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*       DocPrint           -      Der Papiersparer von Bäri-Soft           *
*       Version 1.1               (C) 1992 Hartmut Jäger                   *
*                                                                          *
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Was ist DocPrint und wozu dient DocPrint?
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   Wenn  man  ein  Buch aufschlägt, dann kann man feststellen, daß zum einen
   die meisten Blätter auf beiden Seiten bedruckt sind und zum anderen,  daß
   sich  auf  den  Seiten 1, 3, 5 usw., also den ungeraden Seiten, links ein
   Heftrand befindet, damit der Text nicht das Binden  des  Buches  verloren
   geht.  Weiterhin  sind  die Seiten mit Nummern versehen und manchmal auch
   mit Kopf-oder Fußtexten.

   Befasst man sich viel mit PD- und Shareware-Programmen, dann hat man auch
   viele Dokumentationen zu lesen, die man sinnvollerweise  ausdruckt.  Dumm
   ist  nur,  daß die Dokumentationstexte nicht formatiert sind. Es ist aber
   auch viel zu umständlich, immer  gleich  eine  gute  Textverarbeitung  zu
   bemühen  und  die  benötigten  Seitennummern  bzw.  Kopf- und Fußnoten zu
   bestimmen. Weiterhin be-nutzen viele Anwender Endlospapier,  bei  dem  es
   natürlich Verschwendung ist, wenn man die Rückseiten unbedruckt läßt. Aus
   dieser Situation heraus entstand DocPrint.

   DocPrint  kann jeden ASCII-Text, auch solche, die mit dem PowerPacker von
   Nico  Francois  gepackt  wurden,  drucken.  Seitenvorschübe  und    ANSI-
   -Steuerzeichen werden dabei berücksichtigt. Man kann auf Endlospapier wie
   auch auf Einzelblätter doppelseitig oder aber auch einseitig drucken. Die
   Ränder  und  die Blattgrößen können frei gewählt werden. Wenn der Drucker
   mitmacht, kann man wahlweise in Brief-  oder  EDV-Qualität  drucken.  Und
   wenn  man keinen Drucker besitzt, dann läßt man die Ausgabe in eine Datei
   bzw. bei doppelseitigen Druck in zwei Dateien gehen,  die  man  z.B.  auf
   einer  Diskette  zu  einem  Freund  mit Drucker und Amiga schleppen kann.
   Dieser  Freund  braucht  DocPrint  dabei  nicht  zu  besitzen,  denn  die
   erzeugten  Dateien  können  dann einfach zum Drucker PRT: kopiert werden.
   DocPrint macht das Leben mit ASCII-Texten eben einfach leichter.

Urheberrechts- und Kopierrechtshinweise:
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   DocPrint 1.1 wird als Shareware vertrieben. Das heißt, daß Sie nach einer
   Probe des Programmes dem Autor die  Gebühr  zur  Nutzungslizenz  bezahlen
   müssen. Die Probezeit beträgt ca. ein Monat. Nach dieser Zeit sollten Sie
   dieses Programm entweder  nicht  mehr  benutzen oder dem Autor die Gebühr
   von DM 15,- oder  einen gleichen Wert in anderer Währung, falls Sie nicht
   in Deutschland  leben, zukommen lassen.  Als  Gegenleistung  erhalten Sie
   eine Version  von  DocPrint  ohne  das Sharewarefenster. Diese sogenannte
   Vollversion dürfen Sie dann aber nicht mehr weitergeben. Bitte senden Sie
   die Registriergebühr an:

               Bäri-Soft Hartmut Jäger
               PD und Shareware für den Commodore Amiga
               Josefinenstraße 66
               W-4690 Herne 1

   oder besuchen Sie uns in Herne:

               Bäri-Soft Hartmut Jäger
               PD und Shareware für den Commodore Amiga
               Neustraße 25 (im Hosen-Platz)
               W-4690 Herne 1

   oder auch demnächst in Recklinghausen:

               Bäri-Soft Hartmut Jäger
               PD und Shareware für den Commodore Amiga
               Bochumer Straße 131 (ebenfalls im Hosen-Platz)
               W-4350 Recklinghausen-Süd

   E-Mail: JAEGER_HARTMUT@DIODE.ZER

   Die  Sharewareversion ist uneingeschränkt funktionsfähig. Als Hinweis auf
   die Vertriebsform  Shareware  wird  allerdings ein sogenanntes Shareware-
   fenster eingeblendet, daß erst bestätigt werden muß, bevor DocPrint seine
   Arbeit aufnimmt. Diese Shareware-Version  darf frei weitergegeben werden,
   wenn für die Weitergabe nur die Materialkosten (Diskette plus Aufkleber),
   die Transportkosten  (Verpackung und Porto) sowie eine kleine Aufwandent-
   schädigung für das Kopieren  berechnet  werden.  Die  Weitergabe des Pro-
   grammes auf einem Datenträger, der mehr als DM 5,- kostet, ist untersagt.
   Ausdrücklich  erlaubt ist die Weitergabe durch die FD-Serien 'AUGE 4000',
   'Time' und 'Franz'.

   Bei  der  Weitergabe  müssen  alle  Dateien, die zum Programm gehören, in
   einem eigenen Verzeichnis  oder  gepackt in Archiv-Form zusammen bleiben.
   Es sind dieses im Einzelnen:

      DocPrint               Das Programm selber
      DocPrint.info          Das Icon zum Programm
      DocPrint.Doc           Die Dokumentation zu DocPrint
      DocPrint.Doc.info      Das Icon zur Dokumentation
      powerpacker.library    Die Entpackerbibliothek von Nico Francois
      DocPrint.Cfg           Konfigurationsdatei von DocPrint
      Install                Installationsprogramm
      Install.info           Das Icon zum Installationsprogramm

   Die  Dateien  dürfen  nicht  verändert werden. Ausnahme ist natürlich das
   Icon zur Dokumentation, bei dem  jeder Serienhersteller bitte das von ihm
   bevorzugte Textanzeigeprogramm einstellen  darf.  Der  Text  DocPrint.Doc
   darf mit dem  PowerPacker (Kennung PP20) gepackt werden. Es ist nicht er-
   laubt, die gepatchte Version des PowerPacker mit der Kennung PP2O zu ver-
   wenden. Das  Programm selber darf ebenfalls mit dem PowerPacker, aber als
   Command-File natürlich, gepackt werden.

Referenzen:
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   DocPrint  wurde  in  Modula  2  geschrieben.  Es  wurde das Compilerpaket
   M2Amiga in der Version 4.096d von A+L AG verwendet. Weiterhin  wurde  die
   Toolbox MasterPieces von der Fa. Schneider Verlag, Am Weinberg 46, W-8301
   Arth eingesetzt.

Hardwareanforderungen:
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   Jeder  Amiga  mit  Kickstart und WB 1.3 oder höher. Läuft auch unter 2.x!
   Eventuell ein Drucker oder ein Bekannter mit Amiga und Drucker. Der Amiga
   muß im PAL-Modus betrieben werden, damit DocPrint arbeiten kann.

Softwareanforderungen:
======================

   Entweder muß sich das Textanzeigeprogramm Muchmore in C: befinden oder es
   muß per Konfigurationsdatei ein anderer Textanzeiger  vereinbart  werden.
   Dieser  muß  dann aber existent sein. Zum Drucken auf Drucker sollte PRT:
   sauber und korrekt installiert sein,  also  der  richtige  Druckertreiber
   über  Preferences  eingestellt  sein. Im Verzeichnis C: sollte sich zudem
   das Programm 'Run' befinden.

Installation und Start
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   Zum Drucken muß der richtige Druckertreiber für Ihren Drucker über Prefe-
   rences eingestellt sein, denn die Texte  werden  über  PRT:  ausgedruckt.
   Weiter-hin  muß  sich  die Datei powerpacker.library im Verzeichnis LIBS:
   befinden,  damit  gepackte  Texte    gedruckt    werden    können.    Die
   Konfigurationsdatei  wird  im  Verzeichnis  S:  erwartet.  Ist  sie nicht
   vorhanden, dann ist das  nicht  schlimm,  es  wird  mit  voreingestellten
   Werten  gearbeitet.  Das Kopieren der powerpacker.library und der Muster-
   Konfigurationsdatei übernimmt das kleine  Installationsprogramm  Install,
   das  ohne  Argumente  aus dem CLI oder aber durch Doppelklicken des Icons
   gestartet werden kann.

   Der Start kann über die Workbench als auch aus dem  CLI  bzw.  der  Shell
   heraus erfolgen. Beim Workbenchstart genügt ein Doppelklick auf das Icon,
   beim Start vom CLI oder von der Shell heraus genügt der Aufruf:

        DocPrint [Text-Name]

   Die  Angabe  des  Namens  einer  Textdatei  ist  optional.  Wird ein Text
   angegeben, dann wird dieser nach dem Start als  aktueller  Text  benutzt.
   Damit kann DocPrint in CLI-Manager wie SID oder DirectoryOpus eingebunden
   werden.  Der  Name  des  Textes  sollte  dabei  einen  vollständigen Pfad
   erhalten.

Erläuterungen zu den Buttons:
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Quit:               Beenden von DocPrint ohne weitere Abfrage.

WorkBench-Screen:   Der Bildschirm von DocPrint wird  nach  hinten  verlegt.
                    Dadurch sollte die Workbench wieder erscheinen.

Lade Konfiguration: Laden der Konfigurationsdatei mit FileRequester. Vorein-
                    gestellter Pfad ist S:DocPrint.Cfg. Später mehr dazu.

Konfig. speichern:  Speichern der aktuellen Konfiguration mit Filerequester.
                    Voreingestellter  Pfad ist  S:DocPrint.Cfg.  Später mehr
                    dazu.

Farbselektor:       Farbrequester aufrufen.  Die eingestellten Farben werden
                    beim Speichern der Konfiguration mitgespeichert.

Neuer Text:         Festlegen  des zu druckenden  Textes mit Test desselben.
                    Ist ein Text  fertig  gedruckt, dann  kann  hiermit  ein
                    neuer  Text festgelegt  werden ohne das Programm beenden
                    zu müssen.  Mit  PowerPacker  gepackte Texte werden ent-
                    packt.

Beginn Druck:       Druck starten.  Das ist aber erst möglich, wenn der Text
                    als  ASCII-Text erkannt wurde. Bei Drucken ist alles ge-
                    sperrt bis auf  'WorkBench'-Screen. Die Anzeige  'Beginn
                    Druck' wechselt in 'Beende Druck'.  Ein Anklicken genügt
                    für eine  Notbremse.  Der Inhalt des Druckerpuffers kann
                    aber nicht mehr gestoppt werden.

Text Checken:       Aktuellen  Text  ansehen. Die Anzeige ist voreingestellt
                    auf C:MuchMore. Das läßt sich natürlich durch die Konfi-
                    guration  per  Editor  ändern.  Es  kann jeder beliebige
                    ASCII-Textanzeiger verwendet werden.

Text:               Reines Anzeigefeld für Pfad und Namen des Textes

Kopf:               Texteingabe einer optionalen Kopfnote bis zu 40 Zeichen.
                    Ist ein  Text  eingegeben,  dann kann oben keine Seiten-
                    nummer in der Mitte erscheinen.  Zur  Eingabe des Textes
                    bitte einmal in den Button klicken.

Fuß:                Texteingabe  einer optionalen Fußnote bis zu 40 Zeichen.
                    Ist ein  Text eingegeben,  dann kann unten keine Seiten-
                    nummer in der  Mitte erscheinen.  Zur Eingabe des Textes
                    bitte einmal in den Button klicken.

                    Anmerkung: Die Kopf- und Fußnoten werden immer zentriert
                    innerhalb  der  Zeile  gedruckt. Der linke Rand wie auch
                    der Heftrand werden beachtet.

Pos. Seitennummer:  OBEN  oder  UNTEN.  INNEN,  MITTE  oder  AUSSEN. Das Um-
                    schalten erfolgt durch mehrfaches Klicken in den Button.
                    Ist eine Kopfnote eingegeben worden, dann ist OBEN MITTE
                    gesperrt. Bei einer Fußnote ist UNTEN MITTE gesperrt.

Heftrand:           Rand , der  bei  ungeraden  Seiten bei Doppeldruck links
                    erscheint. Bei einseitigem Druck erscheint  er  wie  der
                    linke Rand. Die Zahl  im  Button  bezeichnet  die Anzahl
                    Leerzeichen, die  links gedruckt werden sollen. Zur Ein-
                    gabe einfach in den Button klicken.

Rand links:         Wird vor jeder Zeile gedruckt. Die Zahl im Button bezei-
                    chnet die Anzahl  Leerzeichen, die links gedruckt werden
                    sollen. Zur Eingabe einfach in den Button klicken.

Z-Breite:           Breite  der  Druckzeichen. Zur Auswahl stehen 10, 12, 17
                    und  20 CPI (Characters per Inch).  Zum Wechseln wieder-
                    holt in den Button klicken.  Nicht mögliche Werte werden
                    gesperrt.  Bitte  beachten,  daß nicht alle Drucker alle
                    möglichen Zeichenbreiten unterstützen.

Druck zweiseitig/:  Einseitiger  Druck  ist  wie das Benutzen von Toiletten-
      einseitig     Papier:  Die  Rückseite  bleibt  frei.  DocPrint mag das
                    Bedrucken der Rückseiten aber lieber.  Bei  zweiseitigem
                    Druck wird vorher  noch  gefragt, ob ein Zusatzblatt zum
                    Wenden des  Endlospapieres gedruckt werden soll. Das ist
                    vor  allem  bei  Druckern mit Zugtraktor besser. Zum Um-
                    schalten bitte einfach in den Button klicken.

NLQ Ein/Aus:        Soll's schön werden oder soll es schnell gehen?  Zum Um-
                    schalten bitte einfach in den Button klicken.

Ausgabe Datei/:     Ausgabe  zum  Drucker  PRT:  oder  auf Datenträger. Beim
        Drucker     Drucken in Datei  wird per  Filerequester nach dem Namen
                    gefragt.  Soll einseitig gedruckt werden, dann wird .ALL
                    an den  Namen angehängt.  Bei doppelseitigem Druck kommt
                    bei den ungeraden Seiten  .UNG an den Namen, bei den ge-
                    radzahligen .GER,  es entstehen also  zwei Dateien.  Zum
                    Umschalten bitte in den Button klicken.

                    Existiert  bei  Dateiausgabe eine der Ausgabedateien be-
                    reits,  dann  wird nicht gedruckt. Der zu druckende Text
                    wird nur gelesen und  nicht  verändert,  er  kann  ruhig
                    schreibgeschützt sein.

Seitennummern Ein/: Ein = mit Seitennummern.  Es wird  die Position benutzt,
              Aus   die im Button  'Pos.  Seitennr.'  festgelegt  ist. Aus =
                    ohne  Seitennummern. Die Position ist dann gleichgültig.
                    Zum Umschalten bitte in den Button klicken.

1.Seitennummer:     Nummer der ersten Seite. Muß ungeradzahlig sein, also 1,
                    3, 1009  oder so. Sie Wird nur beachtet, wenn Seitennum-
                    mern Ein sind.  Zur  Eingabe  bitte einmal in den Button
                    klicken.

Zeilenhöhe:         6 Zeilen/Zoll oder 8 Zeilen/Zoll. Zum Umschalten einfach
                    den Button anklicken.

Blattbreite:        Papierbreite  in  ganzen Zoll. Voreingestellt ist 8. Zum
                    Ändern einfach in den  Button  klicken und die Zahl ein-
                    geben.

Blattlänge:         Länge  der  Blätter in Zeilen (!) Bei 12-Zoll-Papier und
                    6 Zeilen/Zoll  sind das 72 Zeilen. Es können für Einzel-
                    einzüge aber auch  weniger Zeilen als möglich vereinbart
                    werden. Die Angabe  erfolgt  immer  in Zeilen/Blatt. Die
                    Zahl muß immer ganzzahlig sein. Zum Ändern bitte einfach
                    in den Button klicken.

Zeilenzahl:         Wieviel  Zeilen  pro  Seite sollen denn maximal gedruckt
                    werden? Zur Eingabe einfach  ins Button klicken. Ist die
                    Zahl zu groß, dann wird aufs  maximal  mögliche gekürzt.
                    Tip: Sicherheitshalber zwei Zeilen weniger nehmen, damit
                    es keine Probleme mit  dem  Perforationssprung gibt. Zur
                    Eingabe bitte einmal in den Button klicken.

Zeilenlänge:        Länge der längsten  Zeile im Text. Bitte keine Texte mit
                    Zeilen  länger  als  256  Zeichen  drucken lassen. ANSI-
                    Steuerzeichen sind erlaubt, da alles  über PRT:  an  den
                    Drucker  geschickt  wird. Bei Drucken in eine Datei kann
                    der Text per COPY Text  PRT:  gedruckt  werden. Die hier
                    erscheinende  Zahl  hat Einfluß auf die  CPI-Zahl!  Wenn
                    z.B. 8 Zoll  breites Papier verwendet wird und die läng-
                    ste Zeile 85 Zeichen lang ist,  dann wird auf mindestens
                    12  CPI umgeschaltet.  10 CPI läßt sich  dann nicht mehr
                    wählen.

FormFeeds:          Wurden im Drucktext FFs (Seitenvorschübe) gefunden, dann
                    erscheint hier JA, sonst NEIN. Ist nur ein Hinweis,
                    sonst nichts.

Erläuterungen zur Konfigurationsdatei:
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   DocPrint sucht nach dem Start die  Konfigurationsdatei  "S:DocPrint.Cfg".
   Wird  sie  nicht  gefunden,  dann erfolgt eine kleine Warnmeldung und ein
   kleiner Warnton. Das ist nichts tragisches, denn  DocPrint  arbeitet  nun
   mit  den  Vor-einstellungen. Soll aber eine Konfiguration geladen werden,
   dann muß man   den  Button  'Lade  Konfiguration'  betätigen.  Mit  einem
   Filerequester kann nun bequem die richtige Konfiguration gewählt werden.

   Die Konfigurationsdatei ist eine reine  ASCII-Datei, die mit jedem norma-
   len  ASCII-Editor (auch mit dem  Ed) erstellt und  verändert werden kann.
   Wichtig ist,  daß diese Datei die korrekt geschriebene Kopfzeile in ecki-
   gen  Klammern enthält, denn diese Kopfzeile dient als  Kennung.  Wenn man
   die Voreinstellungen  unverändert läßt und über den Button 'Konfig. spei-
   chern' eine Konfigurationsdatei erzeugt, dann sieht diese so aus (Kommen-
   tare sind in (* und *) eingeschlossen):

      [Bäri's DocPrint]           (* Kennung                              *)
      DOPPELSEITIG=EIN            (* oder AUS                             *)
      BRIEFQUALITÄT=AUS           (* NLQ EIN oder AUS                     *)
      SEITENNUMMERN=EIN           (* oder AUS = ohne Seitennr.            *)
      AUSGABE=DATEI               (* oder DRUCKER                         *)
      BLATTLÄNGE=72               (* Zeilen pro Blatt                     *)
      BLATTBREITE=8               (* in ganzen Zoll                       *)
      ZEILENZAHL=66               (* Wieviel Zeilen zu drucken/Seite      *)
      POSITION=AUSSENUNTEN        (* Pos. Seitennummer                    *)
      EXTERNVIEWER=AUS            (* C:MuchMore wird benutzt              *)
      ZEILENHÖHE=6                (* 6 Zeilen/Inch oder 8 Zeilen/Inch     *)
      ZEICHENBREITE=10            (* 10 CPI oder 12 oder 17 oder 20       *)
      FARBE0=6                    (* Die acht nötigen RGB-Werte in 24 Bit *)
      FARBE1=4095
      FARBE2=208                  (* sollten nur von DocPrint aus         *)
      FARBE3=0                    (* geändert werden. Das spart viel      *)
      FARBE4=3536                 (* Rechenarbeit                         *)
      FARBE5=2730
      FARBE6=1365
      FARBE7=3840

   Einige  Bedingungen  müssen  beim  Editieren  dieser  Konfigurationsdatei
   beachtet werden:

      - Keine Leerzeichen vor und hinter dem Gleichheitszeichen.
      - Die Zeile mit der Kennung muß die erste Zeile sein und sie darf
        keine führenden Leerzeichen enthalten.
      - Nur eine Einstellungsanweisung je Zeile.
      - Groß- und Kleinschrift wird nicht unterschieden.
      - Die Reihenfolge der Anweisungen ist völlig gleichgültig.

   Nahezu  alle  Einstellungen  lassen  sich von DocPrint aus vornehmen. Die
   Ausnahme ist  allerdings  die  Einstellung,  welcher  Textbetrachter  zur
   visuellen  Kontrolle  eines Textes eingesetzt werden soll. Voreingestellt
   ist C:MuchMore. Das wird in der Konfigurationsdatei nicht  erwähnt.  Soll
   ein anderer Text-Anzeiger verwendet werden, dann muß es die Zeile

      EXTERNVIEWER=EIN

   geben. Weiterhin muß sich eine Zeile der Form

      VIEWER=<Pfad/Programmname>

   in    der    Konfiguration  befinden.  Der  Ausdruck  <Pfad/Programmname>
   bezeichnet dabei den Textanzeiger. Gültig wäre z.B. VIEWER=C:PPMore.

Fehlermeldungen und Verbesserungsvorschläge:
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   Niemand ist perfekt. Es können  also  noch  Fehler  in  DocPrint  stecken
   (Hoffent-lich    nicht).    Sollten  Sie  einen  solchen  entdecken  oder
   Verbesserungsvorschläge haben, dann schreiben Sie an Bäri-Soft. Wir  sind
   für  jede  Meldung  dankbar.  Um die Schreiberei zu erleichtern, hängt am
   Ende dieses Textes eine Art Formular, das mit einem Editor ausgefüllt und
   dann gedruckt werden kann.

Unterstützung von Texten, die mit dem PowerPacker gepackt wurden:
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   Auf vielen FD-Disketten befinden sich Dokumentationen, die mit dem Power-
   Packer von Nico Francois gepackt wurden. Um  diese  nicht  erst  vor  dem
   Drucken  manuell  entpacken zu müssen, wurde eine Schnittstelle für diese
   gepackten Texte eingebaut. Ist der Text mit der  Kennung  PP20  versehen,
   dann wird er in den Speicher entpackt, was am Farbwechsel des Mauszeigers
   zu  erkennen   ist, und von dort aus gedruckt. Gibt es nicht genug freien
   Speicher,  dann  kann  nicht  entpackt  werden  und  es   erfolgt    eine
   Fehlermeldung.  Hier  muß  dann  ent-weder  manuell  entpackt oder andere
   Programme beendet werden.

   Beachten Sie bitte, daß man mit dem PowerPacker auch andere  Dateien  als
   Texte  mit  der  Kennung PP20 packen kann. DocPrint merkt dieses aber und
   macht darauf aufmerksam. Andererseits packen einige  Hersteller  von  FD-
   Serien  ihre  Texte  mit veränderten PowerPackern. Diese Texte haben dann
   die Kennung PP2O (also großes Ohh anstelle  von  Null)  und  lassen  sich
   anschei-nend  nicht  entpacken.  Nehmen  Sie  dann  einen Dateieditor wie
   NewZAP und ändern Sie die Kennung in PP20 zurück. Nun wird DocPrint  auch
   diese  Texte  'fressen'.  Solcherart veränderte Texte findet man z.B. auf
   der Serie German.

   Das war's. Viel Spaß beim Drucken. Bäri (Hartmut Jäger)


-------- Schnipp -------- Schnapp --------- Schnippel -------------

       Fehlermeldung / Verbesserungsvorschlag zu DocPrint Version 1.1


   An: Bäri-Soft Hartmut Jäger
       PD und Shareware für den Amiga
       Josefinenstraße 66
       W-4690 Herne 1

   Absender: (Bitte ganz deutlich schreiben)

              Name:


            Straße:


   PLZ und Wohnort:



   ( ) Ich  habe  Interesse an  den  Katalog-Disketten von BäriSoft und habe
       dafür die Kataloggebühr von DM 3,- in Briefmarken beigelegt. Die
       Katalogdisketten werden mir per Post zugeschickt.

   ( ) Ich habe Fehler entdeckt. Meine Rechnerkonfiguration sieht so aus:






       Der Fehler machte sich so bemerkbar:






   ( ) DocPrint ist das Größte, was es gibt. Dennoch möchte ich etwas vor-
       schlagen, was man besser machen könnte oder wie man DocPrint
       erweitern könnte:






