#Titel Forum / Interview / Interview mit Martin Schulze #Logo gadget15:pinsel/AG.Phonetic #Font Losse 16 #C32 Interview mit Martin Schule, Vorsitzender der SAUG e.V #Font topaz 8 #C10 Martin Schulze ist 1. Vorsitzender der Saarbrücker Amiga UserGroup, der S.A.U.G.e.V.. Der Club (seit 1989 eingetragener Verein) wurde von Gerhard Seitz gegründet. Der Name wurde gewählt, da der ursprünglich favorisierte Titel "AUGE6600" bereits von einem Atari-Verein geführt wurde. Die Hauptabsicht bei der Clubgründung war die Hilfestellung bei Problemen mit dem Amiga und der Tausch von FD. Inzwischen hat sich die vom Club herausgegebene Serie eine Art Kultstatus gesichert und der Verein selbt zählt zu den Institutionen im Amiga-FD-Bereich. #Seitenende Interview für "AmigaGadget" #C21 Martin : Oh! Ah! #C10 Gadget : Hallo Martin (ist das zu aufdringlich ? Dürfen wir "Martin" sagen... ;-) ?). #C21 Martin : Ja! Ich bin eh der Meinung, daß Computer-"Freaks" und erst recht Amiga-Fans zusammenhalten und es selbverständlich ist, DU zu sagen. Unter DFÜ-lern ist das eh kein Problem. #C10 Gadget : Zunächst einmal ein paar Fragen zur SaarAG e.V.. Wann und von wem wurde der Club gegründet ? #C21 Martin : Uh, eine lange Geschichte, ich drucke gerade die erste Ausgabe des "SAUGers" aus und da steht was darüber drin. Der Artikel stammt von dem Menschen, der es wissen muss: Gerhard Seitz. Und wo ich gerade dabei bin, kommt die dritte Ausgabe gleich hinterher. #C10 Gadget : Ihr seid ja einer der ältesten und etabliertesten existierenden Amigaclubs. #C21 Martin : Oh! Lob! Stolz sei, freu! :) #C10 Gadget : Hattet Ihr niemals Probleme, Mitglieder - besonders aktive - zu werben oder mußtet Ihr auch durch dieses finstere Tal ;-) ? #C21 Martin : Das ist in der Tat ein Problem mit den aktiven Mitgliedern. Oftmals bleibt fast die gesamte Arbeit am Vorstand und ein Großteil davon am ersten Vorsitzenden hängen. Es wird sich zur Hobbycom im Oktober zeigen, wie stark die Mitglieder motiviert sind, denn 3 Tage Messe sind ohne sie einfach nicht durchzuhalten. Ansonsten gab's bisher zweimal die AmigaBit, eine eigene, ganztägige Veranstaltung rund um den Amiga, die beidesmal ein voller Erfolg gewesen ist. #C10 Gadget : Wie sehen Eure Clubaktivitäten im einzelnen aus ? Was spürt das "kleine" Clubmitglied davon ? #C21 Martin : Unsere Aktivitäten.. Naja, an oberster Stelle stehen unsere Treffen, die zweimal im Monat stattfinden. Je nach Jahreszeit und Fußballsaison sind zwischen 10 und 40 Mitgliedern anwesend. Es werden rege neue Infos ausgetauscht (keine Raubkopien!) und natürlich auch kräftig PD kopiert. Die aktuellen SaarAG-Disks gibt's auf den Treffen natürlich kostenlos zu kopieren! Ein Problem haben wir allerdings mit weiter entfernt wohnenden Mitgliedern :( Wir leben nunmal von den Treffen und ausser der SaarAG-PD-Serie wird nicht viel geboten. Mit dem SAUGer versuchen wir diesem Mißstand abzuhelfen, aber ob das gelingt wissen wir noch nicht :) (Achja: der SAUGer erscheint 2 bis 3 mal pro Jahr) #C10 Gadget : Wie schätzt Ihr die Zukunftschancen der SaarAG ein ? Gibt es eine Öffnung zu anderen Systemen hin ? #C21 Martin : Hier muss man differenzieren: SaarAG als PD-Serie für den Amiga und auf der anderen Seite die S.A.U.G. e.V. als Verein. Es sind in der Tat Überlegungen im Gange, die sich mit einer möglichen systemübergreifenden Zukunft beschäftigen. Allerdings bezweifele ich, daß dies einfach zu realiseren sein wird. Auf jeden Fall bieten wir mittels unserer Mailbox ein Kommunikationsmedium für alle Computerbesitzer aller Computertypen an und dies wird auch so bleiben. #C10 Gadget : Was ist aus dem vormals stark im Clubwesen engagierten Gerhard Seitz geworden ? In den letzten S.A.U.G.-Infofiles ist sein Name nicht mehr vertreten. #C21 Martin : Oje, eine lange Geschichte.. Es fing ganz harmlos an. Gerhard wollte sich eigentlich einen 4000er kaufen, aber irgendwie hat's Klick gemacht.. Am Ende war dann sein Amiga verkauft und auf seinem Tisch stand ein PC. Dazu kam noch daß er zuvor nicht mehr für den ersten Vorsitzenden kandidierte und auch bald darauf von seinem Amt als Vertreter zurückgetreten ist. (Gründe möchte ich hier nicht nennen.) Naja, lange hat's nicht gedauert und Gerhard war wieder da :-) Und so ein Amiga1200 ist doch wirklich was Feines und kein Vergleich zu Windoofs. :) #C10 Gadget : Ihr wart ja schon immer ein stark in der DFÜ vertretener Club. Ist ein Modem Voraussetzung für eine Mitgliedschaft bei Euch, d.h. kommuniziert Ihr nur per e-mail ? #C21 Martin : Naja, die Mailbox und die DFÜ gehören dazu, aber Voraussetzung ist das jedoch nicht. Sicher, es ist klar, daß ein Modem einen flotten und "sofortigen" Zugriff auf die neusten SaarAG-Disks ermöglicht, oder auch einen bequemeren Informationsaustausch zwischen den Vereinsmitgliedern auch ausserhalb der Treffen, aber spätestens zum nächsten Treffen wird das Informationsdefizit wieder ausgeglichen. #C10 Gadget : Inwieweit seht Ihr Eure Saar-FD-Serie als Werbeplattform für den Club ? #C21 Martin : Naja, wenig. Uns kommt's drauf an, möglichst günstig für den Anwender, diesem PD-Soft schmackhaft zu machen. Daher gibt's die SaarAG-Disks auch ohne irgendwelche zusätzlichen Kosten z.B. aus unserer Mailbox. #C10 Gadget : Was genießt oberste Priorität : die Serie oder der Club ? #C21 Martin : Gute Frage.... ;) Beides. Die Serie könnte auf jeden Fall autark existieren. Beim Verein könnte ich da nur raten, denn ich weiß nicht, ob es Mitglieder gibt, die nur wegen der PD-Serie im Verein sind. Die PD-Serie und das regelmässige Kopieren auf den Treffen ist wesentlicher, aber nicht überlebenswichtiger Bestandteil #C10 Gadget : Die Saar-Disks haben sich ja im Laufe der Zeit immer mehr zu einer Serie "Best of DFÜ" mit enger Anbindung ans AmiNet gewandelt. Hat sich das eher zufällig ergeben oder wolltet Ihr bewußt den Nicht-DFÜlern helfend zur Seite stehen ? #C21 Martin : Das ist die Folge einer lange dauernden Evolution. Zunächst wurden die Disks von Gerhard zusammengestellt und viele Software wurde zunächst auf Disks und später, als die Möglichkeiten existierten, per Modem zugesandt. Dann hab ich irgendwann 1991 herausgefunden, was FTP-Server sind (AmiNet war damals noch ganz ganz klein) und konnte so ein wenig zur Versorgung mit PD beitragen. Das wurde nach und nach immer mehr und dann kam der Zeitpunkt, zu dem Gerhard meinte, ob es nicht sinnvoller sei, wenn ich die PD-Serie übernehmen würde. Das war so um Nummer 380 rum. Ich steckte recht hohe Ziele. Eins davon waren eingermassen brauchbare Inhalt-Files, ein anderes war eine regelmässige Erscheinungsweise. Beides ist realisiert worden und mittlerweile rechnet man fest alle 3 bis 4 Wochen mit 10 neuen SaarAG-Disks. Unterbrechungen gibt's nur noch durch Urlaub, schönes Wetter, Faulheit und wichtigere Dinge. Mittlerweile hat sich AmiNet als DAS Verteilsystem für Amiga-FD-Software etabliert und ich arbeite auch recht eng mit Urban D. Müller zusammen. Seit Januar 1994 existiert mein persönlicher Aminet-Mirror und Urban hat es doch tatsächlich geschafft, mich nach einer Woche Überreden für "Aminet-On-Disk" zu gewinnen. (Eine Indexdiskette mit ausfürhlicher Beschreibung liegt bei.) Eine Zeitlang waren Iddeen in meinem Kopf, ob man nicht ganz von SaarAG auf Aminet-On-Disk umschwenken solle, doch eine kurze Umfrage unter den Usern hat hier eindeutige Klarheit geschaffen. Die SaarAG-Disks wird's weiter geben und Aminet-On-Disk wird als Alternative oder Ergänzung angeboten werden. #C10 Gadget : Wieviel Zeit nimmt die Erstellung der Saar-FDs in Anspruch ? Machst Du das im Alleingang oder ist das clubintern aufgeteilt ? #C21 Martin : Im Alleingang? Nein, soviel Software könnte ich gar nicht schreiben! Natürlich darf man die Autoren auf keinen Fall vergessen. Zusammengestellt werden die Disks mittlerweile von mir im Alleingang. Versuche das aufzuteilen sind an mehreren Stellen gescheitert. Allerdings ist das nicht soo viel Arbeit. 10 Disks sind innerhalb von ca. 2 Tagen fertig. Zunächst werden die Einsendungen der Autoren auf Disk begutachtet und zusammengestellt, und dann wird auf 10 Disks mit Aminet-Software aufgefüllt. Oftmals kommt es vor, daß ich eine Mail von einem Autor bekomme, der mich nur darauf hinweist, daß sein Programm auf AmiNet liegt und er es doch auch gerne auf einer Disketten-Serie sehen würde. Die meiste Zeit nehmen zwei Vorgänge in Anspruch: - das Schreiben der Inhalt-Files in DEUTSCH! Oft sind zwar Kurzbeschreibungen dabei, allerdings in Englich und dann machmal auch extrem kurz. - viel Zeitaufwendiger ist allerdings das Aufteilen der Programme auf die einzelnen Disks so, daß diese auf wirklich voll sind. Du wirst festellen, daß ALLE SaarAG-Disks gut gefüllt sind. #C10 Gadget : Zur Zeit sind die Saar-FDs ja eine der letzten großen FD-Pionier-Serien. Was haltet Ihr von dem steten Kommen und Gehen neuer Serien ? Ist das eher eine positive Vielfalt oder schädliche Dauerwiederholungen ? #C21 Martin : Naja, dank AmiNet ist die SaarAG-PD die wohl aktuellste PD-Serie überhaupt. Unser Hauptaugenmerk liegt auf Tools, Utilities und Anwendersoftware. Nur hin und wieder kommt ein Spiel oder gar ein Soundmodul vor. Dazu gibt's andere PD-Serien und/oder Aminet-On-Disk :) Ich versuche natürlich Doppelerscheinungen zu vermeiden, was vor allem zu Beginn im Vergleich mit den Fish-Disks nicht ganz einfach war. 2 Wochen nach Erscheinen der SaarAG-Disks kamen die Fishe mit fast identischem Aufbau hinterher... Mittlerweile habe ich es ganz gut im Griff, was sich lohnt und was nicht. Und Konkurenz kenne ich nicht, denn die ist entweder zu teuer (5 Mark pro Disk ist doch ein Hohn) oder auf eine andere Zielgruppe ausgerichtet (Spielekiste und/oder bootfähige Disks unter Kick 1.3 etc). #C10 Gadget : Wann werdet Ihr voraussichtlich die 1000. Saardisk erreichen ? Tragt Ihr Euch mit demselben Gedanken wie Mr.Fish, die Serie irgendwann einzustellen und dafür CD-ROMs zu veröffentlichen ? Wäre es eine Fehleinschätzung, die Saar-Amok-CD als Probelauf für so eine Absicht zu halten ? #C21 Martin : Die SaarAG wird es immer auf Diskette geben! CDs sind nur ein _zusätzlicher_ Vertriebsweg. Fred Fish hatte schon vor langer Zeit wesentlich mehr Einsendungen als er überhaupt in der Lage war zu veröffentlichen. Desweiteren sind 20 Disks pro Monat das absolute Maximun. Mehr schafft der User nicht und darüberhinaus wird es auch zu teurer für ihn, soviele Disks auch zu bezahlen. [In letzter Sekunde: es wird wieder eine Saar/Amok-CD geben! Diese wird allerdings in Eigenregie enstehen und die SaarAG-Disks bis 800 enthalten. Erscheinungstermin: 1.10.94] #C10 Gadget : Da wir bei der CD sind. Hat Euch die Kritik von Heiner Schneegold, der sich über den virenerstellenden IntroMaker von der auf Silber gebannten Saar 66 und den Demoviren auf der Saar 81 mokiert hatte, getroffen ? Habt Ihr Konsequenzen daraus gezogen ? #C21 Martin : Naja, die Programme sind eben von den Disks runtergeflogen. Was soll man sonst tun? Panikmache ist nicht angesagt, zumal diese Viren auf keinen Fall selbst aktiv werden können. Dazu ist die Absicht des Bedieners erforderlich, der einen Bootblock auf Diskette schreibt. * Nicht Waffen bringen Menschen um, sondern Menschen töten Menschen! * #C10 [Anmerkung (an) : Völlig falsch. Diese kleinen Kugeln tun es !] Gadget : Kommt der Verdienst aus dem Verkauf der CDs - sofern es einen geben sollte - dem Club zugute ? Hat sich das Experiment mit dem neuen Medium gelohnt oder mußtet Ihr danach in der Unterführung singen ? #C21 Martin : Bei der ersten CD hab ich zuvor nachgefragt, was die User denn bereit sind dafür zu zahlen und ob es das auch Wert wäre. Es entbrante daraufhin eine Diskussion in de.comp.sys.amiga.misc|advocacy, zu der über 1 MB (ein Megabyte) an Text geschrieben worden ist. Angela "Diskey" Schmidt, die Retterin der FD-Soft wetterte auf Teufel-komm-raus gegen teuere CDs und man würde sich damit ja einen goldenen Kragen verdienen. (Vergleichbares ereignet sich mittlerweile mit der neuen Aminet-CD. Meine Meinung: der Vertriebsweg kostet viel Geld. Es ist zwar möglich, _eine_ CD für 20 Mark im Sortiment anzubieten, aber nur von solchen CDs ist der Amiga-Markt und Distributionsweg nicht lebensfähig.) Die nächste SaarAG-CD wird günstig werden, das steht fest. Es heisst nicht, daß sie 30 oder gar 20 Mark kosten wird, denn das ist einfach nicht drin. Würde ich heute eine CD für 39 Mark mit einer Auflage von 2000 Stück auf den Markt bringen, würde mir nach Abzug von Steuern, Investitionen und Werbung wohl weniger als 5000 Mark übrigbleiben. Macht 2.50 pro CD oder 6.2 % des Verkaufspreises. Wirklich nicht viel und der Arbeit nicht wert. Da verkauf ich doch lieber 5 Disks :) (Vorsicht Ironie!) :-) Momentan geht's auf dem CD-Rom Markt sowieso heiss her und es ist recht knifflig, noch was zu bieten. Aber zurück zum Thema: nach dieser CDs dürfen nur 20 Makr kosten Kampagne von A. Schmidt hatte ich die Nase voll und mein Entschluß, keine SaarAG-CD zu machen stand fest. Glücklicherweise kam Bernd Münchgesang (aka media team) an und frage, ob er eine SaarAG-CD machen dürfte. Das hat er dann ja auch mit meinem Einverständnis getan. Eine Gewinn/Umsatzbeteiligung existierte nicht. Bei der nächsten CD wird sich das wohl ändern und es wird wohl auch ein wenig mehr für den Verein abfallen, ausser CDs zum halben Preis... #C10 Gadget : Wie beurteilst Du die momentane Situation um den Amiga ? Kann er ohne Bryce Nesbitt und Dave Haynie überleben ? #C21 Martin : So hart es klingen mag: der Amiga _kann_ auch ohne Dave oder Bryce überleben. Allerdings muss erst mal ein wenig Innovation reingesteckt werden, was natürlich viel Geld kostet, und das Image muss auch ein wenig poliert werden. Ob der ominöse Investor dazu bereit ist wird sich zeigen. #C10 Gadget : Noch ein paar personal questions, wenn's erlaubt ist..... #C21 Martin : Fragen kannst Du ja, aber ob ich antworte..... #C10 Gadget : Wie alt bist Du und was füllt die paar Minuten am Tag, die Du nicht am Computer verbringst ? #C21 Martin : Wie alt ich bin. Naja, das ändert sich dauernd, aber seit kurzem trifft 24 ganz gut. Freizeit: naja, Studium (Informationswissenschaft in SB) ist wichtig, dann hab ich noch ein Fahrrad das auch fährt, wenn ich es versuche und ansonsten wird viel gelesen oder auch einfach nur nichts getan. Abwechslung ist schon genug da :) #C10 Gadget : Besitzt Du nur einen Amiga ? Oder mehrere ? Oder auch noch andere Systeme ? Wenn ja : kannst Du einen kurzen Vergleich anstellen ? #C21 Martin : Tja, was haben wir denn da. Persönlich hab ich einen A4000 und eine A500-Platine an der Wand :) Nicht zu vergessen, mein guter alter C128d, der mein erster, ernstzunehmender Computer war. Und dann ist da noch irgendwo der POWER 3800, ein ZX81-Nachbau für 38 Dollar. Aber 2k RAM sind doch wohl nix mehr, oder? :=) Versuche mir einen PC zu kaufen scheiterten bisher immer! Einmal hab ich es geschafft, einen zusammenzubasteln, aber als ich dann feststellte, daß ich noch min. 8MB Ram da rein stecken muß, um mit dem halbwegs was machen zu können war's rum. Bisher sehe ich absolut keine Notwendigkeit für einen MS-Doos-PC. Wenn was anderes kommt, dann min. eine Linux-Kiste oder eine "echte, kleine Workstation", die kosten mittlerweile auch unter 10.000 DM. (zum Vergleich: mein A3000 hatte mich damals 4500 DM gekostet zuzüglich der dazugekommenen Erweiterungen....) Ein (in meinen Augen) vernünftiger PC ist auch nicht unter 7000 zu haben und für das Geld auf ich mir dann eine Workstation von HP :) #C10 Gadget : Mit welchen Programmen arbeitest Du täglich und/oder gerne ? Hast Du ein paar Geheimtips ? #C21 Martin : Oje, viele :) Also da wären: Toolmanager, Toolmanager und Toolmanager. Nicht zu vergessen ARexx und diversen anderen Kleinkram. Filer, MouseShift, DragIt, RTPatch und DynaCache um nur einen kleinen Ausschnitt aus meiner WB-Startup zu nennen. Es gibt viele Programme, die viel Leisten. PPAint oder Pagestream gehören dazu. Nicht zu vergessen Tetris, AHextris, Boulderdash und noch ein paar kleine PD-Spielchen. Meine Platte ist sauber! Entweder sind die Programme gekauft oder FD. :) Ist gar nicht so schwer, allerdings erzählt mir jeder PCler was anderes... #C10 Gadget : Die allerwichtigste Frage : kennst Du das AmigaGadget ? #C21 Martin : Uff, ääh, schäm, muß ich das beantworten? Dieses AmigaGadget ist vielleicht das zweite oder dritte Diskmag, das ich in den Händen halte. Mein Modem bietet mir einfach keinen Anlass zu sowas.... Dürfte wohl 1991 gewesen sein, als ich zuletzt ein Diskmag hatte, aber warum spukt mir dabei immer der Name AmigaJuice im Kopf rum??? :) #C10 Gadget : Wird man eine S.A.U.G.-Delegation bei der nächsten (und letzten ?) Kölner Messe begrüßen können ? #C21 Martin : Privat waren, sind und werden wir da sein! Ein Stand kommt nicht in die Tüte, viel zu teuer! Treffpunkt ausmachen und fertig. #C10 Gadget : Vielen Dank, daß Du Zeit hattest, unsere nervenden Fragen zu beantworten ! #C21 Martin : Nervende Fragen? Welche nervenden Fragen? Du hast wohl noch nie Telefonhotline für Anfänger gespielt :) Aber da muß man durch! :) #C10 Gadget : Das AmigaGadget wünscht Dir und dem Club noch viel Spaß und alles Gute für die Zukunft. #C21 Martin : Aber klar doch! Heute abend (7.7.94) ist Vorstandsitzung und dann werden die Weichen für den Herbst (HobbyCom, nächste CD) gestellt. #C10 Das Interview führte Andreas Neumann für AmigaGadget.