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253. Mammillaria coahuilensis (BOEDEKER) MORAN Gentes Herb.8:324.1953 ![]() Mammillaria coahuilensis ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Haagea schwartzii FRIC Zivot v Prirode:29.1925 Porfiria coahuilensis BOEDEKER Zeitschr.Sukkulentenkunde2:210.1926 Porfiria schwartzii BOEDEKER ex BERGER Kakteen:327.1929 Mammillaria albiarmata BOEDEKER Jahrb.DKG 1:67.1935-36 Frics Diagnose: Popis: Rostlina miniaturni prizemni, pravdepodone v dobe sucha podzemni. Dobrovolne v prirode nerozvetvuje. Nejvetsi cast rostliny tvori ripovity, duznaty koren, belave sede barvy, pokryty listkovymi odumrelymi mamilami... Lieber Leser, den Rest der Diagnose in tschechischer Sprache möchte ich mir und Ihnen an dieser Stelle ersparen. Ich hoffe auf Ihr Verständnis. Danke... Es folgt gleich die deutsche Übersetzung von KLADIWA. Beschreibung: Miniaturpflanze, knapp über dem Erdniveau. Sie verzweigt sich in der Natur von selbst nicht. Den größten Teil der Pflanze bildet eine rübenartige, fleischige Wurzel von weißlich grauer Farbe, bedeckt von blattdünnen, abgestorbenen Warzen. Die Maße des vollerwachsenen Exemplares sind 3cm im Durchmesser, 1cm der oberirdischen Höhe und 7 cm Länge der Rübe. Der Habitus der Pflanze erinnert an Ariocarpus kotschoubeyanus, hauptsächlich infolge der dreieckigen Warzen (die Pflanze wäre auch zu vergleichen mit einem Sämling von Leuchtenbergia). Milchsaft! Der Körper der Pflanze setzt sich aus einigen wenigen Warzen zusammen, die sich schräg aufwärts ziehen. Im Querschnitt sind sie dreieckig, mit ovalem Winkel unten. Die Oberhaut von dunkelgrauer Farbe. Die Warzen fallen bald ab und das groß gewachsene Exemplar hat davon nur 5-6, aber es zeigt sich, daß sie bei unserer Pflege nicht abfallen, nicht einmal vertrocknen und die ganze Pflanze wächst in ihrer Heimat so, daß alle Areolen in gleicher Höhe sind, oder durch die trichterartige Zusammenstellung die Form kugelig wird. Am Ende der Warzen sind die kleinen Areolen in der Jugendform kreisförmig, bedeckt mit mikroskopischem Flaum, später ellipsenförmig und kahl. Zentralstachel einer, bis 3 mm lang, weiß. Von gleicher Farbe sind 12 radiale Stächelchen, gleichmäßig sternförmig herumgestellt, 2-3 mm lang. Die Blüte ist bisher nicht bekannt, aber gemäß den Resten an den Früchten ist sie sicherlich groß und kommt aus dem Mittelpunkt der Pflanze hervor. Die Früchte sind rot, bis 3 cm lang, verschiedenartig gekrümmte "Chilitos", die stark an die Früchte von Mammillarien erinnern. Die Früchte, und daher auch die Blüten kommen aus den jüngsten Areolen hervor, ziehen nach der Befruchtung in den Körper ein und wachsen bei der Reifung heraus, währenddessen die Axille bereits an zweiter oder dritter Stelle vom Mittelpunkt entfernt ist. Der Samen ist rot, zum Unterschied von Samen der Mammillarien ist er kugelig und beinahe dreimal so groß. Im Verhältnis zum Samen ist der Sämling ein sehr kleines Kügelchen mit unkenntlichen Keimblättern, welche sich zu spitzen und zu vergrößern beginnen bis zur Entwicklung der ersten Areolen. Diese Erscheinung wurde bisher bei Kakteen nicht beobachtet. Ursprungsort: Staat Coahuila. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Coahuila, bei San Pedro Die folgende Beschreibung entspricht den Pflanzen, die Reppenhagen nahe dem Typstandort fand: Wurzeln rübenartig. Körper einzeln, flach bis gedrücktkugelig, blühfähige Pflanzen 1-2,5 cm hoch, 2-4 cm dick. Scheitel abgeflacht, leicht eingesenkt, mit Dornen unvollkommen geschlossen. Warzen eher dicht gestellt, von fester Textur, pyramidisch, 0,5-0,7 cm lang und dick, milchend, graugrün. Axillen nackt. Areolen schief nach unten geneigt, kreisrund, 0,15 cm Durchmesser, anfangs mit weißlicher Wolle. Randdornen 12-16, 0,3-0,5 cm lang, nadelig, gerade, horizontal strahlend, weißlich. Mitteldornen 0-1, wenn vorhanden, dann 0,4-0,9 cm lang, nadelig, gerade, aufgerichtet, braun. Blüten erscheinen im März/ April aus sehr jungen Axillen in Scheitelnähe, einzeln oder zu wenigen, breittrichterig, 1,8-2 cm lang, 2,5-3 cm breit, weißlich bis trübrosa. Fruchtknoten klein, sehr kurz, nicht erkennbar abgesetzt, weißlich. Röhre kurz, dick, grünlich. Äußere Blütenblätter spatelig bis breitlanzettlich, ganzrandig, gebuchtet, oliv mit breitem, weißem Saum. Innere Blütenblätter breitlanzettlich, ganzrandig, 1-1,2 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, weiß bis trübrosa mit dunklerem Mittelstreifen. Griffel 1,4-1,5 cm lang, die Staubblätter erheblich überragend, weiß. Narbenlappen 4-5, 0,2 cm lang, gelb. Staubfäden zahlreich, leicht zusammengebogen, weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 4-5 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit kleinem, haftendem Blütenrest, 1-3,5 cm lang, 0,5-0,9 cm dick, rosakarmin. Samen hellbraun, länglich bis nierenförmig, etwa 0,15 cm lang, 0,1 cm dick. Testa sehr klein gegrubt. Hilum subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummer: Repp. 1084 |