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240. Mammillaria gaumeri (BRITTON & ROSE) ORCUTT Cactography:7.1926 ![]() Mammillaria gaumeri ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Neomammillaria gaumeri BRITTON & ROSE The Cactaceae4:72.1920 Britton und Roses Beschreibung: Caespitose, the branches short, globose to short cylindric, up to 15 cm long, growing half hidden in the sand; tubercles dark green, short, nearly terete, obtuse, 5 to 7 mm long, vey milky; axils naked even when young; spine areoles conspicuously white-wooly at first, soon naked; radial spines 10 to 12, spreading, acicular, white with brown tips or lower ones in cluster darke, 5 to 7 mm long; central spines solitary, porrect, usually brown; flowers very abundant from near top of plant but not from axils of young areoles, creamy white, small, 10 to 14 mm long; outer perianth segments greenish, brown tipped; scales on flowertube broadly ovate, scarious; fruit crimson, clavate, 18 to 20 mm long, naked. Typus: GAUMER 23349; Herbarium US 842 324 Typstandort: Mexico, Yucatan, Progreso Reppenhagen besuchte in Yucatan vier Standorte der Art, die alle nur wenig über dem Meeresniveau liegen, zumeist unmittelbar am Ufer. Sie wachsen dort auf flach zutage tretenden Kalkfelsen, oder im Dünensand. Die Vorkommen liegen alle in der weiteren Umgebung von Progreso. Die folgende Beschreibung liegt diesen Funden zugrunde: Wurzeln strangartig. Körper flach bis kugelig, einzeln, selten sprossend, blühfähige Köpfe 3-12 cm hoch, 4-12 cm breit. Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle geschlossen, aus der Dornen aufragen. Warzen etwa mitteldicht gestellt, von fester Textur, bauchig-konisch bis vierseitig kantig, mit gerundeter Spitze, milchend, dunkelgrün. Axillen nackt, selten mit etwas Wolle. Areolen nach unten geneigt, eingesenkt, etwa 0,2 cm lang, 0,15 cm breit, mit sehr viel gelblicher oder weißer Wolle, die verschieden lange erhalten bleibt. Randdornen 11-19, 0,2-0,7 cm lang, borstig bis feinnadelig, die oberen am kürzesten, gerade, glatt, strahlend, glasig-weiß bis hellbraun mit dunkler Spitze. Mitteldornen 0-2, meist 1, wenn vorhanden, dann 0,2-0,6 cm lang, nadelig, gerade, glatt, mit verdicktem, braunem Fuß, glasig-gelb bis braun mit dunkler Spitze. Blüten erscheinen von Februar bis April in lockerem Kranze nahe dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, 1,6-2 cm lang, 1-1,6 cm breit, trübweiß. Fruchtknoten gerundet, 0,3-0,4 cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre dick, bauchig, grünlich-weiß. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig bis lanzettlich, gezähnt, mit kurzer Spitze, hellgrün bis bräunlich mit weißem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 1-1,1 cm lang, etwa 0,2 cm breit, ganzrandig mit stumpfer Spitze, rahmweiß mit undeutlichem, bräunlichem Mittelstreifen. Griffel 1-1,3 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß, oben bräunlich. Narbenlappen 4-6, 0,2 cm lang, gelb bis braun. Staubfäden über der Nekrarkammer etwa 0,5-0,7 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, etwas zusammengebogen, weiß bis rosa. Staubbeutel weißlich-gelb. Früchte reifen etwa 8 Monate nach der Blüte, länglich bis keulenförmig mit einem nicht immer haftendem Blütenrest, 1,5-3 cm lang, 0,5-0,7 cm dick, hellrot. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,11 cm lang, 0,09 cm breit. Testa flach gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, klein, länglich, braun, subbasal. Die Art ist selbststeril. Infolge des geschlossenen und nach außen hin isolierten Standortes im Nordwesten der Halbinsel Yucatan hat sich Mammillaria gaumeri sehr einheitlich entwickelt. Ihre Vegetationsbreite ist äußerst gering. Feldnummern: Repp. 1886, 1893, 1896, 1897 |