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306. Mammillaria tropica REPPENHAGEN Die Gattung Mammillaria:171.1987 ![]() Mammillaria tropica ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Reppenhagens Lateindiagnose: Corpus simplex, dein divisione dichotomica caespitosissimum, capita 80-100 mm alta, 60-80 mm crassa. Verrucae pyramidales 12-15 mm longae, 8-10 mm latae, lactantes, obscuro-virides. Axillae lanosae. Spinae 4-5, 3-30 mm longae, crasso-aculeiformes, vitreo-luteae, apicibus brunneis. Flores infundibuliformes, 15 mm longi et lati, subflavi. Sepala lanceolata, albo-viridia medio brunnea. Petala lanceolata, labra glabra, albo-lutea. Stylus albus. Lobi stigmatis 4-5, 2 mm longa, subflavi vel claro-virides. Fructus maturescentes 12 menses post anthesim, rubri. Semina rubiginosa. Testa rugosa. Hilum rotundum, subbasale. Typus: REPPENHAGEN 677, 28.9.1972; Herbarium ZSS Typstandort: Mexico, Jalisco, Tomatlan Die Art ist bisher nur vom Typstandort bekannt. Wurzeln strangartig. Körper bald dichotomisch teilend und schließlich breite Rasen mit bis zu 200 Köpfen bildend, blühfähige Köpfe 8-10 cm hoch, 6-8 cm dick, niemals sprossend. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch, 1,2-1,5 cm lang, 0,8-1 cm breit, die Spitze abgestutzt, milchend, dunkelgrün. Axillen mit viel gelblicher Wolle, ohne Borsten. Areolen horizontal auf der Warze, eingesenkt, kreisrund, 0,2 cm Durchmesser, anfangs mit gelblicher Wolle. Dornen 4, selten 5, 0,3-3 cm lang, dicknadelig bis pfriemlich, der untere am längsten, gerade, glatt, ohne verdicktem Fuß, stark vorspreizend, glasig-gelb mit brauner Spitze. Blüten erscheinen im April/ Mai; sie ist blühfaul und bringt meist nur einzelne Blüten weit unter dem Scheitel hervor; sie ragen über die Warzen kaum hinaus, stecken vielmehr in der Axille; in der Farbe unterscheiden sie sich kaum von Wolle und Dornen; sie sind gelblich, trichterig, etwa 1,5 cm breit und lang. Fruchtknoten rundlich, 0,5 cm dick, deutlich abgesetzt, glasig-weiß. Röhre kurz, dick, weiß. Äußere Blütenblätter lanzettlich, grünlich-weiß mit braunem Mittelstreifen. Innere Blütenblätter wenige, lanzettlich, ganzrandig, rahmweiß. Griffel die Staubblätter deutlich überragend, weiß. Narbenlappen 4-6, 0,2 cm lang, hellgelb bis hellgrün. Staubfäden kurz, über der Nektarkammer 0,2 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 12 Monate nach der Blüte, birnenförmig mit großem, haftendem Blütenrest, 1,5-2 cm lang, 0,8-1,1cm breit, rot. Samen rotbraun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,06-0,07 cm breit. Testa netzartig gerunzelt. Hilum schwarz umrandet, klein, kreisrund, dunkel, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 677, 1385a |