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282. Mammillaria magnimamma HAWORTH Philosophical Magazine63:41.1824 ![]() Mammillaria magnimamma ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria centricirrha LEMAIRE Cact.Gen.Nov.Sp.Monv.:42.1839 Mammillaria flavovirens SALM-DYCK Cact.Hort.Dyck.Cult.1849:117.1850 Mammillaria tolimensis CRAIG Mam.Handb.:318.1945... ...und sehr viele andere; CRAIG gibt in seinem "Handbook" 115 Synonyme an! Haworth`s Beschreibung: M.mammis magnis perviridibus apice tomentosis; spinis subquator validis expansis, 2-3 recurvis lutosis apice nigris. Obs. Plantam unam bifide germinatum subglobosam pugno minorem solum vidi. Tomentum ad basim spinarum breve ac densum est. De Candolles Prodomus systematis naturalis: 458.1828 Subglobosa depressa, tuberculis magnis duris perviridibus, junioribus apice lanatis senioribus glaberri- mis, spinis 4 rigidissimis radiantibus recurvis lutescentibus, suprema minutissima infima valde elongata. In Mexico. Species pulcherrima. Tubercula maxima teragona cylindracea basi latissima valde depressa. Spi- nae validissimae rigidissimae latiusculae longitudinaliter sulcatae recurvo-delflexae, juniores pallide fuscae apice nigraem, seniores nigricantes. Lana (quasi lana-arborea) moxevanida ad basim spinarum; in axillis quibusdam vero persistens et versimiliter flores praecedens (Pr Salm Dyck in litt). Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: wurde nicht angegeben Die Art ist im zentralen Mexico weit verbreitet. Sie variiert in der Größe, den Dornen, Warzen und Blüten. Außer der weitverbreiteten bräunlich-weißen Blütenfarbe kommt rosa, karminrosa und dunkelkarmin vor. Auch zweifarbig weiß mit rot ist sie garnicht selten. Mammillaria magnimamma besiedelt ein geschlossenes Gebiet, das sich vom Pedregal San Angel in Mexico D. F. über Hidalgo, Queretaro bis San Pablo und Los Trigos erstreckt und in Guanajuato das Gebiet um San Miguel Allende, La Posta bis vor San Luis de la Paz einschließt, wo dann das Areal von Mammillaria vagaspina beginnt, das von hier nordwärts an das Siedlungsgebiet von Mammillaria magnimamma anschließt. Im Körperbau erscheint sie allgemein recht gut gekennzeichnet. Man kann durchaus sagen, das die weißlich blühenden im Gebiet Mexico-Stadt - Pachuca überwiegen. Rot blühende wachsen in der Gegend zwischen Tulancingo und Regla, zweifarbig bunte finden sich bei Manana in Hidalgo. Bei Metzquititlan fand Reppenhagen eine Standortform mit dunkelkarminfarbenen Blüten. Er sah die Art an insgesamt 45 Standorten in Meereshöhen zwischen 1600 und 2600 Meter. Ein Mannigfaltigkeitszentrum liegt bei Saucillo in Hidalgo. Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis kugelig, einzeln oder sprossend, aber selten größere Polster bildend, etwa 4-12 cm hoch, 5-12 cm breit. Scheitel etwas abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen weitläufig gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch mit gerundeten Kanten, 1-1,8 cm lang und breit, milchend, dunkelgrün bis blaugrün. Axillen mit weißer Wolle oder nackt. Areolen nach unten geneigt, vertieft eingesenkt, kreisrund, 0,2-0,3 cm Drchmesser, mit weißer oder gelblicher Wolle, die meist rasch verschwindet. Dornen 3-7, 0,3-4 cm lang, nadelig bis pfriemlich, der untere meist am längsten und dicksten, alle stielrund bis kantig oder mit einer Rille auf der Oberseite, gerade oder körperwärts gebogen, glatt, unregelmäßig strahlend, glasig-gelb bis hellgrau, mit brauner oder schwarzer Spitze. Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze nahe dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, etwa 2-2,5 cm lang und breit, weiß bis karmin. Fruchtknoten gerundet, etwa 0,4 cm dick, erkennbar abgesetzt, weißlich. Röhre kurz, dick, bauchig, grünlich bis braun. Äußere Blütenblätter schuppenartig bis keilförmig, gezähnt oder kurz bewimpert, braunrot mit weißem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich bis spatelig, 1-1,2 cm lang, etwa 0,2 cm breit, ganzrandig, rahmweiß mit mehr oder weniger deutlichem, braunrotem oder karminrosafarbenem Mittelstreifen, oder karminrot. Griffel 1,1-1,4 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß bis rosa. Narbenlappen 4-8, 0,2-0,3 cm lang, ziemlich dick, gelb bis bräunlich. Staubfäden meist zahlreich, über der Nektarkammer 0,5-0,6 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß bis rosa. Staubbeutel hellgelb bis weißlich. Früchte reifen 4-6 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1,5-3 cm lang, etwa 0,4-0,6 cm breit, rot. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang und 0,08 cm breit. Testa gerunzelt. Hilum lang, schmal, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 2, 10, 16, 34, 60, 68, 138, 142, 334, 618, 789, 795, 906, 986, 988, 1096, 1097, 1098, 1102, 1104, 1111, 1169, 1170, 1180, 1379, 1406, 1456, 1463, 1489, 1599, 1624, 1627, 1679, 1682, 1712, 1713, 1726, 1808, 1880, 1811, 1821, 1884, 1921, 1947, 1982, 1994 |