu erweitern, braucht er nur
       ein neues Modul zu schreiben, und es dann an entsprechender
       Stelle aufzurufen, so wie ich es getan habe.
    3. Für 4-tel, 8-tel, und 16-tel Pausen gab es in dem Notenfont, der
       dem Paket beiliegt, keine eigene Belegung, deshalb mußte ich sie
       malen und als iff-Files ablegen.

    Um das Ganze nicht zu kompliziert zu machen, habe ich mich vorerst
    auf folgende Bereiche beschränkt:

    Notenwert:        Ganze bis 16-tel Noten
    Violinschlüssel:  e2 - c5    (C3 ist das mittlere C, das zwischen
                                  den Notensystemen mit einer Hilfs-
                                  linie notiert ist. Im Violinenschlüssel
                                  unten im Baßschlüssel oben)
    Baßschlüssel:     c1 - g#3

    Im Moment ist es noch nicht möglich, Zweiersysteme mit gleichem
    Schlüssel zu zeichnen. Das wird eine spätere Erweiterung.
@endnode

@node "RECHTLICHES" "Rechtliches"
@prev "Main"

    Dieses Genie ist Freeware. D.h. jeder kann es beliebig verwenden,
    kopieren und weitergeben, allerdings nur, wenn damit kein Profit
    gemacht wird.

    Das Urheberrecht bleibt bei mir. Doch erlaube ich, das Genie zu
    kürzen oder zu erweitern. Mein Name sollte dann irgendwo erscheinen
    als Erstersteller ... oder so.

    Jegliche Haftung für Schäden oder Verluste an irgendwelchen Sachen,
    Files (oder gar Hardware ??? ;-)), die durch die Nutzung dieses
    Programms entstehen könnten, lehne ich ab.

    Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr !!!!!!

    (Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, daß man damit irgendwas kaputt
    machen kann.)

    Deshalb ist es für Sie, als den Nutzer wichtig und nötig (wie bei allen
    Programmen) sich mit dem Gebrauch intensiv vertraut zu machen, und
    nicht gleich in Reinschrift zu arbeiten.
@endnode

@node "INSTALLATION" "Installation"
@prev "RECHTLICHES"

    Die Installation ist einfach, wenn auch nicht kinderleicht. Deshalb
    habe ich mir nicht die riesige Mühe eines Installerscripts gemacht,
    auch wenn das heute fast Standard ist.

    Diese Arbeit erledigt am leichtesten ein Programm wie DOpus oder
    Filer oder DirWorks ...
    Es geht aber auch über die Shell.

    copy ...

    1. Der Notenfont kommt in das Verzeichnis, in dem die CGFonts für
       ProPage liegen. Danach muß CGUpdate gestartet werde, damit
       Propage den Notenfont auch kennt.
       Ich habe zur Sicherheit auch noch den Timesfont mit dazugelegt,
       falls er noch nicht vorhanden ist, denn das Genie braucht ihn
       für die Überschriften. Er wird analog dem Notenfont installiert.
       Falls für die Überschriften ein anderer Font verwendet werden soll,
       kann im Genie "Noten.pprx" in Zeile 53 ein anderer Font eingetragen
       werden. Dazu das File in einen Editor laden (kann ed sein).

       . . .
        select
            when neu == "j" then
                do
                sicher =
                call ppm_New()
                call ppm_SetUnits(2)
                call ppm_SetMagMode(200)
                call ppm_SetFont('(CG)Times')  <- hier ändern ("(CG)"
                pgnm = ppm_CreatePage(1, 1, 0)               muß bleiben)
                call ppm_SetPageType(pgnm, 4)
        . . .

    2. Alle 5 Geniefiles gehören in das Verzeichnis, in dem die ProPage-Genies
       liegen. Also dahin kopieren. Die Namen NICHT verändern !!!

       Das sind: Bassschlüssel.file
                 Bassschlüssel.rexx
                 Noten.pprx
                 Violinenschlüssel.file
                 Violinenschlüssel.rexx

    3. Das Verzeichnis "noten_pausen" wird komplett als Unter-Verzeichnis in
       das Verzeichnis der Genies kopiert.

    4. Das File "@{"AssignNotenDruck" link "AssignNotendruck" 0}" wird als solches ins C: Verzeichnis kopiert.
       Dann bitte in einen Editor laden (kann ed sein) und dort die Pfade
       für das Verzeichnis "Noten:" und
       für das Verzeichnis "Genies:"
       eintragen.
       Vorher muß natürlich ein Verzeichnis festgelegt oder erzeugt werden
       (mit Dateieditor oder "makedir ..." in der Shell), wo die Notenfiles
       gespeichert werden sollen.
       Später zu diesen Files mehr.

    5. ARexx muß natürlich laufen, da ja sonst die Genies alle nicht
       funktionieren.
       ProPage starten und die Genies aufrufen. Mit "Import" das Genie
       "Noten.pprx" anklicken und einbinden (im Requester werden nur die
       Files mir .pprx am Ende angezeigt - deshalb habe ich den anderen
       Files andere Endungen gegeben)

    So, wenn dies alles geschafft ist, können Sie das Genie zum ersten mal
    aufrufen.
@endnode

@node "AUTOR" "autor"

    Mein Name ist Alfred Faust. Seit ca. 1 Jahr bin ich Invalidenrentner.
    Vorher war ich Kirchenmusiker und später einige Jahre evangelischer
    Pfarrer.

    Zu erreichen bin ich unter:

    Adresse:

    Alfred Faust
    Richbergstr.15
    D-34639 Schwarzenborn

    e-mail: j.k.dax@t-online.de

    Telefon: 05686/930276
@endnode

@node "GEBRAUCH" "Gebrauch"
@next "AUTOR"
@prev "INSTALLATION"

    Wenn sie das Genie starten (ich habe mir dafür eine Tastenkombination
    festgelegt) werden sie sehr schnell merken, wie es funktioniert.
    Ich habe versucht es so zu gestalten, daß es wie ein Gespräch abläuft.
    Manche der Meldungen stehen in der Schirmtitelzeile.

                   Vor allem noch eine Bemerkung:

  !  Da jede Note oder ein anderes Zeichen, das von dem Genie auf den     !
  !  Schirm gebracht wird, in einer eigenen Box ist, kann es auf übliche  !
  !  Weise am Ende bearbeitet werden.                                     !
  !  Also keine Bange, wenn mal was schiefgeht - alles ist reparabel.     !

    Hier will ich die einzelnen Schritte erklären:

    1. @{"Neubeginn" link "Neubeginn" 0}

    2. @{"Notenlinien zeichnen" link "Notenlinien" 0}

    3. @{"Vorzeichen" link "Vorzeichen" 0}

    4. @{"Taktart" link "Taktart" 0}

    5. @{"Violinschlüssel oder Baßschlüssel" link "ViolinBaßschlüssel" 0}

       (hier verzweigt das Ganze in manuell oder automatisch)
       Manuell heißt, sie geben alles einzeln in einen @{"Requester" link "NotenwertimRequester" 0} ein
       automatisch heißt, sie erstellen erst ein @{"Notenfile" link "Notenfiles" 0} und rufen dies
       dann zur Abarbeitung auf.

    manuell:                             automatisch:

    6. @{"kleinster Notenwert" link "KleinsterNW" 0}               6. @{"kleinster Notenwert" link "KleinsterNW" 0}

    7. @{"manuell oder an Box ausrichten" link "manuelloBox" 0}    7. @{"Notenfile oder Abbruch" link "NotenfileoAbbruch" 0}

    8. @{"Noteneingabe im Requester" link "NotenwertimRequester" 0}         8. @{"Notenscript auswählen" link "Notenscriptwählen" 0}

   Bei Eingabefehlern habe ich versucht, das Genie so zu gestalten, daß es
   entweder nicht darauf reagiert, oder eine Fehlermeldung ausgibt. Im
   ersten Falle haben sie die Möglichkeit, den Fehler sofort zu korrigiern,
   meistens auch im zweiten Falle.

   An einigen Stellen habe ich die Möglichkeit zum Abbruch eingegeben. Das
   ist dann immer vermerkt.
@endnode

@node "Neubeginn" "Neubeginn"
@prev "GEBRAUCH"

    ja     = j + ENTER
    nein   = n + ENTER
    NICHTS = nur Enter

    Wenn sie anfangen, dann ist die Frage immer mit "j" zu beantworten.
    ProPage wird ein neues Projekt anlegen mit einer Seite A4.

                            !!!! ACHTUNG !!!!
       ALLES WAS VORHER WAR WIRD   O H N E   WEITERE WARNUNG GELÖSCHT.

    Das geschieht aber nur, wenn sie "j" eingegeben haben.
    Geben Sie "n" ein, wenn Sie an einem begonnen Projekt weitermachen
    wollen. Mit nur ENTER können Sie an dieser Stelle auch abbrechen.
@endnode

@node "Notenlinien" "Notenlinien zeichnen"
@prev "GEBRAUCH"

    ja   = j + ENTER oder nur ENTER
    nein = n + ENTER


    Sie  werden gefragt ob Notenlinien gezeichnet werden sollen.
    Gleichzeitig wird der Baß- & Violinenschlüssel gezeichnet und die
    Verbindungen am Beginn zweier Systeme.

    Sie sehen daran, daß am Anfang immer Baß und Violinschlüssel
    vorausgesetzt wird.

    Wollen Sie nur Violinenschlüssel, dann löschen Sie einfach die
    Baßschlüssel-Zeile.

    Es ist dann zwar ein größerer Zwischenraum zwische den Zeilen, dort
    könnte aber z.B. der Text für ein Lied untergebracht werden.

    Vielleicht wundern Sie sich, weil ja Notenlinien in jedem Falle
    gebraucht werden. Haben Sie aber schon eine Stimme eingegeben, dann
    brauchen nicht noch einmal Notenlinien gezogen werden. Verneinen Sie
    die Frage, dann überspringt das Genie diesen Teil.
@endnode

@node "Vorzeichen" "Vorzeichen eingeben"
@prev "Notenlinien"

    Die Eingabe der Vorzeichen geschieht so wie man es sprechen würde:

    Eingabe     heißt:
    1 #         ein Kreuz
    2 b         zwei Be

    usw.  Sie können bis 6 b oder 6 # eingeben.
    nur ENTER = kein Vorzeichen

    Das ist auch nötig wenn man an einem begonnen Projekt weiterarbeitet,
    und die Vorzeichen schon eingegeben hat. Ansonsten zeichnet ProPage die
    Vorzeichen noch einmal, allerdings exakt an die gleiche Stelle, so daß
    man sie nicht noch einmal sehen kann, aber es sind entsprechend der
    Anzahl der Vorzeichen entsprechend viele Boxen mehr auf dem Papier, was
    den ohnehin langsamen Schirmaufbau zusätzlich verzögert, und das
    gespeicherte File vergrößert.
    Aber keine Angst, Sie können alles was Sie auf dem Bildschirm sehen, am
    Ende noch bearbeiten.

    Zur Beachtung:

    Der Trenner ist immer  EIN  Leerzeichen.
    D.h.:
    falsche Eingabe  : 1b   oder   1   b

    richtige Eingabe : 1 b
                        |
                        |
                  ein  Leerzeichen
@endnode

@node "NB" "Nebenbei"

    Soweit mir bekannt ist, gibt es kein DTP-Notensatzprogramm, daß diesen
    Namen auch verdient auf dem Amiga. Es gab zwar mal eines, die Qualität
    von ProPage mit seinen Outline-Schriften hatte es aber nie erreicht,
    und war dann auch bald wieder vom Markt verschwunden.

    Da es einen Notenfont als Outlines gibt, kam mir der Gedanke, es doch
    mit ProPage zu versuchen.

    Es ging, aber das war immer viel Arbeit. Jede Note hatte eine eigene
    Box. Für eine A4-Seite benötigte ich im Schnitt ca. 1 Tag.
@endnode

@node "Taktart" "Taktart"
@prev "Vorzeichen"

    Die Eingabe der Taktart ist analog der Eingabe der @{"Vorzeichen." link "Vorzeichen" 0}
    Bitte auch hier das @{"Leerzeichen als Trenner" link "Vorzeichen" 0} beachten.

    Eingabe     heißt
    4 4         4/4 - Takt
    6 8         6/8 - Takt
    3 4         3/4 - Takt

    Die Taktangabe wird in beide Systeme nach den Vorzeichen eigetragen.

    Nur ENTER heißt keine Angabe oder weiterarbeiten und nicht noch einmal
    eintragen.
@endnode

@node "ViolinBaßschlüssel" "Violinen- oder Baßschlüssel"
@prev "Vorzeichen"

    Eine Eigenart des Genies ist, daß die Noten stimmenweise eingegeben
    werden.

    Außerdem liegen die Noten im Violinen- oder im Baßschlüssel an
    verschiedenen Stellen. Das Genie muß wissen, wo es die Noten eintragen
    soll.

    Also:

    Violinschlüssel = v
    BaßSchlüssel    = b

    Auf keine Eingabe oder etwas anderes reagiert das Genie an dieser
    Stelle nicht.
    Sie habe hier die Möglichkeit zwischen manueller und automatischer
    Eingabe zu verzweigen.
    Der zweite Parameter bestimmt dies.
    Geben Sie hier ein "f" (Leerzeichen als Trenner) nach "v" oder "b" ein
    können Sie ein Notenfile automatisch abarbeiten lassen, das Sie vorher
    erstellt haben.
    Diese Variante ist im Endeffekt schneller und präziser, gröbere Fehler
    lassen sich schneller korrigieren. Haben Sie aus Versehen einmal alles
    gelöscht bei "Neubeginn", können Sie alles relativ schnell wieder
    herstellen. Ich bevorzuge bei reiner Instrumentalmusik diese Variante.
@endnode

@node "KleinsterNW" "Kleinster Notenwert"
@prev "ViolinBaßschlüssel"

    Dieser Parameter bestimmt den Abstand aller Noten im Text. Damit ist es
    möglich platzsparend und übersichtlich zu arbeiten.

    Haben Sie ein Stück, daß nur aus Halben und Vierteln besteht, braucht
    der Abstand zwischen zwei Vierteln nicht so groß zu sein, wie wenn sie
    auch noch teilweise 8-tel oder gar 16-tel Noten im Text hätten.

    Das Genie benutzt feste Abstände für die Noten, so daß sie immer
    zueinander passen.

    z.B.  (hier heißt o = hohler Notenkopf  und * = voller Notenkopf)

     |               |
    o|              o|

     |       |       |       |
    *|      *|      *|      *|

     |)  |)  |)  |)  |)  |)  |)
    *|  *|  *|  *|  *|  *|  *|

     |       |)  |       |
    *|      *|  *|      *|.    (der Punkt hinter der Note ist möglich)

    Diese Übersicht ist nur andeutungsweise.

    Mit kleinster Notenwert, geben Sie an wie "groß" der kleinste Noten-
    abstand sein soll.
    Was sinnvoll ist geben Sie an.
@endnode

@node "NotenwertimRequester" "Noteneingabe im Requester manuell"

    Wenn Sie an dieser Stelle angelangt sind kommen wir zum Eigentlichen,
    der Noteneingabe.

    Was Sie alles eingeben können, erfahren Sie @{"hier. <---" link "Eingabebefehle" 0}

    Sie sehen zuerst einen kleinen Zeiger im Bildschirm. Er erleichtert
    Ihnen die Eingabe, und zeigt immer an die Stelle, wo Sie gerade sind,
    wie der Cursor im Schreibprogramm.
    Falls kein Fehler auftritt wird er automatisch gelöscht, wenn Sie die
    Eingabe beendet haben.

    Das Ende der Eingabe ist ein einfaches ENTER ohne Eingabe.
@endnode

@node "manuelloBox" "manuell oder an Box ausrichten"
@prev "GEBRAUCH"

    Sie habe die Möglichkeit entweder an einer Stelle ihrer Wahl zu
    beginnen, oder in Bezug auf eine andere Note (in einer Box).

    manuell = m
    an Box  = b

    Andere Eingaben ignoriert das Genie.

    Im zweiten Falle heißt das, daß sie wieder präzise im vorgegebenen
    Raster sind und das Genie dafür sorgt, das alle weiteren Eingaben zu
    den schon vorhandenen genau passen.

    Das Genie erwartet dann eine Eingabe. Es sagt Ihnen, was Sie tun
    sollen.
@endnode

@node "NotenfileoAbbruch" "Notenfile oder Abbruch"
@prev "GEBRAUCH"

    An dieser Stelle ist nur eine einfache Entscheidung gefragt.
    Falls Sie durch die vorherige Entscheidung in die falsche Richtung
    gekommen sind (Sie wollten eigentlich manuell eingeben - oder haben
    noch gar kein Notenfile geschrieben), könne Sie hier abbrechen.

    Wenn Sie weitermachen wollen genügt ein ENTER.
@endnode

@node "Notenscriptwählen" "Notenscript auswählen"
@prev "GEBRAUCH"

    Es erscheint ein Requester in dem Sie sich automatisch in dem
    Verzeichnis befinden, das Sie im File "AssignNotenDruck" dem
    Verzeichnis "Noten:" zugewiesen haben.

    Selbstverständlich können Sie, wie bei allen Filerequestern ihre Files
    auch woanders suchen.

    (Ich setze voraus, daß Sie wissen, wie man mit Filerequestern umgeht.)
@endnode

@node "Eingabebefehle" "Eingabekürzel"
@prev "GEBRAUCH"

    Hier habe ich aufgelistet, was Sie alles eingeben können. Die Kürzel
    sind im Gebrauch im Requester, d.h. im manuellen Modus, wie in
    den Notenfiles, d.h. im automatischen Modus, ähnlich. Bei der
    erstellung von Notenfiles gibt es noch ein paar Besonderheiten.

    Alles wird so eingegeben, als würden Sie es diktieren.

    z.B. Halbe Cis3
         Viertel f2 aufgelöst
         Pause Halbe

    Damit Sie nun nicht immer ganze Worte schreiben müssen, habe ich
    für alles Kürzel. Im Requester können Sie bis zu drei Argumente
    eingeben, im Notenfile müssen es IMMER drei sein. Der Trenner ist IMMER
    ein Leerzeichen !!

    1.Argument
    ----------

    g = ganze Note
    h = halbe Note
    v = viertel Note
    a = achtel Note
    s = sechzehntel Note

    p = Pause (verlangt als 2.Argument die Länge siehe unten)

    l = Leer (wie Space, wenn nichts auf dem Bildschirm erscheinen soll,
              ein Leerzeichen; verlangt als 2.Argument die Länge s.u.;
              ist an der Stelle ein Taktstrich, ist das 2.Argument ein t)

    d = delete (vorheriges löschen, wie BackSpace - Sie können rückwärts
                mit dieser Eingabe aber nur bis zu der Note löschen, mit
                der Sie nach der Frage "manuell oder an Box ausrichten"
                begonnen haben.)

    pk= Punkt (verlangt als 2.Argument die Länge siehe unten)

    t = Taktstrich (kein 2.Argument)

    j = Jump oder Sprung an den Anfang (nur für Notenfiles)

    neu = neue Position des Zeigers (nur für Requestereingabe)

    e = Ende (nur für Notenfiles)

    2.Argument
    ----------

    Notenname
        im Baßschlüssel: c1 - g#3
        im Violinschlüssel: e2 - c5

        Die Eingabe der Notennamen erfolgt OHNE Berücksichtigung der
        Vorzeichen (z.B. in G-Dur heißt das Fis in der Eingabe F, weil es
        im Notentext als F steht.)
        Soll ein Vorzeichen direkt im Notentext stehen muß es als solches
        eingegeben werden.(z.B. F#3 = fis 3,  db3 = des 3, b3 = b 3;
        das B wird als b eigegeben, wie es im deutschsprachigen Raum üblich
        ist.)

    1   =  ganze       -
    2   =  halbe        |
    4   =  viertel      |- Länge in Verbindung mit p, l oder pk
    8   =  achtel       |
    16  =  sechzehntel -

    t   =  Taktstrich (nur in Verbindung mit l (Leerzeichen)

    3.Argument
    ----------

    a  = Auflösungszeichen (wenn das Auflösungszeichen vor der Note
                            erscheinen soll, kann groß oder klein
                            geschrieben werden)

    z.B. v g3 a    (wenn vorher irgendwo ein g#3 eingegeben wurde, und nun
                    aufgelöst sein soll)

               - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

    Sollen die Notenhälse nach oben gedruckt werden, dann geben Sie bitte
    das erste und zweite Argument in Kleinbuchstaben ein.

    z.B. v a3
         h g2
         s f#3   usw.

    Sollen die Notenhälse nach unten gedruckt werden, dann geben Sie bitte
    das erste und zweite Argument in Großbuchstaben ein.
    (Ich drücke dazu die Capslock-Taste, die dann nur die Buchstaben aber
    nicht die Zahlen und Zeichen umwandelt.)

    z.B. V A3
         H G2
         S F#3  usw.

    Bei der Punkteingabe (pk) erwartet das Genie noch den Wert des Punktes.
    Er ist ja immer die Hälfte der Note, auf die er sich bezieht.

    z.B.
        1.Eingabe: h g3    <-- darauf soll sich der folgende Punkt beziehen
        2.Eingabe: pk 4    (die Hälfte einer halben ist eine Viertel)

    Ob 'pk' oder 'PK' eingegeben wird, richtet sich nach der Eingabe der
    Note, auf die sich der Punkt bezieht, sonst setzt das Genie den Punkt
    falsch.

                         !!!!!!!!!!!!  ACHTUNG !!!!!!!!!!!!

    1. Wollen Sie einen Punkt löschen (Eingabe d), dann müssen Sie auch
       immer die dazugehörige Note löschen, sonst kommen Sie aus dem
       Notenraster.

    2. Wollen Sie eine Note mit Auflösungszeichen löschen, dann müssen Sie
       außer dieser und dem Auflösungszeichen auch noch die Note davor
       löschen (es sei denn es war die erste Note), sonst kommen Sie auch
       aus dem Notenraster.
@endnode

@node "Notenfiles" "Notenfiles erstellen"

    Für die Notenfiles gelten ein paar besondere Regeln. Die Eingabe
    geschieht aber auch hier mit den gleichen Kürzeln, wie im Requester.
    Wir brauchen dazu einen einfachen Texteditor wie ed, GoldED, SkoED oder
    ähnliche. Sie können aber auch AE, den Artikeleditor von ProPage
    verwenden.

    1. Als erstes Zeichen in der Zeile steht IMMER ein Space oder
       Leerzeichen.

    2. Es werden IMMER DREI Argumente angegeben. Ist ein Argument nicht
       nötig steht an seiner Stelle IMMER ein 0.

    3. Nach einem a (Auflösungszeichen schließt sich die nächste Zeile mit
       einem Leerzeichen direkt an.)

    4. Am Ende steht IMMER e 0 0.

    z.B.
 (Leerzeichen am Anfang jeder Zeile)

 h d#3 0    (Halbe Dis 3 Notenhals nach oben)
 v e3 0
 a d3 a v c3 0  <- In dieser Zeile steht ein 'a' deshalb schließt sich die
      | |____|  <- nächste Zeile nach einem Leerzeichen direkt an
      |
      |
 Auflösungszeichen

 p 2 0   (Halbe Pause)
 V G4 0  (Viertel G 4 Notenhals nach unten)
 t 0 0   (Taktstrich)
 e 0 0

 Meine Kommentare müssen natürlich wegfallen, das ganze sieht dann so aus:

 h d#3 0
 v e3 0
 a d3 a v c3 0
 p 2 0
 V G4 0
 t 0 0
 e 0 0

 Die Eingabe d (für löschen) ist in einem solchen Notenfile natürlich
 sinnlos, obwohl sie möglich ist.

 Mit der Zeile
 j 0 0
 springen Sie an den Anfang zurück.

 So können Sie hintereinander mehrere Stimmen eingeben, und sie als ein
 File für Violin- oder Baßschlüssel speichern.

 Speichern Sie dieses File in dem Verzeichnis, daß Sie in

 "AssignNotenDruck"

 dem Verzeichnis Noten: zugewiesen haben mit einem aussagekräftigen Namen.
 Als besonders wichtig erachte ich, daß Sie später noch erkennen, ob dies
 im Violin- oder Baßschlüssel verwendet werden soll. Weil die Notation ja
 verschieden ist, kann man Violin- und Baßschlüssel nicht in einem File
 speichern.

 z.B.       : MeinLiedViolin
       oder : MeinLiedBaß

 Wenn Sie das Notenfile später als File abarbeiten lassen, und irgendwo hat
 sich ein Fehler eingeschlichen, dann bricht das Genie an dieser Stelle mit
 der Meldung "Da war ein Fehler !" ab. Sie können dann genau sehen wo der
 Fehler war, ihn im Notenfile suchen und beheben.
@endnode

@node "Voraussetzungen" "Voraussetzungen für das Genie"
@prev "Main"

    Zuerst ist natürlich ein installiertes System von ProPage4.0
    erforderlich. Dieses Programm ist für den nichtprofessionellen Gebrauch
    die 1.Wahl. Das neue Pagestream3.x ist natürlich viel ausgereifter und
    hat manche neue Funktion, die ProPage4.0 nicht hat.
    Doch ist ProPage4.0 in seiner Handhabung an vielen Stellen übersicht-
    licher

    Zu einem installierten System gehört natürlich mindestens OS2.

    ARexx muß laufen, sonst funktionieren die Genies nicht.

    Es ist nötig, daß man weiß, was Noten sind ;-) und wie sie im Prinzip
    geschrieben werden.

    Last not least: Genügend Geduld sich in ein solch komplexes Genie
                    einzuarbeiten.
@endnode

@node "AssignNotendruck" "Erstellen des Files "

    Dieses File ist unbedingt erforderlich und verlangt keine große Mühe.
    Erstellt wird es mit einem einfachen Texteditor wie ed oder AE
    (ArtikelEditor von ProPage)

    Das File hat nur 2 Zeilen, die dem Genie den Suchpfand
    1. für die Notenfiles
    2. für die Pausenfiles
    3. für die anderen Files des Genies
    angibt.

    So soll es aussehen:

    assign Noten:  dh0:DTP/ProPage4/Daten/Notenfiles
    assign Genies: dh0:DTP/ProPage4/ARexx

                   |                                |
                   ----------------------------------
                  Hier müssen Sie Ihre Pfade eintragen.

    Speichern Sie es in das C: Verzeichnis in dem alle CLI-Befehle liegen.
    Dort sucht das Genie dieses File. Ohne dieses File funktioniert das
    ganze nicht.
@endnode

