#Titel Lifestyle / Musik / Sushi
#Logo gadget14:pinsel/AG.Lifestyle
#Font Frankfurter 16
#C31
                Sushi
#Font topaz 8
#C10

Label       :   Dick Bros. Record Company       Genre   :   Rock
Spielzeit   :   114:51 min                      Preis   :   ca. 45 DM

                     Interpret   :   Fish
                     Titel       :   Sushi (2-CD)

#C21
"Songs from the Mirror" hieß die letzte Studio-Arbeit des ehemaligen
"Marillion"-Sängers Derek William "Fish" Dick. Auf ihr befanden sich
ausschließlich Interpretationen alter Rock-Klassiker und sie war wohl
das, was man gemeinhin als "Experiment" registriert und schnell wieder
vergißt. Seit Anfang Februar ist nun mit "Sushi" eine Doppel-CD eines
"Fish"-Auftritts in der Vredenburg Hall in Utrecht/Holland erhältlich,
auf der der Schotte mit dem großen Pathos in der Stimme 20 Werke aus
allen Epochen seiner Sänger-Laufbahn präsentiert.

Von dreien der vier "Marillion"-Studienalben, die mit Fish entstanden,
interpretiert er Titel (u.a. Kayleigh (Misplaced Childhood), She Chameleon
(Fugazi), Last Straw (Clutching at Straws)), nur vom hervorragenden
"Marillion"-Depüt "Script for a Jester's Tears" bekommt man leider nichts
zu hören. Dafür trägt Fish von allen seiner drei Solo-Alben "Vigil in
a Wilderness of Mirrors", "Internal Exile" und "Songs from the Mirror"
zahlreiche Stücke und sogar das nur auf einer Single-B-Seite
veröffentlichte "Poets Moon" vor.
#Seitenende
Wer Fish kennt, weiß, daß er für melodische Rock-Songs mit äußerst
poetischen Texten verantwortlich zeichnet. Das war früher mit seinen
"Marillion"-Kollegen Rothery, Kelly, Trewavas und Mosley so und das
hat sich auch mit seiner neuen "Company", vor allem Usher, Boult und
Simmonds, nicht geändert. Auch auf "Sushi" gelingt es Fish, diese
Mixtur aus Hörbarkeit und Anspruch beizubehalten. Positiv
hervorzuheben ist auch die Tatsache, daß das Konzert in keinster
Weise gekürzt ist, d.h. das sowohl Fishs Dialog mit dem Publikum
als auch der Applaus vollständig vorhanden ist und somit eine
dichte Live-Atmosphäre entstehen kann. Die Auswahl der Titel ist gut
(bis auf die ausgelassene "Script for a Jester's Tear"), die
musikalische Darbietung ebenfalls, wenngleich man natürlich den
hervorragenden "Marillion"-Gitarristen Steve Rothery vermißt.
Das CD-Booklet besteht aus drei Farbfotos, einer reißerischen
Inhaltsangabe in Englisch, die jedoch einige interessante
Informationen bietet und einer Titelliste. Ein bißchen mehr wäre
nicht schädlich gewesen, aber für eine Live-CD reicht's allemal.
#Seitenende
Bleibt festzustellen, daß Mr. Dick mit dieser Darbietung unter
Beweis gestellt hat, daß er noch nicht zum alten Eisen gehört
und immer noch die Ausstrahlung der Vergangenheit besitzt.
Es bleibt zu hoffen, daß demnächst wieder ein Solo-Album von ihm
dasselbe beweist. Für die Zeit der Überbrückung und für die, die
noch nie etwas von Fish gehört haben, ist "Sushi" auf jeden Fall
eine interessante Anschaffung.
#Pinsel Gadget14:pinsel/an rechts
#C10
#Y+20
          "It's a shitty world. Good bye and stay alive."




