Dokumentation zu SMaus Copyright © 1991, 1992 Stefan Sticht All rights reserved Shareware SMaus ist nicht Freeware, sondern Shareware. Wenn Sie SMaus benutzen, müssen Sie Ihre Kopie von SMaus registrieren lassen. Registration Zum Registrieren drucken Sie bitte die Datei Registrierung aus. Sie können dies tun, indem Sie das Piktogramm des Programmes Printfiles in der Schublade Tools Ihrer Extras2.0-Diskette einmal anklicken, die Shift-Taste gedrückt halten und einen Doppelklick auf das Piktogramm Registrierung machen. Schicken Sie mir bitte dieses Formular ausgefüllt und mit einem Scheck, Bargeld oder einer separaten Postanweisung zu. Die Registrierungsgebühr ist DM 5.-. Vielen Dank. Keine Garantie Die Nutzung von SMaus erfolgt auf eigene Gefahr. Weder der Autor noch irgendein Distributor haftet für irgendwelche Schäden, die durch dieses Programm verursacht werden. Distribution Sie dürfen SMaus so oft kopieren und weitergeben, wie Sie wollen, solange Sie immer alle Dateien zu SMaus weitergeben und diese unverändert lassen und solange dies unentgeltlich oder nur gegen eine geringe Auwandsentschädigung geschieht. SMaus darf über Mailboxen oder elektronische Datennetze vertrieben werden, solange dies ebenfalls unentgeltlich geschieht. SMaus darf als Beigabe zu kommerziellen Produkten nur mit der schriftlichen Genehmigung des Autors vertrieben werden. Diese Genehmigung erhalten Sie in der Regel durch ein vollwertiges Exemplar des Produktes für den Autor und einen Hinweis auf den Shareware-Status von SMaus in der Dokumentation des Produktes. Eine Vertrieb von SMaus als eigenständiges kommerzeilles Produkt ist ausnahmslos untersagt. SMaus_nowin ist nur eine Spezialversion von SMaus ohne graphische Benutzeroberfläche, für die obiges ebenfalls gilt. Beschreibung von SMaus SMaus soll das Programm Autopoint, welches im Rahmen von AmigaOS 2.0 oder größer ausgeliefert wird, ersetzen. SMaus ist stark kon- figurierbar. Das primäre Ziel ist wie bei Autopoint, das Fenster unter dem Mauspfeil zu aktivieren. Es gibt mehrere Aktionen, die eine Aktivierung veranlassen: Mausbewegung: Nach oder bei einer Mausbewegung wird das Fenster unter dem Mauspfeil aktiviert. Sie können einstellen, bis zu welcher Geschwindigkeit der Mausbewegung Fenster sofort aktiviert werden sollen. Im Extremfall wird das Fenster unter dem Mauspfeil erst nach dem Stillstand der Maus aktiviert, um das lästige "Hüpfen" des Mauspfeiles beim Bewegen über Fenstergrenzen hinweg zu verhindern. Dieses Hüpfen wird durch das Einfärben des Fensterrahmens verursacht. Hat man einen schnelleren Rechner, z.B. Amiga 3000, so kann man das Fenster auch sofort aktivieren lassen, da sich hier das "Hüpfen" kaum bemerkbar macht, zumindest nicht bei langsamen Mausbewegungen. Zeit: Leider kann sich SMaus, wie auch Autopoint, nicht vom Betriebssystem informieren lassen, ob ein neues Fenster geöffnet wurde oder ob der Bildschirm gewechselt wurde. Deswegen müssen SMaus und Autopoint in regelmäßigen Abständen prüfen, ob dies der Fall ist. Diese Technik nennt man "pollen" und ist auf Multitaskingsystemen wie dem Amiga unerwünscht, da sie unnötige Rechenzeit verbraucht. Da aber immer das Fenster unter dem Mauspfeil aktiv bleiben soll, muß geprüft werden, ob vielleicht ein anderes Fenster geöffnet und aktiviert wurde, welches nicht unter dem Mauspfeil ist, ebenso ob der Bildschirm gewechselt wurde. Bei SMaus können Sie zumindest die Zeitabstände, nach denen geprüft wird, einstellen. Sie können die Überprüfung ganz ausschalten oder die Zeitintervalle vergrößern, um den Rechenzeitverbrauch zu senken. Mit einem annehmbaren Zeitintervall benötigt SMaus deutlich weniger Rechenzeit als Autopoint. Durch die Option "Aktivieren auf Tastendruck" ist dieses Zeitintervall auch ohne größere Einschränkung sehr groß wählbar. Tastendruck: Auf Wunsch aktiviert SMaus bei einem beliebigen Tastendruck das Fenster unter dem Mauspfeil. Mausbewegung über Tastatur: SMaus erkennt auch Mausbewegungen, die über einer der beiden Amiga-Tasten zusammen mit einer Cursortaste vorgenommen werden. SMaus aktiviert in diesem Fall das Fenster nach dem Stillstand des Mauspfeiles. Sehr oft ist es aber auch unerwünscht, daß das Fenster unter dem Mauspfeil aktiviert wird. Folgende Optionen verhindern, daß SMaus ein Fenster aktiviert: Fenstertitel: Sie können Titel von Fenstern angeben, die nicht deaktiviert werden sollen. Titel können dabei mit Jokern (Wildcards) angegeben werden. Sie können z.B. bestimmen, daß Fenster, deren Titel mit den Buchstaben "Arq" beginnen, nicht deaktiviert werden sollen, da es sich dabei um Requester handelt, die Sie gerne sofort mit der Tastatur beantworten möchten. Bildschirmtitel: Sie können Titel von Bildschirmen angeben, auf denen SMaus generell funktionslos bleiben soll. Auch hier können Sie wieder Joker einsetzen. Aktives Texteingabefeld: Fenster mit einem aktiven Texteingabe- feld werden auf Wunsch nicht deaktiviert. Systemrequester: werden nicht deaktiviert, solange Sie nicht ein Programm wie Arq benutzen, welches Systemrequester ver- ändert. Wollen Sie, daß Fenster zwar bei einem Tastendruck nicht deaktiviert werden sollen, aber bei Mausbewegungen schon, so können Sie auch dies einstellen. Bereits aktive Fenster werden natürlich nicht noch einmal aktiviert. SMaus hat ein Fenster, in dem alle Einstellungen verändert werden können. SMaus ist systemkonform programmiert. Es werden keine Betriebs- systemroutinen verändert. SMaus wurde auf einem Amiga 3000 mit SAS/C entwickelt und unter Benutzung von Enforcer und Mungwall getestet. Systemanforderungen SMaus benötigt AmigaOS 2.0, mindestens Kickstart V37.175. Diese Version wird auch als AmigaOS 2.04 bezeichnet. Machen Sie einfach folgendes: Rufen Sie den Menüpunkt About bzw. Version der Workbench auf. Es öffnet sich ein Requester, der Ihnen die Version Ihrer Kickstart und Workbench verrät. Steht bei Kickstart eine Versionsnummer kleiner als 37.175, so sollten Sie sich unbedingt die neueste Kickstart besorgen, und nicht nur, um SMaus testen zu können. Kickstart und Workbench 2.04 sind im Fachhandel erhältlich. Haben Sie die Workbench 2.1 oder größer, können Sie die Sprache, die SMaus verwenden soll, über den Preferences-Editor "Locale" einstellen. Die Versionsnummer können Sie wie oben ermitteln. Steht bei Workbench V38.xx oder höher, benutzen Sie Workbench 2.1 oder höher. Workbench 2.1  ist  im  Fachhandel erhältlich. Ohne Workbench 2.1 sind alle Texte von SMaus in englischer Sprache. So starten Sie SMaus Bevor Sie SMaus testen, vergewissern Sie sich bitte, daß Sie das Programm Autopoint nicht auch benutzen. Starten Sie das Programm Exchange, das Sie üblicherweise in der Schublade Utilities Ihrer Systemdiskette finden. In dem Fenster, das Exchange öffnet -- eventuell müssen Sie erst das von Ihnen eingestellte Tastaturkürzel für Exchange drücken, im Zweifelsfalle starten Sie Exchange ein zweites Mal, dann sollte sich das Fenster auf alle Fälle öffnen -- durchsuchen Sie die Liste der Commodities nach einem Programm namens Autopoint. Finden Sie dieses Programm, so wählen Sie es aus und drücken den Schalter "Remove" bzw. "Entfernen", um es vorübergehend auszuschalten. SMaus starten Sie einfach durch einen Doppelklick auf sein Piktogramm. Wenn Sie die Optionen von SMaus noch nicht geändert haben, so öffnet sich nach dem Start sofort dessen Fenster. Sie können das Fenster auch mit Hilfe von Exchange oder durch nochmaliges Starten von SMaus jederzeit öffnen. Starten Sie SMaus ein zweites Mal, so informiert SMaus die erste Kopie im Speicher, es solle sein Fenster öffnen und endet wieder. Sie können SMaus natürlich auch über die Shell starten, am besten mit Run >NIL: SMaus wobei Sie für den Pfad zu SMaus, z.B. dh0:Tools/ ein- setzen. Nun folgt eine Beschreibung der Optionen von SMaus. Am besten testen Sie die Wirkung der Optionen sofort. Die verschiedenen Optionen Aktivierungsschwelle/Activation Threshold: Im Fenster von SMaus finden Sie ganz oben einen Schieberegler für die Aktivierungsschwelle. Sie gibt an, unter welcher Geschwindigkeit der Mausbewegung das Fenster unter der Maus aktiviert werden soll. Die Geschwindigkeit wird in Pixel/Event angegeben, da SMaus nur feststellen kann, daß sich der Mauspfeil um so und soviel Punkte horizontal und/oder vertikal bewegt hat. Bewegen Sie die Maus schnell, ist die horizontale/vertikale Bewegung dementsprechend groß und der von SMaus festgestellte Wert Pixel/Event ebenso. Stellen Sie 0 Pixel/Event ein, so wird erst nach dem Stillstand der Maus das Fenster unter dem Mauspfeil aktiviert. Dieser Wert ist voreingestellt. Stellen Sie diesen Wert nun auf 5 Pixel/Event. Bewegen Sie nun die Maus über mehrere Fenster hinweg. Nun werden die Fenster unter dem Mauspfeil sofort aktiviert, auch wenn Sie die Maus nicht loslassen. Haben Sie einen Amiga mit 68000-Prozessor, wird Ihnen dies mißfallen, da der Mauspfeil aus schon genannten Gründen "hängenbleibt", wenn ein Fenster aktiviert wird. Benutzer von Amigas mit 68030 Prozessor werden aber vielleicht mit dieser Einstellung arbeiten. Verringern Sie jetzt einmal den Wert auf 3 Pixel/Event und bewegen Sie die Maus sehr schnell über ein Fenster hinweg: das Fenster wurde nicht aktiviert. Wenn Sie die Maus langsam genug bewegen, wird es aktiviert. Meine bevorzugte Einstellung auf einem 25MHz Amiga 3000 ist 3 Pixel/Event. Sie können übrigens den Schieberegler auch mit der Tastatur bewegen: Mit "w" vergrößern Sie den Wert, mit "W" verkleinern Sie ihn. Das W in Aktivierungs- schwelle ist deshalb auch unterstrichen. Reaktivierungszeit/Reactivate windows after: Mit dem zweitem Schieberegler können Sie das Zeitintervall angeben, nach dem SMaus prüft, ob das Fenster unter dem Mauspfeil noch das aktive ist. Ist es dies nicht, wird es reaktiviert. Sie können diese Zeit in einer Genauigkeit von einer zehntel Sekunde bestimmen. 0/10 schaltet diese Funktion aus. Voreingestellt ist 5/10 Sekunden, also wird jede halbe Sekunde geprüft. Meine bevorzugte Einstellung ist 10/10 Sekunden, also eine Sekunde. Dies ist jedoch deutlich langsamer, als Autopoint reaktivieren wuerde, dafuer ist die Rechnerauslastung wesentlich geringer. Testen können Sie diese Option folgendermaßen: Öffnen Sie eine Shell. In der Shell tippen Sie "NewShell". Es öffnet sich ein neues Fenster, ohne daß Sie die Maus bewegt haben. Wenn das neue Fenster nicht gerade unter dem Mauspfeil geöffnet wurde, so wurde es bereits wieder deaktiviert und das alte Shell-Fenster reaktiviert. Wurde das neue Fenster unter dem Mauspfeil geöffnet, verschieben Sie die Maus bzw. die Shell so, daß nach dem Kommando NewShell das Fenster der neuen Shell nicht unter dem Mauspfeil ist. Wenn Sie gleichzeitig die Option "auf Tastendruck aktivieren" einschalten, können Sie dieses Intervall ohne Nachteile sehr groß wählen, da eine Reaktivierung vor allem für Tastatureingaben notwendig ist. "Auf Tastendruck aktivieren" aktiviert aber sowieso das Fenster unter dem Mauspfeil bei einem Tastendruck. Diese Fenster nicht deaktivieren/Don't deactivate this windows: In diesem Texteingabefeld können Sie Titel von Fenstern angeben, die nicht deaktiviert werden sollen. Sie können hier normale AmigaOS Joker/Wildcards benutzen. Wollen Sie z.B. Fenster, deren Titel mit den drei Buchstaben Arq beginnen, nicht von SMaus deaktivieren lassen, dann tragen Sie in das Texteingabefeld "Arq#?" ein. #? dient hier als Joker, der beliebige Zeichen be- liebig oft zuläßt. Sie können hier die ganze Palette der Amiga- DOS-Joker verwenden, wie sie auch bei DOS-Befehlen wie Dir oder List Verwendung finden. Eine Beschreibung der Joker finden Sie in Ihrer AmigaDOS 2.0 Beschreibung. Bitte Beachten Sie, daß zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Hier einige Beispiele: (Arq#?|#?frage#?) - alle Fenstertitel, die mit den Buchstaben "Arq" beginnen oder in ihrem Titel die Folge "frage" aufweisen. (#?[Rr]equest|Arq#?|#?[Mm]essage|Choose #?) - alle Titel, die auf "Request" oder "request" enden -- [Rr] paßt auf alle Zeichen, die in den eckigen Klammern vorkommen -- oder mit "Arq" beginnen oder auf "Message" oder "message" enden oder mit "Choose " beginnen. Meldet AmigaOS einen Fehler, meist ist er syntaktischer Art, etwa eine vergessene Klammer, so informiert Sie SMaus darüber. Auf diesen Schirmen funktionslos/Do nothing on these screens: In diesem Texteingabefeld können Sie Titel von Bildschirmen angeben, auf denen SMaus absolut funktionslos bleiben soll. Auch hier können Sie, wie oben, alle AmigaDOS-Joker benutzen. Dieses Fenster öffnen mit/Hotkey to open this window: Dieses Texteingabefeld bestimmt die Tastenkombination, die das Fenster von SMaus öffnen läßt. Das Fenster von SMaus wird übrigens auf dem vordersten Bildschirm geöffnet, sofern dieser ein öffentlicher Bildschirm ist. Wenn nicht, wird das Fenster auf dem voreingestellten öffentlichen Bildschirm geöffnet, welcher normalerweise der Workbench-Bildschirm ist. Jede erdenkliche Tas- tenkombination kann auf folgende Weise beschrieben werden: Qualifizierer Taste wobei Qualifizierer und Taste folgendes repräsentieren: Qualifizierer: keines, eines oder mehrere der folgenden Schlüs- selwörter: lshift - linke Shift-Taste rshift - rechte Shift-Taste shift - eine der beiden Shift-Tasten capslock - die CapsLock-Taste caps - die CapsLock-Taste oder eine der Shift-Tasten control - die Ctrl-Taste lalt - die linke Alt-Taste ralt - die rechte Alt-Taste alt - eine der beiden Alt-Tasten lcommand - die linke Amigataste rcommand - die rechte Amiga-Taste numericpad - eine Taste des Zehnertastenblockes repeat - eine Taste, die gerade wiederholt wird upstroke - nur das Loslassen der Taste zählt -upstroke - das Drücken und das Loslassen einer Taste zählt Ein "-" vor einem Qualifizierer bedeutet, wenn nicht anderes angegeben, daß dieser nicht beachtet werden soll. Taste: eines der folgenden Schlüsselwörter: comma, space, backspace, tab, enter, return, esc, del, up, down, right, left, help, f1, f2, f3, f4, f5, f6, f7, f8, f9, f10 oder ein Zeichen wie z.B. A, 1, Ü, | Beispiele: lalt f1 - linke Alt-Taste und F1 control alt shift help - Ctrl, linke oder rechte Alt-Taste, linke oder rechte Shift-Taste und Help-Taste lcommand s - linke Amiga-Taste und s Hinweis: Diese Liste der Namen für Tasten ist Bestandteil der commodities.library und nicht Bestandteil von SMaus. Bei neuen Versionen der commodities.library könnten diese Namen geändert oder ergänzt werden. SMaus verwendet dann automatisch die neuen Namen. Überprüfen Sie deshalb diese Liste anhand der Beschreibung der Systemsoftware, wenn Sie eine neuere Version als V2.04 von AmigaOS benutzen. Bestimmen Sie keine Tastenkombination, können Sie das SMaus-Fenster immer noch mit Hilfe von Exchange oder durch nochmaliges Starten von SMaus öffnen. Mausbewegung aktiviert/Activate by mouse: Mit diesem Schalter können Sie einstellen, ob Mausbewegungen Fenster niemals (never), normalerweise (normally) oder immer (always) aktivieren sollen. "Immer" bedeutet hier, daß das Fenster unter dem Mauspfeil aktiviert wird, auch wenn das gerade aktuelle Fenster aufgrund einer der oben genannten Gründe nicht deaktiviert werden soll. "Normalerweise" bedeutet, daß das Fenster unter dem Mauspfeil aktiviert wird, wenn nicht einer der oben genannten Gründe wie aktives Texteingabefeld dies verhindert. Auf Tastendruck aktivieren/Activate by key: Schalten Sie diese Option ein, wird bei jedem Druck einer Taste der Tastatur das Fenster unter dem Mauspfeil aktiviert, falls es dies nicht schon ist. Fenster mit aktivem Texteingabefeld nicht deaktivieren/ Don't deactivate windows with active string gadget: Durch diesen Schalter können Sie verhindern, das ein Fenster mit aktivem Texteingabefeld deaktiviert wird. Dies ist z.B. sehr nützlich, wenn Sie den Texteditor CygnusEd Professional 2 benutzen. Öffnen Sie beim CygnusEd den Suchrequester per Tastatur, so wird ein Fenster mit aktiven Texteingabefeld aktiviert. Benutzen Sie ein Hilfsprogramm wie Autopoint, so wird dieses Fenster sofort wieder daktiviert und Sie müssen erst den Mauspfeil in dieses Fenster bewegen. SMaus erkennt, daß das aktive Fenster ein aktives Texteingabefeld hat und deaktiviert dieses Fenster nicht, wenn diese Option eingeschaltet ist. So können Sie sofort den zu suchenden Text in das Texteingabefeld tippen und die Suche starten. Beachten Sie bitte, daß diese Option nicht 100% funktioniert, wenn Sie die Reaktivierungszeit zu klein einstellen. Denn dann kann es passieren, daß ein Programm ein Fenster aufmacht, und noch bevor  das Programm das Texteingabefeld aktiviert, SMaus dieses Fenster  deaktiviert. Dagegen  hilft das Erhöhen der Reaktivierungszeit. Sonstige Funktionen des Konfigurationsfensters Verstecken/Hide: Dieser Schalter oder das Schließsymbol des Fensters schließen das Fenster, ohne SMaus zu beenden. Diese Funktion ist auch über die Taste ESC zu erreichen. Information/About: Hiermit öffnet SMaus ein Dialogfenster, in dem Informationen über SMaus gezeigt werden. Beenden/Quit: Mit diesem Schalter beenden Sie SMaus. Menü des Konfigurationsfensters Konfiguration laden/speichern / Configuration open/save: Mit diesen beiden Menüpunkten können Sie sämtliche Einstellungen von SMaus in einer frei wählbaren Konfigurationsdatei speichern oder aus einer beliebigen SMaus-Konfiguraionsdatei laden. Installation Wollen Sie SMaus bei jedem Bootvorgang starten, so ziehen Sie einfach das Piktogramm von SMaus in die Schublade WBStartup Ihrer Workbench. SMaus wird dann automatisch gestartet. Wie Sie SMaus dazu bringen, andere Sprachen, z.B. deutsch, zu benutzen, können Sie unter der Überschrift Sprachen lesen. Wenn Sie SMaus in Ihrer User-Startup Datei starten wollen, fügen Sie die Zeile Run >NIL: SMaus zu dieser Datei, nachdem Sie  durch den Pfad zu SMaus er- setzt haben und durch gewünschte Optionen. Beispiel: Run >NIL: SYS:Tools/SMaus from s:SMaus.config Tool Types Damit Sie nicht jedesmal die Einstellungen Ihren Wünschen gemäß ändern müssen, können Sie diese in einer Konfigurationsdatei speichern oder im Piktogramm von SMaus angeben. Klicken Sie das SMaus-Piktogramm einmal mit der linken Maustaste an und wählen Sie den Menüpunkt Information des Icons-Menü der Workbench. In dem sich öffnenden Fenster sehen Sie die Liste der Tool Types. Mit Hilfe dieser Tool Types übergeben Sie SMaus die gewünschten Einstellungen. Folgende Tool Types kennt SMaus: From= Die Konfigurationsdatei, deren Pfad und Namen (z.B. s:SMaus.konfig) Sie für einsetzen, wird ge- laden. Werden gleiche Optionen in einer Konfigurationsdatei und per Tool Types angegeben, so haben Tool Types vorrang. Soll SMaus eine Konfigura- tionsdatei lesen, muß dieser Tool Type in das Icon eingetragen werden. CX_Priority= Für tragen Sie die gewümschte Priorität von SMaus in der Liste der Commodities ein. CX_Popkey= ersetzen Sie bitte mit der Beschreibung der Tastenkombina- tion, die das SMaus-Fenster öffnen soll. Diese Option fehlt verständ- licherweise bei SMaus_nowin. CX_Popup Ist dieses Tool Type vorhanden, so öffnet SMaus nach dem Start sein Fenster. Auch diese Option fehlt bei SMaus_nowin. Timeout= Für bitte die Anzahl der zehn- tel Sekunden eintragen. Threshold= ersetzen Sie durch die Anzahl von Pixel/Event, ab denen SMaus ein Fenster bei Mausbewegung nicht mehr aktiviert. Priority= Für setzen Sie die Prozeß- priorität von SMaus ein (voreinge- stelllt ist 19, bei Verwendung der Option Tastendruck wird die Priorität automatisch auf 21 erhöht). WindowNot= ist die Liste der Ti- tel von Fenstern, die nicht deakti- viert werden. ScreenNot= Als geben Sie die Ti- tel von Bildschirmen an, auf denen SMaus funktionslos ist. Keypress Geben Sie diesen Tool Type an, so wird bei einem Tastendruck das Fenster unter dem Mauspfeil aktiviert. MouseNever Dieser Tool Type schaltet die Option "Mausbewegung aktiviert" aus. MouseAlways Dieser Tool Type schaltet die Option "Mausbewegung aktiviert immer" ein. NoStringGad Mit Angabe dieses Schlüsselwortes wer- den Fenster mit aktivem Texteingabe- feld nicht deaktiviert Wollen Sie SMaus aus der Shell starten, können Sie ebenfalls Ihre gewünschten Einstellungen angeben. Hier das Befehlsformat: SMaus [CX_Priority ] [CX_Popkey ] [From ] [CX_Popup] [Timeout ] [Threshold ] [Priority ] [ScreenNot ] [WindowNot ] [Keypress] [MouseNever] [MouseAlways] [NoStringGad] Hier noch die Befehlsschablone: CX_Priority/K/N,CX_Popkey/K,CX_Popup/S,Timeout/K/N,Threshold/K/N, Priority/K/N,ScreenNot/K,WindowNot/K,Keypress/S,MouseNever/S, MouseAlways/S,NoStringGad/S,From/K Wie Sie sehen, entsprechen diese Optionen den Tool Types. Bitte beachten Sie, daß Optionen mit Leerzeichen in Anführungszeichen eingeschlossen werden müssen, z.B.: CX_Popkey "alt f1" Wollen Sie die Shell nach dem Start schliessen können, so müssen Sie SMaus mit Run >NIL: SMaus starten. Wollen Sie SMaus in der Datei S:User-Startup installieren, so tragen Sie dort ebenfalls Run >NIL: SMaus ein. Eventuell müssen Sie noch den Pfad zu SMaus angeben, z.B. Run >NIL: Utilities/SMaus, wenn Sie SMaus in die Schublade Utilities Ihrer Workbench kopiert haben. Format der Konfigurationsdatei Die Konfigurationsdatei ist eine reine ASCII-Datei und kann auf Wunsch auch mit einem Editor geschrieben oder geändert werden. Jede einzelne Zeile der Konfigurationsdatei muß im Prinzip wie die Kommandozeile aussehen, mit der Sie SMaus starten, nur ohne Programmname. Tatsächlich wird die Konfigurationsdatei Zeile für Zeile mit derselben Betriebssystemroutine (ReadArgs()) und der- selben Befehlsschablone eingelesen, wie normalerweise die Kommandozeile. Kommentarzeilen werden mit einem ";" eingeleitet und enden am Ende der Zeile. Hier ein Beispiel: ---- Dateianfang ---- ; Besipielkonfigurationsdatei für SMaus KeyPress NoStringGad MouseAlways Threshold 1 Timeout 10 ScreenNot "Post#?" WindowNot "(Arq#?|#?equest #?|#?essage#?|System#?|#?eachten#?)" CX_Popkey "lcommand control f2" ---- Dateiende ---- Bitte beachten Sie, daß bei Optionen wie z.B. WindowNot An- führungszeichen verwendet werden müssen, wenn Leerzeichen vorkommen! Beachten Sie bitte auch, daß der Menüpunkt "Konfigurationsdatei speichern" die Konfigurationsdatei komplett neu erzeugt und eventuell von Ihnen hinzugefügte Kommentare dadurch verloren gehen. Achtung: die Schlüsselwörter für die Optionen haben sich mit SMaus 1.15 geändert. Alte Konfigurationsdateien können deswegen nicht gelesen werden und müssen neu erzeugt werden. SMaus_nowin SMaus_nowin ist eine Spezialversion von SMaus, die jediglich kein Fenster hat, in dem man die Einstellungen ändern kann. Wer das Fenster von SMaus nur selten benötigt und Speicher nicht im Überfluß hat, spart mit dieser Version ein paar Kilobytes Speicher. Einstellungen können bei dieser Version nur über Shell-Parameter oder Tool Types gemacht werden. Ansonsten ist alles wie bei SMaus. Sprachen Wenn Sie die Workbench 2.1 oder höher haben, haben Sie eine Funk- tionsbibliothek names locale.library. Dank der locale.library, können Programme auf einfache Weise mit Hilfe verschiedener Sprachdateien in verschiedenen Sprachen auftreten. SMaus plus Sprachdatei in deutscher Sprache ergibt ein SMaus mit deutscher Benutzeroberfläche, deutschen Fehlermeldungen usw. Dies gilt für alle Sprachen, für die eine Sprachdatei existiert. Für jedes Programm muß so eine Sprachdatei jedoch extra erzeugt werden. Für SMaus heißen solche Dateien SMaus.catalog. Die englische Sprachdatei ist in SMaus fest eingebaut, daher benutzt SMaus per Grundeinstellung die englische Sprache. Wollen Sie, daß SMaus die deutsche Sprache benutzt, so müssen Sie erstens in dem Preferences-Editor Locale, sie finden ihn auf der Workbench2.1 bzw. Extras2.1 Diskette, als bevorzugte Sprache "deutsch" an erster Position auswählen. Zweitens muß die locale.library die Sprachdatei deutsch/SMaus.catalog finden. Die locale.library sucht die Datei zunächst in einem Verzeichnis Catalogs/Deutsch des Verzeichnisses, in dem sich das Programm SMaus befindet. Danach sucht sie die Datei in Locale:Catalogs/Deutsch. Sie haben also zwei Möglichkeiten: entweder Sie kopieren in dasselbe Verzeichnis, in dem sich SMaus befindet, auch das Verzeichnis Catalogs der SMaus-Distribution samt Unterverzeichnissen, oder Sie kopieren die Datei Catalogs/deutsch/SMaus.catalog nach Locale:Catalogs/Deutsch/SMaus.catalog Locale: ist normalerweise ein Assign auf das Verzeichnis Locale der Bootpartition/Bootdiskette. SMaus erkennt einen Wechsel der Sprache nicht. Sie müssen SMaus beenden und neu starten, um in den Genuß einer anderen Sprache zu kommen. Obiges gilt nicht nur für die deutsche Sprachdatei, sondern für alle Sprachdateien. SMaus in andere Sprachen übersetzen Mit dem Softwareentwicklungswerkzeug CatComp von Commodore kann man Sprachdateien für die locale.library erzeugen, so auch die Sprachdateien für SMaus. Sollten Sie das Programm CatComp besitzen, können Sie sich eigene Sprachdateien erzeugen. Erzeugen Sie sich zuerst mit "CatComp SMaus.cd CTFILE Catalogs//SMaus.ct" eine leere "Translation"-Datei. Fügen sie nun in den leeren Zeilen die Übersetzung des darunterliegenden englischen Textes ein. In der ersten Zeile tragen sie noch SMaus.catalog und die Versionnummer 1.0 ein. In der dritten Zeile müssen Sie noch den Namen der Sprache angeben, so wie Sie ihn im Locale Prefs-Editor einstellen können. Mit "CatComp SMaus.cd Catalogs//SMaus.ct CATALOG catalogs//SMaus.catalog" erzeugen Sie dann die entgültige Sprachdatei. Wenn Sie SMaus in andere Sprachen übersetzen, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir  die  Übersetzungsdatei SMaus.ct zukommen lassen würden. Was hat sich geändert? V1.09 erste veröffentlichte Version V1.10 kleine, interne Verbesserungen; Abkürzungen für Parameter Spezialversion ohne Fenster V1.11 Routine, die das Fenster zentriert, war fehlerhaft V1.12 Option Mausnie hinzugefügt V1.13 Konfiguration kann in einer Textdatei gespeichert werden und von dort geladen werden. Eigentlich wollte ich die Konfiguration im zugehörigen Icon Speichern, jedoch ist laut RKM Libraries jedes Tool Types auf 128 Zeichen be- grenzt. Dies könnte für Fensternicht etc. schnell zu wenig werden. Deswegen eine ASCII-Datei zur Konfiguration. V1.14 Kleiner Fehler im Zusammenhang mit dem Filerequester be- hoben, der evtl. dazu führen kann, daß der Requester mit der asl.library V37 nicht geöfnet wird. V1.15 SMaus benutzt nun die locale.library. Das Übersetzen der Optionen hat sich als schwierig erwiesen. Deswegen sind nun alle Optionen englisch. Konfigurationsdateien müssen deswegen neu angelegt werden. Sorry! V1.16 interne Version V1.17 Ein kleiner Fehler in der Routine, die die Konfigura- tionsdatei ließt, konnte dazu führen, das ein paar Bytes (ca. 140) nie mehr frei gegeben wurden. Die Checkmark-Gadgets werden jetzt skaliert. SMaus wird nun mit SAS/C 6.2 übersetzt. Danksagung Vielen Dank an Michael Wolfgang Hohmann für die Idee zu diesem Programm und für das Testen. Ebenso an Georg Heßmann für neue Ideen und das Testen. Support Zögern Sie nicht, Vorschläge, Fehlerreports usw. an untenstehende Adresse zu schicken. Stefan Sticht Bibereckerweg 40a D-8390 Passau 18 Germany EMail: sticht@edith.deg.sub.org Fido: Stefan Sticht (2:246/200.4) Vielen Dank, wenn Sie SMaus Registrieren lassen! Gruß, Stefan Sticht