Mammillaria Untergattung Mammillaria 14.Reihe Macrothelae Heyderi - Gruppe

246. Mammillaria pachycylindrica BACKEBERG
Cact.Succ.J.GB21(3):82.1959

Mammillaria pachycylindrica
Mammillaria pachycylindrica

Verbreitungskarte Mammillaria pachycylindrica
zeigt das Verbreitungsgebiet


Backebergs Lateindiagnose:

Simplex, pachycylindrica, ad 26 cm alta, ad 11,5 cm diam., griseo-viridis; tuberculis conicis, lacteis, ad 13:21 seriebus ordinatis; axillis primum nudis, deinde exigue tomentosis; areolis 7 mm distantibus, primum tomentosis, ca. 2,5 mm diam., mox nudis, parvus; aculeis primum roseo-albidis vel supra nigratis (Centralibus primum saepe nigris) deinde griseis; aculeis radialibus ca. 20-23, 4-8 mm longis, tenuibus, albido-griseis; aculeis centralibus ca. 6, aequis, deinde griseis, supra et infra nigris; flore ca. 2 cm longo et lato, aliquid campanulato; phyllis perigonii exterioribus margine glabro, roseo-viridibus, interioribus ad 2 mm latis, margine glabro et albido, ± lanceolatis pullo-roseis, stylo roseo; stigmatibus ca. 8, claro-viridibus; filamentis supra roseis; fructu clavato, ad 2,5 cm longo, 8 mm crasso, carmineo; seminibus glabris; fulvis, ad 0,8 mm longis.

Typus: SCHWARZ; Herbarium ZSS
Typstandort:
Mexico, ohne nähere Angaben.

Reppenhagen fand Mammillaria pachycylindrica bei Cuencame, Durango, bei etwa 1700 Meter wieder.

Wurzeln strangartig.
Körper bald säulig, einzeln, blühfähige Köpfe 7-38 cm hoch, 7-15 cm breit.
Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen.
Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch, 1-1,4 cm lang,
0,8-1 cm breit, milchend, graugrün bis dunkelgrün.
Axillen nackt oder mit kleinen Wollpolstern.
Areolen horizontal auf der Warze, eingesenkt, 0,3-0,4 cm lang, 0,2 cm breit, anfangs mit kurzer heller Wolle.
Randdornen 17-22, 0,4-1,1cm lang, steifborstig bis feinnadelig, die seitlichen am längsten, gerade oder verbogen, glatt, unregelmäßig strahlend, durcheinander ragend, ohne den Körper zu decken, glasig-gelb bis hellgrau mit dunklen Enden.
Mitteldornen 4-7, selten 10, 0,5-1,2 cm lang, dicker als die Randdornen, stark vorspreizend, gerade, glatt, mit verdicktem Fuß, braun bis schwarz, unten heller.

Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze meist weit unter dem Scheitel, viele öffnen sich gleichzeitig, breittrichterig, 2-2,5 cm lang und breit, mattrosa bis gelbbraun.
Fruchtknoten gerundet, 0,4-0,5 cm dick, deutlich abgesetzt, graugrün.
Röhre kurz, konisch, hellbraun bis rotbraun.
Äußere Blütenblätter zahlreich, lanzettlich bis spatelig, ganzrandig oder klein gezähnt, hellbraun bis rotbraun mit schmalem, weißem Saum.
Innere Blütenblätter lanzettlich bis spatelig, 1-1,1 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig mit stumpfer Spitze, bräunlich-rosa bis rotbraun mit hellem Saum.
Griffel 1,4-2 cm lang, die Staubblätter weit überragend, weiß oder karminrosa.
Narbenlappen 4-9, 0,2-0,4 cm lang, grünlich-gelb bis grün.
Staubfäden zahlreich, über der großen Nekarkammer 0,5-0,6 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß, oben hellrosa.
Staubbeutel hellgelb.

Früchte reifen etwa 6-8 Monate nach der Blüte weit unter dem Scheitel, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1,5-3 cm lang, 0,5-0,8 cm dick, trübrot bis grünlich-rot.

Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit.
Testa gerunzelt.
Hilum am Ende einer Naht, länglich, weiß bis hellbraun, subbasal.
Die Art ist selbststeril.

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Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø      = 15ºC
                                    ø Dezember/ Januar           = 12ºC
                                    ø Mai                                      = 18,5ºC
Niederschlagsjahresmittel etwa 250 mm. Regenzeit ist von Juni bis September. Es ist ein temperiertes, arides Klima, ohne große jahreszeitliche Temperaturschwankungen und mit kurzer, sommerlicher Regenzeit.
Feldnummern:      Repp.      546a, 1197, 1361a