#S2
#Titel Forum / Mumpitz VII
#Pinsel Gadget23:pinsel/MUMPITZ.lbm
#Font LOSSE 16
#C31
Preisvergleich
#FONT topaz 8
#C21

Mit der Re-Etablierung des Amigas sind
auch   die  Ratten  wieder  aus  ihren
Löchern   gekrochen,   die  hier  eine
schnelle  Mark  wittern.  Einer Amiga-
Zeitschrift   war   dies   schon   ein
Editorial    wert.   Doch   auch   mit
altgedienten  Versandhändlern kann man
unliebsame Erfahrungen machen.
In  Mumpitz  kann  ich  nur  besonders
krasse  Beispiele anprangern (R2B2 mit
dem  Schrottversand  in der DATA 2000-
Nachfolge    oder   Stefan   Ossowskis
Schatztruhe  mit CD-WRITE), da sich in
der    BRD   nur   Institutionen   mit







#Y+6
entsprechendem Hintergrund (Greenpeace
und  der US-amerikanische Wirtschafts-
imperialismus)   Boykotthetze  leisten
können.  Vesalia  bietet seine Disket-
ten-Laufwerke  oft mit Kopier-Program-
men  an, schickt diese aber so gut wie
nie mit.

Werbung  soll  angeblich der  Verbrau-
cher-Information dienen;  die Preisan-
gaben  von  Versandhändlern  sind  nur
bedingt  zur  Orientierung  brauchbar,
solange  die  Versandkosten  nicht mit
genannt  werden.  Ich  erkundigte mich
nach diesen bei einem Händler, der die
'Speccy 2'- CD billiger als die Mitbe-
werber  anbot  (38  DM),  und  erhielt
folgende Auskunft:
Verpackung  10DM,  Nachnahme  10DM. Da
die Post den Nachnahme-Versand verteu-
ert hat (Wegfall  des Päckchens),  ist
der zweite Titel wohl angemessen.

Zur  Orientierung  hier die Versandko-
sten,  die  mir andere Händler bislang
berechneten:  R2B2 19,90 DM,   1A Soft
8 DM, Vesalia   8,  70  DM,  Breitfeld
Computersysteme  10  DM,  DCE Computer
Service 12 DM, ADX Datentechnik 12 DM,
Patrick Pawlowski 10 DM.
Vielleicht  kann  der eine oder andere
Leser diese Liste ergänzen.
#Spaltenende
#Pinsel Gadget23:Pinsel/zombie.lbm [oben]
#Font LOSSE 16
#Y-120
                   A
                   a
                   r
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                   h
                   h
                   !
#C31
Data 2000
ist zurück
#Font topaz 8

#C21
Bei  einem  Verwandten  entdeckte  ich
einen Prospekt des 'Global-Vertriebs'.
Ein  Computer-Versand  in   Hagen? Das
kann  nichts  Gutes  bedeuten.  Leiter
dieses Betriebes ist Helmut König. Der
Geschäftsführer des vor einigen Jahren
(endlich !)   in   Konkurs  gegangenen
Schrotthändlers  DATA 2000  in   Hagen
hieß  Stefan  König.  Die  Adresse ist
neu,  das Angebot aber ähnlich obskur.
So  findet  man 'Commodore-Mixe' - 100
Teile    für   14,95 DM   oder   einen
Motherboard- Mix  - "3 diverse Mother-
board's" (O-Ton-Katalog)  für 19,95DM.
Neu  ist  der  Ansatz zur Ehrlichkeit:
Der  Schrott  ist  mit  einem  'F' für
Fundgrube   ausgezeichnet;   auf   der
zweiten  Katalog-Seite liest man dazu:
"Diese  Ware ist nicht immer komplett,
überwiegend   fehlerhaft   und   nicht
überprüft.  Sie  eignet sich besonders
für  Bastler  oder als Ersatzteilspen-
der. Fundgruben-Artikel sind ohne jede
Garantie,  Umtausch,  oder   Rückgabe-
recht." -  Ich hoffe, die Herren blei-
ben auf ihrem Dreck sitzen.
#Font LOSSE 16
#C31
Ein Schnäppchen ?
#Font topaz 8
#C21

#Y+2
Auch  POLLIN electronic,  das mir bis-
lang  eine  gern in Anspruch genommene
Bezugsquelle  für  Computerschrott und
Industrie-Restposten  war,   gibt  nun
Anlaß zur Vorsicht: Im Januar-Heft von
ELEKTOR priesen die als Anreißer einen
Videotext-Dekoder   für   die serielle
Schnittstelle  zu 39,80 DM an. Auf der
Rechnung  war  das Ding dann zehn Mark
teurer - Preisänderung durch Druckfeh-
ler.  Witzig  waren  auch die Treiber-
Disketten für die im Gesamtkatalog für
8,95 DM   angebotenen  Bus-Mäuse,  auf
deren  Lieferung  ich  bestand:  Außer
einem hübschen Etikett war dort nichts
drauf. Diese  Atari-kompatiblen  Nager
lassen  sich  durch  Vertauschung  von
Anschluß  1  und  4 in eine Amiga-Maus
verwandeln.
#Pinsel Gadget23:Pinsel/vidtxt.lbm
Für   den  Videotext- Dekoder  gab  es
einmal  Software für den PC, Amiga und
Atari;    wenn   man   das   Protokoll
#Spaltenende
#Y+2
                        herausbekommt,
                        kann  man  ihn
                        jedoch an  je-
                        dem  Heimrech-
                        ner mit RS232
                        -Schnittstelle
                        betreiben.  Im
                        Text verstreut
                        sind empfange-
                        ne  Seiten  zu
                        finden.
                        Videotext- De-
                        coder VTX 2000
                        mit   PC-Soft-
                        ware:
                        Best.11-720008
                        2-Tasten -Bus-
                        Maus11-710 008

POLLIN ELECTRONIC GmbH
Postfach 28 in 85102 Pförring
Den  folgenden  Text entnahmen wir mit
freundlicher  Genehmigung des Verlages
Roman  Rindtrop  (Bonn)  dem in diesem
Verlag  erschienen  Buch 'Die schnelle
Mark.  100 Wege, mit dem Computer Geld
zu scheffeln'.

#Font LOSSE 16
#C31
17.) Club-Gründung (I)

#Y-6
#Font topaz 8
Investition: 100 DM
Gewinn: 1000 DM

#C21
Suchen  Sie am Zeitschriftenstand nach
Spiel-Magazinen,   die   Kleinanzeigen
enthalten.  Eine  wahre  Fundgrube ist
der  'Computer- Flohmarkt', der jedoch
schwer erhältlich ist.
Notieren  Sie  sich  die Adressen, bei
denen    der    Anzeigentext    darauf
schließen   läßt.   daß   es  sich  um
Jugendliche   oder  schlichte  Gemüter
handelt.
Erfassen  Sie diese Adressen mit einer
Adressenverwaltung !   Der   in  Tip 6
(agent  provocateur) vorgestellte R.B.
machte  sich lächerlich und vergeudete
Resourcen,   weil   er   viele   Opfer
mehrfach anschrieb.
Beantragen  Sie  bei  einem Postamt in
Ihrer  Nähe  ein Postfach. Da die Post
AG  ihren  Service  immer weiter redu-
ziert  (Abbau  von  Postwertzeichenge-
bern,   Schließung   von   Postämtern,
Selbstabholung  statt  Zustellung) ist
dies   bequemer  als  die  Alternative
(postlagernd),  wo Sie mit mehrstündi-
gen   Wartezeiten  am  Ausgabeschalter
rechnen müssen.
Nun  zum Wichtigsten: Die Formulierung
und  Gestaltung  Ihres  Lockschreibens
entscheidet über Erfolg oder Mißerfolg
der  ganzen  Aktion,  seien  Sie  also
sorgfältig !
Benutzen   Sie  eine  Textverarbeitung
oder ein DTP-Programm, mit dem Sie dem
Ganzen  ein  professionelles  Aussehen
verleihen    können    und   Kompetenz
vortäuschen.    Mit    hektografierten
Schreibmaschinenseiten    werden   Sie
niemanden animieren können.

Ihr  Schreiben  soll  möglichst  viele
Interessenten   ansprechen.  Vermeiden
Sie  also konkrete Aussagen und lassen
Sie Raum für die Phantasie !
Viele   Menschen   lesen  aus  fremden
Texten  das heraus, wonach sie suchen.
Versuchen  Sie  also  möglichst  viele
Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe anzuspre-
chen !
Computer-Spieler  sind gewöhnlich kon-
taktarm und versuchen, ihr Versagen in
der  realen  Welt  durch das Erreichen
immer neuer 'Highscores' zu kompensie-
ren.  Außerdem neigen ichschwache Per-
sonen dazu,  die  eigene Bedeutungslo-
sigkeit  durch Anschluß an Gruppen mit
hohem Prestige zu übertönen.
Suggerieren  Sie  also,  daß  Ihr Club
beides  ist:  Gemeinschaft  und Elite.
Stellen  Sie jedoch keine abschrecken-
den  Anforderungen:  Die  Zahlung  des
Clubbeitrages begründet die Zugehörig-
keit.

Appellieren  Sie  auch  an  materielle
Interessen.  Diese Menschen geben zwar
Hunderte  von Mark für völlig nutzlose
Software aus, sind aber froh, wenn sie
Rabatte  und Gratis-Exemplare kriegen.
Viele Händler gewähren den Mitgliedern
etablierter  Computer-Clubs Ermäßigun-
gen,  Ihr  Club  gehört natürlich auch
dazu.
Machen   Sie  den  Mund  wäßrig,  aber
verraten Sie nicht zuviel, man soll ja
noch  Ihr  Info-Paket   bestellen. Ein
Preis  zwischen  zehn und zwanzig Mark
ist  am lohnendsten; bei einem solchen
Streitwert   haben   Sie   auch  keine
juristischen  Nachstellungen zu befür-
chten. Bargeld lacht !
Was sich wohl von selbst versteht: Ihr
Name   und   Ihre  Wohnadresse  dürfen
nirgends  auftauchen.  Geben  Sie  als
Adresse  immer  nur  den  Namen  Ihres
Clubs  an:  Wenn  die  Postfach-Nummer
stimmt,  kommen  die  Briefe  mit  den
Geldscheinen auch an.

Sie haben für diese Aktion bestenfalls
drei Monate Zeit, dann hat sich in der
'Szene'  herumgesprochen,  daß Sie ein
'Lamer'  sind, und Sie können nur noch
Einzelfänge  machen.  (Erwähnter  R.B.
hat    Methode    6   allerdings   gut
anderthalb   Jahre   lang  erfolgreich
anwenden  können,  möglicherweise auch
eine  Folge der selektiven Wahrnehmung
dieser  Zielgruppe.)   Legen  Sie also
erst  eine  große Adressensammlung an,
bevor Sie den ersten Brief abschicken.
Danach   müssen   Sie   nur  noch  Ihr
Postfach   und   die  darin  liegenden
Briefe leeren.
#Pinsel Gadget23:Pinsel/PCW16.LBM
#Y-1
Die  folgenden  Informationen  entnahm
ich  der Ausgabe 9 von '8BIT', dem von
Brian Watson   herausgegebenen  engli-
schen   Magazin   für   die   Benutzer
sämtlicher 8Bit-Computer.
#Font LOSSE 16
#C31
Amstrad baut wieder
einen 8-Bit-Rechner
#Font topaz 8
#C21

#Y-6
Nach    Jahren   der   Abstinenz   vom
Computer-Geschäft   bietet Amstrad ein
neues  PCW-Modell (PCW=Personal Compu-
ter Word Processor)  im  Direktversand
an.  Das Äußere erinnert stark an alte
Macintosh- Modelle:  ein  12"- Monitor
(papierweiß)  mit integriertem 3½"-HD-
Diskettenlaufwerk,   dazu  eine  Drei-
Tasten- Maus  und  eine 102-Tasten-PC-
Tastatur    mit   farbig   abgesetzten
Funktionstasten.  Das  Gerät  hat eine
parallele  und serielle Schnittstelle,
aber keinen Erweiterungs-Anschluß.
Es  kann 1,44Mb-MS-DOS-Disketten lesen
und  beschreiben,  auch  720k 3½"-PCW-
Disketten lassen sich lesen. CP/M wird
jedoch  nicht mehr unterstützt, so daß
das Gerät eher etwas für Neueinsteiger
ist  als  für  Besitzer  älterer  PCW-
Modelle.
Die  Z80B-CPU  ist angeblich mit 16MHz
getaktet,    was    meines   Erachtens
unmöglich  ist,  es  sei denn, Amstrad
hätte einen Rechner gebaut, dessen CPU
spätestens  nach  Ablauf der Garantie-
zeit verbrannt ist.
Zuzutrauen  wäre  dies schon - Amstrad
und  Haltbarkeit sind bekanntlich zwei
sich   ausschließende   Begriffe,  man
denke   nur   an   die  beliebten  3"-
Laufwerke.
Der  Rechner  ist  mit  einem Megabyte
nichtflüchtigem  Speicher ausgestattet
(Flash-Eproms?),   den  man  auch  zum
Speichern der Arbeitsergebnisse nutzen
kann.   Diese   Technik  erlaubt  eine
leichte  Modifikation  der eingebauten
Software,  die von der Firma 'Creative
Technology'   entwickelt   wurde   und
teilweise   stark   an  MAC- Vorbilder
erinnert.  Die Textverarbeitung arbei-
tet  mit echter  WYSIWYG-Präsentation,
es  gibt eine Tabellenkalkulation, ein
Adreßbuch,    einen    Kalender    und
Taschenrechner und einen Dateimanager.
Diese   Programme  lassen  sich  durch
Anklicken    ihres   Icons   auf   dem
Einschaltbildschirm  oder  Drücken der
zugeordneten Funktionstaste starten.
Der  neue  PCW wird im Paket mit einem
Tintenspritzer    oder    Laserdrucker
angeboten,  als  Einzelgerät kostet er
£368.95    mit   Mehrwertsteuer    und
Versandkosten.   (Wahrscheinlich  wird
dies  genauso  ein  Flop  wie  der CPC
Plus:  Bisherige  PCW- Besitzer werden
durch  das  Fehlen  der CP/M-Fähigkeit
vergrätzt;   in  Japan,  wo  derartige
Maschinen  verbreitet sind, geht deren
Marktanteil rapide zurück.)
#Font LOSSE 16
#C31
Commodore SEQ-Leser
#Y+12
#C21
#Font topaz 8
Haben  Sie  schon  einmal ein Programm
für einen Rechner geschrieben, den sie
nicht besitzen? Dazu gehört schon eine
Portion Selbstvertrauen und meist geht
die  Sache  daneben  (siehe  das  Disk
Utility für den CPC/Spectrum).
Rüdiger  Köhl  (Willcox)  schickte mir
einen  Dateileser  für  den  VC20  und
einen  für  den  C64  mit  80-Zeichen-
Darstellung.    Bis    aufs    Drucken
funktionieren  beide hervorragend (der
Programmierer  hatte  keinen Drucker).
Liegt  vielleicht  daran,  daß  offene
Drucker-Dateien   beim  Laden  von der
Floppy wieder geschlossen werden.
Der  VC20-SEQ-Reader funktioniert auch
mit  der  Grundversion -  es war sogar
noch   PLatz   für  eine  Reklame  für
Mumpitz. Vielen Dank !
Das    Programm    wird    über    die
Funktionstasten  gesteuert: F7 startet
die  jeweilige  Aktion (Directory oder
Datei  laden), F1 ermöglicht es, einen
Dateinamen   einzugeben,  F2  ist  ein
Wechselschalter, der die Textattribute
(Farbe, revers) ein oder aus schaltet,
F5  führt  ins Druckermenu, sollte bis
zur   Behebung  des  Bugs  aber  nicht
benutzt  werden.  Das   VC 20-Programm
darf frei weitergegeben werden.

#Pinsel Gadget23:Pinsel/METVOTZE.LBM [oben]

#Font LOSSE 16
#C31
Linke Kiste
#Font topaz 8
#Y+2
(ein C64-Diskmag)
#C21

Little  John  schickte mir im Dezember
als Trostpflaster für das lange Warten
auf sein Adventure die DIGITAL TALK 17
und   die   ANTINATIONALE  #3.  Dieses
Politmagazin der Gruppe METALVOTZE ist
technisch     gut     gemacht    (oben
Multicolor-Logo der jeweiligen Rubrik,
darunter  der  Text),  der Inhalt eine
Gesinnungsfrage. Man erfährt dort viel
über   alle   möglichen  Finsterlinge:
Briefbomben-Versender,die ALDI-Brüder,
Rassisten   und  Nazis.  Die  Beiträge
dieser  Nummer  wurden  fast  alle von
'Mephisto'  verfaßt.  Das  Magazin ist
Freeware,  die  Anschrift  der  Macher
Paradies,  Postfach  22  29 in D-21217
Meckelfeld.
#Pinsel Gadget23:Pinsel/APPLEIO.LBM
#Font LOSSE 16
#C31
Minimalschnittstelle
für  den Apple II am
Gameport
#Font topaz 8
#C21
#Y+2
Da  mein Apple-Klon keine Druckerkarte
hat,   beschloß   ich,  den  Joystick-
Anschluß zu nutzen, um eine Verbindung
zu anderen Rechnern herzustellen, über
die  ich Daten (z.B. zur Weiterverwen-
dung im Apple-Emulator) schicken konn-
te.  Das  Verfahren funktioniert wegen
fehlender  Anschlüsse  nicht bei einem
Apple IIc .

Da  die  Angaben  im Apple II-Handbuch
von  Poole,  McNiff und Cook teilweise
falsch  waren,  mußte  ich  die Adreß-
dekodierung  für den Joystick-Anschluß
auf der Rechner-Platine erforschen.
Die  Pinbezeichnungen  haben  folgende
Bedeutung:   G0   bis   G3   sind  die
Anschlüsse   für   die   Potentiometer
zweier Analog-Joysticks; sie führen zu
einem NE 556-Chip, der die anliegenden
Spannungen  in  Frequenzen umsetzt. An
T0  bis  T2 werden die Feuerknöpfe des
Joysticks  angeschlossen;  in  offenem
Zustand   liegen  sie  über  680  Ohm-
Widerstände  im  Joystick  an  0  Volt
(Low)  und werden bei Tastenbetätigung
mit  den  5Volt an Pin 1 verbunden. A0
bis   A3   sind   die  'Annunciatoren'
(Signalgeber), die wir als Ausgabelei-
tungen   nutzen  wollen.  St  ist  der
Strobe-Ausgang,  der normalerweise auf
5 Volt  liegt,  bei einem  Zugriff auf
die Adressen &C040 bis &C04F (in Basic
-16320 bis -16305) für 0,5 Mikrosekun-
den  auf  0  Volt  sinkt.  Das ist die
High-Zeit des Systemtaktes; für  Hand-
shake-Aufgaben  viel   zu   kurz.  Wir
führen    diesen   Anschluß   an   den
Takteingang  eines  JK-Flipflops. Wenn
wir dessen Steuer-Eingänge S,R,J und K
an  5 Volt legen (oder nicht  beschal-
ten),  dann  wechselt der Pegel an den
Ausgängen   Q   und   Q'   nach  jedem
Taktimpuls.  Es muß jedoch ein LS-Chip
(74LS76)   sein,  da  nur  dieser  bei
fallender  Flanke getriggert wird.
#Pinsel Gadget23:Pinsel/FLIPFLOP.LBM
#Y+2
(US  ist der  Anschluß für die Versor-
gungsspannung   von   5 Volt.)   Damit
wir    eine    Kontrolle    über   den
augenblicklichen  Zustand des Ausgangs
des  JK-Flipflops  haben,  den wir als
Steuerleitung  benutzen, schließen wir
ihn an einen der drei Tastenanschlüsse
an.  An einen anderen kommt die zweite
Steuerleitung.
Mit  dieser  signalisiert der angekop-
pelte   Rechner,   daß  er  die  Daten
empfangen  hat,  deren  Gültigkeit der
Apple   ihm   mit   Hilfe  der  ersten
Handshake-Leitung angezeigt hat.
Da wir nur vier Ausgänge zur Verfügung
haben,   können   wir  die  Daten  nur
Nibble-weise (1 Nibble= 4 Bits) schik-
ken.   Erschwerend  kommt  hinzu,  daß
jeder  Annunciator und jeder Tastenan-
schluß   über  eine  separate  Adresse
angesprochen wird. Es sind dies:


&C058 (-16296) A0 low (0 Volt)
&C059 (-16295) A0 high (5 Volt)
&C05A (-16294) A1 low
&C05B (-16293) A1 high
&C05C (-16292) A2 low
&C05D (-16291) A2 high
&C05E (-16290) A3 low
&C05F (-16289) A3 high
&C061 (-16287) T0 (Bit 7)
&C062 (-16286) T1
&C063 (-16285) T2

Ein  Übertragungsprogramm, das nur mit
Peeks und Pokes arbeitet, dürfte da zu
erheblichen Übertragungszeiten führen,
besser  geht es mit der Einbindung von
Maschinenroutinen.Als Empfangsprogramm
läßt  sich  z.B.  PCPARA benutzen, das
dem   CPC-Emulator   von  Marco  Vieth
beiliegt. Dessen Übertragungsprotokoll
werde  ich  in  der  nächsten  Ausgabe
erklären.   Ein   einfaches  Protokoll
benutzt  das Amiga-Programm TransNibb-
ler:    Beim    Start    sind    beide
Steuerleitungen   low.   Sender   gibt
Nibble aus und setzt S1 high.Empfänger
übernimmt   Nibble,   setzt  S2  high.
Sender  setzt  S1  low und wartet, daß
Empfänger S2 low setzt,und gibt danach
das nächste Halbbyte aus.
Datenstruktur:  Name, mit 0-Byte abge-
schlossen -  Dateigröße (vier Bytes in
LSB-MSB-Ordnung) -   die   Daten.  Zum
Abschluß   der  Übertragung  wird  ein
Null-Byte geschickt.

#Font Losse 16
#C31
Hingeschludert
#Font topaz 8
#C21
#Y+2

ist  die  CD-ROM   'Speccy  Sensations
Volume 2", für die vor allem in Amiga-
Magazinen geworben wurde. Der Großteil
der  Programme  ist  Amiga-spezifisch,
doch  auch Besitzer von PC, MAC, Atari
und    Archimedes   finden   Spectrum-
Emulatoren für ihre Maschinen.
Daß diese CD-ROM ein Schnellschuß ist,
zeigen  die vielen doppelt vorhandenen
Verzeichnisse,  korrupte  GIF- Dateien
und die mangelhafte Dokumentation.
Die    Dateien,   die   man   in   den
Verzeichnissen  ARC (für Archimedes!),
IBMPC  und  MAC  des   Root-Directorys
findet,  stehen  noch  einmal  in  den
gleichnamigen  Unterverzeichnissen von
\PROGRAMS.    Die    im    Verzeichnis
\PROGRAMS\EXTRA   zu   findenden   PC-
Emulatoren  sind  sämtlichst  von  der
Simtel-MSDOS-Shareware-CD geklaut.
Dort findet man so abseitige Programme
wie  Emulatoren  von Microcontrollern,
mit  denen  höchstens  ein Elektronik-
Freak   etwas   anfangen   kann.  DOS-
Entpacker für die ZIP- und LZH-Dateien
konnte   ich  auf  der  Scheibe  nicht
finden. Bei einigen Programmen besteht
die  Dokumentation  lediglich  aus ein
paar    Zeilen,    die   während   des
Entpackens  des  ZIP- Files ausgegeben
werden.   Viele   Emulatoren  sind  in
mehreren   Versionen   vorhanden,  die
Kompilatoren    packten    das    Zeug
anscheinend  ohne  vorherige  Sichtung
auf die Master-Festplatte.
Trotz  dieser  Mängel wird ein Specci-
Fan  um  dieses  Erzeugnis  wohl nicht
herumkommen: Er findet hier Schaltplä-
ne  zur Hardware, Fotos (in miserabler
Qualität)    von   den   verschiedenen
Modellen,  Peripherie und Sir Sinclair
himself,   ROM-Dateien,  Programme, um
bestimmte Spectrum-Formate auf anderen
Rechnern   zu   lesen,   Lagepläne  zu
Spielen,  Unmengen  von  SNApshots und
und  und.  Schade,  daß  dieses  tolle
Material so lieblos verpackt wurde.
#Font LOSSE 16
#C31
BROTKASTEN-CD
#Font topaz 8
#C21

#Y+2
Erfreulicherweise  kann Mumpitz einmal
eine  CD-ROM  vorstellen, die uneinge-
schränkt   zu   empfehlen   ist.   Die
BROTKASTEN- CD ist mit großer Sorgfalt
zusammengestellt  worden und wurde auf
über  20  verschiedenen  PCs  mit  CD-
ROM-Laufwerk   getestet.    Mit    der
Windows-Oberfläche  lassen sich Anlei-
tungstexte  lesen,  Archive  entpacken
und   die  GIFs  und  PCXe  mit  Fotos
diverser    Heimcomputer    betrachten
(dabei gibt es bisweilen Probleme).
Für  den  Amiga  gibt  es  ausreichend
Utilities,  um die C64-Diskettenabbil-
der,   die   den   Großteil   der   CD
einnehmen, auch für Emulatoren auf dem
Amiga zu nutzen oder deren Dateien zum
C64 zu übertragen.

Was  ist  auf der Brotkasten-CD-Rom im
Verzeichnis AMIGA zu finden ?

#C31
Emulatoren

#C21
Das  A64- Package in der Version 3.01.
Wegen  der  Beschränkungen  der Share-
ware-Version  lohnt  die  Installation
nicht.   Frodo,   der   Emulator   von
Christian  Bauer  in der Version 1. 3.
Das Programm benötigt mindestens einen
68020-Prozessor,   empfohlen  ist  ein
A4000/040  mit einer Zorro-III-Grafik-
karte. Also  nichts  für   gewöhnliche
Sterbliche.  Eine  68020-CPU  erwartet
auch   der   skandinavische   AXF- 64.
Bleiben   noch   der  als  Aprilscherz
entworfene irische Emulator und der in
Mumpitz   schon  vorgestellte  VC  20-
Emulator von Pieter van Leuven.

#C31
Diskettenleser

#C21
Mit  COPY1581  lassen  sich  die  MFM-
Disketten  eines 1581-Laufwerks in den
üblichen 3,5"-Amiga-Floppys lesen. Zum
Lesen  der 1541-GCR-Disketten benötigt
man ein 5¼"-Amiga-Laufwerk (A1020) und
den   '1541   Disk   Reader'  von  Dan
Babcock.  Allerdings muß man, um damit
auch  die  Spuren  1  bis  17 lesen zu
können,  dessen Umdrehungsgeschwindig-
keit  auf  280 RPM herunterregeln (zur
Kontrolle  dient  das  SPEED-Utility).
Bei  Conrad  werden  z.  Zt.  40-Spur-
Floppies  für  7,50 DM verramscht, die
zu  nichts  anderem zu gebrauchen sind
(können    keine    in    HDLaufwerken
geschriebenen DD-Disketten lesen); mit
Motor-Flipflop   versehen  könnte  man
diese  als  "1541"- Laufwerk  am Amiga
nutzen.

#C31
Dateiumwandler

#C21
Eine  Reihe von Tools dienen dazu, aus
den   Diskettenabbildern   und   TAPE-
Dateien  von   PC-C64-Emulatoren   die
eigentlichen  C64-Programme  zu extra-
hieren,  um  sie  dann  z.B.  mit  A64
nutzen  zu  können. UnP00 entfernt den
Header  von einzelnen C64-Emulator-Da-
teien.  UnT  (zwei  Versionen) zerlegt
T64-Programmsammlungen   (Tapes).  UnD
vereint  die  Fähigkeiten  der  beiden
ersten Programme mit der, Diskettenab-
bilder    (D64)   auseinanderzunehmen.
DESPACE   entfernt  die  überflüssigen
Leerzeichen aus den von UnD angelegten
Amiga-Dateien.
D64_C64  ist  ein  AREXX- Script,  das
einen   Haufen   von  Zusatzprogrammen
benötigt,  mit  deren  Hilfe  es  D64-
Diskettenabbilder   von  PC-Emulatoren
auf die  Diskette in einer angeschlos-
senen 1541 überträgt.

Zwischendurch  ein  Wort zur Archivie-
rung   auf   der   CD-ROM:   Sämtliche
Programme  sind  als  LHAs und ZIPs zu
finden,  wobei  letztere  jedoch  eine
Verarschung  darstellen, denn meistens
steckt darin ein - LHA- Archiv !
Lediglich  die  ZIPs C64TRANS, PARREAD
und  PLAYSID  enthalten  Einzeldateien
und sind auch auf dem PC entpackbar.
XASS64.LHA/ZIP  enthält ein selbstent-
packendes  Amiga-Programm (SFX),   das
sich   zu   einem  komfortablen  6510-
Cross-Assembler   entfaltet,  der auch
die  Datenübertagung  zwischen  Amiga-
Drucker-  und  C64-Userport   erlaubt.
Damit kommen wir zu den Transfertools.

#C31
Übertragungsprogramme

#C21
JNET  (bzw.  JKNET)  stellt einem über
ein   Parallelkabel   mit   dem  Amiga
verbundenen   C64   das  als  'C64_HD'
zugewiesene   Amiga-Verzeichnis   (mit
C64-Programmen) als 'Festplatte'  -De-
vice 7- zur Verfügung.
Wie  der  Name schon andeutet, benutzt
TransNib(bler)  vier  Daten-  und zwei
Handshake-Leitungen zum Datenaustausch
zwischen (den) zwei Rechnern.
Das   Übertragungsprotokoll   ist   so
einfach,   daß  man  leicht  auch  für
andere   Heimrechner   Steuerprogramme
schreiben kann. Ein Standard in dieser
Hinsicht wäre wünschenswert.
Ähnlich  arbeiten parRead und C64Trans
(mit  finnischer Anleitung, das Archiv
stammt  von der 64er-CD.) D64Trans ist
eine  Modifikation  des  C64-Teils von
C64Trans,  die  die Übertragung ganzer
Disketten  in  eine D64-Datei erlaubt.
Das LHA-Archiv PDATA352 ist verdorben.

#C31
Konvertierer

#C21
Mit  C64Gfx1. 2  lassen sich C64-Koala
(d.h. 160x200x16)-  und   FLI(Flexible
Line Interpretation,  ermöglicht  mehr
Farben  pro   8x8-Pixel-Feld) - Bilder
in  das  wenig gebräuchliche 'Portable
Pixmap'(PPM)-   Format  umwandeln  und
umgekehrt.  Das  Archiv  enthält  auch
Betrachter    für    den    C64    und
Beispiel-Grafiken  (z. B.  den  Rambo-
Schlumpf).

#Pinsel Gadget23:Pinsel/RAMBO.LBM
Um  die  Bibliotheken  von  PLAYSID zu
installieren,    braucht    man    den
Commodore-Installer   (z.B.  von   der
Install-Diskette   des  AS216 Enhancer
Kits).  Playsid  ist  ein  Multimedia-
Programm; Hauptzweck ist die Emulation
des  C64-Soundchips  und der 6510-CPU.
So lassen sich C64-SID-Dateien auf dem
Amiga  abspielen.  Im  Extras-Menü hat
man  jedoch auch die Möglichkeit, sich
C64-Bilder  zeigen  zu  lassen; unter-
stützt  werden z.B. die Formate Koala,
Blazing  Paddles, Doodle, Advanced Art
Studio.


Vielleicht  für  C64-Programmierer in-
teressant: in 'CONVERT.DOC'  (PLAYSID.
ZIP)   findet   man   eine  Liste  der
nichtdokumentierten 6502-Befehle.
#Pinsel Gadget23:Pinsel/PLAN.LBM
aus  dem  ´Club Info 30´ (plus/4)
#Pinsel Gadget23:Pinsel/KABEL.LBM

erhältlich bei Hans Alborg,  Krobshof
12 in 14547 Beelitz
Ein Beitrag beschreibt  die  Kopplung
des plus/4 an einen  Windows-PC  über
die serielle Schnittstelle.

In England wird jetzt ein APOLLO A620
angeboten,  ein   Beschleuniger   für
"unsern Walter", den A600: ein  68020
+FPU  mit 28 MHz, SIMM-Sockel für bis
zu  8Mb Fastram, das  Ganze für   135
Pfund.

#C10
Angebote:
plus/4-Logomodul  mit   Kurzanleitung
für 10 DM (Schein/Briefmarken)
Turbo-Datenrekorder für CBM, VC20,C64
oder C128 für 15 DM (Vorkasse)
MUMPITZ-Papierausgabe (gratis)
bei Hans-Christof Tuchen, Lotzestr.10
    12205 Berlin

#Pinsel Gadget23:pinsel/BEAVIS.LBM
