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Compressa - Gruppe 278. Mammillaria compressa de Candolle Mem.Mus.Hist.Nat.Paris17:112.1828 ![]() Mammillaria compressa ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria subangularis De CANDOLLE Mem.Mus.Hist.Nat.Paris17:112.1828 Mammillaria triacantha De CANDOLLE Mem.Mus.Hist.Nat.Paris17:113.1828 Mammillaria cirrhifera MARTIUS Noc.Act.Nat.Cur.16:334.1832 Mammillaria angularis LINK & OTTO ex PFEIFFER Enum.Cact.:12.1837 Mammillaria cirrhifera angulosior LEMAIRE Cact.Gen.Nov.Sp.:95.1839 Mammillaria longiseta MUEHLENPFORDT Allg.Gartenz.13:346.1845 Mammillaria cirrhifera longiseta SALM-DYCK Cact.Hort.Dyck.Cult.1849:18.1850 Mammillaria plintiomorpha JACOBI Allg.Gartenz.24:92.1856 Mammillaria squarrosa MEINSHAUSEN Wochenschr.Gärtn.Pflanzen2:116.1859 Mammillaria oettingenii ZEISSOLD Monatsschr.Kakt.8:10.1898 Mammillaria kleinschmidtiana ZEISSOLD Monatsschr.Kakt.8:21.1998 Mammillaria compressa fulvispina (K.SCHUMANN) BORG Cacti:352.1937 Mammillaria compressa rubrispina BORG Cacti:353.1937 De Candolles Beschreibung: Simplex, clavato-cylindracea,axillis junioribus lanatis setosique; mammis ovatis brevibus basi angulatis et subtus quasi compressis, areola subtomentosa; aculeis rigidis 4-5 inaequalibus albidis, inferiore lon- giore. H in Mexico. Coulter. Poll 5 poll longa, basi 1 pol lata, apice 1 1/2 poll diam. Typus: wurde nicht benannt Typstandort: wurde nicht angegeben Sie ist in Queretaro und Hidalgo weit verbreitet. Reppenhagen fand sie an 16 Standorten in Höhenlagen zwischen 1400 und 2100 Metern. Ihre optimale Entwicklung erreicht sie in der Gegend um Ixmiquilpan, wo sich auch ihr Mannigfaltigkeitszentrum befindet. Namentlich bezüglich der Dornenlänge ist sie sehr variabel. Wurzeln strangartig. Körper kugelig, später verlängert, seitlich sprossend, oft große, hohe Polster bildend, selten einzeln bleibend, blühfähige Köpfe 5-20 cm hoch, 5-12 cm breit. Scheitel gerundet, mehr oder weniger eingesenkt, im Zentrum mit Wolle geschlossen, von Dornen überragt. Warzen eher weitläufig gestellt, von fester Textur, dicklich-pyramidisch, 1-1,5 cm lang, bis 1,8 cm dick, milchend, mittelgrün. Axillen mit weißer Wolle, die so reichlich sein kann, daß die Köpfe weiß erscheinen, an anderen aber ganz fehlt, nicht immer, aber oft mit Haarborsten. Areolen meist etwas unter der Warzenspitze, vertieft eingesenkt, meist länglich, 0,2-0,3 cm lang, 0,1-0,2 cm breit, anfangs mit viel weißer Wolle. Randdornen 3-6, zumeist 4, 0,2-12 cm lang, einer oder zwei davon können kleine Nebendornen sein, die übrigen nadelig, gerade, glatt, gebogen oder gewellt, stielrund oder kantig mit einer Rille auf der Oberseite, vorspreizend, glasig-gelb oder weißlich, mit dunkler Spitze. Mitteldornen fehlen stets. Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze um den Scheitel, im Habitat auch im Oktober, wenige öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig bis glockig, etwa 1,5-2 cm lang und breit, karminrosa bis trübrosa. Fruchtknoten gerundet, 0,3-0,5 cm dick, erkennbar abgesetzt, grünlich bis bräunlich. Röhre kurz, bauchig, grünlich bis braun. Äußere Blütenblätter breitlanzettlich, bewimpert oder fransig, braun mit hellem Saum. Innere Blütenblätter linearlanzettlich bis breitlanzettlich, 0,7-1 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig, rosa bis karminrosa mit dunklerem Mittelstreifen. Griffel dick, 0,7-0,9 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, weiß oder rosa. Narbenlappen 5-7, 0,2-0,3 cm lang, gelb bis grünlich oder rahmweiß, am Grunde oft rot, auch mit roten Spitzen vorkommend. Staubfäden zahlreich, über der Nektarkammer 0,3-0,4 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammen- geogen, weiß bis rosa. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 4-5 Monate nach der Blüte, die mehrmals im Jahr erfolgen kann, keulenförmig mit großem, haftendem Blütenrest, 1-2,5 cm lang, 0,4-0,7 cm breit, rot. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,08 cm dick. Testa eher flach gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, klein, länglich, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 347, 350, 997, 1001, 1002, 1041, 1146, 1173, 1177, 1694, 1695, 1701, 1702, 1706, 1715, 1719 |