Mammillaria Untergattung Mammillaria 14.Reihe Macrothelae Heyderi - Gruppe

Heyderi - Gruppe

237. Mammillaria heyderi MUEHLENPFORDT
Allg.Gartenz.16:20.1848

Mammillaria heyderi
Mammillaria heyderi

Verbreitungskarte Mammillaria heyderi
zeigt das Verbreitungsgebiet


Mammillaria applanata ENGELMANN
in Wislizenus, Memoir Tour to Northern Mexico:105.1848
Mammillaria hemisphaerica ENGELMANN
Boston Journ.Nat.Hist.6:199.1850
Mammillaria heyderi var. bullingtoniana CASTETTER, PIERS & SCHWERIN
Cact.Succ.J.US48(3):138.1976

Mühlenpfordts Lateindiagnose:

Globosa, viridis, vertice impresso, axillis junioribus lanatis, mamillis conicis, elongatis, 6 lineas longis, 3 lineas latis, areolis junioribus albo-tomentosis apice mamillarum dispositis; aculeis radi- antibus 20-22 albis setaceis, inferiori robustiori pauluum elongato, central 1, erecto corneo basi a- piceque fusco 2,5-3 lineas longo.

Typus: wurde nicht hinterlegt
Typstandort: wurde nicht angegeben

Mammillaria heyderi kommt in Texas,
Tamaulipas und Nuevo Leon vor.
Reppenhagen besuchte dort 12 Standortpopulationen, die in der folgenden Beschreibung berücksichtigt sind:

Wurzeln manchmal, aber nicht immer, rübenartig verdickt.
Körper flach bis gedrücktkugelig, einzeln, blühfähige Köpfe 2-5 cm hoch, 4-10 cm dick.
Scheitel kaum gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen.
Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, konisch oder leicht kantig, etwa 0,8-1,1 cm lang und 0,6-0,9 cm breit, milchend, dunkelgrün.
Axillen nackt oder mit wenig Wolle.
Areolen horizontal auf den Warzenenden, eingesenkt, kreisrund, etwa 0,2 cm Durchmesser, anfangs mit kurzer weißlicher Wolle.
Randdornen 12-20, 0,2-0,7 cm lang, steifborstig bis feinnadelig, die oberen am kürzesten, gerade, glatt, ziemlich horizontal strahlend, glasig-gelb bis braun, mit heller Mitte und zumeist dunkler Spitze.
Mitteldornen 1, selten 2, 0,05-0,5 cm lang, nadelig bis pfriemlich, gerade, glatt, glasig-gelb mit dunkler Spitze bis schwarz.

Blüten erscheinen im April im Kranze um den Scheitel, wenige öffnen sich zugleich, trichterig, etwa 2-2,5 cm lang und breit, trübweiß.
Fruchtknoten gerundet, 0,3-0,4 cm dick, abgesetzt, weißlich.
Röhre kurz, dick, bauchig, weißlich-braun.
Äußere Blütenblätter lanzettlich bis keilförmig, ziemlich ganzrandig, mit kurzer Spitze, bräunlich mit weißem Saum.
Innere Blütenblätter lanzettlich, 1,2-1,5 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig mit dornartiger Spitze, weißlich mit bräunlichem, undeutlichem Mittelstreifen.
Griffel 1,2-1,4 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß bis bräunlich-rosa.
Narbenlappen 5-7, etwa 0,2 cm lang, oft dick, hellbraun bis grünlich.
Staubfäden zahlreich, über der Nektarkammer 0,4-0,7 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, rosa.
Staubbeutel hellgelb.

Früchte reifen etwa 6-8 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest,
1-2,5 cm lang, 0,5-1 cm dick, hellrot.

Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,08 cm breit.
Testa reliefartig gerunzelt.
Hilum eher klein, subbasal.
Die Art ist selbststeril.

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Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø      = 22ºC
                                    ø Dezember/ Januar           = 15ºC
                                    ø Juli/ August                        = 30ºC
Niederschlagsjahresmittel etwa 500 mm. Regenzeit ist von April bis Oktober, mit einer Unterbrechung im Juli, der trocken bleibt. Es ist ein eher trockenes Klima, mit hohen tageszeitlichen Temperaturschwankungen. Der Sommerregen fällt mit hohen Temperaturen zusammen.
Feldnummern:      Repp.      373, 393, 405, 412, 504, 1014, 1019, 1080, 1086, 1120a, 1214,
                                                  1427, 1870