Mammillaria Untergattung Mammillaria 14.Reihe Macrothelae Standleyi - Gruppe

266. Mammillaria floresii BACKEBERG
Blätt.Sukk.-Kunde1:5.1949

Mammillaria floresii
Mammillaria floresii

Verbreitungskarte Mammillaria floresii
zeigt das Verbreitungsgebiet

Backebergs Beschreibung:

M. floresii n.sp., Proliferans, ad 12cm crassa, 16 alta; succ lactoso; mamillis laete viridibus, brevius- culis; aculeis marginalibus fuscis, 11-12, tenuibus, superioribus brevissimus; centralibus 4, criniatis, inferiore longissima, ad 20mm paulum, declinato; flore ignota.

Typus: wurde nicht hinterlegt
Lectotypus: Abbildung 3142 in BACKEBERG, Die Cactaceae, Seite 3404, 1962
Typstandort:
Mexico, Sonora, am Rande des Vorgebirges zur Sierra Canelo

Reppenhagen fand Mammillaria floresii nordöstlich San Bernardo, Sonora, an ihrem Typstandort auf 1300 Meter und an einem Wasserfall bei 1450 Meter,am Rande der Sierra Canelo.
Nach diesen Pflanzen erfolgt auch die folgende Beschreibung:

Wurzeln strangartig.
Körper kugelig bis länglich, einzeln oder sprossend und im Alter große Polster bildend,
5-15 cm hoch, 6-11 cm breit.
Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen.
Warzen weitläufig gestellt, von fester Textur, dicklich-pyramidisch, 1-1,7 cm lang und breit, milchend, laub- grün.
Axillen mit weißer Wolle.
Areolen leicht nach unten geneigt, etwas eingesenkt, 0,2-0,3 cm lang, etwa 0,15 cm breit, anfangs mit kurzer weißer Wolle.
Randdornen 9-12, 0,3-1 cm lang, borstig bis nadelig, die oberen am kürzesten und dünnsten, gerade, glatt, mit verdicktem, braunem Fuß, braun bis schwarz.
Mitteldornen 2-4, 0,3-2 cm lang, dicker als die Randdornen, der untere am längsten und dicksten, gerade, glatt, mit verdicktem Fuß, braun bis schwarz.

Blüten erscheinen im März/ April im Kranze um den Scheitel, viele öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, 2-2,2 cm lang undbreit, karminrosa.
Fruchtknoten gerundet, etwa 0,5 cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, weißlich.
Röhre kurz, dick, bauchig, braun bis grünlich.
Äußere Blütenblätter zahlreich, schuppenartig, bewimpert oder fransig, braun mit weißem Saum.
Innere Blütenblätter zahlreich, lanzettlich, 0,9-1,1 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig, leuchtend-karminrosa.
Griffel fleischig-dick, 0,9-1 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß.
Narbenlappen 6-8, etwa 0,3 cm lang, gelblich bis hellgrün.
Staubfäden zahlreich, kurz, über der Nektarkammer 0,4-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß.
Staubbeutel hellgelb.

Früchte reifen 4-5 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1,5-3 cm lang, 0,5-0,7 cm dick, dunkelrot.

Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,09 m lang, 0,07 m breit.
Testa klein gerunzelt.
Hilum klein, elliptisch, braun, basal.
Die Art ist selbststeril.

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Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø      = 22ºC
Niederschlagsjahresmittel etwa 500 mm.
Feldnummern:      Repp.      2107, 2110