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249. Mammillaria melanocentra POSELGER Allg.Gartenz.23:17.1920 ![]() Mammillaria melanocentra ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Neomammillaria runyonii BRITTON & ROSE The Cactaceae4:81.1920 Mammillaria runyonii BOEDEKER Mam.Vergl.Schl.:52.1933 Mammillaria euthele BACKEBERG n.n. Die Cactaceae5:3167.1961 Poselgers Lateindiagnose: 2. M. melanocentra Mihi. M subdepresso-globosa glauco-viridis, mamillis magnis basi tetragonis valde carinatis, aculeis exterioribus 7-9 validis, infimis longissimis primo nigris demum griseis apice nigris, centrali uno subulato nigro. Typus: wurde nicht hinterlegt Neotypus: REPPENHAGEN 428; Herbarium KL Typstandort: Mexico, Nuevo Leon, nahe Monterrey REPPENHAGEN fand die Art an 6 Standorten zwischen Saltillo und Monterrey und im Huasteca- Canon, alle im Staate Nuevo Leon, in Meereshöhen zwischen 800 und 1300 Meter. Der Habitus ist recht einheitlich. Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis kugelig, einzeln, blühfähige Köpfe 4-20 cm hoch, 6-22 cm breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen, von Dornen überragt. Warzen weitläufig gestellt, von fester Textur, vierseitg pyramidisch, 1-1,8 cm lang, 1,2-1,7 cm breit, milchend, dunkelgrün. Axillen mit weißer Wolle, die auch fehlen kann. Areolen leicht nach unten geneigt, eingesenkt, 0,2 cm lang, 0,15 cm breit, anfangs mit flockiger weißer Wolle. Randdornen etwa 9-14, 0,5-2 cm lang, feinnadelig, die oberen am kürzesten, gerade oder körperwärts gebogen, glatt, strahlend vorspreizend, glasig-weiß bis glasig-gelb, mit braunen oder schwarzen Spitzen. Mitteldornen 1, 0,8-3 cm lang, dicker als die Randdornen, nach oben gerichtet, gerade, glatt, mit verdicktem Fuß, braun bis schwarz. Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze um den Scheitel, mehrere öffnen sich gleichzeitig, bauchig-glockig, 2,5-3 cm lang, 3-3,5 cm breit, hellrosa bis karminrosa. Fruchtknoten fast kugelig, 0,5-0,7 cm dick, abgeschnürt, weißlich-grün. Röhre kurz, dick, bauchig, bräunlich-rosa. Äußere Blütenblätter zahlreich, keilförmig bis lanzettlich, ganzrandig bis gezähnt, mit dornartiger Spitze, hellbraun mit weißem Saum. Innere Blütenblätter schmallanzettlich, 1,2-1,7 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig, karmin mit weißem oder rosa Saum. Griffel 1,3-1,5 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, bräunlich-rosa. Narbenlappen 7-10, 0,3-0,4 cm lang, dick, gelb, hellgrün oder braun. Staubfäden zahlreich, über der großen Nektarkammer 0,4-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß oder hellrosa. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen 8-12 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1,5-3 cm lang, 0,5-0,9 cm breit, trübrot bis grünlich. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa gerunzelt. Hilum eher klein, länglich, weiß, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 428, 439, 690, 1081, 1207, 1218a |