
                               Look  Version 3.5

                                von André Voget

                                  6. Juni 1994

  I. Allgemeines

      ›3m Copyright                 ›0m   
      ›3m Vertriebsbedingungen      ›0m
      ›3m Updates                   ›0m   
      ›3m Hintergrund               ›0m
      ›3m Features                  ›0m

  II. Installation und Starten

      ›3m Installation              ›0m
      ›3m Starten über die Shell    ›0m
      ›3m Starten von der Workbench ›0m
      ›3m Wichtig !!!               ›0m

  III. Bedienung

      ›3m Allgemeines               ›0m   ›3m Iconify                   ›0m
      ›3m Suchen                    ›0m   ›3m Drucken                   ›0m
      ›3m Gehe-Zu-Funktionen        ›0m   ›3m Konfigurationsfenster     ›0m
      ›3m Textbuffer-System         ›0m   ›3m Load-While-Reading        ›0m
      ›3m Farbrequester             ›0m   ›3m Bildanzeige               ›0m
      ›3m Requester                 ›0m

  IV. Befehlsübersicht

      ›3m Befehlsübersicht          ›0m

  V. Magazin-Erstellung

      ›3m Das erste Magazin         ›0m
      ›3m Hinweise zur Erstausgabe  ›0m

  VI. Versionsunterschiede

      ›3m Neuerungen der V3.5       ›0m
      ›3m Neuerungen der V3.1       ›0m
      ›3m Neuerungen der V3.0       ›0m
      ›3m Umstieg auf V3.0-Befehle  ›0m
      ›3m Nächste Version           ›0m

  VII. Tips & Tricks

      ›3m Schnellerer Bildaufbau    ›0m
      ›3m Informationsfenster       ›0m
      ›3m Zwei Fonts in einer Zeile ›0m
      ›3m Scripts erstellen         ›0m
      ›3m Ziffernblock              ›0m

  VIII. Sonstiges

      ›3m Programmfehler            ›0m    
      ›3m Dankeschön                ›0m

  Anhang A: Textbefehle

      ›3m BP - box parameter       ›0m   ›3m CN - column              ›0m
      ›3m CO - colour              ›0m   ›3m EX - execute program     ›0m
      ›3m FO - format selectfields ›0m   ›3m HE - headline brush      ›0m
      ›3m IC - icon                ›0m   ›3m IX - increase x-position ›0m
      ›3m IY - increase y-position ›0m   ›3m LF - linefeed            ›0m
      ›3m NC - next column (side)  ›0m   ›3m OF - open font           ›0m
      ›3m PA - palette             ›0m   ›3m PP - program parameter   ›0m
      ›3m SB - show brush          ›0m   ›3m SE - select 'anything'   ›0m
      ›3m SF - set font            ›0m   ›3m SH - shadow              ›0m
      ›3m SP - show picture        ›0m   ›3m ST - style               ›0m
      ›3m TI - title               ›0m

  Anhang B: Bisherige Versionen

      ›3m Bisherige Versionen      ›0m

  Anhang C: Ansi-Sequenzen

      ›3m Ansi-Sequenzen           ›0m

  Anhang D: Fehlermeldungen

      ›3m Fehlermeldungen          ›0m

  Anhang E: CLI-Fehlercodes

      ›3m CLI-Fehlercodes           ›0m

                              *** ALLGEMEINES ***

›1mCopyright›0m

Das Programm Look und  die  dazugehörigen  Anleitungen  im  ASCII-,  Guide-  und
DVI-Format sind Copyright © 1992-1994 by André Voget. Alle Rechte vorbehalten.

›1mVertriebsbedingungen›0m

Look  ist  Shareware!  Wer  dieses  Programm  regelmäßig  benutzt oder eine oder
mehrere Dateien mit Look  als  Textanzeiger  veröffentlicht,  muß  mir  vor  der
Veröffentlichung die Sharewaregebühr von 20 DM bezahlen, um sich registrieren zu
lassen.  Die  Gebühr bitte nur bar zahlen oder am besten überweisen, bitte keine
Briefmarken oder Schecks!

André Voget
Sonnenblick 16
D-56428 Dernbach

Kontonummer 55 01 08
BLZ 570 910 00
Volksbank Montabaur-Wallmerod

Da das Programm in keinster Weise eingeschränkt ist, kann jeder sich von  diesem
Programm  überzeugen.  Aber  bitte  seien  Sie  fair  und überweisen Sie mir die
wohlverdiente Sharewaregebühr! Es steckt eine lange Entwicklungsarbeit  in  Look
und die Gebühr ermuntert mich, auch in Zukunft zu programmieren!

Bei  Mißachtung  dieser  Shareware-Regelung  (das  ist  schon  mehr  als  einmal
vorgekommen) sehe ich  mich  gezwungen,  rechtliche  Schritte  einzuleiten.  Bei
Verständnisschwierigkeiten kann man mich auch fragen!

Die  Dateien  Look,  Look.dok,  Look.guide,  Look.dvi  und ihre Icons dürfen nur
unverändert  und  zusammen  weitergegeben  werden.  Ausnahme:  Wird   Look   als
Textanzeiger  benutzt, müssen die Dokumentationsdateien nicht mitkopiert werden.
Zudem darf die Kopiergebühr  für  eine  Diskette  mit  Look  fünf  D-Mark  nicht
übersteigen.

Soll Look auf eine PD-Serie erscheinen, so ist dies nur mit meiner schriftlichen
Erlaubnis  {em  vor  der  Veröffentlichung  möglich.  Dies gilt insbesondere für
gewerbliche Vertreiber, die Look zum Beispiel auf einem PD-Paket veröffentlichen
wollen. In der Regel wird dann eine Gebühr  von  50  DM  fällig,  die  auch  die
Registrierung mit einschließt.

Der  Autor haftet nicht für Schäden jeglicher Art, die durch das Benutzen dieses
Programmes  hervorgerufen  wurden!  Natürlich  wurde  das  Programm   sorgfältig
getestet, bevor es veröffentlicht wurde!

›1mUpdates›0m

Leider  ist  mittlerweile  der  Aufwand  zu  groß  geworden,  um jeden einzelnen
registrierten Benutzer bei einem Update zu informieren. Jede  neue  Look-Version
wird  aber  auf  jeden Fall auf den PD-Serien Fish und Time erscheinen. Außerdem
kann man die aktuelle Look-Version bei mir umsonst gegen eine Diskette und einen
ausreichend frankierten Rückumschlag bekommen!

›1mHintergrund›0m

Look wurde im Februar 1992 mit dem Gedanken entwickelt,  einmal  das  ultimative
Anzeigeprogramm  für  Diskettenmagazine  zu  werden!  Zwar gab es bereits einige
Magazinprogramme, doch sie waren meist eingeschränkt  in  ihren  Funktionen  und
umständlich zu bedienen.

Nach  diesen  Gesichtspunkten  wurde  dann  Look programmiert: es ist einfach zu
bedienen und besitzt alle notwendigen Funktionen (und mehr) für den Benutzer als
auch für den Magazin-Herausgeber. Nebenbei ist es  kurz  in  der  Programmlänge,
sowie schnell und sicher im Ablauf.

Durch    viele    Verbesserungsvorschläge    wuchs    aus    einem    ehemaligen
Gfa-Basic-Programm nach einer kurzen Station in Assembler ein Oberon-2-Programm,
das einige Assembler-Routinen enthält.

Dank der über zweijährigen Entwicklungszeit  ist  Look  an  die  verschiedensten
Bedürfnisse    von    Anwendern    und    Herausgebern   angepaßt.   Ideen   und
Verbesserungsvorschläge sind aber weiterhin sehr willkommen!

Look wurde bisher - dank seiner Flexibilität und Konfigurierbarkeit - in  vielen
Bereichen  eingesetzt. Den größten Anteil haben natürlich die Magazine, die Look
als Magazinprogramm benutzen. Look  wird  aber  auch  immer  häufiger  für  eine
persönliche  "Infodisk"  benutzt,  eine  Diskette für Tauschpartner. Auch einige
PD-Versender benutzen Look für ihre Katalogdisketten. Nebenbei gibt  es  einige,
die Look auch als Textanzeiger für Texte aller Art einsetzen.

›1mFeatures›0m

- Komfortable Benutzerführung: Alle Aktionen können mit der Maus  oder  mit  der
  Tastatur ausgeführt werden.
- Look versteht  neben  reinen  ASCII-Texten  auch  solche,  die  Ansi-Sequenzen
  enthalten.
- Man kann Texte blättern und auch scrollen.
- Look  besitzt  über  20   Textbefehle,  mit  denen  man  IFF-Brushes einfügen,
  verschieden  große  Fonts  (bis  zu  16 verschiedene  in einem Text) benutzen,
  Programme starten und IFF-Bilder anzeigen lassen kann.
- Mit diesen Textbefehlen kann man auch ein  Inhaltsverzeichnis  erstellen,  mit
  dem man andere Texte, Bilder oder Programme auswählen kann.
- Alle Texte, Brushes und Bilder dürfen mit dem PowerPacker gepackt sein.
- Look kann Texte nicht nur einspaltig,  sondern  auch  zwei-  oder  dreispaltig
  anzeigen!
- Textbuffer-System, d.h. mehrere Texte können im Speicher gehalten werden
- Suchfunktion
- Gehe-Zu-Zeile und Gehe-Zu-Seite-Funktion
- Farbrequester
- Konfigurationsfenster mit abspeicherbarer Konfigurationsdatei
- Hilfe-Seite, die mit der [Help]-Taste aufgerufen werden kann
- 25 Überblendeffekte, die auch abschaltbar sind
- Druckfunktion (Textbefehle können auf Wunsch auch gefiltert werden)
- Iconify-Funktion (ab OS 2.04 wird ein AppIcon erstellt)
- Look ist im OS 2.0-Look gehalten - auch unter Kickstart 1.3
- Look läuft auf allen AMIGA-Betriebssystemversionen von 1.2 bis 3.1.
- Look wird seit 1992 ständig weiterentwickelt!
- Look ist das  ideale  Programm  für  Diskettenmagazine,  Katalogdisketten  und
  persönliche Infodisks!

                              *** INSTALLATION ***

›1mInstallation›0m

Look  benötigt  ab  der  Version  3.5  die  "iff.library"  für  das Anzeigen von
IFF-Bildern und IFF-Brushes.  Fehlt  diese,  können  keine  Bilder  und  Brushes
angezeigt  werden.  Außerdem  wird  die  "diskfont.library" benötigt, wenn Fonts
eingeladen werden. Look unterstützt bei  Vorhandensein  auch  Routinen  aus  der
"ReqTools.library",  "asl.library"  und  "utility.library".  Keine der genannten
Libraries sind aber zwingend notwendig.

›1mStarten ueber die Shell›0m

Wird Look ohne einen Textnamen aufgerufen, dann öffnet  sich  ein  Filerequester
(sofern  die  asl.library  oder die reqtools.library vorhanden ist, sonst öffnet
sich ein kleines Fenster mit einem Stringgadget auf  der  Workbench).  Wird  ein
Textname beim Starten angegeben, dann stehen weitere Optionen zur Verfügung:


- "BITPLANES":   Gibt  die Tiefe des Look-Screens an. Bei "2" wird Look mit vier
Farben (voreingestellt), bei "3" mit acht Farben  und  bei  "4"  mit  16  Farben
erscheinen.

- "CONFIG":  Hier   kann  man den Namen einer Konfigurationsdatei angeben, sonst
versucht Look sie unter dem Namen "S:Look.Config" zu laden. Look kann auch  ohne
sie gestartet werden.

- "HEIGHT": Bestimmt die Screenhöhe. Voreingestellt ist der Wert "256".

- "NOGADGETS":   Öffnet  den   Look-Screen  ohne  die  untere  Gadgetleiste.  In
Verbindung mit der "NOTITLE"-Option  kann  man  das  Aussehen  des  Look-Screens
selbst bestimmen.

- "NOTITLE": Öffnet den Look-Screen ohne die Titelleiste.

- "PICTURE": Zeigt vor dem Öffnen des Look-Screens noch das angegebene  IFF-Bild
an, z.B. als Titelbild.index{Titelbild

- "SCRMODE":   Bestimmt  den  Bildschirm-Modus.   Der  Wert  sollte  hexadezimal
angegeben werden, also beginnend mit dem Zeichen  "$".  Voreingestellt  ist  der
Wert   $8000   für   "MedRes".   Der   Wert  $8004  öffnet  zum  Beispiel  einen
"HiRes"-Screen. Diese Option sollte nur  von  erfahrenen  AMIGA-Usern  verwendet
werden.

- "SETTAB":   Diese Option ist für Disketten-Magazin-Ersteller gedacht (Die Idee
stammte von Sven Drieling für das Diskettenmagazin "Power-Brei".). Hier kann man
eine feste Anzahl an Leerzeichen pro TAB  angeben.  Dieser  Wert  kann  dann  im
Konfigurationsfenster  nicht mehr geändert werden, so daß der Seitenaufbau nicht
zerstört werden kann.

- "WIDTH": Bestimmt die Screenbreite. Voreingestellt ist der Wert "640".

›1mStarten von der Workbench›0m

Look wird durch einen Doppelklick auf sein  Icon  gestartet.  Look  öffnet  dann
einen  Filerequester.  Look  kann  auch  einen  Text anzeigen, wenn der Text ein
Project-Icon besitzt und als "Default Tool" Look eingetragen ist (so wie bei der
Datei "Look.dok").
Als ToolTypes  kann  man  die  Namen  der  CLI-Optionen  angeben,  zum  Beispiel
"BITPLANES=3".

›1mWichtig›0m

Die Stackgröße muß mindestens 8000 Bytes betragen, sonst kann Look beim Anzeigen
von  IFF-Bildern  abstürzen.  Vor dem Aufruf von Look sollte also der CLI-Befehl
"stack 8000" vorangehen, oder dieser Wert in sein Icon eingetragen werden.

                               *** BEDIENUNG ***

›1mAllgemeines›0m

Das Wichtigste zuerst: Ein Text wird mit der linken Maustaste vorgeblättert  und
mit  der  rechten  Maustaste blättert man entsprechend zurück. Einfacher geht es
nicht mehr!
Alle  Tastaturbefehle  sind übrigens im Hilfe-Fenster aufgelistet. Es erscheint,
wenn man die [Help]-Taste drückt.

Wer  Look-Versionen  bis  2.0  kennt,  wird   sicherlich   über   Begriffe   wie
"Inhaltsverzeichnis",     "Scriptdatei",    "Einzeltext",    "Textmodus"    oder
"Zeilenmodus" gestolpert sein. Diese Unterscheidungen sind ab Version 3.0  nicht
mehr notwendig (die Begriffe sollten deshalb schnell vergessen werden! ;-)

Eine  Unterscheidung  gibt  es  allerdings noch, diese kann man sich aber leicht
merken: die Textanzeige heißt "Blättermodus", wenn man die Seiten mit Hilfe  der
Maustasten  blättern  kann  (dies  ist voreingestellt). Sie heißt "Scrollmodus",
wenn man den Text scrollen kann (nachdem man die Taste [m] oder  [Ins]  gedrückt
hat).

›1mIconify›0m

Look  wird  "iconifiziert", wenn man die [y]-Taste drückt. Stolze Besitzer einer
Drei-Tasten-Maus drücken einfach die mittlere Maustaste! Look  gibt  nun  seinen
benutzten  Speicher  frei  und  öffnet ein kleines Fenster auf der Workbench und
wartet darauf, daß man dieses Fenster aktiviert und die rechte Maustaste drückt.
Ab dem Betriebssystem 2.0 und höher wird versucht, ein AppIcon zu erstellen.  Um
einen  Text  zu  laden,  wird das Text-Icon einfach auf das AppIcon gezogen. Ein
Doppelklick auf das AppIcon kehrt zum zuletzt gelesenen Text zurück.

›1mSuchen›0m

Selbstverständlich kann man in Look auch nach Wörtern suchen. Mit der Taste  [s]
öffnet  sich  ein  Fenster  mit einem Stringgadget, so daß man das gesuchte Wort
eingeben kann. Wird nur die Taste [s] gedrückt, wird bei der Suche nicht auf die
Groß- und Kleinschreibung geachtet.  Wird  die  Taste  [s]  zusammen  mit  einer
Shift-Taste  gedrückt,  also  ein  großes  [S], dann wird bei der Suche auch die
Groß- und Kleinschreibung berücksichtigt. Mit der Taste  [n]  kann  man  ab  der
Stelle, wo die Suche das letztemal stoppte, weitersuchen. Wenn das Wort gefunden
wurde,  wird  die  Zeile,  in  der das Wort steht, unterstrichen. Wurde das Wort
nicht gefunden, blitzt der Bildschirm kurz auf.

›1mDrucken›0m

Ein Ausdruck kann sowohl von Texten als auch von  Bildern  erfolgen.  Dazu  wird
einfach  die Taste [d] oder [PrtSc] gedrückt. Bei Texten öffnet sich ein kleines
Fenster mit Stringgadget, das den Text "PRT:", also die parallele  Schnittstelle
anspricht,  enthält.  Im Konfigurationsfenster kann man einstellen, ob eventuell
vorhandene Look-Textbefehle mit ausgedruckt werden sollen. Bei Bildern wird eine
Hardcopy gemacht. Zum Ausdruck muß auf jeden Fall ein passender  Druckertreiber,
das  "printer.device"  und  meistens  auch  das  "parallel.device" vorhanden und
ansprechbar sein, andernfalls erscheint eine Fehlermeldung.

Für  Fortgeschrittene:  Die  Drucken-Funktion   kann   als   "Speicher"-Funktion
mißbraucht  werden!  Wird  in  dem  Stringgadget  der  Text "PRT:" gelöscht (mit
[Amiga] und [x]) und ein Dateiname angegeben (z.B. "RAM:Text"),  dann  speichert
Look den Text unter diesem Namen. Ein gepackter Text wird ungepackt gespeichert.
Im  Konfigurationsfenster  sollte  man in diesem Fall eingestellt haben, daß die
Look-Textbefehle mit ausgedruckt werden, so daß der Text unverändert gespeichert
wird.

›1mScrollen›0m

Voreingestellt kann Look Texte nur seitenweise anzeigen. Wenn man die Taste  [m]
drückt,  kann  man  den  Text  aber  auch  scrollen!  Dabei  kann mit der linken
Maustaste runter- und mit der rechten  Maustaste  hochgescrollt  werden.  Ebenso
verhält  es  sich  mit  den Tasten [runter]/[hoch] und [Space]/[Backspace]. Wird
zusätzlich die [Shift]-Taste gedrückt, kann  man  seitenweise  "scrollen".  Dies
kann  man  auch mit den Tasten [PgUp] und [PgDn] auf dem Ziffernblock erreichen.
Mit [Alt hoch] springt man an den Textanfang, analog dazu gelangt man  mit  [Alt
runter] an das Textende.

Im  Konfigurationsfenster  (Taste [k]) kann man einstellen, ob Look den Text mit
allen Farben oder nur mit einer Farbe scrollen soll. Das Scrolling mit nur einer
Farbe  ist  wesentlich  schneller.  Außerdem  kann  man  entscheiden,   ob   die
Betriebssystem-Routinen  oder meine eigenen Routinen zum Scrollen benutzt werden
sollen.

›1mGehe-Zu-Funktionen›0m

Look  kann  auch  direkt  eine  bestimmte  Seite  oder  Zeile   anspringen.   Im
Blättermodus  öffnet  sich  durch Drücken der Taste [g] ein kleines Fenster, das
die aktuelle Seite angibt  (sie  steht  übrigens  auch  links  unten  neben  dem
Prozentzeichen).  Nun kann man die gewünschte Seite angeben. Im Scrollmodus wird
die Anzahl aller Zeilen in  dem  Fenster  ausgegeben.  Hier  kann  man  nun  die
gesuchte  Zeile  eingeben.  Sie  wird  - wenn möglich - am oberen Bildschirmrand
erscheinen.

›1mKonfigurationsfenster›0m

Im Konfigurationsfenster, das mit der Taste [k] aufgerufen wird, kann man  seine
persönlichen Werte einstellen, z.B. ob ein Text geblättert oder gescrollt werden
soll,  ob  Blendeffekte  erscheinen  oder nicht usw. Über das Gadget [Speichern]
wird eine Konfigurationsdatei unter dem Namen "S:Look.Config"  gespeichert,  sie
benötigt  nur  wenig  Platz  (z.Zt. 174 Bytes). Über das Gadget [Laden] wird sie
entsprechend geladen. Da die Konfigurationsdatei beim Programmstart  automatisch
geladen wird, besitzt man so immer seine persönlichen Lieblingswerte...!


- [Blättermodus] / [Scrollmodus]
  Mit  diesem  Gadget  entscheidet  man,  ob  der Text geblättert oder gescrollt
  werden soll. Dies kann man auch ohne das Konfigurationsfenster mit  der  Taste
  [m] (wie "Modus") ändern.

-  [Überblendeffekte an] / [Überblendeffekte aus]
  Schaltet  die  Überblendeffekte  an  oder aus. Ohne Konfigurationsfenster geht
  dies auch mit der Taste [e].

- [Originalen Text drucken] / [Beim Drucken Textbefehle filtern]
  Anhand dieses Gadgets bestimmt man,  ob  beim  Ausdruck  eventuell  vorhandene
  Look-Textbefehle ausgedruckt werden sollen oder nicht.

- [Look-Requester an] / [Look-Requester aus]
  Wer glaubt, daß er auf alle Look-Meldungen und -Sicherheitsabfragen verzichten
  kann, der kann sie mit diesem Gadget ausschalten.

- [Eine Farbe scrollen (schnell)] / [Alle Farben scrollen (langsam)]
  Wer Texte auch einfarbig lesen kann, wird mit schnellerem Scrolling belohnt.

- [System-Scrollroutinen] / [Eigene Scrollroutinen]
  Dieses  Gadget bestimmt, ob die Scrollroutinen des Betriebssystems oder eigene
  Scrollroutinen benutzt werden. Die ersteren sind 100 % systemkonform,  während
  die zweiteren deutlich flüssiger sind.

- [Load-While-Reading an] / [Load-While-Reading aus]
  Stehen  mehrere  Tex-te  zur  Auswahl  (wenn  nicht,  ist  dieses Gadget nicht
  anwählbar), dann wird  Look  durch  das  sogenannte  "Load-While-Reading"  den
  jeweils nächsten Text buffern, während man den aktuellen noch liest, so daß er
  sofort  zur Verfügung steht, wenn man ihn anwählt. Dies läßt sich durch dieses
  Gadget auch abschalten.

- [Text vor: nächsten Text zeigen] / [Text vor: Inhalt zeigen]
  Manche Look-Anwender bevorzugen es, daß das Inhaltsverzeichnis erscheint, wenn
  man das Gadget [Text vor] oder [Text zurück] anklickt, statt daß  der  nächste
  Text geladen wird. Dies läßt sich hier einstellen. Dieses Gadget ist natürlich
  nur anwählbar, wenn es auch ein Inhaltsverzeichnis gibt.

- [Textbuffer-Größe] 
  Hier gibt man die Größe des Textbuffers in 1000 Bytes (kB) an.

- [TAB-Größe]
  Hier  kann  man einen Wert zwischen zwei und 16 eingeben. Dieser Wert gibt die
  Anzahl der Leerzeichen pro TAB in einem Text an. Voreingestellt ist acht.

Neben diesen Einstellungen werden auch die Farben in der Konfigurationsdatei
gespeichert.

›1mTextbuffer-System›0m

Look  besitzt  ein  einzigartiges  Textbuffer-System.  Im  Konfigurationsfenster
stellt  man dessen Größe ein. Voreingestellt sind 50 kB. Werden in einem Magazin
mehrere Texte nacheinander ausgewählt, so behält  Look  sie  alle  im  Speicher,
sofern  sie  in  den  Textbuffer  passen.  Die Größe des Textbuffers ist nur ein
ungefährer Wert; wird z.B. versucht, einen 100 kB-Text zu laden, wird er dennoch
angezeigt, landet aber nicht im Textbuffer. Der Speicher  des  Textbuffers  wird
dynamisch  verwaltet, d.h., es wird nicht (um bei dem Beispiel zu bleiben) 50 kB
alloziert, sondern nur der benötigte Speicher für die Texte. Wird der Textbuffer
zu klein, wird der Text gelöscht, der (zeitlich) am längsten zurückliegt.

›1mLoad-While-Reading›0m

Auf  deutsch  bedeutet  dies  etwa  "Laden während des Lesens". Stehen bei einem
Magazin   mehrere   Texte   zur   Auswahl   und   diese    Option    wurde    im
Konfigurationsfenster  eingestellt,  dann  wird der nächste Text, der im Magazin
steht, bereits in den Speicher geladen, während man die erste Seite  des  Textes
liest.  Dies  funktioniert  nur,  wenn  der  Textbuffer  groß  genug ist, um den
nächsten Text aufzunehmen.

›1mFarbrequester›0m

Mit der Taste [f] ruft man den Farbrequester  auf.  Ist  die  "ReqTools.library"
vorhanden,  wird  deren  Farbrequester benutzt. Ansonsten erscheint ein eigener:
Mit [Zurück] verläßt man den Farbrequester, ohne daß  eine  Änderung  übernommen
wird. [Okay] übernimmt die Farbänderung.

›1mBildanzeige›0m

Wenn Look ein Bild anzeigt, zum Beispiel wenn der Textbefehl  "SP"  erfolgt  ist
oder  wenn beim Starten das Schlüsselwort "PICTURE" angegeben wurde, dann stehen
einige Kommandos zur Verfügung. Die  Tasten  [Esc],  [q],  [Space],  [Hoch]  und
[Runter]  oder eine Maustaste beenden die Bildanzeige. Einen Ausdruck (Hardcopy)
erhält man, wenn man die Taste [d] oder [PrtSc] drückt.

›1mRequester›0m

Look unterrichtet den Anwender mit einer Nachricht,  wenn  etwas  schiefgegangen
ist  oder  ein  Textbefehl  falsch  angewendet wurde. Die Nachricht erscheint in
einem sogenannten "Requester". Diese Requester können  im  Konfigurationsfenster
abgeschaltet  werden  (wenn  sie  nerven sollten ;). Look kennt in der aktuellen
Version zirka 20 verschiedene Fehlermeldungen.

                            *** BEFEHLSÜBERSICHT ***


›1mBefehlsuebersicht›0m

Look versteht zur Zeit genau 21 Befehle, mit denen man die Möglichkeiten  dieses
Programmes erst ausschöpfen kann. Jeder Befehl beginnt mit einem "Klammeraffen",
also  dem Zeichen "@", das man erhält, wenn man die [Alt]-Taste zusammen mit der
[2] drückt.  Das  Zeichen  "@"  wird  gefolgt  von  zwei  Buchstaben,  die  groß
geschrieben  werden müssen. Anhand dieser zwei Buchstaben unterscheidet Look die
Befehle. Danach folgen (jeweils mit einem Leerzeichen  getrennt)  die  Parameter
des entsprechenden Befehls. Parameter, die nicht nur aus Zahlen bestehen, dürfen
in Anführungszeichen stehen, damit man Leerzeichen verwenden kann.

- ›3m BP ›0m x (box parameter, x=1: 3D, x=2: invertiertes 3D, x=3: beides)
- ›3m CN ›0m x (number of columns, x: 1--3
- ›3m CO ›0m x y (colour, x: Vorder-, y: Hintergrundfarbe)
- ›3m EX ›0m x pathname (execute program, x=1: mit Sicherheitsabfrage)
- ›3m FO ›0m x (format selectfields, x: LEFT, RIGHT, CENTER)
- ›3m HE ›0m vonSpalte anzSpalten brushname (headline-brush)
- ›3m IC ›0m x y name1 name2 (icon, x: LEFT/ RIGHT/ CENTER, y: UNDER/ OVERW,
  name1: Brush-Dateiname, name2: Text/Bild/Prog.-Dateiname)
- ›3m IX ›0m x, increase x-position of text
- ›3m IY ›0m x, increase y-position of text
- ›3m LF ›0m x (linefeed, x: Größe des Zeilenvorschubs)
- ›3m NC ›0m (next side or column)
- ›3m OF ›0m n y fontname (open font, n: Registernummer (1-15), y: Fontgröße)
- ›3m PA ›0m r g b [ldots] (palette, "r g b": Rot/Grün/Blau-Werte (0-15))
- ›3m PP ›0m x (program parameter, x=0/1: ohne/mit Sicherheitsabfrage)
- ›3m SB ›0m x y pathname (show brush, x und y wie bei "IC")
- ›3m SE ›0m text pathname (select text/picture/program)
- ›3m SF ›0m n (set font, n: Registernummer 0-15)
- ›3m SH ›0m x (shadow, x: "y" für Schatten, "n" für keinen)
- ›3m SP ›0m pathname (show picture)
- ›3m ST ›0m x (style, x=1: unterstrichen, x=2: fett, x=4: kursiv)
- ›3m TI ›0m text (title, text: neuer Screentitel)

                           *** MAGAZIN-ERSTELLUNG ***


›1mDas erste Magazin›0m

Am  Anfang  mag die Erstellung eines Magazines und die Anwendung der Textbefehle
sehr kompliziert klingen, deshalb werden wir nun mal ein kleines Beispielmagazin
erstellen. Jetzt wird aber nicht erklärt, wie man eine Diskette formatiert,  sie
bootfähig  macht  und  eine Startup-Sequence schreibt. Wer sich damit noch nicht
auskennt, sollte sich vorerst leichteren  Sachen  widmen,  als  dem  Herausgeben
eines Magazines!

 CN 2 OF 1 16 frankfurter.font SH y CO 2 1
 SF 1 Das Beispiel-Magazin SF 0

 BP 1 SE "Die erste Anklickzeile" df0:texte/1
 BP 2 SE "Ein Bild" df0:bild/bsp.iff

 SE Programm ":p/PowerPlayer :songs/1"
 NC Dies ist nur ein Text. BP 3
 IC LEFT UNDER dh0:gfx/brush/TeX ram:text

 ST 4 Tschüß!

Hinweis:  Bei diesem Beispiel fehlt vor jedem Befehl das Zeichen "@", damit Look
diese Befehle beim Blättern nicht ausführt!

Unser  Magazin soll zweispaltig erscheinen, deshalb lautet der erste Befehl auch
"CN 2".  Dann soll ein Font geöffnet werden, "frankfurter.font" in der Größe 16,
in das Register 1, den wir später noch brauchen. Der Befehl  "SH y" schaltet den
Schatten ein, und damit man ihn sieht, setzten wir die Vordergrundfarbe auf  die
Farbe  2  (weiß) und die Hintergrundfarbe auf 1 (schwarz). Der nachfolgende Text
erscheint also in weißer Schrift mit einem schwarzen Schatten. Obwohl wir direkt
nach dem  "CO 2  1"-Befehl  (mit  einem  Leerzeichen)  weiterschreiben  könnten,
machen wir - aufgrund der Übersichtlichkeit - in der nächsten Zeile weiter. Dort
wird  der  Font,  der  in  Register  1  geladen  wurde,  gesetzt.  Der Text "Das
Beispiel-Magazin" wird jetzt mit dem "frankfurter.font" geschrieben. Danach soll
mit dem Systemfont, Topaz-8, weitergeschrieben werden: "SF 0".

Wie es sich für ein  Magazin  gehört,  brauchen  wir  Anklickzeilen,  damit  der
Anwender Texte, Bilder oder Programme auswählen kann. Dazu setzen wir zuerst die
Rahmenform auf einen 3D-Rahmen:  "BP". Dann folgt unsere erste Anklickzeile, die
den Text "df0:texte/1" bei Anwahl laden soll. Nun folgen zwei Anklickzeilen, die
ein  Bild  und  ein Programm anwählbar machen, in der Rahmenform 2. Dann beenden
wir unsere erste Spalte:  "NC". Auf der zweiten, rechten  Spalte  wird  nun  ein
Brush gesetzt, das in der Rahmenform 3 erscheint und einen Text anwählbar macht.
Zum  Schluß  setzen  wir  die  Schriftart  auf  4  (kursiv)  und  schreiben  ein
freundliches "Tschüß!".

Na, das war doch gar nicht so  schwer,  oder?  Man  sollte  unbedingt  mal  alle
Befehle ausprobieren und ein bißchen mit diesem Text "spielen".

Damit  Look  nach  einem  Befehl  keinen Zeilenvorschub ausführt, sollte man die
Befehle hintereinander schreiben und den eigentlichen Text hintendran (alles mit
einem Leerzeichen getrennt).

›1mHinweise zur Erstausgabe›0m

Ist das Magazin fertig, sollte man es  auf  verschiedenen  AMIGAS  bei  Freunden
testen.  Auf  jeden  Fall  sollte  ein Test für Kickstart 1.3 und OS 2.0 gemacht
werden.  Außerdem  sollte  überprüft  werden,  ob  das  Magazin  auch  auf   512
KB-Rechnern  läuft.  Look  benötigt  zwar nicht so viel Speicherplatz, aber wenn
viele Brushes und Bilder benutzt werden und im Hintergrund vielleicht  noch  ein
Song läuft, könnte es dennoch knapp werden.

Wenn  die  Erstausgabe  fertiggestellt  ist,  mußt Du SPÄTESTENS jetzt die 20 DM
Sharewaregebühr an mich schicken. Dies ist  ein  "MUSS"  und  keine  freiwillige
Leistung,  ansonsten  ist  "Look"  auf  dem Magazin eine Raubkopie!! Wenn Du das
nicht  wußtest,  solltest  Du  besser  einmal  das  erste   Kapitel   über   die
Kopierbestimmungen lesen, denn Unwissenheit schützt nicht vor Strafe! Sobald ich
die Sharewaregebühr bekommen habe, wirst Du bei mir registriert. Bitte gebe dazu
auch  unbedingt die Bezugsquelle und den Preis (der 5 DM nicht übersteigen darf)
Deines Magazines an.

                          *** VERSIONSUNTERSCHIEDE ***

›1mNeuerungen der V3.5›0m

- NEU: dynamisch verwaltetes Textbuffer-System (einstellbare Größe)

- NEU: Optionen WIDTH und HEIGHT zum Einstellen der Screenbreite und -höhe

- NEU: Option SCRMODE zum Einstellen des Bildschirmmodus

- NEU: Optionen NOTITLE und NOGADGETS zum Ausschalten der  Titelleiste  und  der
  Gadgetleiste, so daß nun auch  der ganze   Screen zur freien  Verfügung stehen
  kann

- NEU: Befehl "FO" (format) zum Ausrichten von Text-Anklickfeldern

- NEU: Befehle "IX" (increase xpos) und "IY" (increase ypos), um die aktuelle x-
  und y-Position  des Textes  relativ  zu  ändern,  z.B.  um zwei Spalten gleich
  auszurichten

- NEU: TeX-Anleitung

- NEU: "iff.library" zum problemlosen Anzeigen von IFF-Bildern und Brushes

- NEU: Scrolling wird jetzt immer ohne Titel- und Gadgetleiste ausgeführt

- VERBESSERUNG: Die jeweilige Inhaltsseite wird nun direkt  angezeigt.  Es  wird
  nicht mehr dorthin "geblättert"

- VERBESSERUNG: größere Unterstützung von OS2.04- und  OS  3.0-Routinen  (sofern
  vorhanden)

- VERBESSERUNG: Die Schrift in den  SE-Boxen  berücksichtigt  nun  die  aktuelle
  Vorder- und Hintergrundfarbe

- VERBESSERUNG: Überarbeitet wurden Konfigurationsfenster,  die  Hilfe  und  das
  Ausblenden

- BUGFIX: einige Bilder und Programme konnten in einem Menü zwar angewählt, aber
  nicht angezeigt bzw. gestartet werden

- BUGFIX: Jetzt Fehlermeldung, wenn Brush nicht auf die Seite paßt

- BUGFIX: Der Look-eigene Farbrequester wurde nicht korrekt angezeigt

- BUGFIX: Nun wird es richtig  abgefangen,  wenn  kein  Speicher  mehr  für  den
  Scrollmodus vorhanden ist

- SORRY: ColorCycling steht  zur  Zeit  nicht  mehr  zur  Verfügung,  wegen  der
  Neuprogramierung mit der "iff.library"

›1mNeuerungen der V3.1›0m

-  NEU:  Befehl  "BP".  Mit ihm kann man Anklickzeilen und Icons einen 3D-Rahmen
geben. Dabei sind drei verschiedene Varianten möglich.

-  NEU:  Im  Konfigurationsfenster  kann  man  nun   zwischen   meinen   eigenen
Scrollroutinen   und   den   System-Scrollroutinen  wählen.  Die  ersteren  sind
normalerweise  viel  flüssiger,  während  die  anderen  den  Vorteil   besitzen,
systemkonformer zu sein.

-   NEU:   Fünf   Routinen   wurden  aus  Geschwindigkeitsgründen  in  Assembler
neugeschrieben,  z.B.  die  Routine,  die  einen  Text  auf  das  Vorkommen  von
Inhaltsverzeichnis-Befehlen  prüft  und  die  Routine, die das Umschalten in den
Scrollmodus vorbereitet.

- NEU: Da der Reqtools-Filerequester komfortabler als  der  System-Filerequester
ist, wird zuerst versucht, diesen zu öffnen.

-  NEU:  Die  Eingabe  von  einem  Verzeichnisnamen  führt  nun  zur Öffnung des
Filerequesters, statt zur Beendigung des Programms.

- BUGFIX: Bei  fehlerhafter  Anwendung  eines  Textbefehls  wurde  manchmal  die
falsche Zeile angegeben.

-  BUGFIX: Die Parameter-Angabe bei IC und SB funktionierte mit mehreren Spalten
nicht korrekt.

- BUGFIX: Nun dürfen  auch  mehrere  Leerzeichen  zwischen  den  Parametern  bei
Textbefehlen stehen.

-  BUGFIX:  Nach  Befehlen  wie  EX oder SP wurde machmal ein fehlerhafter Titel
angezeigt.

- BUGFIX: Wurde die Vorder- oder Hintergrundfarbe mit  ANSI-Sequenzen  geändert,
so wurde immer angenommen, daß der Schatten ausgeschaltet war.

- BUGFIX: CLI-Optionen  mußten  groß geschrieben  werden.

- BUGFIX: Nicht-Textbefehle werden nun auch als solche erkannt. Das Zeichen "@",
das sonst Befehle einleitet, kann jetzt fast beliebig benutzt werden.

›1mNeuerungen der V3.0›0m

Look  V3.0  ist  eigentlich  keine neue Version zu 2.0, sondern ein völlig neues
Programm. Es wurde nicht  am  alten  Quellcode  "herumgedoktort",  sondern  alle
Routinen wurden neu erstellt. Folgendes hat sich dabei geändert:

-   NEU:   Look   wurde   vollkommen  neu  in  der  Programmiersprache  Oberon-2
programmiert! Die Vorteile  sind  eine  viel  höhere  Programmstabilität,  volle
Kompatibilitätindex{Kompatibilität  zu  allen  AMIGA-Betriebssystemversionen  ab
Kickstart 1.2, bessere  Wartbarkeit  und  schneller  Programmablauf  bei  kurzem
Programmcode. Darüberhinaus ist Look jetzt residentfähigindex{Residentfähigkeit.

-  NEU:  Look  macht  nun  keinen Unterschied mehr zwischen einem Text und einem
Script,  es  gibt  also  auch  keine  Unterscheidung  mehr  zwischen  Text-  und
Scriptbefehlen, sie heißen jetzt nur noch Textbefehle.

-  NEU:  Anklickzeilen,  die Texte, Bilder oder Programme anzeigen bzw. starten,
werden nur noch von einem Textbefehl generiert (statt wie bisher von drei), denn
Look erkennt nun automatisch beim Laden, ob es sich um einen Text, ein Bild oder
ein Programm handelt!

- SORRY: Leider gibt es zum erstenmal ein  Bruch  in  der  Kompatibilität:  alle
Textbefehle  mußten  geändert  werden,  in  ihrem Namen und in ihren Parametern.
Dafür sind sie nun viel komfortabler und bleiben für die Zukunft auf jeden  Fall
100  %  kompatibel.  Ein  Textparameter  darf nun zum Beispiel Anführungszeichen
enthalten, um Leerzeichen zu verwenden. Nun sind  auch  mehrere  Textbefehle  in
einer  Zeile  möglich  und  damit  auch  zum  Beispiel mehrere Anklickzeilen und
verschiedene Fonts in einer Zeile!

-  NEU:  Neben  einer   "Gehe-Zu-Zeile"-Funktion   gibt   es   nun   auch   eine
"Gehe-Zu-Seite"-Funktion.

- NEU: Mit dem neuen "HE"-Befehl kann ein Brush als Logo benutzt werden, d.h. es
wird auf jeder Seite angezeigt, ohne daß es jedesmal neu geladen werden muß.

-  VERBESSERUNG:  Das  Zurückblätternindex{Zurückblättern ist nun genausoschnell
wie das Vorblättern, es gibt keine Verzögerungen mehr!

- VERBESSERUNG: Die Filerequester besitzen nun auch ein Pattern-Gadget.

- NEU: Bei IFF-Bildern kann man nun über die [Tab]-Taste ein Color-Cycling  ein-
und ausschalten.

-  VERBESSERUNG: Die Funktion "Textende" arbeitet nun wesentlich "intelligenter"
und merkt sich bereits gelesene Seiten.

-  VERBESSERUNG:  Look  benutzt  nun  keine   Hardwareregister   mehr,   sondern
ausschließlich Systemfunktionen, um 100 % systemkonform zu sein.

-  VERBESSERUNG:  Unglaublich  viele  Detail-Änderungen wurden vorgenommen, z.B.
wird nun die Zeilennummer bei einem Textbefehl-Fehler mit  ausgegeben  und  beim
Rücksprung  in  ein  Inhaltverzeichnis  wird  der  zuletzt  gelesene Text farbig
markiert und die Screen-Zentrierung ist nun auch endlich drin und, und, und.


›1mUmstieg›0m

Dieser Abschnitt behandelt die Umwandlung von  Textbefehlen  von  Look-Versionen
bis zur Version 2.0 auf die neuen Textbefehle ab Version 3.0.

Um  die Umstellung auf die neue Look-Version 3.0 zu erleichtern, möchte ich kurz
aufzeigen, welche V3.0-Befehle man für die alten  benutzt  und  was  sich  dabei
geändert hat. Die größte Änderung - neben den Textbefehlnamen - ist der Vorteil,
daß  die  einzelnen  Parameter nun durch ein Leerzeichen getrennt werden und daß
das ganze so viel übersichtlicher ist. Es werden  auch  keine  Hexadezimalzahlen
mehr   benötigt,  alle  Zahlen  sind  jetzt  ausschließlich  Dezimalzahlen.  Die
Unterscheidung  zwischen  Script-   und   Textbefehlen   entfällt,   denn   Look
unterscheidet  auch  nicht  mehr  zwischen  einer Scriptdatei und einem normalen
Text. Im einzelnen:

 Bis Look Version 2.0                   * Ab Look Version 3.0
 =============================================================================
 BIvhKommentar|Pfadname                  CO v h SE Kommentar Pfadname
 -----------------------------------------------------------------------------
 BLpfadname                              SP pfadname
 -----------------------------------------------------------------------------
 BRxxxyyyPfadname                        SB x y pfadname [1]
 -----------------------------------------------------------------------------
 COvh                                    CO v h [2]
 -----------------------------------------------------------------------------
 DIx                                     entfällt [3]
 -----------------------------------------------------------------------------
 EXipfadname                             EX i pfadname [4]
 -----------------------------------------------------------------------------
 ICxxxyyyPfadname1|XXPfadname2           IC x y pfadname1 pfadname2 [5]
 -----------------------------------------------------------------------------
 KOvhKommentar                           CO v h Kommentar
 -----------------------------------------------------------------------------
 LBn                                     nicht möglich [6]
 -----------------------------------------------------------------------------
 LZ                                      ein [RETURN]-Zeichen reicht jetzt
 -----------------------------------------------------------------------------
 NS                                      NC
 -----------------------------------------------------------------------------
 OZnyyFontname                           OF n y Fontname [7]
 -----------------------------------------------------------------------------
 PPn                                     PP n [8]
 -----------------------------------------------------------------------------
 PRvhKommentar|Pfadname                  CO v h SE Kommentar Pfadname [9]
 -----------------------------------------------------------------------------
 SAx                                     SH x
 -----------------------------------------------------------------------------
 SCvhKommentar|Pfadname                  CO v h SE Kommentar Pfadname [10]
 -----------------------------------------------------------------------------
 SFrgbrgbrgbrgb                          PA r g b r g b r g b r g b [11]
 -----------------------------------------------------------------------------
 SPn                                     CN n
 -----------------------------------------------------------------------------
 STn                                     ST n
 -----------------------------------------------------------------------------
 TAn                                     FO n [15]
 -----------------------------------------------------------------------------
 TBnn                                    entfällt [3]
 -----------------------------------------------------------------------------
 TEvhKommentar|Pfadname                  CO v h SE Kommentar Pfadname [12]
 -----------------------------------------------------------------------------
 UBtitel                                 TI titel [13]
 -----------------------------------------------------------------------------
 ZSn                                     SF n [14]
 -----------------------------------------------------------------------------
 ZZnn                                    LF n

 [1] xxx: "-01" wird zu "CENTER", "-02" wird zu "LEFT", "-03" wird  zu  "RIGHT";
     yyy: "-01" wird zu "UNDER", "-02" wird zu "OVERW".
 [2] "v" und "h" werden jetzt in Dezimalzahlen angegeben, von 0-15.
 [3] Der Befehl wird jetzt im Konfigurationsfenster eingestellt.
 [4] i: Parameter  "2" (Sicherheitsabfrage) wird zu "1", die alten Parameter "1"
     und "4" werden nicht mehr unterstützt.
 [5] Parameterumwandlung für "xxx" und "yyy"  wie bei "BR zu SB", "XX" entfällt,
     da Look jetzt automatisch den Dateityp erkennt.
 [6] Hat eh nie richtig funktioniert! ;-(
 [7] "n" darf jetzt sogar von 1-15 reichen; Fonts müssen jetzt  aber  für  jeden
     Text einzeln geöffnet werden.
 [8] Es darf jetzt für jedes Programm ein "PP"-Befehl erfolgen.
 [9] Look erkennt jetzt automatisch, daß es sich um ein Programm handelt.
[10] Look erkennt jetzt automatisch, daß es sich um eine Scriptdatei handelt.
[11] "r","g" und "b" werden jetzt in Dezimalzahlen angegeben, von 0-15.
[12] Look erkennt automatisch, daß es sich um einen Text handelt.
[13] Wie alle Parameterwörter darf auch  der "titel" jetzt von Anführungszeichen
     umschlossen werden, um Leerzeichen zu benutzen.
[14] "n" darf jetzt von 0 bis 15 reichen.
[15] Die neuen Parameter sind LEFT, RIGHT und CENTER. Diesen Befehl gibt es erst
     ab der Version 3.5.

›1mNaechste Version›0m

Ein Erscheinungstermin für die nächste Version ist  noch  völlig  offen.  Einige
Ideen    schweben    mir    noch    vor;    ich   nehme   aber   gerne   weitere
Verbesserungsvorschläge und Anregungen entgegen.

                             *** TIPS & TRICKS ***

›1mSchnellerer Bildschirmaufbau›0m

Unter Kickstart 1.2 und 1.3 ist die Text-Routine des Betriebssystems sehr  lahm!
Deshalb  sollten diese Look-Benutzer auf jeden Fall Textbeschleuniger verwenden,
z.B. "TempoTopaz", "TurboTopaz" (beide sind  Freeware  und  auf  Fred  Fish  396
vorhanden)  oder das bekannte "SysFont" verwenden, das auf diversen PD-Disketten
erhältlich ist.

Einen schnelleren Bildschirmaufbau  beim  Blättern  erhält  man,  wenn  man  die
Überblendeffekte abschaltet (Taste [e] drücken).

Für das Scrollen gibt es zwei Möglichkeiten zur Beschleunigung. Beide stellt man
im Konfigurationsfenster ein: "Eine Farbe scrollen (schnell)" statt "Alle Farben
scrollen (langsam)" und "Eigene Scrollroutinen" statt "System-Scrollroutinen".

›1mInformationsfenster›0m

Ab der Version 3.5 gibt es das Informationsfenster. Die dargestellten
Informationen waren zuvor im Konfigurationsfenster enthalten, aber der Platz
reichte nicht mehr aus. Man ruft das Fenster mit der Taste [F1] auf. Neu sind
die Informationen zum Textbuffer.

›1mZwei Fonts in einer Zeile›0m

Wer  kennt  nicht  den  tollen Effekt, wenn ein Satz mit einem großen, von einem
anderen Font stammenden Buchstaben anfängt? Auch mit Look ist dieser Effekt ohne
weiteres möglich. Wir wollen nun den Anfang eines Märchens  "Es  war  einmal..."
mit  einem  großen "E" anfangen lassen, den wir dem "frankfurter.font" der Größe
16 entnehmen. Die restlichen Buchstaben sollen mit dem "topaz.font" in der Größe
8 erscheinen. So geht es:

 OF 1 16 frankfurter.font SF 1 EIY 7 SF 0 s war einmal...

Zuerst wird unser großer Font geöffnet und dann gesetzt. Mit ihm  schreiben  wir
den  Buchstaben  "E".  Der IY-Befehl erhöht die y-Position, so daß die Fonts auf
einer Linie erscheinen. Der Wert für den IY-Befehl muß ganz einfach  ausprobiert
werden  und  hängt von den verwendeten Fontgrößen ab. Dann setzen wir wieder den
Topaz-Font und schreiben den Rest. Auch bei eingeschaltetem Schatten bleibt  der
Wert für den IY-Befehl gleich.

›1mScripts erstellen›0m

Wer  schon  einmal  ein Inhaltsverzeichnis (Script) für Look erstellt hat, weiß,
daß man öfters das Script ändern muß,  weil  da  und  dort  noch  einiges  nicht
stimmt.  Nun  gibt  es  zwei Möglichkeiten, diese Prozedur zu beschleunigen. Als
erstes kann man mit dem CLI-Befehl "resident" Look resident im Speicher  halten,
denn  Look  ist  residentfähig  und  reentrant  (für Programmierer). Nun muß das
Programm nicht mehr geladen werden,  sondern  wird  bei  jedem  Aufruf  aus  dem
Speicher gestartet.
Die  zweite  Möglichkeit  ist,  die Iconify-Funktion zu benutzen. Man drückt die
Taste [y] und Look öffnet ein Fenster oder ein AppIcon  auf  der  Workbench  (je
nach  OS-Version).  Dann ändert man das Script und klickt das AppIcon zweimal an
(beim Fenster die rechte Maustaste drücken), damit Look  zum  Text  zurückkehrt.
Dies  funktioniert,  da  Look  bei  einem  Iconify  alle  Textspeicher  aus  dem
Textbuffer zurückgibt und der Text neu geladen werden muß.

›1mZiffernblock›0m

Das  muß  ich  unbedingt  noch  erwähnen:  Stolze  Besitzer  eines  AMIGA´s  mit
Ziffernblock   können   sich   freuen:  Mit  den  Ziffernblock-Tasten  kann  man
vorblättern, zurückblättern, an  den  Anfang  oder  an  das  Ende  eines  Textes
springen,   auf   Scrollen  umschalten,  Drucken,  im  Inhaltsverzeichnis  Texte
auswählen und starten und sogar Look beenden! Einfach ausprobieren!

                               *** SONSTIGES ***

›1mProgrammfehler›0m

Durch die Programmierung von Look in der Programmiersprache  Oberon-2  kann  man
davon  ausgehen, daß das Programm sehr stabil läuft. Natürlich wird das Programm
auch  vor  jeder   Veröffentlichung   ausgiebig   getestet.   Dennoch   ist   es
wahrscheinlich,  daß  in einem so komplexen Programm noch Fehler enthalten sind.
Solltest  Du  einen  entdecken,  dann  zögere  bitte  nicht,  mir   den   Fehler
mitzuteilen.  Am  besten  wäre es, wenn Du mir den Text oder das Brush schickst,
bei dem  der  Fehler  aufgetreten  ist.  Wichtig  ist  auch  die  Angabe  Deiner
AMIGA-Ausstattung  (welche Hardware, wieviel Speicher) und der genaue Zeitpunkt,
wann der Fehler aufgetreten ist. Bekannte Fehler gibt es im Moment nicht.

›1mDankeschoen›0m

An dieser Stelle möchte ich einigen Leuten danken!

- Fridtjof Siebert für die Programmierung des tollen Oberon-2-Compilers auf  dem
  AMIGA
- Dietmar  Eilert  für seinen tollen Shareware-Editor "GoldED", mit dem ich u.a.
  diesen Text schreibe!
- Donald E. Knuth für sein wahnsinnig leistungsfähiges TeX und Georg Heßmann für
  die Portierung
- Jan Geißler für sein tolles Shareware-Programm "AddressMaster" (übrigens  auch
  ein Oberon-2-Programm)
- Nico   Francois    für   die   Entwicklung   der   "PowerPacker.Library"   und
  "ReqTools.Library"
- Christian A. Weber für die "iff.library"
- Alle   Leute,  die  so  ehrlich waren und die Sharewaregebühr für Look bezahlt
  haben
- Alle, die mir eifrig Fehler gemeldet haben (es sind leider zu  viele,  um  sie
  alle einzeln zu erwähnen ;-)
- Frank Gärtner,  der  einen  sehr  positiven  Testbericht  über  Look  für  die
  Amiga-Special 1/94 geschrieben hat!
- An den APC, der Look zum "Programm des Jahres 1993" gewählt hat.
- An  alle, die mich bei der Entwicklung dieses Programmes in jeglicher Hinsicht
  unterstützt haben (und das waren nicht wenige!), besonders Gerd Frank für  die
  unermüdliche Public Relations und vieles mehr, Jörg Herz für Unterstützung und
  das Lachen über müde ironische Gags,  Hanns  Holger  Rutz für das unglaubliche
  Betatesting und für die noch unglaublicheren Verbesserungsvorschläge (8-)  und
  Randall Walter und Frau für die Unterstützung!
- Johannes Selbach, Kayhan Kaymak und Lars Koernig-Kron für alles

Grüße gehen an (nach Vornamen sortiert):

Alain  Declerq,  Andreas  Mauß,  Andreas  Müller,  Andreas  Neumann,  AUGS, Axel
Melzener, Bernd Künnen, Carlo Zottmann,  Carsten  Drücke,  Daniel  Wicke,  Georg
Windisch,   Gerd   Frank,  Guido  Roßmann,  Hans  Werner  Schmitt,  Holgi  Rutz,
InfoXRedaX, Johannes Selbach, Jörg Herz, Jörn Udo Garbe,  Karl  Heinz  Ruckmich,
Kayhan  Kaymak, Lars Koernig-Kron, Markus Spiering, Peter Händel, Stefan Kremer,
Sven Drieling, Thomas Hartmann.

                         *** Anhang A: Textbefehle ***

›1mBP›0m

- Zweck: Einstellen der Rahmenform für Anklicktexte und Icons
- Syntax: BP x
- Beschreibung: Dieser Befehl  kann  das  Aussehen  eines  Inhaltsverzeichnisses
  verbessern.   Er   gibt   die   Rahmenform  für  Anklicktexte  und  Icons  an.
  Normalerweise besitzen diese ja keinen Rahmen, aber mit diesem Befehl kann man
  einen von drei verschiedenen aussuchen.  Ist  x=1,  dann  wird  ein  3D-Rahmen
  erzeugt,  wie  z.B.  alle  Icons auf der Workbench seit dem Betriebssystem 2.0
  besitzen. Bei x=2 wird dieser Rahmen invertiert dargestellt.  Man  kann  beide
  Rahmenformen  auch  kombinieren  (x=3).  Dieser Befehl gilt für alle folgenden
  "SE"-  und  "IC"-Befehle, bis ein  neuer  folgt.  Soll  kein  Rahmen  erstellt
  werden, setzt man für "x" einfach "0" ein (dies ist voreingestellt). Auch hier
  gilt: unbedingt alle Parameter ausprobieren!
- Beispiel: BP 2    (ab jetzt invertierter 3D-Rahmen für Anklicktexte)
- Siehe auch: ›3m IC ›0m und ›3m SE ›0m

›1mCN›0m

- Zweck: Einstellen der Spaltenanzahl
- Syntax: CN x
- Beschreibung:  Mit  diesem  Befehl  stellt  man  die  Spaltenanzahl  ein. Look
  kann Texte in bis zu drei Spalten anzeigen, der Wert "x" darf also von "1" bis
  "3" reichen. Wenn dieser Befehl nicht am Anfang eines Textes steht, sollte man
  unbedingt   zuvor   einen    NC-Befehl   ausführen,   damit   Look   bei   der
  Spaltenberechnung nicht durcheinander kommt. Voreingestellt ist der Wert  "1",
  Look  benutzt  also  die  volle  Seite.  Bei  einem  Font  der  Größe 8 (z. B.
  topaz.font) dürfen im Zweispaltenmodus allerdings nur noch 38 Zeichen in einer
  Zeile stehen, bei drei Spalten sogar  nur  25.  (Für  Mathe-Fans:  die  Formel
  lautet (640:fb):x = Anzahl Zeichen (abgerundet), wobei "fb" die Fontbreite ist
  und "x" die Anzahl der Spalten).
- Beispiel: CN 2 (setzt den Zweispaltenmodus)
- Siehe auch: ›3m NC ›0m

›1mCO›0m


- Zweck: Vorder- und Hintergrundfarbe bestimmen
- Syntax: CO v h
-   Beschreibung:   Dieser   Befehl  setzt  die  Vorder-  und  Hintergrundfarbe,
  entsprechend  den  Werten  "v"  und "h". Ist "v" zum Beispiel "3" und "h" "2",
  dann wird der Text in der Farbe 3 angezeigt,  mit  einem  Hintergrund  in  der
  Farbe   2.   Wurde   allerdings   mit  dem  Befehl   "SH"  der  Schatteneffekt
  eingeschaltet, dann wird die Hintergrundfarbe für den Schatten benutzt.  Wurde
  Look  mit  vier  Farben gestartet (voreingestellt), dann reichen die Werte für
  "v" und "h" von "0" bis "3", bei acht Farben von "0" bis "7" und bei 16 Farben
  von "0" bis "15".
- Beispiel: CO 1 3         (Vordergrund in Farbe 1, Hintergrund in Farbe 3)
- Siehe auch: ›3m SH ›0m

›1mEX›0m

- Zweck: Ein Programm direkt starten
- Syntax: EX x programmname
- Beschreibung: Mit diesem Befehl kann man ein Programm starten.  Der  Parameter
  "x" gibt an, ob dabei eine Sicherheitsabfrage für den Benutzer erfolgen  soll.
  Dies  geschieht,  wenn "x" gleich "1" ist. Das Programm wird direkt gestartet,
  sobald Look diesen Textbefehl findet.
- Beispiel: EX 0 Workbench:System/Calculator   (Start ohne Abfrage)

›1mFO›0m

- Zweck: Anklickfelder ausrichten
- Syntax: FO x
-  Beschreibung: Mit diesem Befehl kann man die Anklickfelder besser ausrichten.
  Für "x" kann man die Werte "LEFT", "RIGHT"  und  "CENTER"  einsetzen,  um  die
  Anklickfelder linksbündig, rechtsbündig oder zentriert darzustellen.
- Beispiel: FO CENTER (die nächsten Anklickfelder erscheinen nun zentriert)
- Siehe auch: ›3m SE ›0m

›1mHE›0m

- Zweck: Ein Brush als Logo in der oberen Seitenhälfte anzeigen
- Syntax: HE vonSpalte anzSpalten pathname
- Beschreibung: Mit diesem Befehl kann man sein Magazin viel abwechslungsreicher
  gestalten.  Er erlaubt das Setzen eines Brushes in die obere Hälfte der Seite.
  Das kann man zwar auch mit dem   "SB"-Befehl  erreichen,  aber  das  Besondere
  hierbei ist, daß dieses Brush von den nachfolgenden Seiten nicht überschrieben
  wird!  Der  nachfolgende  Text  fängt  also  immer  unter diesem Brush an. Der
  Parameter "vonSpalte" gibt die Spalte an, auf der das Brush  erscheinen  soll.
  Der  Parameter  "anzSpalten"  gibt  an,  wieviele Spalten das Brush breit ist.
  Einfacher wird es mit einem Beispiel: Unser Text  besitzt  drei  Spalten.  Nun
  soll das Brush in der zweiten Spalte beginnen und eine Spalte breit sein, also
  ist  "vonSpalte"  "2"  und  "anzSpalten"  "1".  Der Text fließt automatisch um
  dieses Brush herum! Folgende Kombinationen sind also denkbar: Im  einspaltigen
  Text "1 1", im zweispaltigen "1 1", "1 2" und "21", im dreispaltigen "1 1", "1
  2",  "1 3", "2 1" , "2 2" und "3 1". "pathname" ist der Dateiname des Brushes.
  Das Brush wird automatisch in der Spalte zentriert. Achtung: Dieser Befehl muß
  ganz an den  Anfang  eines  Textes  gesetzt  werden!  Es  darf  höchstens  ein
  "CN"-Befehl vorangehen,   um   die Spaltenanzahl zu bestimmen, sonst gerät der
  Seitenaufbau durcheinander.
- Beispiele: HE 3 1 Magazin:Logo/Leserbriefe.iff (funktioniert nur in
  einem dreispaltigen Text, Brush erscheint  in  der  rechten  Ecke);  HE  1  1
  Work:Gfx/Testbrush (dies ist die Standardanweisung für einspaltige Texte)
- Siehe auch: ›3m CN ›0m

›1mIC›0m

- Zweck: Brush zum Anklicken, um Text/Bild/Programm zu laden
- Syntax: IC x y pathname1 pathname2
- Beschreibung: Anklickbare Zeilen müssen nicht  unbedingt  Texte  sein.  Dieser
  Befehl  zeigt das angegebene IFF-Brush (pathname1) an, welches dann anklickbar
  ist, um ein Text, Bild oder ein Programm (pathname2) zu laden. Es verhält sich
  also wie ein Icon auf der Workbench. Die Parameter  "x"  und  "y"  können  die
  absoluten  Pixelkoordinaten  enthalten,  an  denen  das Brush angezeigt werden
  soll. Da diese Art der Positionierung aber sehr  umständlich  ist,  kann  Look
  auch  relative  Werte verstehen, in Form von Schlüsselwörter. Für "x" kann man
  die Werte "LEFT", "RIGHT" und "CENTER" angeben,  die  das  Brush  linksbündig,
  rechtsbündig  oder  zentriert  erscheinen  lassen.  Der Parameter "y" kann die
  Werte "UNDER" oder "OVERW" enthalten, je nachdem,  ob  der  nachfolgende  Text
  unter  dem Brush, oder ob der Text über das Brush geschrieben werden soll. Das
  Brush wird dann an der aktuellen y-Position ausgegeben. Wenn das  Brush  einen
  3D-Rahmen bekommen soll, dann sollte ein entsprechender BP-Befehl vorangehen.
- Beispiele: IC 100 42 df0:brush.iff (zeigt das Brush an x=100, y=42 an),
  IC RIGHT UNDER GFX:Brush (Brush erscheint rechtsbündig, der nachfolgende Text
  darunter), IC 50 OVERW df0:g/b1 (Brush erscheint an x=50 und an der aktuellen
  y-Position, nachfolgender Text erscheint über Brush)
- Siehe auch: ›3m BP ›0m und ›3m SE ›0m

›1mIX›0m

- Zweck: Erhöhung der x-Position
- Syntax: IX x
-  Beschreibung: Mit diesem Befehl kann man die x-Position relativ verändern und
  dient  zur  pixelgenauen  Positionierung  eines  Textes. Der nachfolgende Text
  erscheint an der aktuellen x-Position plus dem angegebenen Wert. Der Text  muß
  in derselben Zeile wie der Befehl stehen und gilt auch nur für diese Zeile.
- Beispiel: IX 100 Hier geht der Text weiter
- Siehe auch: ›3m IY ›0m

›1mIY›0m

- Zweck: Erhöhung der y-Position
- Syntax: IY x
- Beschreibung: Dieser Befehl ähnelt dem  IX-Befehl. Er gilt aber für den ganzen
  nachfolgenden  Text  und  nicht nur für den, der in derselben Zeile steht. Der
  nachfolgende Text muß auch nicht unbedingt in derselben Zeile wie  der  Befehl
  stehen.  Eine  praktische  Anwendung wäre z.B. die pixelgenaue Ausrichtung der
  zweiten Spalte bei einem Zwei-Spalten-Text.
- Beispiel: IY 3
- Siehe auch: ›3m CN ›0m und ›3m IX ›0m

›1mLF›0m

- Zweck: Setzen des Zeilenvorschubsindex{Zeilenvorschub
- Syntax: LF x
-  Beschreibung:  Dieser  Befehl  setzt  die  Größe  des  Zeilenvorschubs.  Beim
  voreingestellten "topaz.font" in der Größe 8 werden zwischen zwei Zeilen  zwei
  Pixel   frei   gelassen,  damit  der  Text  besser  lesbar  ist  (die  meisten
  Textanzeiger verwenden nur einen Pixel). Der Wert "x" wird aus der  Größe  des
  Fonts   (8)   und   dem  sogenannten  "Durchschuß"  (2)  berechnet,  ist  also
  voreingestellt "10". Bei einem "frankfurter.font" mit der Größe 16  und  einem
  Durchschuß  von  drei  Pixeln wäre der Wert also "19". Wird ein neuer Font mit
  dem Befehl  "SF" gesetzt, dann wird automatisch ein  neuer  Wert  "x"  gesetzt
  (Fontgröße+2).  Wird  für "x" der Wert "-1" angegeben, dann berechnet Look den
  Wert automatisch (aktuelle Fontgröße plus zwei Pixel).
- Beispiel: LF 12
- Siehe auch: ›3m SF ›0m

›1mNC›0m

- Zweck: Beenden der aktuellen Spalte oder Seite
- Syntax: NC      (ohne Parameter)
-  Beschreibung:  Dieser  Befehl beendet immer nur die aktuelle Spalte. Wird der
  Text nur  einspaltig  angezeigt  (voreingestellt),  dann  wird  natürlich  die
  aktuelle  Seite  beendet.  Dieser Befehl ist nützlich, wenn man beim Schreiben
  eines  Textes  die  aktuelle  Seite  beenden  will   und   nicht   umständlich
  ausprobieren möchte, wieviele Leerzeilen dafür nötig sind.
- Beispiel: NC
- Siehe auch: ›3m CN ›0m

›1mOF›0m

- Zweck: Öffnen und Bereithalten eines Fonts
- Syntax: OF n y fontname
- Beschreibung: Dieser Befehl öffnet einen Font, der sich auf Diskette  oder  im
  Speicher befindet. Look kann maximal 16 verschiedene Fonts pro Text verwalten.
  Um  sie  zu  unterscheiden,  muß  man  beim Öffnen eines Fonts eine sogenannte
  Registernummer angeben; sie darf von 1 bis 15 reichen ("0" ist bereits mit dem
  topaz.font in der Größe 8 belegt). Anhand dieser Nummer kann man den Font dann
  mit dem Befehl  "SF" benutzen. Wird ein neuer  Text  geladen,  so  werden  die
  alten  Fonts  gelöscht,  d.h.  man muß die gewünschten Fonts in jedem Text neu
  öffnen. footnote{Sorry, aber es geht nicht anders, bedingt  durch  das  offene
  Konzept  von  Look,  so  daß  zum Beispiel jederzeit eine weitere Inhaltsdatei
  geladen werden kann! "n" ist die gewünschte Registernummer, "y" gibt die  Höhe
  des  Fonts  an  und  "fontname"  ist der komplette Fontname, also auch mit dem
  Zusatz ".font". Hinweis: In einem Text darf man  einen  Font  nur  einmal  mit
  derselben Registernummer öffnen!
- Beispiele: OF 1 12 diamond.font, OF 15 8 pearl.font
- Siehe auch: ›3m SF ›0m

›1mPA›0m

- Zweck: Einstellen der Screenfarbe
- Syntax: PA r1 g1 b1 r2 g2 b2 r3 g3 b3 r4 g4 b4 [...]
-  Beschreibung:  Dieser  Befehl  ändert  die Screenfarben. Dazu muß man einfach
  nacheinander die Rot-, Grün- und Blauwerte der einzelnen Farben angegeben. Sie
  dürfen  jeweils von "0" bis "15" reichen. Die Anzahl der Werte hängt natürlich
  davon ab, wieviele Farben der Look-Screen besitzt (voreingestellt  vier,  also
  müssen  vier  mal  drei  gleich  zwölf Parameter angegeben werden). Um es ganz
  deutlich zu machen: Wird Look mit acht Farben gestartet, müssen 24  Parameter,
  bei  16  Farben  sogar 48 Parameter angegeben werden! Diesen Befehl sollte man
  möglichst vermeiden, denn jeder besitzt seine eigenen Lieblingsfarben, die  in
  der  Konfigurationsdatei  mit  abgespeichert  werden. Eine sinnvolle Anwendung
  wäre das Ändern der Screenfarben  beim  Anzeigen  eines  Brushes,  das  andere
  Farben  verwendet  als  der Look-Screen. Hinweis: Wird ein neuer Text geladen,
  dann setzt Look wieder die Farben auf die ursprünglichen Werte.
- Beispiel: PA 7 7 7 0 0 0 15 15 15 6 8 11 (Look mit vier Farben)
- Siehe auch: ›3m Konfigurationsfenster ›0m

›1mPP›0m

- Zweck: Parameter setzen für ein zu startendes Programm
- Syntax: PP x
- Beschreibung: Wurde mit dem Befehl  "SE" eine Anklickzeile definiert, die  ein
  Programm starten soll, dann hat man  sich  sicherlich  gefragt,  wie  man  den
  entsprechenden  Parameter  setzen kann. Nun, mit diesem Befehl ist es möglich!
  :-) Look bietet zur Zeit nur einen einzigen Parameter an, nämlich wenn man für
  "x"  "1"  angibt,  dann   wird   vor   dem   Starten   des   Programmes   eine
  Sicherheitsabfrage  ausgeführt.  Ist  der  Parameter  x=0,  dann gibt es keine
  Abfrage.
- Beispiel: PP 1
- Siehe auch: ›3m EX ›0m

›1mSB›0m

- Zweck: Anzeigen eines Brushes
- Syntax: SB x y pathname
-  Beschreibung: Dieser Befehl lädt das angegebene Brush und zeigt es direkt an.
  Die Parameter sind exakt dieselben wie  bei  dem  Befehl   "IC".  Der  einzige
  Unterschied  besteht  darin, daß dieses Brush nicht zum Anklicken ist, sondern
  zur Auflockerung des Textes dient.
- Beispiel: SB RIGHT 100 Magazin:Brushes/1
- Siehe auch: ›3m IC ›0m

›1mSE›0m

- Zweck: ein anklickbares Feld generieren
- Syntax: SE text pathname
- Beschreibung: "SE" ist augenscheinlich der wichtigste Befehl,  wenn  man  ein
  Inhaltsverzeichnis erstellen  will.  Er  generiert  nämlich  eine  anklickbare
  Fläche,  die, wenn sie angeklickt wird, Look veranlaßt, ein Text oder ein Bild
  anzuzeigen oder ein Programm zu starten! Dazu gibt man in "text" den Text  an,
  der  später  im  Menü  erscheinen soll. "pathname" ist der komplette Dateiname
  eines Textes, Bildes oder Programmes. Look erkennt beim Laden automatisch,  ob
  es sich um einen Text, ein Bild oder ein Programm handelt. Dies muß also nicht
  mehr  extra  angegeben  werdenfootnote{Dies war bis zur Version 2.0 der Fall..
  Zwei kleine Einschränkungen gibt es: Es dürfen maximal 300  Anklickzeilen  pro
  Text  definiert  werden  und  der angegebene Dateiname darf maximal 80 Zeichen
  umfassen. Das dürfte wohl ausreichen :-) Mit dem  "BP"-Befehl kann man für die
  anklickbare Fläche auch einen 3D-Rahmen erzeugen lassen.
- Beispiele: SE "Die neue Look-Dokumentation"
  DH0:Look/LookV3.1/Bedienung, SE "Das exklusive A5000-Bild"
  DF0:Bilder/A5000.iff, SE "MuchMore - ein toller Textanzeiger" :c/MuchMore
- Siehe auch: ›3m BP ›0m und ›3m Das erste Magazin ›0m

›1mSF›0m

- Zweck: Setzen eines zuvor geöffneten Fonts
- Syntax: SF n
-  Beschreibung:  Mit  diesem  Befehl  kann man einen zuvor mit dem Befehl  "OF"
  geöffneten Font benutzen. Um  also  eine  andere  Schrift  in  einem  Text  zu
  verwenden, muß der Font zuvor mit  "OF" geöffnet und mit  "SF" gesetzt werden.
  "n" ist die Registernummer, die beim  "OF"-Befehl benutzt wurde und darf von 0
  bis 15 reichen. Register 0 ist bereits mit topaz.font, Größe 8, belegt.
- Beispiel: SF 1 (von nun an wird der Font in Register 1 benutzt)
- Siehe auch: ›3m OF ›0m

›1mSH›0m

- Zweck: Schatten ein- oder ausschalten
- Syntax: SH x
- Beschreibung: Dieser Befehl gibt an, wie die Vorder- und  Hintergrundfarbe  in
  Look behandelt werden soll. Voreingestellt ist, daß der Schatten ausgeschaltet
  ist,  so daß "reverse Balken" entstehen, wenn die Hintergrundfarbe eine andere
  ist als die im Vordergrund. Wird der Schatten eingeschaltet (wenn  man  für  x
  ein  "y"  wie  "yes"  angibt), so wird die Hintergrundfarbe als Schatteneffekt
  benutzt. Dabei darf die Hintergrundfarbe aber nicht 0 sein, sonst sieht man ja
  den Schatten nicht! Gibt man für x "n" an (wie "no"), dann wird  der  Schatten
  wieder ausgeschaltet.
- Beispiel: SH y  (schaltet den Schatten ein, Hintergrundfarbe darf nicht 0
  sein!)
- Siehe auch: ›3m CO ›0m

›1mSP›0m

- Zweck: Direktes Anzeigen eines IFF-Bildes
- Syntax: SP bildname
- Beschreibung: Das direkte Anzeigen eines IFF-Bildes ist mit diesem Befehl sehr
  einfach  möglich. Es wird einfach der komplette Pfadname des Bildes angegeben.
  Stößt Look dann auf diesen Textbefehl, wird das Bild sofort angezeigt. Wichtig
  ist, daß es sich um ein IFF-Bild handelt  und  daß  nur  die  Formate  LowRes,
  MedRes, ExtraHalfBrite und HAM, alle auch mit Interlace, unterstützt werden.
- Beispiel: SP df0:bilder/meinbild.iff
- Siehe auch: ›3m Bildanzeige ›0m

›1mST›0m

- Zweck: Schriftstil ändern
- Syntax: ST x
- Beschreibung: Mit diesem Textbefehl kann man den Schriftstil des nachfolgenden
  Textes  ändern.  Dies  ist  für alle Schreiber gedacht, die keinen ansifähigen
  Editor besitzen. Für "x" kann man verschiedene Werte einsetzen: "1"  läßt  den
  Text  unterstrichen  erscheinen, "2" schreibt den Text fett und "4" setzt eine
  kursive Schriftart. Diese Werte kann man auch addieren,  zum  Beispiel  ergibt
  der Wert "6" eine fette und kursive Schriftart.
- Beispiel: ST 3 (der nachfolgende Text ist nun fett und unterstrichen)
- Siehe auch: ›3m Ansi-Sequenzen ›0m

›1mTI›0m

- Zweck: Überschrift ändern
- Syntax: TI ueberschrift
- Beschreibung: Dieser Befehl dient dazu, den Screentitel zu setzen. Dieser gilt
  solange,  bis  entweder  ein  neuer   "TI"-Befehl  erfolgt oder ein neuer Text
  geladen wird. Um Leerzeichen im Titel verwenden zu können, muß man den  ganzen
  Text in Anführungszeichen setzen.
- Beispiel: TI "Dies ist eine neue Überschrift!"

                     *** Anhang B: Bisherige Versionen ***

›1mBisherige Versionen›0m

Aus Platzgründen habe ich diese Übersicht erheblich gekürzt. Einzelheiten können
bei der Look V2.0-Dokumentation nachgelesen werden.


- Look V0.6 bis V1.17d (1. Februar bis 29. Juli 1992) 
  Erste Versionen in GfaBasic compiliert und veröffentlicht

- Look V1.2 (29. August 1992, Fish 743) 
  Look in Assembler umgesetzt

- Look V1.3 (26. September 1992) 
  Zurückblättern beschleunigt, Hardcopy, Farbrequester

- Look V1.4 (4. Oktober 1992) 
  Load-While-Reading

- Look V1.5 (15. November 1992, Fish 808) 
  Scrollmodus, Suchfunktion

- Look V1.52 (22. November 1992) 
  Ansi im Scrollmodus möglich, Gehe-Zu-Zeile

- Look V1.6 (17. Januar 1993, Fish 816) 
  Brushes anklickbar, ZZ

- Look V1.7 (21. Februar 1993) 
  Default-Tool/ToolTypes, Filerequester

- Look V1.8 (3. April 1993) 
  Konfiguration, CO, ST, PP, Cursorsteuerung im Inhalt

- Look V1.9 (16. Mai 1993, Fish 892) 
  16-Farben-Unterstützung

- Look V2.0 (7. August 1993, Fish 919, Time 220) 
  Iconify-AppIcon, Texte speichern

- Look V3.0 (1. März 1994, Time 295) 
  siehe ›3m Neuerungen der Version 3.0 ›0m

- Look V3.1 (23. März 1994) 
  siehe ›3m Neuerungen der Version 3.1 ›0m

- Look V3.5 (6. Juni 1994) 
  siehe ›3m Neuerungen der Version 3.5 ›0m

                        *** Anhang C: Ansi-Sequenzen ***

›1mAnsi-Sequenzen›0m

Look  versteht  auch  sogenannte  Escape-Sequenzen,  die  von  einigen  Editoren
unterstützt werden. Damit kann man Texte unterstreichen, fett schreiben,  kursiv
anzeigen,  andere  Farben  einstellen  und  vieles  mehr. Diese Attribute können
selbstverständlich  addiert  werden.   Folgende   Escape-Sequenzen   kann   Look
verstehen:

- ESC[0m: normale Schriftart und Farben
- ESC[1m: fett an
- ESC[22m: fett aus
- ESC[23m: kursiv aus
- ESC[24m: unterstrichen aus
- ESC[27m: Aufhebung des Tausches von Vorder- und Hintergrundfarbe
- ESC[30m-[37m: Vordergrundfarbe setzen
- ESC[3m: kursiv an
- ESC[40m-[47m: Hintergrundfarbe setzen
- ESC[4m: unterstrichen an
- ESC[7m: Vorder- und Hintergrundfarbe tauschen

Man kann diese Sequenzen auch kombinieren. Zum Beispiel ergibt ESC[3;33;42m eine
kursive  Schriftart  mit  Farbe  3  für  den  Vordergrund  und  Farbe  2 für den
Hintergrund. ESC[1;4m setzt die Schriftart auf fett  und  unterstrichen.  ESC[0m
stellt die normale Schriftart wieder ein. Für "ESC" muß man bei manchen Editoren
die  [Esc]-Taste  drücken.  Look  erkennt  eine Escape-Sequenz, wenn im Text die
ASCII-Codes "27" oder "155" auftauchen.

                       *** Anhang D: Fehlermeldungen ***

›1mFehlermeldungen›0m

Die Fehlermeldungen sind  in  alphabetischer  Reihenfolge  sortiert.  Wird  eine
Zeilennummer  mit angegeben, so ist die Zeile in der Datei gemeint (und nicht im
Sourcecode!!).

- "Bild konnte nicht angezeigt werden!": Fehler beim Benutzen der "iff.library".
  Meistens war nicht genügend Speicher vorhanden oder  die  Datei  konnte  nicht
  gefunden werden.

-  "Brush  paßt nicht auf die Seite (Zeile x)!": Entweder war das Brush zu groß,
  um  auf  der  aktuellen  Textposition  ausgegeben  zu  werden,  oder es wurden
  unsinnige Werte beim IC- oder SB-Befehl angegeben.

- "Der 'HE'-Befehl muß am Textanfang stehen (Zeile  x)!":  Der  HE-Befehl  wurde
  nicht am Anfang eines Textes verwendet. Dies ist aber notwendig,  sonst  gerät
  Look bei der Spaltenberechnung außer Kontrolle.

- "Diskfont.Library nicht verfügbar in Zeile x!"

- "Drucken ist fehlgeschlagen!": Vermutlich konnte das  angegebene  Gerät  nicht
  angesprochen  werden ("PRT:" für den Drucker an der parallelen Schnittstelle),
  weil das "printer.device" oder das "parallel.device" oder  der  Druckertreiber
  nicht  verfügbar  waren. Vielleicht wurde auch der Drucker ausgeschaltet, oder
  das Papier ist alle...

-  "Falsche  Parameter  bei  'HE'-Befehl  in  Zeile  x!":  Vermutlich wurden die
  Parameter vertauscht und eine falsche (nicht mögliche) Spaltenzahl angegeben.

- "Falsche  Spaltenanzahl  in  Zeile  x!":  Beim  CN-Befehl  wurde  eine  Spalte
  angegeben, die kleiner als eins oder größer als drei ist.

-   "Falsches  Fontregister  benutzt  in  Zeile  x!":  Beim  OF-Befehl  muß  die
  Fontregister-Nummer zwischen eins und 15 liegen.

- "Fehler bei Hardcopy!": Entweder war zu wenig  Speicher  vorhanden,  oder  das
  "printer.device" war nicht verfügbar oder das  zu  druckende  Bild  war  nicht
  geeignet (meistens mit Kickstart 1.x).

- "iff.library nicht verfügbar!": Entweder war sie wirklich nicht verfügbar oder
  es wurde eine zu alte Version benutzt. Eine neuere müßte in der Look-Schublade
  vorhanden sein.

-  "Konnte  Datei nicht laden!": Meistens war ein Dateiname angegeben, der nicht
  existiert. Zuwenig Speicher kann auch die Ursache sein.

- "Konnte Font nicht setzen in Zeile x!": Es wurde eine falsche Fontnummer  beim
  SF-Befehl  angegeben.  Sie  ist  entweder kleiner als Null oder größer als 15.
  Vielleicht wurde auch noch kein Font in das angegebene Fontregister geladen.

- "Konnte Font nicht öffnen in Zeile x!": Der OF-Befehl  konnte  den  gewünschte
  Font nicht öffnen, weil er unter diesem Namen  oder  mit  dieser  Größe  nicht
  existiert.

-  "Konnte  Konfiguration  nicht   laden!":   Entweder   existiert   die   Datei
  "S:Look.Config"  nicht,  oder  es  wurde mit der "CONFIG"-Option ein Dateiname
  angegeben,  der  nicht  existiert  oder  es  wurde   versucht,   eine   ältere
  Konfigurationsdatei  zu  laden.  Abhilfe  in  allen  Fällen: Die Konfiguration
  speichern und dann wieder versuchen, sie zu laden.

- "Konnte Konfiguration nicht speichern!": Look konnte die Datei unter dem Namen
  "S:Look.Config" oder unter dem Namen, der mit  der  "CONFIG"-Option  angegeben
  wurde,  nicht  speichern. Unwahrscheinlich ist, daß zuwenig Speicher vorhanden
  war.

- "Nicht genügend Chip-Speicher vorhanden!": Vielleicht sollte man erst einmal
  ein paar Fenster auf der  Workbench  schließen,  das  nervende  Musikstück  im
  Hintergrund   beenden   oder  die  Textbuffer-Größe  im  Konfigurationsfenster
  verringern. Vielleicht war auch kein größerer, zusammenhängender Speicher mehr
  verfügbar. Ab OS 2.04 lohnt der Aufruf des CLI-Befehls "Avail Flush".

- "Nicht genügend Speicher für  Scrollmodus!":  Tja,  dann  wird  man  eben  nur
  blättern können... ;)

-  "Nicht  genügend  Speicher  vorhanden!":  Siehe "Nicht genügend Chip-Speicher
  vorhanden!".

-  "powerpacker.library  nicht  verfügbar!":  Entweder  existiert  die   Library
  wirklich nicht oder es wurde eine zu alte Version verwendet.

- "Printer.Device nicht gefunden!": Entweder war es nicht im "DEVS:"-Verzeichnis
  vorhanden, oder es wird gerade von einem anderen Programm benutzt.

-  "Probleme  mit  dem console.device!": Es konnte nicht geöffnet werden. Dieser
  Fehler ist dermaßen unwahrscheinlich, daß vorher der Rechner  hätte  abstürzen
  müssen!

-  "Zuviele  Anklickzeilen  definiert!": Es wurden mehr als 200 Anklickzeilen in
  einer Datei definiert. Wie wäre es mit Untermenüs?

                       *** Anhang E: CLI-Fehlercodes ***

›1mCLI-Fehlercodes›0m

Beendet sich Look nach dem  Starten  selbst,  kann  dies  verschiedene  Ursachen
haben.  Zu  diesem Zweck wird eine Fehlernummer in das Shell-Fenster ausgegeben.
Die Zahlen haben folgende Bedeutung:

- 100: Es konnte keine Bitmap erstellt werden (zuwenig Chip-Speicher).
- 110: Das "console.device" konnte nicht geöffnet werden.
- 120: Es konnte kein Layer erstellt werden (zuwenig Chip-Speicher).
- 130: Es konnte keine LayerInfo erstellt werden (zuwenig Speicher).
- 140: Der Screen konnte nicht geöffnet werden (zuwenig Chip-Speicher).
- 150: Nicht genügend Speicher für die Anklickfelder vorhanden.
- 160: Das Fenster konnte nicht geöffnet werden (zuwenig Chip-Speicher).
- 170: Nicht genügend Speicher vorhanden.


  LOOK:LookV3.5/Look.guide converted by
  Guide2Doc 1.0 (02-Nov-1993) FreeWare - © Koessi
