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314. Mammillaria carnea ZUCCARINI ex PFEIFFER Enum.Cact.:19.1837 ![]() Mammillaria carnea ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria subtetragona DIETRICH Allg.Gartenz.8:169.1840 Mammillaria aeruginosa SCHEIDWEILER Allg.Gartenz.8:338.1840 Mammillaria pallescens SCHEIDWEILER Allg.Gartenz.9:42.1841 Mammillaria villifera var. carnea SALM-DYCK Cact.Hort.Dyck.Cult.1849:16.185 Mammillaria villifera var. aeruginosa SALM-DYCK Cact.Hort.Dyck.Cult.1849:16.1850 Mammillaria villifera var. cirrosa SALM-DYCK Cact.Hort.Dyck.Cult.1849:115.1850 Mammillaria carnea var. cirrosa GUERKE Blüh.Kakteen1:Tafel 60.1905 Mammillaria carnea var. aeruginosa GUERKE Blüh.Kakteen1:Tafel 60.1905 Neomammillaria carnea BRITTON & ROSE The Cactaceae4:88.1923 Mammillaria carnea var. robustispina CRAIG Mam.Handb.:44.1945 Zuccarinis Lateindiagnose: 36. M. carnea ZUCC. Pa: Mexico (Yxmiquilpan). M. globosa obscure viridis; axillis lanatis; mammillis pyramidato-conicis confertis; areolis junioribus lanatis, tandem nudis; aculeis 4 rigidis, subdecussatis, carneis, apice nigris, lateralibus 2 minimis rectis, summo et imo multo longioribus rectiusculis. Mammillae basi 4 lin. diam., 5 lin. longae. Aculei laterales 3, summus 4-6, infimus 5-8 lin. longi. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Yxmiquilpan 1837 schreibt Zuccarini in Plantarum Novarum, Seite 716, über den Standort zwischen Yxmiquilpan und Zimapan, von wo Karwinski lebende Pflanzen sandte. Doch dort wächst sie nicht (mehr?). Ihr Vorkommen liegt im südlichen Puebla in der Gegend von Tehuacan- Zapotitlan und reicht über Quiotepec weiter nach Oaxaca hinein. Es liegt in Höhenlagen zwischen 500 und 1800 Meter. Sie ist sehr variabel. Wurzeln strangartig. Körper kugelig bis länglich, einzeln oder sprossend, blühfähige Köpfe 4-20 cm hoch, 5-10 cm dick. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen, oft von Dornen überragt. Warzen oft weitläufig gestellt, von fester Textur, konisch bis vierseitig pyramidisch, 1-1,5 cm lang, 0,5-1 cm dick, die Spitze abgestutzt, milchend, graugrün bis dunkelgrün. Axillen mit weißer oder gelblicher Wolle, aber ohne Borsten. Areolen nach unten geneigt, eingesenkt, kreisrund, etwa 0,2 cm Durchmesser, anfangs mit flockiger, weißer Wolle, aber ohne Borsten. Dornen 2-6, meist 4, etwa 0,4-5 cm lang, nadelig, der obere oder der untere am längsten, dicksten und manchmal gebogen, die anderen stets gerade, alle glatt, vorspreizend, fleischfarben bis hellgrau, mit langer, dunkler Spitze. Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze um den Scheitel, viele öffnen sich gleichzeitig, trichterig oder bauchig-trichterig, 1,8-2,3 cm lang, 1,4-2 cm breit, fleischrosa in verschiedenen Tönungen. Fruchtknoten gerundet oder konisch, nicht erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre konisch bis bauchig, grünlich bis bräunlich. Äußere Blütenblätter keilförmig bis lanzettlich, bewimpert, mit kurzer Spitze, grünoliv bis braunoliv mit hellem Saum. Innere Blütenblätter eher wenige, linearlanzettlich, 0,8-1,2 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig, mit stumpfer Spitze, etwa fleischrosa mit hellerem Saum. Griffel 1-1,2 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß bis grünlich. Narbenlappen 3-6, meist 4, etwa 0,2 cm lang,hellgelb bis hellgrün. Staubfäden dünn, über der Nektarkammer 0,3-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, gerade oder etwas zusammengebogen, weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 12 Monate nach der Blüte, birnen- bis keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1,5-2,5 cm lang, 0,4-1 cm dick, rot. Samen hellbraun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,09 cm lang, 0,07 cm dick. Testa netzartig gerunzelt. Hilum klein, rundlich bis länglich, weißlich, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 103a, 115, 156, 163, 852, 859, 866, 873, 893, 897a, 927, 945a, 1259, 1322, 1325, 1329, 1333, 1491, 1628, 1633, 1634, 1639, 1641, 1642, 1673, 1899, 1911, 1914 |