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59. Mammillaria perezdelarosae BRAVO & SCHEINVAR Cact.Suc.Mex.30(4):76.1985 ![]() Mammillaria perezdelarosae ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Plantae simplices vel caespitosae, globosae, in aetate cylindricascens, ca. 7,5 cm longae et 4,5 cm latae, apice rotundato spinis uncinatis conniventibus obtectis, succo aquoso; tuberculis in 8 et 13 spiris disposita; areolae subapicales angustissimae, obovatae, fere lineares; spinae radiales ca. 64, pectinatae, 2,5-3,5 mm longae, albae; spinae centrales 1 (2-3) ad areolae apicem, uncinatae, rutilo-nigrescens; flores albus ad medium roseo-taenitatum; stamina fere aequilongis, albis; stylus albus, lobuli styli 4, pallide lutei; semina nigra, obovata, ad basim truncata; testa reticulata, parietibus undulatis; hilum basale; brevi strophiolo cingenti. Typus: BRAVO & SCHEINWAR 3938; Herbarium MEXU Typstandort: Mexico, Jalisco, Lagos in 2060 Meter Beschreibung von Standortpflanzen von MÖLLER aus Saltillo Wurzeln strangartig. Körper kugelig bis länglich, einzeln, blühfähige Pflanzen 5-10 cm hoch, 4-5 cm ø. Scheitel gerundet, etwas eingesenkt, mit Wolle geschlossen, von Dornen überragt. Warzen dicht gestellt, von fester Textur, breitkonisch, 0,5-0,8 cm lang und breit, mit rhombischer Grundfläche, Spitze abgestutzt, nicht milchend, dunkelgrün. Axillen mit Wolle und manchmal einigen Haarborsten. Areolen nach unten geneigt, eingesenkt, 0,4 cm lang, 0,2 cm breit, schmal-triangular, mit flockiger weißer Wolle, die den Scheitel einhüllt. Randdornen 46-58, 0,1-0,7 cm lang, steifborstig bis feinnadelig, die seitlichen am längsten, gerade, glatt, pectinat strahlend, den Körper deckend, mit knollig verdicktem dunklem Fuß, glasig-weiß, später glasig-braun. Mitteldornen 1-3, Helia BRAVO schreibt im Nachtrag 1-9: "mehr als 3 konnte ich nicht feststellen"; 0,8-1,4 cm lang, nadelig, der untere am längsten, dicksten und gehakt, die anderen gerade oder leicht gebogen, alle glatt, mit wenig verdicktem Fuß, braun bis schwarz, unten heller: im Neu- trieb fuchsrot. Blüten erscheinen Juni/ Juli im Kranze nahe dem Scheitel, wenige öffnen sich zugleich, die Knospe rosarot, öffnet sich gegen 10.00 Uhr und schließt wieder gegen 15.00 Uhr, glockig-trichterig, etwa 1,5 cm lang, 1,3 cm ø, weßlich-rosa. Fruchtknoten gerundet, etwa 0,3 cm dick, nicht erkennbar abgesetzt, grünlich. Röhre kurz, konisch, bräunlich. Äußere Blütenblätter keilförmig bis breitlanzettlich, fein gezähmt, gelblich-grün mit weißem Saum. Innere Blütenblätter zahlreich, lanzettlich, 0,6-0,7 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig, selten etwas gezähnt, weiß mit etwas undeutlichem rosa Mittelstreifen. Griffel 0,7-0,8 cm lang, dünn, die Staubblätter nicht überragend, weiß. Narbenlappen 3-4, 0,1 cm lang, hellgrün. Staubfäden zumeist unmittelbar über der Nektarkammer entspringend, gerade, weiß. Staubbeutel gelb. Früchte reifen etwa 6-7 Monate nach der Blüte, länglich bis kurz-keulenförmig, mit haftendem Blütenrest, 0,8-1,2 cm lang, 0,3-0,4 cm dick, dünnhäutig und zerbrechlich, weißlich; microcarpe Trockenfrüchte können vorkommen. Samen schwarz oder schwarzbraun, schief-ballonmützenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa gerunzelt, nicht gegrubt. Hilum groß, schmal, hellbraun, basal. Die Art ist selbststeril. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 19ºC ø Januar = 15ºC ø Juni = 20,5ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 640 mm. Regenzeit ist von Juni bis September. Es ist ein subhumides warmes Klima mit mäßigen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen und ergiebigen Sommerregen. Feldnummer: Repp. 2311 |
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