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Magnimamma - Gruppe 281. Mammillaria vagaspina CRAIG Mam.Handb.:62.1945 ![]() Mammillaria vagaspina ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Craigs Beschreibung: Corpus simplex, subglobosus, mamillis ad 8 et 13 seriebus ordinatis, suco lacteo, axillis lanatis; spinis centralibus 2, ad 60 mm longis, tortuosis; spinis radialibus 3 (2-5), 1-10 mm longis, acicularibus, tenuibus; flores infundibuliformes, sepalis integris, petalis subrubris, stigmatibus 4, fulvis; fructus coccineus, semina fusca. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Queretaro, Tierra blanca Mammillaria vagaspina hat ihr Hauptverbreitungsgebiet in San Luis Potosi in einem weiten Umkreis um die Stadt gleichen Namens. Nach Süden reicht es nach Guanajuato und Queretaro hinein. Ihre optimale Entwicklung erreicht die Art südlich und westlich der Stadt San Luis Potosi. Nach Süden schließt das Areal der Mammillaria magnimamma an. Im Laufe seiner Feldforschung fand Reppenhagen die Art an 4 Standorten in Höhenlagen zwischen 1800 und 2300 Meter. Sie ist also weit verbreitet. Ihr Erscheinungsbild ist recht variabel. Die trübkarminrosa Blüten der Pflanzen vom Typstandort findet man anderswo nur sehr selten. Trübweiße, bräunliche, aber auch karminfarbene kommen doch relativ häufiger vor. Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig, einzeln oder sprossend, blühfähige Köpfe 4-8 cm hoch, 5-20 cm Durchmesser. Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle und Dornen unvollkommen geschlossen. Warzen meist weitläufig gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch bis konisch, etwa 1,2-1,6 cm lang, 0,8-1,1cm breit, milchend, dunkelgrün. Axillen mit weißer Wolle. Areolen nach unten geneigt, eingesenkt, 0,2-0,3 cm lang und etwa 0,2 cm breit, anfangs mit gelblicher oder weißlicher Wolle. Randdornen 3-6, 0,1-0,5 cm lang, nadelig, gerade oder gebogen, glatt, die oberen, wenn vorhanden, sehr kurz, vorspreizend, stielrund oder kantig, weiß, glasig-gelb oder braun, mit dunklen Spitzen. Mitteldornen 1-2, meist 2, 0,5-5 cm lang, dicknadelig, der untere am längsten und dicksten, gerade oder wellig gebogen, stielrund oder kantig, mit verdicktem Fuß, glasig-gelb bis hellgrau, mit dunklen Spitzen oder ganz schwarz. Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze um den Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, etwa 2-2,2 cm lang und etwa ebenso breit, trübweiß bis bräunlich, karmin oder trübkarminrosa. Fruchtknoten rundlich, 0,4-0,5 cm dick, erkennbar abgesetzt, bräunlich oder weißlich. Röhre kurz, dick, bauchig, rotbraun. Äußere Blütenblätter etwa lanzettlich, gezähnt, braunrot mit weißlichem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich bis linearlanzettlich, 1-1,1 cm lang, etwa 0,2 cm breit, ganzrandig, mit brauner, dornartiger Spitze, rahmweiß bis rosa, mit bräunlichem bis karminfarbenem Mittelstreifen. Griffel 1-1,4 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß bis rosa. Narbenlappen 4-7, etwa 0,2c m lang, hellgelb bis hellbraun. Staubfäden zahlreich, über der Nektarkammer 0,4-0,6 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß bis karmin. Staubbeutel hellgelb bis weiß. Früchte reifen etwa 6-8 Monate nach der Blüte, keulenförmig, mit haftendem Blütenrest, etwa 1,5-2,5 cm lang, 0,4-0,6 cm breit, rot. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, schmal, weiß, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 43, 67, 79, 613, 1061, 1116, 1121, 1229, 1234, 1243, 1247, 1248, 1412, 1418, 1422, 1464, 1466, 1469, 1470, 1480, 1514, 1732, 1835, 1839, 1842, 1848, 1852, 1874, 1956, 1963, 1972, 1980, 1989, 2001, 2010, 2020, 2024, 2028, 2031, 2058, 2064, 2140 |