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259. Mammillaria petterssonii HILDMANN Allg.Gartenz.:185.1886 ![]() Mammillaria petterssonii ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria obscura HILDMANN Monatsschr.Kakteenkunde1:52.1891 Hildmanns Beschreibung: M. Petterssonii Hildm. Diagnose. Allgemeine Form: Kugel, keine Seitentriebe bildend. Wurzeln gewöhnlich fleischig, hart, Farbe mattgrün. Warzen 1cm hoch, an der Basis ebenso breit; 3-kantig mit abgerundeten Kanten; obere, größte Seite bauchig abgerundet. Stachelträger klein, in der Jugend mit weißer, krauser Wolle besetzt, welche die Stachelträger vollständig einhüllt, später fast vollständig verschwindend. Warzenaxeln gleichfalls mit krauser, weißer Wolle besetzt. Stacheln, 1 Centralstachel, 1-2 cm lang, 6 Pseudo-Centralstacheln, der untere am längsten; 10 und mehr Radialstacheln, 2-10 mm lang, oberste am kürzesten und schwächsten, untere am längsten und stärksten. Centralstacheln und untere Radialstacheln sind schmutzig-weiß mit schwarzer Spitze; oberste Radialstacheln weiß. Alle Stacheln sind steif und gerade. Vaterland, Mexico. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, ohne nähere Angaben Die Einbeziehung von Mammillaria obscura als Synonym zu Mammillaria petterssonii erscheint Reppenhagen gerechtfertig, da er keine bedeutenden Unterschiede ausmachen kann. Er fand sie an mehreren Plätzen um Guanajuato- Stadt und östlich von Aguascalientes, nach denen sie hier wie folgt beschrieben wird: Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis länglich, selten sprossend, blühfähige Köpfe 4-25 cm hoch, 6-10 cm breit. Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle geschlossen, von Dornen überragt. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, dicklich-konisch, leicht gekantet, 1-1,5 cm lang und breit, milchend, dunkelgrün bis schwarzgrün. Axillen mit weißer flockiger Wolle. Areolen horizontal auf den Warzenenden, vertieft eingesenkt, etwa kreisrund bei 0,2 cm Durchmesser, anfangs mit viel weißer, flockiger Wolle. Randdornen etwa 8-11, 0,3-1,2 cm lang, im Habitat bis 2 cm lang, die oberen am kürzesten, gerade, glatt, wenig vorspreizend, feinnadelig, glasig-weiß bis braun und schwarz. Mitteldornen sind schwer zu unterscheiden, nur einer ist wirklich zentral gestellt, 0,5-2,5 cm, im Habitat bis 4,5 cm lang, nadelig, gerade, glatt, braun bis schwarz. Reppenhagens Pflanzen von Guanajuato haben seit 1975 nicht einmal geblüht. Darum erfolgt die Blütenbeschreibung nach Pflanzen aus Colomos, Aguascalientes, die jedoch ebenfalls recht blühfaul sind: Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze nahe dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, 1,5-2 cm lang und etwa ebenso breit, karminrot. Fruchtknoten nicht erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre kurz, gelblich-grün. Äußere Blütenblätter lanzettlich, bewimpert, mattkarmin mit weißem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,8-0,9 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig mit kurzer Spitze, karmin mit helleren Rändern, auch zum Schlund hin heller. Griffel 1,2-1,4 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, hellrosa, unten weiß. Narbenlappen 5-6, etwa 0,2 cm lang, dick, hellgrün. Staubfäden dünn, zusammengebogen, weiß. Staubbeutel sehr klein, hellgelb. Früchte reifen etwa 6 Monate nach der Blüte, ovoid bis kurz-keulenförmig, mit haftendem Blütenrest, 1-2 cm lang, 0,4-0,7 cm dick, rot, im Habitat auch weißlich. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa schwach gerunzelt. Hilum mittelgroß, schmal, dunkel, subbasal. Die Art scheint selbststeril. Feldnummern: Repp. 979, 982, 1402 |