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273. Mammillaria hertrichiana CRAIG Mam.Handb.:92.1945 ![]() Mammillaria hertrichiana ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Craigs Lateindiagnose: Corpus simplex et caespitosus; mamillis ad 13 et 21 seriebus ordinatis, pyramidatis, suco lacteo, 8-10 mm per longitudinem, areolis ovatis, axillis lanatis albis, setis infrquentibus; spinis centralibus 4-5, ad 25 mm longis, acicularibus; spinis radialibus 12-15, acicularibus, tenuibus labis; flores infundibuliformes; sepalis ciliatis, petalis puniceis, stigmatibus 7, viridibus; fructus coccineus; semina fusca. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Sonora, Rancho El Agriminsor, östlich von Tesopaco. Reppenhagen fand Mammillaria hertrichiana nicht am Standort. In seiner Sammlung befinden sich vier Standortformen, die von Lau und SCHWARZ gesammelt wurden und in der folgenden Beschreibung berücksichtigt sind: Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis kugelig, einzeln oder sprossend, blühfähige Köpfe 4-9 cm hoch, 5-10 cm breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, oft ist der ganze Scheitelbereich mit Wolle geschlossen. Warzen etwa mitteldicht gestellt, von fester Textur, breitkonisch bis pyramidisch, 0,8-1,2 cm lang, 1-1,2 cm breit, milchend, matt-dunkelgrün. Axillen mit meist sehr viel weißer Wolle. Areolen nach unten geneigt, etwas eingesenkt, 0,2-0,3 cm lang, 0,15-0,2 cm breit, nur anfangs mit weißer Wolle. Randdornen 9-16, 0,2-1,2cm lang, steifborstig bis nadelig, die oberen am kürzesten, alle gerade, glatt, strahlend vorspreizend, weiß bis hellbraun, mit dunklerer Spitze. Mitteldornen 2-6, 0,5-3 cm lang, dicker als die Randdornen, der untere am längsten, gerade, glatt, braun bis schwarz, am Grunde heller. Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze nahe dem Scheitel, mehrere öffnen sich gleichzeitig, bauchig-glockig, etwa 2-2,5 cm lang und breit, karmin. Fruchtknoten gerundet, 0,5-0,6 cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, grünlich-weiß. Röhre sehr kurz. Äußere Blütenblätter zahlreich, lanzettlich, bewimpert oder gezähnt, grünlich bis braunrot mit schmalem, weißem Saum. Innere Blütenblätter zahlreich, linearlanzettlich, 0,9-1,2 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig, karminrosa mit undeutlichem, dunklerem Mittelstreifen. Griffel 0,9-1,2 cm lang, die Staubblätter zumeist erheblich überragend, weiß bis gelb. Narbenlappen 4-6, 0,2 cm lang, dick, gelb bis hellgrün. Staubfäden über der Nektarkammer etwa 0,4-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß bis rosa, oben zuweilen rot. Staubbeutel hellgelb oder gelb. Früchte reifen etwa 8 Monate nach der Blüte, birnen- bis keulenförmig mit haftendem Blütenrest, etwa 1-2 cm lang und 0,4-0,8 cm dick, rot, unten oft heller. Samen braun, etwa tropfen- bis nierenförmig, 0,09 cm lang, 0,07 cm breit. Testa großgrubig gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, eher klein, braun, subbasal. Die Art ist selbststeril. LAU fand die Art auch bei Alamos/ San Antonia und in der Sierra Obscura, Sonora. |