#Titel Lifestyle / Musik / Korn : Korn
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#C31
KORN
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"Korn"
#C10

       Genre : Alternative Metal         Bewertung : * * * * * (von 5)
 Anspieltips : blind            (1)
               need to          (3)
               daddy            (12)
#C21

Aller paar Minuten verhungert ein Mensch, Verbrechen und Mißbrauch beherr-
schen unser alltägliches Bild der Welt. Eben auch aus dieser Welt kommen
KORN, welche - es scheint so - sich über ihre Musik innerlich Luft machen.

Das Debüt-Album (schlicht nach dem Bandnamen betitelt) besitzt kein ruhiges
Stück. Wozu auch ? Liebeslieder gibt es ja wohl auch schon genug und diese
hätten auch keinen Platz auf der Platte gefunden.

Trotz der schwer verdaulichen Musik verzichtet KORN auf den typischen
immergleichen Metal-Grunz-Gesang. Hier wird Härte mit Gefühl vereint -
auch wenn dieses Gefühl oft Wut (man erwähne hier nur den Refrain von
"ball toungue" - 2. Stück auf dem Album) bedeutet. Das Spiel des Bassisten
ist herrlich animierend (auch optisch, da er den Bass oft senkrecht hält,
was bei den Gigs der Band sehr viele Nachahmer findet) - die beiden Gitarren
klingen innovativ und das Schlagzeug kommt ohne dieses typische Hardcore-
Gedresche aus.
Zwischendurch wird Wait's-mäßig etwas auf Metall rumgeklopft und auch die
Klänge eines Dudelsacks ("shoots and ladders" (7)) hört man heraus.

Sänger Jonathan Davis besitzt eine klassische instrumentale Ausbildung
welche beim Solo-Gesang am Anfang von "Daddy" herausklingt. Gerüchte über
sexuellen Mißbrauch innerhalb der Davis-Familie existierten bereits vor
diesem Album - mit "Daddy" (12) wird dies bestätigt.

KORN machen Musik, die wie ein heftiger Schlag durch den Magen geht und
direkt in Kopf und Seele zielt. Freunde dieser Musik sollten sich in die
Plattenläden machen und sich die Platte anhören. Kaufen werdet ihr sie von
alleine ... .

#C10
   o  o
(SPIERI)
