* AmigaWorld * geschrieben von Wolfgang Lug Dokumentation zu Version 1.1 1. Was ist AmigaWorld? ====================== AmigaWorld ist ein Datenbank-Programm, das Informationen über jedes Land der Welt beinhaltet. Man kann sich die Daten eines Landes anschauen oder die von mehreren Ländern miteinander vergleichen. Das Programm ist leicht zu bedienen, und Sie können es mit den Farben und dem Zeichensatz Ihrer Wahl benutzen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, zwischen englischer, deutscher, holländischer und schwedischer Benutzeroberfläche hin- und herzuschalten. AmigaWorld läuft auf allen Amigas mit einem MByte RAM und Kickstart 1.2 oder höher. 2. Wie starte ich AmigaWorld? ============================= Nichts leichter als das: Als Workbench-Benutzer machen Sie wie gewohnt einen Doppelklick auf das Icon. Das war's. Wenn Sie AmigaWorld vom CLI aus starten, müssen Sie sich vorher mit "cd" in das Verzeichnis begeben, in dem AmigaWorld die Länderdateien und die Ausgabetexte sucht. Meistens sieht das so aus: "cd df0:AmigaWorld". Parameter können nicht übergeben werden. Zusammen mit AmigaWorld erhalten Sie einen Zeichensatz, der ziemlich gut für das Programm geeignet ist. AmigaWorld funktioniert auch ohne ihn, aber wenn Sie ihn benutzen möchten, können Sie ihn sehr einfach installieren: Vom CLI aus geben Sie "execute InstallFont" ein, Workbench-Benutzer machen einen Doppelklick auf das Icon von InstallFont. Egal, ob Sie den Zeichensatz installieren oder nicht, auf jeden Fall benötigt AmigaWorld die Diskfont-Library. Wenn Sie von einer normalen Workbench starten, ist sie auf jeden Fall vorhanden. 3. Wie bringe ich AmigaWorld dazu, Deutsch zu "sprechen"? ========================================================= Nach dem Programmstart präsentiert sich AmigaWorld zunächst einmal auf Englisch. Doch Sie können auch auf deutsche Benutzerführung und die deutschen Bezeichnungen für Länder und Städte umschalten! Dazu gehen Sie in das Menü "Configuration" und wählen den Menüpunkt "Language" aus. Nun erscheint ein Fenster, in dem Sie nach einer neuen Sprache gefragt werden. Tippen Sie jetzt "Deutsch" ein und klicken Sie mit der Maus auf "OK". AmigaWorld lädt die entsprechenden Dateien und danach läuft alles auf Deutsch. Auf die gleiche Art und Weise können Sie das Programm dazu bewegen, sich auf Schwedisch oder Holländisch mit Ihnen zu verständigen. Tippen Sie statt 'Deutsch' einfach 'Svenska' bzw. 'Nederlands' ein. Wenn Sie wollen, können Sie auch weitere Übersetzungen von AmigaWorld anfertigen. Mehr dazu erfahren Sie in Abschnitt 6. 4. Wie funktioniert AmigaWorld? =============================== Probieren Sie es einfach aus; die meisten Funktionen sind einfach zu ver- stehen. Einige kann man allerdings beim Rumprobieren übersehen, darum folgt jetzt ein kleiner Überblick über den AmigaWorld-Bildschirm: Die Länderliste --------------- Rechts befindet sich die Länderliste. Hier werden alle Länder aufgelistet, die ausgewählt sind. Sie können Länder einzeln in die Auswahl aufnehmen oder entfernen, indem Sie sie mit der rechten Maustaste anklicken. Wie Sie Länder sonst noch auswählen können, erfahren Sie in der Beschreibung der Menüs und im Abschnitt "Das Such-Gadget". Wenn Sie die Maus über eines der Länder bewegen und die linke Taste drücken, erscheint ein Fenster, in dem die verfügbaren Daten über dieses Land ange- zeigt werden. Auf diese Art und Weise können Sie gleichzeitig bis zu zehn Länder anzeigen lassen und somit leicht ihre Daten miteinander vergleichen. Die Fenster werden wieder geschlossen, indem man das Close-Gadget links oben anklickt. Das Proportional-Gadget ----------------------- Links von der Länderliste befindet sich ein Proportional-Gadget. Indem Sie die Position des schwarzen Balkens verändern, können Sie sich in der Länder- liste rauf und runter bewegen. Die Landkarte ------------- Auch die Landkarte hat zwei Funktionen: Wenn Sie mit der Maus auf die Weltkarte gehen und dann die linke Taste drücken, werden die Einstellungen im "Auswahl"-Menü wiederhergestellt, so wie sie vor dem letzten Suchen waren. Drücken Sie hingegen die rechte Maustaste über der Weltkarte, so werden alle Länder ausgewählt. Das Such-Gadget --------------- Unter der Weltkarte ist das Such-Gadget. Wenn Sie hier einen Text eingeben und Return drücken, sucht AmigaWorld nach einem Land mit diesem Namen. Wenn Sie also "Belgien" eingeben, ist nur noch Belgien ausgewählt und wird auch gleich angezeigt. Geben Sie hingegen "Guayana" ein, werden sowohl Guyana als auch Französisch-Guayana ausgewählt. Wenn Sie keine Lust haben, den ganzen Namen einzutippen, oder den Namen auch nicht genau wissen, dann können Sie auch nur die ersten paar Buchstaben und dann einen Stern eingeben. Wenn Sie also "Frank*" eingeben wird Frankreich angezeigt. AmigaWorld kennt für viele Länder mehrere Namen: So ist es zum Beispiel egal, ob Sie "England", "UK" oder "Großbri*" eingeben; das Resultat ist immer das gleiche. Bevor Sie einen Suchvorgang starten, sollten Sie bedenken, daß AmigaWorld nur die ausgewählten Länder durchsucht. Wenn also nur die Länder Europas angezeigt sind, wird "China" nicht gefunden. Daher ist es aucb in der Regel nötig, nach einem Suchvorgang die alte Auswahl wiederherzustellen: Klicken Sie einfach auf die Weltkarte (s.o.). Sie können die Länderliste nicht nur nach Landesnamen durchsuchen lassen, sondern auch nach Hauptstädten oder Sprachen, je nach der Einstellung im "Suchen nach"-Menü. Sie können die Such-Funktion übrigens auch dann noch benutzen, wenn bereits ein Länderfenster geöffnet ist. 5. Die Menüs ============ Eine Besonderheit, die keine ist -------------------------------- Intuition gibt Ihnen zwei Möglichkeiten, einen Menüpunkt anzuwählen: 1.) Sie drücken die rechte Maustaste, gehen auf den Menüpunkt und lassen die rechte Taste wieder los. Nichts Neues, oder? 2.) Sie drücken die rechte Maustaste, gehen auf den Menüpunkt und drücken jetzt einmal die LINKE Maustaste. Vermutlich fragen Sie sich jetzt, warum ich mir die Mühe mache, das hinzu- schreiben. Ganz einfach: Mit der zweiten Methode können Sie nicht nur einen Menüpunkt auswählen, sondern gleich drei oder vier: Halten Sie einfach die rechte Taste gedrückt und klicken Sie mit der linken herum, soviel Sie wollen. Sie können also auf einen Schlag die Auswahl der Kontinente vornehmen oder alle Einstellungen im "Anzeigen"-Menü gleichzeitig verändern. Das geht wesentlich schneller, als wenn man jedesmal darauf warten muß, bis ein einzelner Menüpunkt vom Programm abgearbeitet wurde. Aus irgend einem Grund gibt es kaum Programme, die diese Möglichkeit nutzen, dabei ist sie ziemlich leicht zu programmieren. Registrierte Benutzer können ja mal im kommentierten Source-Code nachsehen! So, als nächstes kommt eine Beschreibung der einzelnen Menüpunkte: Das "AmigaWorld"-Menu --------------------- "Über AmigaWorld" zeigt, wer's gemacht hat. "Benutzer" zeigt in der Freeware-Version an, wie man registrierter Benutzer wird und was man davon hat. Ist man glücklicher Besitzer der Vollversion, kann man hier seinen eigenen Namen wiederfinden. "Übersetzung" Ein kleiner Dank an Bo Arnholm, der AmigaWorld ins Schwe- dische übersetzt hat. "Ende" beendet AmigaWorld. Ohne nervende Abfrage! Das "Auswahl"-Menü ------------------ Mit den ersten sechs Menüpunkten können Sie einstellen, welche Kontinente in die Auswahl-Liste aufgenommen und somit dargestellt werden. Wenn Sie also nur etwas über die Länder Afrikas erfahren möchten, dann schalten Sie den Rest der Welt doch einfach ab! "Abhängige Gebiete" Ist dieser Menüpunkt aktiv, so werden nicht nur selb- ständige Staaten ausgewählt, sondern auch alle anderen Länder und Gebiete, z.B. Hong Kong oder Grönland. In der Freeware-Version ist der Menüpunkt immer aktiv. Das "Sortieren"-Menü -------------------- Je nachdem, welcher Menüpunkt aktiviert ist, so präsentiert sich die Länder- liste. Wird z.B. "Fläche" angewählt, werden die größten Länder ganz oben an- gezeigt und die Zwergstaaten ganz unten. "Name" Die Gebiete werden nicht wirklich nach dem Alphabet sor- tiert, sondern in der Reihenfolge dargestellt, in der sie in der Länder-Datei geordnet sind. Das hat zwei Vorteile: - Sie können die Reihenfolge ändern, z.B. können Sie abhängige Gebiete direkt hinter ihrem Mutter- land anordnen. - Es hat mir eine Menge Arbeit erspart, denn es wäre ein ziemlicher Akt gewesen, eine Sortierroutine zu schreiben, die auch nationale Sonderzeichen richtig einordnet. "Fläche" Das Land mit der größten Fläche (Rußland) wird zuerst angezeigt. "Einwohnerzahl" Das Land mit den meisten Bewohnern kommt nach oben. Die weiteren Menüpunkte funktionieren entsprechend, allerdings nur in der Version für registrierte Benutzer. Das "Anzeige"-Menü ------------------ Dieses Menü bestimmt das Aussehen der Länderliste. Es ist vor allem in Verbin- dung mit dem "Sortieren"-Menü interessant: "Rangnummer" Die Länder werden durchnumeriert: Wenn Sie sie also im Auswahl-Menü nur noch "Europa" aktiviert haben und im Sortieren-Menü "Einwohnerzahl" angewählt ist, sieht der Beginn der Liste so aus: 1 Rußland 2 Deutschland 3 Großbritannien ... "Offizielle Namen" Statt der gebräuchlichen Namen (z.B. Deutschland) werden die offiziellen ausgegeben (z.B. Bundesrepublik Deutschland). "Wert" Ist diese Option aktiv, so wird zu jedem Land der Wert angezeigt, nach dem die Liste sortiert ist. Ist die Liste nach Namen sortiert, passiert gar nix. "Alle Länder" Ist diese Option gesetzt, so werden nicht nur die aus- gewählten Länder angezeigt, sondern auch alle anderen, allerdings in einer anderen Farbe. Mit der rechten Maustaste können Sie nun Länder einzeln in die Auswahl aufnehmen. Beim Suchen werden übrigens weiterhin nur die Länder berücksichtigt, die schwarz dargestellt werden. Das "Suchen nach"-Menü ---------------------- Wenn Sie im Gadget links unten einen Text eingeben, sucht AmigaWorld normaler- weise nach einem Land, dessen Name so lautet. Je nach der Auswahl in diesem Menü können Sie aber auch nach anderen Dingen suchen lassen: "Name" ist die Voreinstellung. "Hauptstadt" Beim nächsten Suchen werden die Länder ausgewählt, deren Hauptstädte ihrer Eingabe entsprechen. Wenn Sie also "Bo*" eingeben, werden nur noch die Länder Deutschland (Bonn) und Kolumbien (Bogota) an- gezeigt. Geben Sie "Ber*" ein, werden Deutschland (Berlin) und die Schweiz (Bern) ausgewählt. "Sprache" Sie wollen alle Länder wissen, in denen man Englisch, Türkisch oder KiSuaheli spricht - kein Problem! Allerdings nur für registrierte Benutzer. "Währung" Man kann nur nach der Haupteinheit (z.B. Dollar), nicht aber nach Untereinheiten (z.B. Cent) suchen. Nur in der Vollversion. "Lage" Bei diesem Menüpunkt sollte man meistens den Stern mit- eingeben, weil sonst diejenigen Länder unter den Tisch fallen, deren Lage genauer angegeben ist. Beispiel: Wenn Sie "Mittelamerika" eingeben, erhalten Sie nur die Länder auf der mittelamerikanischen Landbrücke. Geben Sie hingegen "Mittelamerika*" ein, wird auch die karibische Inselwelt angezeigt. Funktioniert nur in der Vollversion. Das "Einstellungen"-Menü ------------------------ Hiermit können Sie das äußere Erscheinungsbild von AmigaWorld ziemlich weit- gehend Ihren Vorstellungen anpassen: "Farben" Ein Farbrequester erscheint. Registrierte Benutzer können ihn übrigens spielend leicht in eigene Programme ein- bauen. "Interlace" Wenn Sie einen Flickerfixer oder sehr widerstandsfähige Augen haben, dann können Sie hiermit die Bildschirmhöhe verdoppeln (und wieder halbieren). "Schrift" Wenn Ihnen mein schöner Zeichensatz nicht gefällt, dann können Sie hier einen anderen einstellen. Die Größe sollte 15 Punkt nicht überschreiten. "Sprache" Hiermit können Sie mit AmigaWorld in einer anderen Sprache kommunizieren. Zur Zeit sind nur Deutsch und Englisch möglich, aber wer weiß? Vielleicht schickt mir ja mal jemand eine weitere Übersetzung! "Speichern" Sie haben keine Lust, jedesmal nach dem Programmstart erst die deutsche Version einzuschalten, dann ihren Lieblingszeichensatz und dann noch ihre Spezialfarben? Dann speichern Sie ihre Einstellungen doch einfach. Beim nächsten Programmstart schaut AmigaWorld dann gleich aus wie gewünscht. Natürlich nur für registrierte Benutzer. 6. Die awo-Dateien ================== awo.cfg ------- Nach dem Programmstart lädt AmigaWorld eine Reihe von Dateien nach. Da ist zunächst die Konfigurations-Datei "awo.cfg". Sie wird zu allererst gelesen und teilt AmigaWorld mit, welche Sprache, welcher Zeichensatz und welche Farben verwendet werden sollen. Diese Datei wird vom Programm selbst erstellt, wenn man den Menüpunkt "Einstellungen"/"Speichern" anwählt. Wird die Datei nicht gefunden, arbeitet das Programm mit den Voreinstellungen. Da man die Datei ziemlich leicht mit einem Texteditor verändern kann, fehlt sie in der Freeware-Version, sorry. awo.output ---------- Die Datei "awo.output" enthält alle Texte, die AmigaWorld ausgibt. AmigaWorld sucht sie zuerst in dem Verzeichnis, das den Namen der gewählten Sprache hat, und dann in dem Verzeichnis, in dem sich AmigaWorld selbst befindet. Haben Sie also "Deutsch" eingestellt, versucht das Programm zunächst, die Datei "Deutsch/awo.output" zu öffnen. Wird diese nicht gefunden, probiert AmigaWorld es nochmal mit "awo.output" im aktuellen Verzeichnis. Daher kann man das Pro- gramm auch nur starten, wenn man im gleichen Verzeichnis ist. Es ist ziemlich einfach, eine weitere Übersetzung von "awo.output" zu er- stellen: Sie laden eine fertige "awo.output"-Datei, also entweder die deutsche oder die englische, und übersetzen sie Zeile für Zeile in die neue Sprache. Das Ergebnis speichern Sie dann in dem entsprechenden neuen Verzeichnis; eine italienische Version wäre also unter dem Namen "Italiano/awo.output" abzu- speichern. Es ist übrigens möglich, Kommentare einzubauen: Alles, was hinter einem Semi- kolon ';' steht, wird überlesen. Andererseits können Sie daher natürlich keine Ausgabetexte benutzen, in denen ein Semikolon vorkommt, denn das Programm würde nur den ersten Teil davon einlesen. Vielleicht wundern Sie sich über die vielen leeren Zeilen? Sie sollen in künf- tigen Versionen weitere Ausgabetexte aufnehmen, so daß neue Texte nicht ohne jeden Zusammenhang ans Ende angehängt werden müssen. Zeilen, die nur einen Stern '*' enthalten, werden intern verwaltet (Copyright, meine Adresse). Ach ja, nochwas: Die Datei muß mit "AWO-Output" beginnen und mit einem '#' enden. Beachten Sie dabei die Groß-/Klein-Schreibung von "AWO-Output"! awo.data -------- Diese Datei ist die wichtigste überhaupt. Sie enthält die Informationen über die Länder. Diese sind so aktuell wie möglich (November 1992), aber bei der ungeheuren Menge der Daten wäre es merkwürdig, wenn ich nicht einige Fehler beim Eingeben gemacht hätte. Trotzdem möchte ich Sie bitten, keine veränderten Länder-Dateien weiterzugeben, sondern nur meine Originale. Teilen Sie mir lieber mit, welche Fehler Sie ge- funden haben! Ich bin gerne bereit, diese auszubessern. So werden ihre Korrek- turen einer wesentlich größeren Zahl von Benutzern zugänglich gemacht. Es folgt ein Überblick über den Aufbau von "awo.data": Die Länder sind in der Reihenfolge aufgelistet, in der sie später angezeigt werden sollen, also alphabetisch. Die Informationen für ein Land werden dabei in elf aufeinanderfolgenden Zeilen abgelegt: Zeile 1: Die gebräuchlichen Landesnamen. Nur der erste wird in der Länderliste angezeigt, aber beim Suchen werden auch die anderen berücksichtigt. Die einzelnen Namen werden durch einen senkrechten Stich '|' getrennt. Beispiel: "Niederlande|Holland" Zeile 2: Hier befindet sich die Code-Nummer des Landes. Sie ist in jeder Übersetzung von 'awo.data' die gleiche (z.B. 54 für Finnland) und dient momentan nur für die Anpassung der verschiedenen Über- setzungen: Wenn ich z.B. in der deutschen Version eine Zeile hin- zufüge, kann ich sie durch ein Hilfsprogramm, das die Code-Nummern erkennt, automatisch in die drei anderen Länderdateien einbauen. Desgleichen brauche ich neue Zahlenangaben nur in der deutschen Version einzugeben; die anderen Übersetzungen werden ebenfalls durch ein Programm angepaßt. Außerdem wird die Code-Zahl demnächst dazu dienen, den Ländern ihre Fahnen zuzuordnen, die als IFF-Datei mit der jeweiligen Nummer vorliegen. Zeile 3: Der offizielle Landesname. Hier darf nur ein einziger Name angegeben werden. Das reicht auch, da man ohnehin nicht nach dem offiziellen Namen suchen lassen kann. Zeile 4: Das Auto-Kennzeichen. Bei selbständigen Staaten steht hier das Autokennzeichen, z.B. "F" für Frankreich. Bei abhängigen Gebieten wird hingegen das Kennzeichen des Mutterlandes angegeben, und zwar in eckigen Klammern, also z.B. "[F]" für Martinique oder Französisch-Polynesien. Wenn das Kennzeichen nicht nicht bekannt ist, ist ein Fragezeichen '?' angegeben. Kennzeichen dürfen nicht länger als drei Buchstaben sein. Zeile 5: Die Lage des Landes: Zuerst werden die Kontinente angegeben, und zwar als Zahlen: 1 = Afrika, 2 = Amerika, 3 = Asien, 4 = Australien und Ozeanien, 5 = Europa, 6 = Polargebiete. Dann folgt ein senkrechter Strich '|' und danach die Lage als Text. Beispiel: "53|Ost-Europa und Nord-Asien" für Rußland. Zeile 6: Die Hauptstadt: Zuerst wird hier der vollständige Ausgabetext angegeben, so wie er im Länder-Fenster erscheinen soll, danach kommen durch senkrechte Striche getrennt die einzelnen Bezeichnungen, auf die der Such- Algorithmus reagieren soll. Beispiel: "Berlin (Regierungssitz Bonn)|Berlin|Bonn" Zeile 7: Die Sprache(n). Hier stehen die Landessprachen. Die Anordnung funktioniert genauso wie bei den Hauptstädten. Beispiel: "Englisch und Französisch|Englisch|Französisch" Zeile 8: Die Fläche in km². Es werden nur Ganzzahlen akzeptiert. Störend ist das eigentlich nur beim Vatikan, den man theoretisch auf 0 abrunden müßte, ... Zeile 9: Die Einwohnerzahl. Zeile 10: Das Bruttosozialprodukt in Millionen US-$. Zeile 11: Die Währung des Landes. Hier werden Haupt- und Untereinheiten angegeben, außerdem mehrere Namen für den Such-Algorithmus. Also genau das gleiche wie schon bei den Hauptstädten oder den Sprachen. Zur besseren Übersichtlichkeit kann man beliebig viele Leerzeilen einfügen, am besten eine nach jedem Land. Auch Kommentare sind möglich: Wie in 'awo.output' wird alles ignoriert, was hinter einem Semikolon steht. Achten Sie aber darauf, daß Sie das Semikolon DIREKT hinter den eigentlichen Text setzen. Beispiel: "Burkina Faso; ehemaliges Ober-Volta" Wenn Sie das nämlich nicht tun, liest AmigaWorld sämtliche Leerzeichen vor dem Semikolon mit, was später beim Suchen zu Problemen führt. Die Datei muß mit "AWO-Datafile" beginnen und mit einem '#' abgeschlossen werden. Wenn Sie "awo.data" übersetzen wollen, sollten Sie wissen, daß Sie sich einiges vorgenommen haben. Ich hab's gemerkt, als ich die englische Version erstellt habe (würg). Immerhin hilft einem AmigaWorld ein wenig dabei: Wenn Sie nämlich beim Über- setzen Syntax-Fehler machen, also z.B. eine Zahl löschen oder zu lange Texte eingeben, sagt Ihnen das Programm, was passiert ist, und in welcher Zeile. Eine ganz, ganz große Bitte habe ich jedoch: Bitte setzen Sie sich mit mir in Verbindung, BEVOR Sie das Programm übersetzen! Denn es dürften mindestens zwei Monate vergehen zwischen dem Tag, an dem ich Fred Fish das Programm schicke, und dem Tag, an dem Sie es erhalten. Sollte ich in der Zwischen- zeit schon von jemand anders eine Übersetzung in der betreffenden Sprache erhalten haben, wäre das doch wirklich ärgerlich für Sie. Außerdem war es bei der Schwedischen und Holländischen Version so, daß sie mich erreichten, als ich schon neue Zeilen in die Länderdatei einge- fügt hatte. Diese fehlten natürlich zunächst in den Übersetzungen! Also bitte, bitte: Schicken Sie mir nicht "einfach so" ihre Übersetzung, sondern schreiben Sie mir vorher! "awo.data" wird übrigens auf die gleiche Weise gesucht wie "awo.output". Das hat einen Vorteil: Wenn Sie nur eine der beiden Dateien übersetzten, verschieben Sie die andere einfach ins Mutterverzeichnis. Beispiel: AmigaWorld (dir) Deutsch (dir) awo.output awo.data English (dir) awo.output Française (dir) awo.output AmigaWorld awo.data Bei dieser Anordnung der Dateien gäbe es unterschiedliche Bildschirmtexte für Deutsch, Englisch und Französisch, aber Englisch und Französisch würden die gleiche Länderdatei verwenden. Das spart etwas Platz, denn sonst wäre ja die gleiche Datei 'awo.data' zweimal vorhanden, einmal im Verzeichnis "English" und einmal im Verzeichnis "Française". 7. Rechtliches ============== Alle Leute, die ein Programm schreiben, bringen diesen Absatz in ihrer Doku- mentation; also muß wohl irgendein Sinn dahinterstecken: Das Programm wird "im gegenwärtigen Zustand" bereitgestellt, ohne Garantien jedweder Art. Der Autor übernimmt insbesondere keine Garantie bezüglich der Richtigkeit, Genauigkeit oder Gültigkeit der Daten. Der Autor ist nicht verantwortlich für Schäden aller Art, die durch die sachgemäße oder unsach- gemäße Anwendung dieses Programmes entstehen. Die Anwendung des Programmes geschieht auf eigenes Risiko. 8. Vertrieb =========== Die eingeschränkte Freeware-Version von AmigaWorld kann beliebig weitergegeben werden: Jeder darf Sie jedem anderen kopieren, solange er für die Diskette, die AmigaWorld enthält, nicht mehr verlangt als DM 8, US$ 5 oder den entspre- chenden Betrag in einer anderen Währung. Nur Mr. Fred Fish aus Tempe/Arizona darf soviel verlangen, wie er will. Außerdem darf AmigaWorld nur in vollständiger Form weitergegeben werden. Folgende Dateien müssen also vorhanden sein: AmigaWorld (dir) Deutsch (dir) awo.data awo.output Dokumentation Dokumentation.info Entwicklung Entwicklung.info English (dir) awo.data awo.output Documentation Documentation.info History History.info Nederlands (dir) awo.data awo.output ReadMe ReadMe.info Svenska (dir) awo.data awo.output ReadMe ReadMe.info Fonts (dir) Lucifer (dir) 8 Lucifer.font AmigaWorld AmigaWorld.info Deutsch.info English.info InstallFont InstallFont.info Nederlands.info Svenska.info Die Vollversion für registrierte Benutzer darf nicht weitergegeben werden, nur die Teile des Quellcodes, die als Public Domain gekennzeichnet sind. Der Lucifer-Zeichensatz ist Public Domain. Sie können ihn also verändern, weitergeben und in eigenen Programmen verwenden. 9. Wie wird man registrierter Benutzer? ======================================= Wenn Ihnen AmigaWorld gefällt, dann werden Sie doch registrierter Benutzer! Registrierte Benutzer erhalten von mir die neueste Programm-Version, natürlich ohne die lästigen Einschränkungen der Freeware-Version. Zum Zeitpunkt Ihrer Bestellung dürfte bereits Version 1.2 mit den Landesflaggen vorliegen. Dazu bekommen Sie die neuesten Länderdateien in allen Sprachen, die mir zur Verfügung stehen. Außerdem werde ich Ihnen den Quellcode des Programmes sen- den. Er dürfte für jeden Modula-2-Programmierer interessant sein, vor allem folgende Teile: EasyIntuition enthält Prozeduren zum Erstellen von Screens, Windows und Menus. Der Modul schließt beim Programmende oder bei einem Absturz alle Screens und Windows automatisch wieder. Das kann während der Programmentwicklung sehr hilfreich sein, da keine Bildschirm-Leichen wertvollen Speicher wegnehmen. EasyGadgets enthält Prozeduren zum Erstellen und Verwalten von Gadgets, natürlich im 3D-Look von Kickstart 2.0. ColorRequest enthält den Farbrequester. Vanilla gehört noch nicht wirklich zum Quellcode, ist aber recht interessant: Der Modul wandelt die RawKey-Ereignisse in ASCII-Codes um, wobei die Spezialtasten (Cursor, Help, ...) gesondert berücksichtigt werden. Außerdem können Sie abfragen, welche Sondertasten gedrückt sind und ob Zahlen auf dem Zehnerblock gedrückt wurden. Wenn man ein Programm schreiben möchte, daß sowohl die nationalen Tastatur- belegungen als auch Spezialtasten erkennt, ist Vanilla sehr hilfreich. Vanilla basiert auf einem Modul von Peter Graham Evans, das sich auf irgend einer AmigaLibDisk befindet. Nur deshalb brauchen Sie die Vollversion also nicht zu ordern. Examples Dazu gibt's ein paar kleine Beispielprogramme, die die Benutzung der oben genannten Moduln demonstrieren. Außerdem haben Sie als registrierter Benutzer die Möglichkeit, AmigaWorld neu zu compilieren, wenn Sie den m2Amiga-Compiler besitzten. Da ich noch mit der Uralt-Version 3.3 arbeite, dürfte Ihr Kompilat deutlich kürzer ausfallen als meines. Wenn Sie also registrierter Benutzer werden möchten, dann schicken Sie bitte DM 30,- an: Wolfgang Lug Altmühlstraße 20a 6200 Wiesbaden Deutschland Wenn Sie schon registrierter Benutzer sind, können Sie die neueste Version von AmigaWorld gegen Einsendung von DM 10,- bei mir erhalten. Natürlich bin ich als armer Zivi vor allem auf Ihr Geld scharf, aber ich freue mich auch über jede andere Reaktion auf AmigaWorld! Wenn Sie also Verbesserungsvorschläge haben, oder wenn Sie wissen, wie man Fenstern den 3D-Look verleiht, ohne TagItems zu verwenden, dann schreiben Sie mir! Wenn Sie Fehler im Programm oder in den Datenfiles gefunden haben, dann teilen Sie es mir mit! In künftigen Versionen werde ich Ihre Korrekturen berücksich- tigen. Ich glaube, ich würde es sogar verkraften, wenn ein fleißiger Englisch- lehrer mir seine Korrektur der englischen Dokumentation schickt ... In der ersten Version stand hier noch die Bitte, mir ohne vorherige Rück- sprache Übersetzungen zu schicken. Das hat sich als etwas ungeschickt erwiesen, da die übersetzten Datenfiles ein wenig hinter den neuesten Programmversionen hinterherhinkten! Die holländische Version kam z.B. an, einen Tag nachdem ich die Währungs-Zeile eingebaut hatte. Außerdem kann es so natürlich passieren, daß sich vor Ihnen schno jemand anders die Mühe gemacht hat, AmigaWorld in die gleiche Sprache zu übersetzen. Daher möchte ich Sie bitten, mir VORHER zu schreiben, wenn Sie vorhaben, das Programm zu übersetzen. Wenn Sie der erste sind, der für die betreffende Sprache eine Übersetzung erstellt, bekommen Sie nach wie vor ihr Geld zurück bzw. die Vollversion kostenlos. Danksagung ========== So, zum Schluß möchte ich noch ein paar Leuten danken: Alexander Linke dafür, daß er mir gezeigt hat, was für ein mächtiges Werkzeug Modula-2 ist. Da er viel schlauer ist als ich, hat er inzwischen begriffen, daß Computer wahnsinnig doof und langweilig sind. Bernd Preusing für sein Modul "IntuiPointer", der den "zzz"-Mauszeiger produziert. Kai Bolay für ImageConvert, womit ich die Weltkarte und die Titel- schrift in Quellcode umgewandelt habe. Jean-Michel Forgeas für seinen großartigen Editor "Az", mit dem ich diese Dokumentation und sämtliche AmigaWorld-Dateien erstellt habe. Mein besonderer Dank gilt Bo Arnholm für seine Übersetzung ins Schwedische und seine Verbesserungsvorschläge. Ruud Hoekzema für seine Übersetzung ins Holländische und seine Korrekturen an der Länderdatei. V I E L S P A S S M I T A M I G A W O R L D ! und immer dran denken: IBM sucks