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252. Mammillaria melispina WERDERMANN Notizbl.Bot.Gart.Mus.Berlin12:226.1934 ![]() Mammillaria melispina (?) (doch roseoalba?) ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Werdermanns Erstbeschreibung: M. melispina Werdermann. Simplex vel basi parce proliferans, breviter cylindracea ca. 8 cm diam, in statu novello saturate subnitideque viridis, dein fere glaucescens, vertice paulum umbilicata, aculeis hyalinis vel flavidulis laxe superata tomentoque floccoso, albido clausa, mamillae approximatae ca. 1 cm longae, basi ad 1 cm diam, triangularis vel quadrangularis. Areolae paulum immersae, primum tomento albido praeditae, mox glabrescentes. Aculei 2 (rarius 1-4) porrecti, subaequilongi ca. 0,8-1,2 cm longi, aciculares, subflexiles, pungentes, juveniles flavidi fere pellucidi, laeves, dein paulum obscuriores et asperiores, basi fuscescentes et incrassati. Axillae in statu novello tomentosae, dein glaberrimae. Flore solitarii juxta vertivem orti, ca. 3 cm longi. Ovarium parvum, oblongum flavo-virens, glabrum. Tubus subinfundibuliformes, viridis, parpaucis squamis minutis, limbum versus sitis obsitis, ceterum glaberrimus. Phylla perigonii exteriora oblonga, ca. 1,4 cm longa, acuta et subdenticulata, flavidula vel viridia, longitudinaliter stria ferruginea extus praedita; interiora exterioribus homoidea, secut faux pallidi citrina. Stamina numerosa, paulum incurvata, filamentis albidis, antheris flavidulis stamina superans. Fructus seminaque ignota. Typus: Herbarium B, wo nach dem Kriege nur noch Fragmente des Blütenmaterials vorhanden waren, wie Reppenhagen von LEUENBERGER erfuhr. Typstandort: Mexico, Tamaulipas, in der Nähe von Jaumave unter Gebüsch, anscheinend sehr selten, 1932 von VIERECK entdeckt und lebend dem Botanischen Garten Berlin- Dahlem übergeben. Eine Deutsche Beschreibung gibt Werdermann nicht. Backeberg gibt in Die Cactaceae 5:3146.1962 folgende Beschreibung: Einzeln, unten selten sprossend, kurz-zylindrisch, bis 8 cm hoch, 6 cm Durchmesser, unter Büschen wachsend. Warzen dichtstehend, schwach glänzendgrün, später bläulich, 3-4 kantig, 1 cm lang und breit. Areolen etwas eingesenkt, nur anfangs weißwollig. Randdornen 0. Mitteldornen 2 (seltener 1-4), 8-12 mm lang, nadelig, fast biegsam, glatt, Basis verdickt, anfangs gelb, später dunkler und durchsichtig, Basis dunkler, vorgestreckt. Blüten nahe dem Scheitel vereinzelt (?), trichterig, 3 cm lang. Sepalen gelb oder mit grünlichem Rand, rostfarbener Mittelstreifen, spitzlich, Rand gesägt. Staubfäden weiß. Staubbeutel gelb. Griffel weiß. Narbenlappen 7, blaßgelb. Früchte unbekannt. Samen braun. Anscheinend von VIERECK gesammelt; eine korrekte Abbildung oder Pflanzen sind möglicherweise nicht mehr anzutreffen. Reppenhagen glaubte, die Art in der Ebene westlich von Jaumave wiedergefunden zu haben, doch handelte es sich seinerzeit um Mammillaria roseoalba, wie sich später herausstellte und von HUNT richtig erkannt wurde. Bisher wurde Mammillaria melispina weder am Standort, noch in Kultur wiedergesehen. Es ist zu befürchten, daß sie nicht mehr existiert. Die Zukunft wird es zeigen müssen. |