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283. Mammillaria seitziana MARTIUS ex PFEIFFER Enum.Cact.:18.1837 ![]() Mammillaria seitziana ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria foveolata MUEHLENPFORDT Allg.Gartenz.14:372.1846 Martius` Beschreibung: 33. M. Seitziana Mart. Pa: Mexico (Yxmiquilpan). M. subglobosa, tandem basi prolifera; axillis lanatis; mammillis viridibus conicis, vix angulosis, basi tetragonis; areolis junioribus albo-villosis, tandem subnudis; aculeis 4 rectis rigidis decussatis (summo et imo aequalibus longioribus) carneis, apice nigris, lateralibus juxta supremum 2, multo minoribus, carneis. Truncus 5 poll. alt, 3 1/2 diam. Mammillae 5 lin. longae, basi 3 1/2 diam. Aculei maximi 6, minores 4, 2 minimi (quorum alter rarius deest) 1 1/2-2 lin. Flores mensibus vernalibus pallide rosei, fere pollicem longi, parum expansi, 1/2 poll. diam. Sepala olivacea. Petala lineari-lanceolata albida, nervo rubro. Stamina albida, antheris flavis; stylus 6-partitus. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Hidalgo, Ixmiquilpan Reppenhagen fand die Art östlich von Ixmiquilpan an Standorten zwischen 1500 und 1600 Meter bei Gilo- Almolon- Hualula in Hidalgo. Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis kugelig, einzeln oder sprossend, blühfähige Köpfe 4-8 cm hoch, 6-12 cm breit. Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle geschlossen, von Dornen überragt. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, konisch bis vierseitig pyramidisch, mit gerundeten Kanten, 0,9-1,2 cm lang, 0,8-1 cm dick, milchend, dunkelgrün. Axillen mit weißer Wolle, an einzelnen Pflanzen auch mit wenigen Haarborsten. Areolen nach unten geneigt, kreisrund, 0,2-0,3 cm Durchmesser, anfangs mit flockiger, weißer Wolle. Randdornen 3-5, 0,2-1,5 cm lang, nadelig, in Länge und Richtung wechselnd, gerade oder gebogen, glatt, unregelmäßig vorspreizend, gelblich, braun oder grau, mit dunklen Spitzen. Mitteldornen meist fehlend, manchmal 1 oder 2, wenn vorhanden 1-4 cm lang, der untere am längsten, stielrund oder kantig, gerade oder unregelmäßig gebogen, weißgrau bis braun mit dunklen Spitzen; die Anordnung der Dornen ist einigermaßen verwirrend, konfus. Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze nahe dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, trichterig, an einigen Pflanzen auch etwas bauchig, 1,6-1,8 cm lang, 1,8-2 cm breit. Fruchtknoten gerundet, 0,4-0,5 cm dick, erkennbar abgesetzt, gelblich-weiß. Röhre kurz, meist konisch, bräunlich. Äußere Blütenblätter wenige, schuppenartig bis lanzettlich, bewimpert, hellbraun mit weißlichem Saum. Innere Blütenblätter spatelig bis linearlanzettlich, 0,7-0,9 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig, rosa mit karminfarbenem Mittelstreifen. Griffel etwa 0,8-1 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, gelb, rosa bis rot. Narbenlappen 4-6, etwa 0,15 cm lang, gelb bis karmin. Staubfäden über der Nektarkammer etwa 0,3-0,4 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß, rosa oder karmin. Staubbeutel groß, hellgelb. Früchte reifen etwa 6-8 Monate nach der Blüte, keulenförmig, mit kleinem, haftendem Blütenrest, 1,5-2,5 cm lang, 0,4-0,6 cm breit, hellrot bis rot; microcarpe Trockenfrüchte kommen vor. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang und 0,08 cm dick. Testa gerunzelt. Hilum schmal, lang, weiß oder braun, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 1922, 1941, 1950, 2146 |