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Standleyi - Gruppe 265. Mammillaria sonorensis CRAIG Cact.Succ.J.US12(10):155.1940 ![]() Mammillaria sonorensis ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Craigs Lateindiagnose: Corpus simplex et caeespitosum; mamillae globosae, aut quadrilatae, non angulares, sucus lacteus, axillae lanatae, sine setis; spinae centrales 1-4 mutabilissimae, 5-45 mm, rectae, spadices; spinae radiales 8-15, 1-20 mm, aciculares, albae apicibus fuscis; flores campanulati, sepala virides olivaceae, lanceolatae, acuminatae; petala puniceae, lanceolatae, acuminatae, integrae; stigma 7, viridia olivacea; fructus coccinea, clavata; semina fusca. Typus: Herbarium US 1 791 488 Typstandort: Mexico, Sonora, bei Guirocoba CRAIG nennt dann noch die Varietäten longispina, brevispina, gentryi, hiltonii und maccartyi. Sie alle sind als Synonyme von Mammillaria sonorensis zu betrachten. Reppenhagen besuchte den Typstandort und beschreibt sie danach wie folgt: Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis kugelig, einzeln oder sprossend und lockere Rasen bildend, blühfähige Köpfe 3-9 cm hoch, 4,5-10 cm breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen weitläufig gestellt, von fester Textur, dicklich-konisch, 1-1,2 cm lang, 1-1,4 cm breit, milchend, mattblaugrün, oft rötlich überlaufen; die Epidermis nimmt bald eine kalkweiße Farbe an, eine Verholzungserscheinung, die sehr auffällt. Axillen mit viel weißer Wolle. Areolen nach unten geneigt, kreisrund, 0,15 cm Durchmesser, anfangs mit viel weißer Wolle. Randdornen 8-10, 0,2-1 cm lang, nadelig, gerade, die oberen am kürzesten, strahlend vorspreizend, glasig-gelb mit brauner Spitze. Mitteldornen 1, 0,3-0,7 cm lang, dicker als die Randdornen, braun oder schwarz. Blüten erscheinen meist im April, im Kranze nahe dem Scheitel, mehrere öffnen sich gleichzeitig, breittrichterig, 2-2,5 cm lang, 2,5-3 cm breit, dunkelkarmin. Fruchtknoten kurz, etwa 0,5 cm dick, nicht erkennbar abgesetzt, weißlich-rosa. Röhre kurz, dick, hellgrün. Äußere Blütenblätter zahlreich, schuppenförmig bis spatelig, bewimpert, dunkelbraun mit hellem Saum. Innere Blütenblätter etwa linearlanzettlich, 1-1,2 cm lang, 0,3 cm breit, ganzrandig oder schwach gezähnt, karmin. Griffel ziemlich dick, 1,1-1,2 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, rosa, unten weiß. Narbenlappen 6-7, 0,2 cm lang, gelb oder hellgrün. Staubfäden über der Nektarkammer 0,4-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, hellgelb. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 12 Monate nach der Blüte, birnen- bis keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1-2,5 cm lang, 0,4-0,7 cm dick, dunkel-karminrot. Samen braun, tropfenförmig, etwa 0,09 cm lang, 0,07 cm breit. Testa flach gerunzelt. Hilum klein, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummer: Repp. 563 |