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280. Mammillaria centralifera REPPENHAGEN Die Gattung Mammillaria:153.1987 ![]() Mammillaria centralifera ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Reppenhagens Lateindiagnose: Plantacaespitosa, florifera 60-80 mm alta, 60-90 mm crassa. Mammillae pyramidales, 14-16 mm longae, 12-14 mm crassae, lactantes, obscuro-virides. Axillae nudae vel lanosae. Aculei marginales 4-5, 2-12 mm longi, recti aut recurvati, albescentes, apice nigro. Aculei centrales 1-2, 10-60 mm longi, aculeiformes, vitreoflavi, cum apice nigro. Flores ample-infundibuliformes,roseo-coccinei. Sepala lanceolata, fimbriata, brunnea, marginis alba. Petala 6-8 mm longa, 2 mm lata, coccinea, marginis albis. Stylus 11-12 mm longus, albus vel coccineus. Fructus menses 8-10 post anthesim maturescentes, 10-20 mm longi, 3-6 mm crassi, rubri. Semina brunnea, guttiformia vel reniformia. Testa rugosa. Hilum subbasale. Typus: REPPENHAGEN 1140, 16.11.1976; Herbarium ZSS Typstandort Mexico, Queretaro, Arroyo Seco Diese Art ist weit verbreitet. Ihr Vorkommen erstreckt sich von Tula nach Süden über Ciudad Maiz in San Luis Potosi bis La Bonita und La Jolla im gleichen Staat. Dort schließt sich das Areal von Mammillaria vagaspina an. Reppenhagen besuchte 13 Standorte in Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 Meter. Von der nahe verwandten Mammillaria compressa unterscheidet sie sich durch die stets vorhandenen Mitteldornen und die lange Fruchtreifezeit, sowie geringe Sprossung. Wurzeln strangartig. Körper kugelig, einzeln oder gering sprossend, blühfähige Köpfe 6-8 cm lang, 6-9 cm breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Dornen unvollkommen geschlossen. Warzen eher weitläufig gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch, 1,4-1,6 cm lang, 1,2-1,4 cm breit, die Spitze abgestutzt, milchend, dunkelgrün. Axillen nackt oder mit weißer Wolle. Areolen nach unten geneigt, eingesenkt, kreisrund, 0,2 cm Durchmesser, anfangs mit weißer Wolle. Randdornen 4-5, 0,2-1,2 cm lang, nadelig, die oberen am kürzesten, gerade oder verbogen, glatt, glasig-weiß bis glasig-gelb mit schwarzen Spitzen. Mitteldornen 1-2, meist 2, 1-6 cm lang, gerade oder verbogen, unregelmäßig spreizend oder strahlend, glasig-gelb bis hellgrau mit schwarzen Spitzen. Blüten erscheinen in Kultur im April/ Mai im Kranze nahe dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, etwa 1,8-2 cm lang und breit, karminrosa. Fruchtknoten gerundet, 0,4-0,5 cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, weißlich. Röhre kurz, bauchig, weißlich oder braunrosa. Äußere Blütenblätter wenige, lanzettlich, kurz bewimpert, hellbraun mit weißem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,6-0,8 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig oder etwas gezähnt, karmin mit hellem Saum. Griffel 1,1-1,2 cm lang, die Staubblätter überragend, weiß, oben rosa. Narbenlappen 4-5, 0,15 cm lang, hellgelb, unten rot. Staubfäden über der Nektarkammer etwa 0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, karmin, unten weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen 8-10 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit großem, haftendem Blütenrest, 1-2 cm lang, 0,3-0,6 cm breit, rot. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa gerunzelt. Hilum klein, dunkel umrandet, länglich, braun, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 371, 374, 1050, 1057, 1065, 1122, 1124, 1131, 1140, 1269, 1435, 1442, 1445 |