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262. Mammillaria gigantea HILDMANN ex SCHUMANN Gesamtbeschr.Kakteen:578.1898 ![]() Mammillaria gigantea ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria armatissima CRAIG Mam.Handb.:300.1945 Mammillaria hastifera KRAINZ & KELLER Schweiz.Gartenz.1:11.1946 Schumanns Lateindiagnose: Simplex ad hunc usque diem non proliferans depresso-globosa, valida vertice alta umbilicata glauco-viridis, mamillis ad 13 et 21 vel 16 et 26 series ordinatis pyramidatis modice altis; aculeis radialibus ad 12 subulatis albis brevissimis, centralibus 4-6 robustis curvatis flavido-fuscis serius carneis; floribus viridi-luteis; axillis lanatis. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Guanajuato, ohne Ortsangabe Das Vorkommen von Mammillaria gigantea erstreckt sich über die weitere Umgebung von San Luis de la Paz, Guanajuato, und reicht lediglich bei Organitos geringfügig nach San Luis Potosi hinein. Reppenhagen fand 15 Standorte in Höhenlagen zwischen 1800 und 2400 Meter. Die folgende Beschreibung bezieht sich auf Pflanzen dieser Standorte: Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis kugelig, einzeln, blühfähige Köpfe 4-14 cm hoch, 6-26 cm breit. Scheitel gerundet bis abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen, von Dornen überragt. Warzen weitläufig gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch, 1-1,5 cm lang, 1-1,2 cm dick, milchend, dunkelgrün bis blaugrün. Axillen meist mit viel weißer Wolle. Areolen auf den Warzenenden schief nach unten geneigt, eingesenkt, kreisrund, 0,2-0,3 cm Durchmesser, anfangs mit viel weißer Wolle. Randdornen ihre Zahl schwankt an den verschiedenen Pflanzen und Standorten zwischen 0 und 12, 0,1-0,7 cm lang, steifborstig bis feinnadelig, die oberen am kürzesten, gerade oder gebogen, glatt, ohne verdicktem Fuß, strahlend, glasig-weiß bis glasig-gelb. Mitteldornen 3-6, 0,4-4 cm lang, dicknadelig bis pfriemlich, der untere am längsten, alle glatt, stielrund oder kantig, mit verdicktem, braunem Fuß, glasig-gelb bis braun oder schwarz. Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze nahe dem Scheitel, viele öffnen sich gleichzeitig, trichterig, 1,8-2,2 cm lang und etwa ebenso breit, trübweiß bis gelblich. Fruchtknoten gerundet, 0,4-0,5 cm dick, erkennbar abgesetzt, weißlich. Röhre trichterig, hellbraun. Äußere Blütenblätter keilförmig bis lanzettlich, gezähnt bis bewimpert, hellbraun mit weißlichem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,9-1,1 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig mit scharfer Spitze, hellgelb mit mehr oder weniger deutlichem, bräunlichem Mittelstreifen. Griffel 1-1,2 cm lang, die Staubblätter überragend, weiß oder hellgelb. Narbenlappen 4-5, 0,2-0,3 cm lang, grünlich. Staubfäden zahlreich, über der Nektarkammer 0,3-0,6 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß oder gelb. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 12-18 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1,5-2,5 cm lang, 0,5-0,7 cm breit, dickhäutig, trübrosa bis grünlich. Samen hellbraun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa gerunzelt. Hilum lang, schmal, weißlich, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 616, 797a, 1378, 1602, 1973, 2002, 2006, 2008, 2017, 2032, 2033, 2062, 2050, 2054, 2038, 2129 |