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Petterssonii - Gruppe 257. Mammillaria saint-pieana BACKEBERG Descr.Cact.Nov.3:8.1963 ![]() Mammillaria saint-pieana ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Backebergs Lateindiagnose: Singularis, globosa, griseo-viridis, ad 7 cm ø; suco lacteo; mammillis ad 13:21 series ordinatis, pyramidatis, aliquid angulatis; axillis lanatis; areolis nudis; aculeis radialibus 4-6, 2-6 mm longis, cornicoloribus ad albis, 1-2 superioribus brevibus, tenuibus; aculeis centralibus 4, patim aliquid angulatis, rectis ad aliquid cuevatis, rubrio-cornicoloribus, 0,5-1,2 cm longis, et ± declinata, ad 2,7 cm longo, partim basi incrassata; flore ca. 1,5 cm longo, 1,2 cm ø, albido, foliis perigonii exterioribus integris, cum linea centrali rubida; stylo albido. Typus: wurde nicht hinterlegt Lectotypus: BACKEBERG, Das Kakteenlexikon, Abb. 216, Seite 608.1966 Typstandort: Mexico, San Luis Potosi, ohne nähere Angaben Es handelt sich um eine gute Art. Sie wurde von Reppenhagen, sowie von NAGL in der Gegend von Santa Maria del Rio, San Luis Potosi, gefunden. HUNTs Meinung, dass sie von Mammillaria gigantea nicht zu unterscheiden sei, kann nicht geteilt werden, ebensowenig MOTTRAMs Ansicht, der sie für synonym zu Mammillaria ocotillensis hält. Die beiden genannten Arten kommen in der Gegend von Santa Maria del Rio auch garnicht vor. Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis kugelig, einzeln, blühfähige Köpfe 4-8 cm hoch, 6-9 cm breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, im Zentrum mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch, 1-1,2 cm lang, 0,7-0,9 cm dick, milchend, graugrün. Axillen mit weißer Wolle, die im Scheitelbereich Warzenlänge erreicht. Areolen nach unten geneigt, vertieft eingesenkt, kreisrund, etwa 0,2 cm Durchmesser, anfangs mit flockiger, weißer Wolle. Randdornen 4-7, 0,2-0,6 cm lang, borstenartig, die oberen am kürzesten, alle gerade oder verbogen, glatt, unregelmäßig strahlend, kaum vorspreizend, glasig-weiß bis braun mit dunklerer Spitze. Mitteldornen 2-4, 0,4-2,5 cm lang, nadelig, der untere am längsten, gerade, glatt, stielrund oder kantig, mit verdicktem, dunklem Fuß, vorspreizend, glasig-gelb bis braun, mit dunklerer Spitze. Blüten erscheinen im April/ Mai, im Kranze um den Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, breittrichterig, 1,6-1,8 cm lang, 1,8-2 cm breit, weißlich. Fruchtknoten gerundet, 0,4 cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, hellgrün. Röhre kurz, konisch, bräunlich. Äußere Blütenblätter wenige, lanzettlich, gezähnt, braunrot mit weißem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, etwa 1 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig, mit kurzer Spitze, rahmweiß, oft mit undeutlichem, trübrotem Mittelstreifen. Griffel 1-1,1 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, weiß bis rosa. Narbenlappen 4-5, 0,2 cm lang, dick, gelblich bis bräunlich. Staubfäden über der Nektarkammer 0,2-0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß bis rosa. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 5 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 2-3 cm lang, 0,4-0,7 cm breit, trübrosa bis weißlich-grün. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa fein gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, klein, länglich, schmal, weiß, subbasal. Die Art ist selbststeril. Die Früchte enthalten nur wenige Samen. Feldnummern: Repp. 2023, 2025 |