Mammillaria Untergattung Mammillaria 14.Reihe Macrothelae Petterssonii - Gruppe

264. Mammillaria apozolensis REPPENHAGEN
Die Gattung Mammillaria:143.1987

Mammillaria apozolensis
Mammillaria apozolensis

Verbreitungskarte Mammillaria apozolensis
zeigt das Verbreitungsgebiet

Reppenhagens Lateindiagnose:

Corpus globosum, caespitosum. Plantae floriferae 70-120 mm altae, 70-80 mm crassae. Mammillae lato-conoideae, 8-10 mm longae, 10-15 mm crassae, lactantes, griseo-virides. Spinae marginales 6-10, 3-12 mm longae, rectae, laeves, albae vel vitreo-brunneae. Spinae centrales 1-2, 10-15 mm longae, subtiles aculeiformes, rubro-brunneae. Flores ventricoso-campanulati, brunnei. Sepala cuneata, dentata, brunneo-rosea. Petala 7-8 mm longa, alba vel brunnea. Stylus 9-11 mm longus, albus. Lobi stigmatis 4-6, albi. Fructus maturescentes 7-8 menses post anthesim, 10-20 mm longi, 3-5 mm lati, rubri. Semina brunnea. Testa rugosa. Hilum subbasale.

Typus: REPPENHAGEN 978, 29.9.1975; Herbarium ZSS
Typstandort:
Mexico, Zacatecas, Apozol, am Rio Juchipila

Wurzeln strangartig.
Körper kugelig, später länglich, seitlich sprossend und große Polster bildend, blühfähige Köpfe 7-12 cm hoch, 7-8 cm breit.
Scheitel hoch gerundet, in flockige, weiße Wolle gehüllt, von Dornen überragt.
Warzen weiläufig gestellt, von fester Textur, breitkonisch, 0,8-1 cm lang, 1-1,5 cm breit, graugrün.
Axillen mit viel weißer Wolle.
Areolen horizontal auf den Warzenenden, kreisrund, 0,2 cm Durchmesser, mit flockiger, weißer Wolle.
Randdornen 6-10. 0,3-1,2 cm lang, feinnadelig, die oberen am kürzesten, gerade, glatt, strahlend vorspreizend, weiß bis glasig-braun.
Mitteldornen 1-2, meist 2, 2-3,5 cm lang, feinnadelig, der untere am längsten, gerade oder gebogen, glatt, hellbraun bis fuchsrot.

Blüten erscheinen meist im April, nahe dem Scheitel, mehrere öffnen sich gleichzeitig, bauchig-glockig, 1-2cm lang und breit, bräunlich.
Fruchtknoten rundlich, 0,4 cm dick, erkennbar abgesetzt, weiß.
Röhre kurz, bauchig-dick, braunrot, unten hellgrün.
Äußere Blütenblätter sind keilförmig mit stumpfer Spitze, gezähnt, braunrot mit hellem Saum.
Innere Blütenblätter linearlanzettlich bis spatelig, 0,7-0,8 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig, weiß mit undeutlichem, braunrotem Mittelstreifen.
Griffel 0,9-1,1 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, weiß.
Narbenlappen 4-6, 0,2 cm lang, weiß oder gelb.
Staubfäden über dem Blütenboden 0,5-0,6 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß, oben rosa.
Staubbeutel gelb.

Früchte reifen 7-8 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1-2 cm lang, 0,3-0,5 cm dick, rot.

Samen braun, tropfenförmig bis länglich, 0,09 cm lang, 0,07 cm breit.
Testa gerunzelt.
Hilum dunkel umrandet, mittelgroß, schmal, braun, subbasal.
Die Art blüht nur wenig und ist selbststeril.

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Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø      = 22ºC
                                    ø Januar                                = 18ºC
                                    ø Juni                                     = 26,5ºC
Niederschlagsjahresmittel etwa 650 mm. Regenzeit ist von Juni bis September.
Es ist ein warmes, subhumides Klima, mit nicht sehr großen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen und kurzen, heftigen Sommerregen.
So nahe am Fluß dürfte die relative Luftfeuchtigkeit doch erheblich sein.
Feldnummern:      Repp.      971, 978