Rund um Mexico City


In dem rund 40 Kilometer nördlich von Mexico City an der Straße MEX 57D Richtung Tula gelegenen Tepotzotlán lohnt das auf eine jesuitische Gründung des späten 16. Jahrhunderts zurückgehende Kloster San Francisco Xavier eine Besichtigung. Die Fassade entstand um 1760, ihr aufwendiger Schmuck zeigt unter anderem Darstellungen heiliger Jesuiten, darunter auch die Ignacio de Loyolas. Die aufwendig geschmückten goldenen Altäre im Innern rauben den Atem, die Deckendekoration ist mit dem Wort “überreich“ nur gelinde beschrieben. Im ehemaligen Kolleggebäude befindet sich heute ein Museum sakraler Kunst; wiewohl die Sammlung etwas verwirrend strukturiert ist, lohnt sich die Besichtigung in jedem Fall.
Tlalnepantla, eine nicht allzu sehenswerte Vorstadt im Nordwesten Mexiko Citys, kann sich immerhin rühmen, in seiner unmittelbaren Nähe eine bemerkenswerte Tempelpyramide zu haben.
Erbauer waren die Chichimeken, ein indianisches Bindeglied zwischen Tolteken und Azteken. Die Pyramide von Tenayuca ist offensichtlich dem Sonnenkult geweiht, besonders beeindruckend ist die Unzahl steinerner Schlangen, die den Bau umgeben.
Acolman verdankt seine Popularität wohl nicht zuletzt der Tatsache, daß man, wenn man die MEX 45 / 132 nach Teotihuacán fährt, am 5.000-Seelen-Ort vorbeikommt – ein Zwischenstop zwecks Klosterbesichtigung ist somit unproblematisch und lohnend. San Agustín ist eine Augustinergründung aus dem 16. Jahrhundert. Der Bau hat nicht von ungefähr einen festungsähnlichen Charakter, die Zeiten seiner Gründung waren unruhig. Nichtsdestotrotz zeugt die aufwendig gestaltete Portalfassade, in der sich Stilelemente der Renaissance mit einigen gotischen Überbleibseln treffen, von hoher Gestaltungskunst. Das Kircheninnere trägt heute vorwiegend das Gepräge späterer Jahrhunderte, nur ein Altar stammt noch aus der Erbauungszeit. Die sehenswerten Fresken gehen auf das Jahr 1600
zurück. Bemerkenswert ist das riesige Atrium – hier wurden einst Indianer en gros getauft. Teotihuacán ist ein magischer Ort – in ihm vereinen sich drei Qualitäten: Die Pracht, das Alter und das Rätsel. Was das letztere anbetrifft, so muß man sich vergegenwärtigen, daß bereits die Azteken nichts mehr über die Erbauer dieser großartigen Stadt und den Sinn ihrer Gebäude wußten. Heutige Archäologen sind da nicht viel schlauer, immerhin haben sie das bisher geborgene in verschiedene Bauperioden einordnen können und ein imposantes, letztlich jedoch nichtssagendes System aus Perioden, Unterperioden und Unterunterperioden entwickelt. Erwiesen scheint, daß sich die Stätte etwa im 2. Jahrhundert n. Chr. zum kultischen Zentrum aufschwang, um 400 von Barbarenstämmen erobert wurde, sich zunächst von diesem Schlag erholte, jedoch schließlich etwa um 750 einer weiteren Invasionswelle zum Opfer fiel.
Allerdings waren die Ruinen der untergegangenen Stadt von derart imposanter Größe und Schönheit, daß sie den Azteken bis zuletzt als Opferstätten dienten. Gelegenheit zur Andacht bietet sich dem modernen Besucher kaum, Teotihuacán ist – gelinde gesagt – etwas überlaufen; zudem tun die betriebsamen fliegenden Händler das ihre, die Atmosphäre zu stören. Der bisher freigelegte Teil der Stadt ist das kultische Zentrum, alle wichtigen Gebäude liegen entlang der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Calzada de los Muertos - “Straße der Toten“. Der Name geht auf ein Mißverständnis der Azteken zurück, die alle Gebäude als heilige Grabmale interpretierten. Am Südende der Straße liegt die Ciudadela, mitnichten eine “Zitadelle“, sondern eher Wohnanlage der Priesterschaft; in ihrer Mitte steht eine ehemals mit 366 Skulpturen versehene Pyramide, die womöglich dem Quetzalcóatl geweiht war. Nun führt die Straße, vorbei an der sogenannten Viking-Gruppe, zur Sonnenpyramide, dem imposantesten Bauwerk der Anlage.
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Ihr fast quadratischer Grundriß mißt 222 x 225 Meter, interessanterweise fast exakt soviel wie jener der ägyptischen Cheopspyramide. Die Ausrichtung des Riesenbauwerks legt nahe, dass es dem Sonnenkult gewidmet war. Die originale Verkleidung fiel leider im Jahre 1908 den Dynamit-Experimenten eines etwas ungeduldigen Archäologen zum Opfer. Am Nordende der Totenstraße liegt der aufwendig mit Fresken und Reliefs geschmückte Palacio del Quetzalpapálotl, ehemals wahrscheinlich gleichfalls Wohnstatt der Priesterschaft. Den Abschluß bildet die Pirámide de la Luna, von deren Plattform aus man einen beeindruckenden Blick auf den gesamten Tempelbezirk hat.
In Mexiko ist die Raubgräberei ein einträgliches Gewerbe. Alles, was man braucht, ist ein wenig Ortskenntnis und Grabungswerkzeug – die so entdeckten Schätze lassen sich dann trefflich ins Ausland verkaufen. Was aber macht der Raubgräber, wenn er etwas entdeckt, das sich beim besten Willen nicht in Plastiktüten packen läßt – wie zum Beispiel Fresken? Im Falle des Ortes Cacaxtla im Osten von Mexico City taten die ansonsten etwas windigen Herren das einzig Richtige: Sie informierten die staatlichen Grabungsbehörden. So kann nun der Reisende ebenhier auf dem Weg nach Tlaxcala einen Zwischenstop machen und in indianischer Farbenpracht schwelgen. Die Fresken Cacaxtlas sind in einem hervorragenden Erhaltungszustand, die Inhalte ein faszinierendes Gemisch aus mythischen und historischen Elementen. Achtung: Ab 13 Uhr sind manche Teile der Anlage nicht mehr zugänglich, da ansonsten die Sonnenstrahlung den Gemälden schaden würde.
Tlaxcala, das Hauptstädtchen der gleichnamigen Provinz, hat sich viel frühkoloniales Flair erhalten. Die 100.000-Einwohner-Stadt weist zwei äußerst sehenswerte sakrale Gebäude auf. An der Basílica de la Virgen de Ocotlán scheiden sich die Geister:
Die einen erklären das aufwendig stuckornamentierte, aus dem 18. Jahrhundert stammende Portal der Wallfahrtskirche kurzerhand zum schönsten ganz Mexikos, die anderen halten die weiße Pracht
für etwas allzu zuckrig. Die Camarin, eine kleine Kapelle im Innern, in welcher die heilige Jungfrau steht, ist schon wegen ihres indianischen Stils sehenswert. Südlich vom Zentrum Tlaxcalas liegt eines der frühesten Klöster Mexikos; erbaut wurde der Convento San Francisco ab 1537 von den Franziskanern. Sehenswert ist vor allem die hölzerne Deckentäfelung der Klosterkirche, neben dieser befindet sich das Museo Regional de Tlaxcala.
Puebla wird mit gutem Grund „die spanischste Stadt Mexikos“ genannt. Geschichtlich gesehen trifft dies zu – die 1,2-Millionen-Metropole hat keinerlei indianische Vergangenheit. Wiewohl gerade an Pueblas Peripherie die Moderne in Form von Industrie und Kriminalität Einzug gehalten hat, weist der Kern noch eine koloniale Atmosphäre auf, die ihresgleichen sucht. Über 70 Kirchen und mehr als 1.000 Gebäude zeugen vom Geist des Neuen Spaniens.
Der Mittelpunkt des städtischen Lebens ist der Zócalo, auch Plaza de la Constitución genannt. Südlich von ihm liegt die Kathedrale, nach der von Mexico City die zweitgrößte des Landes; immerhin sind zumindest die Türme mit 69 Metern die höchsten ganz Mexikos. Begonnen wurde der Bau gegen Ende des 16. Jahrhunderts; erst 1649 jedoch konnte er geweiht werden. Stilistisch ist die Kathedrale der Renaissance verpflichtet, nur hier und da weist sie schon Anfänge des Barock auf. Im Innern ist besonders das mit Intarsien ausgestattete Chorgestühl aus dem Jahr 1722 sehenswert. Bücherfreunde sollten sich den Lesesaal in der südlich der Kathedrale gelegenen Casa de la Cultura nicht entgehen lassen, hier findet sich unter vielen anderen Schätzen eine reich illustrierte Nürnberger Chronik aus dem Jahre 1493. Etwas weiter südlich, an der Calle 2 Sur, liegt das Museo Amparo, das eine vorzügliche kunstgeschichtliche Sammlung präspanischer und kolonialer Stücke birgt. Puebla ist für alle, die noch auf der Suche nach Souvenirs sind, eine hervorragende Adresse.
Berühmt ist vor allem die hiesige Keramik, wobei zu bedenken ist, daß Stücke von edler Qualität ihren Preis haben. Zudem werden in
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der Stadt noch zahlreiche Handwerkserzeugnisse der umliegenden Indianerdörfer angeboten; gerade was Textilien anbetrifft, läßt sich hier allerlei stilvolles erstehen. Die Haupteinkaufszone beginnt nördlich des Zócalo.
Die spanische Gründung Puebla war eine Art Konkurrenzunternehmen zum unmittelbar westlich gelegenen alten indianischen Cholula, wobei zu sagen ist, daß erstere die Auseinandersetzung klar gewonnen hat – was die Gegenwart betrifft, ist die 30.000- Einwohner-Stadt Cholula von geringer Bedeutung. Für den Reisenden ist es aber eine gute Adresse, gilt es doch hier, die größte “unsichtbare“ Pyramide der Welt zu sehen. Zu seiner Glanzzeit war Cholula voll von indianischen Tempeln, wobei allerdings die häufig genannte Zahl von 365 eher ins Reich der Legende zu verweisen ist.
Die katholische Kirche verfuhr mit den “heidnischen“ Gotteshäusern nach bewährter Art, sie wurden umkonstruiert oder überbaut. Die Gran Pirámide zum Beispiel, mit einer Basis von 475 Metern die größte Mittelamerikas, erhielt einen “Hut“ in Gestalt der Kirche Nuestra Señora de los Remedios. Mit der Zeit setzten Erosion und Bewuchs dem riesigen “Fundament“ so sehr zu, daß das christliche Gotteshaus nunmehr auf einem riesigen Hügel zu stehen scheint. Die Freilegungs- und Restaurierungsarbeiten werden dadurch behindert, daß Nuestra Señora nun ihrerseits zum Denkmal geworden ist. Einzig ein Teil der Westfront ist freigelegt, mittels eines hier beginnenden Tunnelsystems kann weiteres betrachtet werden, was man jedoch nur in Begleitung eines kundigen Führers unternehmen sollte. Auch das sehenswerte Franziskanerkloster San Gabriel nebst der benachbarten Capílla Real wurde im 16. Jahrhundert auf den Trümmern einstiger Indianertempel errichtet.
Etwas nördlich von Cholula, in Huejotzingo, läßt sich ein Franziskanerkloster besichtigen, das in Sachen Alter, Entwurf, Größe und Erhaltungszustand fast einzigartig in Mexiko ist. San Francisco, dessen Grundstein ein Jahrzehnt nach der Ankunft Cortés‘ gelegt wurde, vereint den sakralen mit dem
Festungsgedanken, besonders sehenswert ist der aus dem späten 16. Jahrhundert stammende Altaraufsatz im Innern der Wehrkirche.
Wenige Kilometer südwestlich von Puebla liegt das 3.000-Seelen-Dorf Acatepec, berühmt wegen seiner Kirche San Francisco, deren Äußeres den indianisch beeinflußten Barock in seiner verwegensten und buntesten Stilart bietet. Verblüffend ist schon das Nebeneinander zweier absolut ungleicher Glockentürme; im Innern erwartet den Besucher dann noch ein üppiges Potpourri aus Stuck, Gold und Engelsgesichtern.
Ziemlich genau in der Mitte zwischen Mexico City und Puebla erheben sich die beiden mächtigen Vulkane Iztatcihuatl (5.286 Meter) und Popocatépetl (5.452 Meter). Beide können bestiegen werden, wobei man sich allerdings unbedingt kundiger Führung versichern sollte und zudem bedenken muß, daß schon die mit dem Auto zu erreichenden Ausgangspunkte auf knapp 4.000 Meter Höhe liegen, sodaß die dünne Luft für nicht durchtrainierte Urlaubsalpinisten zur Gefahr werden kann. Weiterhin zeigt sich der Vulkan Popocatépetl in den letzten Jahren in seiner gesteigerten Aktivität von seiner unwirtlichen Seite.
Das 76 Kilometer südlich von Mexico City gelegene Cuernavaca diente einst den Mächtigen und Reichen, die dem Getriebe der Hauptstadt entfliehen wollten, als Zuflucht. Mittlerweile jedoch ist das ehemals lauschige Plätzchen selbst zur Millionenstadt geworden, womit viel seines Charmes verloren ging. Der Stadtkern jedoch besitzt nach wie vor viel spanische Atmosphäre. Allen, die sich für die Geschichte Mexikos interessieren, empfiehlt sich der Besuch des südöstlich des Hauptplatzes gelegenen Palacio de Cortés. Nachdem der verwegene Krieger das Aztekenreich erobert hatte, zog er sich den Unwillen des spanischen Hofes zu.
König Karl V. entzog ihm Gunst und Macht, so war Cortés dazu genötigt, sich als ergrimmter “elder conqueror“ zurückzuziehen – eben nach Cuernavaca. Die “Residenz“, die er sich hier errichtete, wirft ein bezeichnendes Licht auf seinen Charakter, der Palacio ist fast fensterlos, massig und mit Zinnen und Turm bewehrt, man hat
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den Eindruck einer mittelalterlichen Festung, eines steingewordenen Machtanspruchs. Im Innern befindet sich nunmehr das Regionalmuseum, dessen Exponate – abgesehen von der Fotodokumentation der mexikanischen Revolution – jedoch eher unbedeutend sind. Sehenswert hingegen sind die Fresken, mit denen Diego Rivera 1930 die Loggia des ersten Stocks verzierte. Südwestlich des Palastes erhebt sich die Kathedrale, die auf ein 1529 errichtetes Franziskanerkloster zurückgeht. Bemerkenswert sind hier vor allem die sehr alten Wandmalereien, die in den 60er Jahren zufällig anläßlich von Renovierungsarbeiten entdeckt wurden.
Sie zeigen fernöstliche Missionsszenen aus dem späten 16. Jahrhundert; aufgrund von Stilmerkmalen ist zu vermuten, daß hier gar ein fernöstlicher Meister am Werk war; wo und warum er herkam, weiß kein Mensch.
Etwas westlich von Cuernavaca liegt das 30.000 Einwohner-Städtchen Malinalco, dessen Augustinerkloster aus dem Jahre 1540 sehenswert ist. Wenn Sie sich jedoch das Vergnügen gönnen wollen, eine indianische Ruinenstätte ohne Touristenmassen und fliegende Händler in beschaulicher und zudem wunderschön gelegener Einsamkeit zu besuchen, sollten Sie unbedingt den Aufstieg zum Tempelbezirk unternehmen. Zwar kamen die Azteken aufgrund der spanischen Invasion nicht dazu, ihr Werk in Malinalco zu vollenden, jedoch wurde immerhin der Haupttempel fertiggestellt – und das auf einzigartige Weise: Er ist komplett aus dem Felsen gehauen.
Sein Zweck war die Initiation junger Krieger; aufgrund seiner Bauart ist der Templo Principal – abgesehen von der der Witterung zum Opfer gefallenen Stuckschicht und einigen Beschädigungen der Skulpturen – zur Gänze erhalten.
38 Straßenkilometer südwestlich von Cuernavaca liegen die Ruinen von Xochichalco, eines Kultzentrums, das sich im späten 1. Jahrtausend n. Chr. auf Kosten Teotihuacáns etablierte. Der Untergang Xochichalcos im 12. Jahrhundert gibt Rätsel auf: Offensichtlich wurden die heiligen Stätten von ihren Bewohnern
selbst zerstört, die Trümmer zum Zeichen des Untergangs mit blutroter Farbe bemalt. Das wichtigste Gebäude ist die Pirámide de las Serpientes Emplumadas (“Federschlangen-Pyramide“). Es wird vermutet, daß hier, neben der Verehrung eines Gottes (Quetzalcóatl?), die Erstellung des indianischen Kalenders durch Priesterastrologen stattfand. Die Reliefs der Pyramide zeigen kriegerische und mythologische Bildnisse.
Die 100.000-Einwohner-Stadt Taxco, etwa 170 Kilometer südlich von Mexico City gelegen, ist mit drei Worten hinlänglich beschrieben: Silber, San Sebastián und Touristen. Ihren einst immensen Reichtum und mithin die Schönheit ihrer Bauten verdankt Taxco seinen – allerdings mittlerweile fast erschöpften – üppigen Silbervorkommen. Bestes Beispiel hierfür ist die Kirche San Sebastián y Santa Prisca, mit deren Errichtung der Silberbaron José de la Borda zur Mitte des 18. Jahrhunderts dem lieben Gott – wie er sagte – seinen Dank abstattete. San Sebastián, östlich der zentralen Plaza Borda (Zócalo) gelegen, zeigt im Portalbereich den “Barock des Barock“ – es ist schier unglaublich, was hier auf recht engem Raum an Ornamenten alles Platz gefunden hat. Auch die Türme sind, was ihren Schmuck betrifft, alles andere als zurückhaltend; in Sachen Pracht & Prunk steht das Innere dem Äußeren nicht nach.
Die silberne Vergangenheit Taxcos hat die Stadt mit so viel Schönheit versehen, daß sie heute fast zur Gänze von den schönheitshungrigen Besuchern leben kann, die sie, gerade zur Saison, in Massen aufsuchen. Ein weiterer Reiz Taxcos ist dem US-Amerikaner William Spratling zu verdanken, der zur Mitte des 20. Jahrhunderts auf die Idee kam, einheimische indianische Künstler mit der Herstellung von Silberschmuck zu beauftragen. So hat es Taxco zum Status eines riesigen Juweliergeschäfts gebracht, es ist kaum möglich, seinen glitzernden Angeboten zu entgehen – achten Sie jedoch vor dem Kauf auf den Sterling- Stempel! Die 70 Kilometer westlich von Mexico City gelegene 750.000 Einwohner-Stadt Toluca hat dem Besucher nicht allzuviel zu bieten, ist jedoch
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Durchgangsstation bei der Fahrt zu zwei recht interessanten Ruinenstätten. Südlich von Toluca, bei Tanango, liegt Teotenango, eine Tempelstadt gewaltiger Ausmaße und festungsartigen Einschlags. Bei aller Größe fehlt ihr jedoch die strukturelle Dominante, die den Ruinen Geist verliehe.
Die Ausstellung des Museums ist reich und sehenswert.
Unmittelbar westlich Tolucas liegt Calixtlahuaca; das interessanteste Gebäude dieser Ruinenstätte ist die vierstöckige, dem Windgott Ehecatl geweihte Pyramide – bemerkenswerter Weise ein Rundbau, was wahrscheinlich darin begründet ist, daß diese Konstruktion dem göttlichen Wind am wenigsten Widerstand entgegensetzt.
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