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Sinaloa bildet den festlandigen Abschluß des Golfo de California. Im Osten steigt die
bis zu 90 Kilometer breite, flache und fruchtbare Llanura Costera del Pacifico allmählich
zur Sierra Madre Occidental hinauf. Allerdings steigt sie hier - bis in den Süden von Sinaloa -
auf maximal 2800 Meter Meereshöhe empor. Durchnittlich dürfte die Sierra hier aber bei
nur etwa 1500 Meter Höhe liegen, da es sich "nur" um eine Art Vorgebirge handelt. Die Küstenregion ist sehr stark gebuchtet und bildet zahlreiche Lagunen und Haffs. So liegt die Hafenstadt Mazatlán am nördlichen Ende einer lagunenartigen Nehrung, die den Hafen recht gut vor dem offenen Pazifik zu schützen vermag. Zahlreiche Flüsse, die aus der nicht allzu entfernten Sierra Madre Occidental herunter kommen, bieten der Flora, den Menschen und Tieren Sinaloas ein gutes Auskommen mit der Natur. So sind es vornehmlich Anpflanzungen der unterschiedlichsten Nahrungs- | und Genußmittel,
die den Reichtum Sinaloas begründen. Von dieser Fruchtbarkeit profitieren natürlich auch
die Wildpflanzen, zu denen auch die Kakteen zu rechnen sind. Eine Vielzahl verschiedenster Gattungen
sind hier beheimatet. Auf einer Fläche von etwas über 58.200 qkm hat Sinaloa seine größte Ausdehnung mit etwa 590 Kilometer in der Nord-Süd-Achse. In dieser Verbindung erstreckt sich auch die Hauptverkehrsverbindung. Von Sonora kommend, verbindet die B 15 die Städte Los Mochis, Guasave, Guamuchil und Pericos mit der Hauptstadt Culiacan, am Fuße der Sierra Madre Occidental gelegen. Weiter nach Süden führt uns die B 15 über Tabala, Elota und Mazatlán weiter nach Nayarit, wobei wir noch Villa Union, El Rosario und Escuinapa de Hidalgo durchfahren. Von Villa Union gibt es mit der B 40 noch eine Verbindung nach Durango. An dieser Strecke liegt, am Fuße der Sierra Madre Occidental die Stadt Concordia. |